Seite 6: Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke

Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der ASUS GeForce GTX 980 Ti Strix

Lautstaerke

Idle

in dB(A)
Weniger ist besser

Wie alle bisher getesteten Retail-Modelle der GeForce GTX 980 Ti schaltet auch die Variante von ASUS im Idle-Betrieb ihre Lüfter ab. Damit sehen wir die Karte als lautlos an, zumindest ab einer GPU-Temperatur von 50 °C und weniger. Entscheidend wären somit die weiteren Komponenten im System.

Lautstaerke

Last

in dB(A)
Weniger ist besser

Unter Last beginnen die Lüfter dann ab einer Temperatur von 64 °C mit ihrer Arbeit. Sie drehen auf maximale 1.120 RPM, was 76 Prozent der Maximaldrehzahl entspricht. In einem Messwert ausgedrückt sehen wir einen Wert von 42,1 dB(A). Damit setzt sich die ASUS GeForce GTX 980 Ti Strix an die Spitze der weiteren Modelle der GeForce GTX 980 Ti.

Temperatur

Idle

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Die Idle-Temperatur ist mit 38 °C vielleicht etwas höher, als wir das inzwischen gewohnt waren. Für eine Karte, die ihren Lüfter im Idle-Betrieb abschaltet, ist dieser Wert aber durchaus als normal zu betrachten. 

Temperatur

Last

in Grad Celsius
Weniger ist besser

Unter Last steigt die GPU-Temperatur auf 72 °C an. Damit bewegt sich die ASUS GeForce GTX 980 Ti Strix in einem unproblematischen Bereich und eine Drosselung findet noch nicht statt. Mit diesem Messwert bewegt sich ASUS auf Niveau der Konkurrenz aus dem Hause Inno3D, Palit, EVGA und Zotac.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Die Idle-Lautstärke spielt in dieser Form kaum eine bis keine Rolle. Alle Karten liegen sehr dicht beisammen und eine Kaufentscheidung sollte an dieser Stelle auf keinen Fall gefällt werden.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Unter Last macht sich die höhere werksseitige Übertaktung bemerkbar. Mit 459,6 Watt verbraucht nur die Zotac GeForce GTX 980 Ti ArcticStorm manuell übertaktet mehr. Die hohe Effektivität der "Maxwell"-Architektur und damit der GeForce GTX 970, 980, 980 Ti und Titan X bezieht sich auf einen extrem schmalen Bereich, wie NVIDIA für seine Referenzversionen vorsieht. Legen die Hersteller oder der Nutzer aber selbst an und drehen an den Limits, verlässt auch die "Maxwell"-Architektur den effizienten Bereich, was besonders später beim Overclocking bzw. dem Verbrauch deutlich wird.