Seite 3: Der Testrechner im Detail (1)

Dubaro ist ein kleiner Hersteller, welcher verschiedene Basiskonfigurationen im Bereich der Komplettsysteme und Notebooks bereithält und diese auf Wunsch hin entsprechend konfiguriert. Wir haben die MSI Edition des aktuellen Gamer PC XXL mit Intel Core i7-8700K und NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti zum Test erhalten.

Dieser setzt auf ein be quiet! Dark Base 700, ein massives Gehäuse mit Echtglas-Seitenteil, vergleichsweise schlichter Optik und RGB-Leuchtstreifen, die direkt in der Front integriert wurden. Konfigurieren lassen sich aber auch zahlreiche weitere Modelle von Fractal Design, Thermaltake, Cooler Master oder BitFenix.

Das be quiet! Dark Base 700 stellt auf seiner I/O-Slotblende zahlreiche moderne Anschlüsse wie beispielsweise eine Typ-C-Buchse nach USB 3.1, aber auch zwei herkömmliche Typ-A-Schnittstellen bereit. Eine dreistufige Lüftersteuerung ist ebenso mit von der Partie wie zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets oder die üblichen Power- und Reset-Taster.

Während man auf der linken Seite dank des gläsernen Seitenteils einen Blick ins Innere und damit auf die verbauten Hardware-Komponenten werfen kann, zeigt sich die rechte Seite sehr schlicht. Hier gibt es lediglich ein schwarzes Seitenteil – Aufkleber oder gar RGB-Streifen fehlen komplett.

Direkt in der Front, welche zur besseren Durchlüftung des Gehäuses von einigen Lufteinlässen durchzogen wird, sind die RGB-Leuchtstreifen versteckt, die im Betrieb standardmäßig einen pulsierenden Farbwechsel vollziehen. 

Mit Strom versorgt wird unser Testrechner von einem be quiet! Straight Power 10. Dank des modularen Kabelmanagements hängen nur die tatsächlich benötigten Kabel im System, was den Innenaufbau insgesamt sehr sauber erscheinen lässt. Mit einer Ausgangsleistung von 600 W ist der ATX-Stromspender ausreichend für die Hardware dimensioniert.

Der Großteil der Anschlüsse findet sich auf der Rückseite des Dubaro Gamer PC XXL. Die Grafikkarte stellt jeweils zwei HDMI- und DisplayPort-Ausgänge, aber auch einen DVI-Ausgang bereit, welcher dem Referenzmodell fehlen würde.

Das MSI Z370 Tomahawk bietet hingegen zwei ältere USB-2.0-Ports und eine PS/2-Buchse für den Anschluss von Tastatur und Maus, vier USB-3.1-Schnittstellen, wovon eine sogar über eine Schnellladefunktion für Smartphones und Tablets verfügt, eine Gigabit-Ethernet-Buchse und natürlich die üblichen Ausgänge für den Sound. Eine moderne Typ-C-Buchse gibt es auch hier. Die integrierte Intel-Grafik ließe sich per HDMI oder DVI ansteuern, ist dank der dedizierten MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X Trio jedoch nicht notwendig.