Seite 1: Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A auf der Radeon RX 6900 XT im Test

alphacool-eisblock-aurora-gpx-aDa wir uns schon ein paar Grafikkarten mit Custom-Wasserkühlung angeschaut haben, wollen wir dieses Bild noch etwas erweitern und haben den Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A für die Radeon RX 6800, Radeon 6800 XT und Radeon RX 6900 XT getestet. Um eine gewisse Vergleichbarkeit gewährleisten zu können, haben wir ihn auf der Radeon RX 6900 XT getestet.

An dieser Stelle sei auf den Tests des EK-Quantum Vector RX 6800/6900 D-RGB - AMD Radeon Edition, EK-Quantum Vector TUF RTX 3080/3090 D-RGB auf einer ASUS TUF Gaming GeForce RTX 3080 OC und den Corsair Hydro X Series XG7 RGB auf einer ASUS ROG Strix GeForce RTX 3080 OC verwiesen.

Alphacool bietet Wasserkühler sowohl für die GeForce-RTX-30- als auch Radeon-RX-6000-Karten an. Neben den Founders Editionen und den Referenzversionen sind dies auch einige Modelle von den Partnern. Die Preise liegen zwischen 127 und 141 Euro. Einige Kühler gibt es auch in einer Acetal-Variante und sogar mit dem Anschlussterminal am hinteren Ende der Karte.

Der Eisblock Aurora Acryl GPX-A besteht wie alle Wasserkühler aus dem Hause Alphacool aus einem Kupferblock, der maschinell bearbeitet und am Ende vernickelt wird. Alphacool hat den Wasserkühler samt Abdeckung aber neugestaltet, um die Leistung noch weiter zu verbessern. So hat der Kuperblock nur noch eine Stärke von 5,5 anstatt wie bisher 7 mm. Der Wasserfluss wurde innerhalb des Kühlers optimiert. Wie für einen Full-Cover-Wasserkühler üblich werden alle wichtigen Bauteile, wie die Spannungswandler und Speicherchips mitgekühlt.

Technische Daten des Eisblock Aurora Acryl GPX-A
Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A
Material Bodenplatte: Kupfer (vernickelt)
Material Deckel: Acryl
Dicke der Kühlfinnen: 0,6 mm
Wasserkreislauf-Anschlüsse: 4x G1/4“
RGB-Anschluss: 3-Pin 5V (0,5A)
Abmessungen: 130 x 262,5 x 24,5 mm
Preis: 131,00 Euro

Das wären soweit die wichtigsten technischen Daten. Kommen wir nun zu den Details des Kühlers und der Montage.

Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A - Impressionen

Einige Fotos des Eisblock konnten wir themengerecht in Eis und Schnee machen, für die Montage haben wir uns aber lieber in das beheizte Büro zurückgezogen, wo die Bedingungen für die Hardware dann sicherlich auch besser sind.

Der Kühler kommt auf Abmessungen von 130 x 262,5 x 24,5 mm. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, bezieht sich dies hauptsächlich auf die Acryl-Abdeckung. Der eigentliche Wasserkühler aus vernickeltem Kupfer deckt den Bereich von GPU, Speicher und der Spannungsversorgung ab.

Bei einem seitlichen Blick auf den Kühler wird auch dessen Aufbau mit dem Metallblock und der Abdeckung besser ersichtlich. Über O-Ringe wird der Wasserkreislauf zwischen dem Metallblock und der Abdeckung abgedichtet. In etwa ist auch zu erahnen, wie das Wasser durch den Kühler geführt wird. Später werden wir dies aber auch noch in Aktion sehen.

Die meiste Abwärme entsteht durch die GPU und daher soll der Wasserkühler hier natürlich auch am effektivsten sein. Wie alle Hersteller von Wasserkühlern setzt auch Alphacool auf besonders dünne Kühlkanäle. Diese haben eine Dicke von nur 0,6 mm. Auch bei EK Water Blocks sind es 0,6 mm. Wenn wir uns nicht verzählt haben sind 28 Mikrokanäle vorhanden, beim EK-Quantum Vector sind es 25.

Anhand der O-Ringe ist zu erkennen, wie Alphacool das Wasser durch den Kühlblock leitet. Dies geschieht in mehreren Ebenen. Alle Bereiche und Kanäle sind aber abgedichtet, so dass das Wasser keinerlei Abkürzungen nehmen kann, wie dies bei anderen Wasserkühlern der Fall sein kann. Zu diesem Thema kommen wir aber noch im Rahmen des Tests zum Corsair Hydro X Series XG7 RGB auf der Radeon RX 6900 XT.

Das Anschlussterminal auf der Stirnseite der Karte ist ebenfalls aus Plexiglas gefertigt. Drei Schrauben verbinden es mit dem Wasserkühler. Alphacool bietet vier Anschlüsse, von denen jeder Ein- oder Ausgang sein kann. Gegenüberliegende Anschlüsse können natürlich nicht gleichzeitig verwendet werden, ansonsten aber hat man die notwendige Flexibilität. Über das Alphacool Eisblock Aurora Terminal kann der Wasserkühler auch in horizontaler Ausrichtung angeschlossen werden.

Ein Blick auf die Rückseite zeigt sehr schön die vernickelte Oberffläche, in der aber auch noch sehr gut die Bearbeitungsspuren der CNC-Maschine zu erkennen sind. Hier ebenfalls deutlich werden die notwendigen Ausgleichshöhen zwischen GPU, den Speicherchips und den verschiedenen Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung. Alphacool hat die Höhe der GPU als Nulllinie gewählt, während für die GDDR6-Speicherchips und VRMs Erhebungen vorgesehen sind, müssen für die Spulen und anderen Komponenten Vertiefungen in den Block gefräst werden.