Seite 4: Fazit

Der Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A will vor allem durch eines punkten: Eine möglichst gute Kühlleistung. Dies gelingt dem Wasserkühler auch fast vollumfänglich – zumindest besser als dem Modell von EK Water Blocks. Unter einer Dauerlast in Spielen (und Cyberpunk 2077 ist hier sicherlich einer der aktuell herausforderndsten Titel) zeigt er, dass er die Temperaturen niedrig halten kann. Allzu groß sind die Unterschiede unter den Wasserkühlern nicht, wenngleich eine Differenz von  4-5 °C schon ordentlich. Vor allem aber beachtlich ist der Unterschied zur luftgekühlten Karte.

Die Kühlleistung des Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A weiß also zu überzeugen. Wir sehen weder für die durchschnittliche noch die maximale GPU-Tempertur oder aber bei den VRM- und Speichertemperaturen irgendwelche Ausreißer. Das Gesamtniveau aller Temperaturen wird deutlich gesenkt.

Warum der eine Wasserkühler besser als der andere ist, hängt meist von vielen Punkten ab. Wie dick ist der Kühler aus Kupfer gefertigt? Wie groß ist der Abstand zwischen Coldplate und den wasserführenden Schichten im Kühler? Wie und in welchen Bereichen wird das Wasser durch den Wasserkühler geführt? Durchsatz und Leistung des Radiators können wir in gewisser Weise normieren, den Rest muss der Kühler selbst erledigen.

Die Montage gestaltete sich recht einfach. Die notwendigen Wärmeleitpads sind durchnummeriert und können nach Anleitung angebracht werden. Danach wird der Wasserkühler über sechs Schrauben auf der Karte befestigt. Auch zwischen der Backplate und dem PCB werden Wärmeleitpads angebracht. Weitere sechs Schrauben ziehen die Backplate und den Kühler zusammen und sorgen für den richtigen Anpressdruck. Fragen haben sich während der Montage nicht ergeben. Nach der Demontage konnten wir den Anpressdruck der GPU und Wärmeleitpads kontrollieren und auch hier keinerlei Probleme feststellen.

Punkte, wie die RGB-Beleuchtung, sind extrem subjektiv. Der EK-Quantum Vector RX 6800/6900 D-RGB in der AMD Radeon Edition mit Acetal-Abdeckung hat durchaus seinen Charme. Für bestimmte Modelle bietet Alphacool eine solche ebenfalls an. Die Acryl-Abdeckung mit den seitlich angebrachten LEDs darf durchaus als "auffällig" und "Blickfang" bezeichnet werden.

Das Thema Spulenfiepen kommt auch mit dem Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A zum Tragen. Positiv ist aber, dass Alphacool dies offenbar etwas besser in den Griff bekommen hat, als dies bei EKWB der Fall war. Dennoch ist und bleibt es, gerade wenn die Geräusche der Lüfter auf der Grafikkarte wegfallen, deutlich wahrnehmbar.

Ein weiterer Punkt in dem Alphacool sicherlich punkten kann ist der Preis. Der Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A für die Referenzversion kostet 131,00 Euro und soll in wenigen Tagen lieferbar sein. Der EK-Quantum Vector RX 6800/6900 D-RGB kostet 149,90 Euro. In Kürze werden wir auch noch den Corsair Hydro X Series XG7 RGB RX-Series anschauen. Dieser soll 179,90 Euro kosten. Ob er den Preis mit einer besseren Kühlleistung rechtfertigen kann, werden wir uns dann anschauen.

Positive Aspekte des Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A:

  • einfache Montage
  • gute Anleitung
  • sehr niedrige Temperaturen für GPU, VRAM und VRM

Negative Aspekte des Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A:

  • -

Preise und Verfügbarkeit
Alphacool Eisblock Aurora Acryl GPX-A
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