Seite 5: In der Praxis

Mit seiner Hardware-Ausstattung dürfte die MSI Edition des Dubaro Gamer PC XXL genügend Power für den Office-Alltag aufweisen und natürlich auch für die aktuellen Grafikkracher in hoher Auflösung und mit maximaler Detailstufe geeignet sein. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir auf dieser Seite auf.

Leistung

Dank des Intel Core i7-8700K und der MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X Trio ist die MSI Edition des Gamer PC XXL von Dubaro mehr als schnell genug, um alle aktuellen Grafikkracher ruckelfrei auf den Bildschirm zu bringen. Das funktioniert nicht nur in Full HD bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten, sondern problemlos auch in QHD mit 2.560 x 1.440 Pixel. Sogar die hohe 4K- bzw. UHD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten ist teilweise machbar. Einzig Assassins Creed: Origins läuft dann mit nur noch etwa 55 FPS über den Bildschirm, ist mit kleineren Einschränkungen dennoch immer spielbar. Andere Titel wie Grand Theft Auto 5, Wolfenstein 2: The new Collosus oder The Witcher 3 laufen hingegen mit teils über 60 Bildern pro Sekunde. Gleiches gilt für Project Cars 2 und Call of Duty: WWI.

Der Intel Core i7-8700K bringt es in den beiden Cinebench-Benchmarks im Multicore-Setting auf sehr gute 14,76 bzw. 1.348 Punkte und liegt damit auf üblichem Niveau der Coffee-Lake-Generation. Vor allem die beiden zusätzlichen Kerne gegenüber der Vorgänger-Plattform spielen ihre Muskeln aus. Der mit 32 GB üppig bestückte DDR4-Arbeitsspeicher bringt es mit seinen Taktraten von 3.000 MHz und seinen Zugriffszeiten von CL16 auf eine Speicherbandbreite von fast 25 GB/s, was etwas unterhalb des üblichen Niveaus liegt, ist aber nicht auch zuletzt wegen des Dual-Channel-Interfaces sehr schnell.

Die Samsung-SSD liest und schreibt Daten mit fast 3.100 bzw. 1.800 MB/s und ist damit ein gutes Stück schneller als so manch anderes Modell. Das liegt vor allem an der schnellen PCI-Express-Anbindung über das NVMe-Protokoll. Gegenüber der Pro-Version ist die Samsung SSD 960 Evo nur geringfügig langsamer. Da der Platz von 500 GB nicht ausreichen würde, um all seine Lieblingsspiele auf dem Dubaro Gamer PC XXL unterzubringen, gibt es außerdem eine herkömmliche Magnetspeicher-Festplatte. Die WD Blue ist mit durchschnittlichen Datenübertragungsraten von 180,5 bzw. 169,8 MB/s für ihre Klasse flott. Im Komprimierungstest von 7-Zip erreicht der Testrechner 37.820 MIPS. Andere Systeme sind hier teils deutlich langsamer und scheitern schon einmal an der magischen 25.000er-Hürde.

Futuremark PCMark 10

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Futuremark PCMark 8

6206 XX


4289 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Cinebench R15

1348 XX


192 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

14.76 XX


2.19 XX


Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra

Speicherbandbreite

GB/Sek.
Mehr ist besser

Massenspeicher

Lesen / Schreibe

SSD
3087.8 XX


1792.5 XX
HDD
180.5 XX


169.8 XX
MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Fire Strike

47684 XX


43250 XX


22512 XX


9397 XX


Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Assassins Creed: Origins

Sehr Hoch

102.3 XX


90 XX
83.6 XX


76 XX
51.4 XX


48 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Call of Duty: WWII

Extreme

160.2 XX


112 XX
126.7 XX


110 XX
78.6 XX


63 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Grand Theft Auto 5

Sehr hoch

126.5 XX


86 XX
122.5 XX


85 XX
97.6 XX


67 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Project Cars 2

Ultra

157.1 XX


142 XX
118.5 XX


111 XX
77.7 XX


69 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3

Höchste

143.1 XX


116 XX
109.3 XX


83 XX
64.7 XX


54 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Wolfenstein 2: The New Colossus

Extreme

261.8 XX


188.2 XX


98.7 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Lautstärke

Dass man selbst ein absolutes High-End-System problemlos und zugleich leise kühlen kann, das beweist Dubaro mit seinem Testrechner eindrucksvoll. Da sich die Lüfter der MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X Trio im Leerlauf bis zum Erreichen von etwa 58 °C komplett abstellen und auch der Cryorig H7 Quad Lumi RGB sowie das be quiet! Straight Power sehr leise arbeiten, kann sich die Geräuschkulisse im Leerlauf hören lassen – mit knapp über 40 dB(A) aber genau genommen eben nicht. Andere Systeme von der Stange dieser Preis- und Leistungsklasse erreichen solche Werte selten. Auch das Modell von PCZentrum aus unserem letzten Test kann hier trotz leistungsfähiger Wasserkühlung nicht mithalten. 

Wird der Intel Core i7-8700K auf allen sechs Kernen mit Prime95 voll ausgelastet, dann steigt die Geräuschkulisse nur minimal an. Dann werden aus 40,2 immerhin 40,9 dB(A). Wird dann noch die Grafikkarte belastet und es schaltet sich ihre Kühlung hinzu, dann werden im Worstcase sehr gute 42,3 dB(A) erreicht. Lobenswert: Im Spielebetrieb bleibt der Testrechner mit 41,3 dB(A) ein gutes Stück leiser. 

Lautstärke

Idle

40.2 XX


40.9 XX


41.3 XX


in dB(A)
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Aufgrund des Intel Core i7-8700K und der MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X Trio aber muss man nicht nur bei den Anschaffungskosten tief in die Tasche greifen, sondern auch im Unterhalt. Mag die Stromhunger im normalen Office-Betrieb mit etwa 45,5 W noch gut sein, werden im Worst-Case-Szenario, welches wir gewohnt mit Prime95 und Furmark simulieren, bis zu 471,4 W aus der Steckdose gezogen. Systeme mit leistungsärmerer Hardware begnügen sich hier mit etwa 30 bis rund 350 W und bleiben damit deutlich sparsamer. Immerhin: Im Spielebetrieb fallen die Werte nicht ganz so hoch aus: Dann genehmigt sich die MSI Edition des Gamer PC XXL von Dubaro mit 356,8 W.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

45.5 XX


148.3 XX


356.8 XX


in Watt
Weniger ist besser

Temperaturen

Trotz der geringen Lautstärke gab es während unserer Tests keine Probleme bei der Kühlung. Der Intel Core i7-8700K erreicht unter Volllast bis zu 79 °C, wird damit ein gutes Stück wärmer als anderswo. Bedrohlich sind diese Werte selbst an heißen Sommertagen aber noch nicht. Die Grafikkarte bleibt mit etwa 69 °C kühler, Mainboard, SSD und HDD erreichen bis zu 38 °C. Sowohl Grafikkarte wie auch Prozessor können stets ihre maximale Leistung abrufen. Im Test lagen durchgehend 4,3 GHz auf der CPU und rund 1.700 MHz auf der GPU an.

Im Leerlauf liegen die Temperaturen mit maximal 41 bzw. 31 °C für 3D-Beschleuniger und Prozessor noch einmal deutlich darunter. Da die MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X Trio im Office-Modus semi-passiv betrieben wird, wird sie hier auch etwas wärmer. 

Temperatur

Idle

31 XX


HDD
33 XX


33 XX


SSD
36 XX


GPU
41 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperatur

Last

HDD
34 XX


36 XX


SSD
38 XX


GPU
69 XX


79 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser