Seite 3: ASUS Ares II - Impressionen (2)

ASUS Ares II
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Ein zweiter Blick auf die Kombination aus Karte und Kühlung zeigt bereits eines der großen Probleme: Die Schlauchlänge zwischen Karte und Radiator beträgt nur 32 cm. Somit müssen beiden Bauteile ihren Platz in direkter Nähe des Gehäuses finden. Mit 120 mm findet der Radiator in vielen Gehäusen seinen entsprechenden Platz an der Rückseite des Gehäuses oder bei bzw. anstelle des Festplattenkäfigs.

ASUS Ares II
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Ein 120-mm-Lüfter soll für ausreichend Frischluft und dem Wärmeaustausch im Radiator sorgen. Über einen weiteren Stecker kann der zweite Lüfter angeschlossen werden, um den Luftstrom zu erhöhen.

ASUS Ares II
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ASUS hat den Lüfter am Radiator so verbaut, dass er die Luft durch den Radiator bläst. Über vier Verschraubungen wird dieser dann am Gehäuse befestigt. Theoretisch ließe sich der Luftstrom durch Umdrehen des Lüfers auch umgekehrt realisieren.

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Ohne Backplate wird die Komplexität des PCBs erst so richtig deutlich. Rechts und links an den Ansammlungen der SMD-Wiederstände sind die Positionen der GPUs zu erkennen.

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Ein genauer Blick auf die GPU-Bereiche der Rückseite des PCBs zeigt dann auch, dass die Hälfte des 3072 MB großen GDDR5-Speichers pro GPU auf eben dieser Rückseite untergebracht ist. Pro Chip sprechen wir also von einer Speicherkapazität von 256 MB.

ASUS Ares II
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Noch wesentlich vollgepackter, als dies die Rückseite des PCBs verdeutlichen kann, ist das Board von der Vorderseite. Rings um die beiden GPUs sind die weiteren sechs Speicherchips zu erkennen. In der Mitte des PCBs befinden sich die wichtigsten Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung sowie der Bridge-Chip.

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Insgesamt verwendet ASUS auf der Ares II 20 Spannungsphasen. Jeweils acht kümmern sich dabei um eine ausreichend stabile Versorgung der beiden GPUs, während  jeweils zwei für die 12 Speicherchips pro GPU verantwortlich zeichnen. Die verbauten hochwertigen Super-Alloy-Power-Chokes, MOSFETs und Kondensatoren sollen eine fünfmal höhere Lebenserwartung besitzen und zudem deutlich höhere und niedrigere Temperaturen verkraften. ASUS spricht hier von 10.000 Stunden bzw. von -70 bis hin zu 125 °C.

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Zur "Tahiti XT2"-GPU haben wir eigentlich bereits alles gesagt. Wie immer fasst AMD sie in ein Gehäuse ein und optimiert somit den Auflagedruck, der über den Kühler hergestellt wird. Links neben der GPU ist noch ein kleiner Digitizer-Chip zu erkennen, welcher sich um die Ansteuerung der spannungsversorgenden Komponenten kümmert.