Seite 1: Thermaltake The Tower 500 Snow Edition im Test: Ein schneeweißes E-ATX-Showgehäuse

thermaltake the tower 500 snow edition logo

Thermaltake vervollständigt seine Serie an markanten Showgehäusen. The Tower 500 soll dabei die Rolle des mittelgroßen Modells ausfüllen - und dürfte damit besonders viele Nutzer ansprechen. Wir testen es in der schneeweißen Snow Edition und in Kombination mit dem optionalen LCD-Kit.

The Tower 900 wurde von Thermaltake schon 2016 als extremes Showgehäuse auf den Markt gebracht. Weil das Mainboard vor der Rückwand montiert wird, kann es bestens durch drei Glasseiten zur Geltung kommen. Doch dieses regelrechte Vitrinengehäuse kommt auf enorme Maße von 423 x 752 x 483 mm (B x H x T). Als kleinere Alternative erschien The Tower 100. Es übertrug das grundlegende Konzept auf ein Format von 266 x 462,8 x 266 mm (B x H x T). Allerdings ist es ein reines Mini-ITX-Modell. Mit The Tower 500 erhält die Serie nun endlich ein Modell mittlerer Größe, das auch für ATX-Mainboards (und E-ATX-Mainboards bis 12" x 13") genutzt werden kann.

Wirklich kompakt ist auch The Tower 500 nicht. Bei Maßen von 388 x 608 x 398 mm (B x H x T) fällt es aber um einiges kleiner als The Tower 900 aus. Auch das Gewicht sinkt deutlich: Von 24,5 auf 14,8 kg. Das Gehäuse verspricht geräumige Platzverhältnisse. Ab Werk wird es von zwei 120-mm-Lüftern gekühlt. Trotz der großen Glasflächen können noch eine Reihe von Lüftern nachgerüstet werden. Auch eine Wasserkühlung ist nutzbar. Der größte Radiatorenplatz ist ein 360-mm-Platz an der Seite. 

Thermaltake bietet The Tower 500 in Schwarz und als weiße Snow Edition an. Der Hersteller setzt eine UVP von 209,90 Euro an. Damit setzt sich das neue Modell auch preislich zwischen The Tower 900 (UVP: 269,90 Euro) und The Tower 100 (ab rund 90 Euro zum Verkaufsstart). Als optionales Zubehör gibt es ein LCD-Panel-Kit. Damit kann ein Display verbaut werden, dass Systeminformationen oder Bilder und GIFs anzeigt.

Dieses LCD-Panel-Kit werden wir noch näher vorstellen. Darunter zeigt sich das reguläre Zubehör des Gehäuses. Thermaltake liefert es mit zwei langen Radiator-Montageschienen, Montagematerial, Kabelbindern und einem Systemspeaker aus. Unserem Sample fehlte noch eine Anleitung. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: Thermaltake The Tower 500 Snow Edition (CA-1X1-00M6WN-00)
Material: Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff
Maße: 388 x 608 x 398 mm (B x H x T)
Formfaktor: 13” x 12” (EEB), 10,5” x 12” (CEB), ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 4x 3,5 und acht 2,5 Zoll (intern) oder bis zu 8 x 3,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 120/140 mm (Rückwand, 2x 120 mm vorinstalliert), 2x 120/140 mm (Deckel, optional), 3x 120 mm (Seite, optional), 2x 120/140 mm (Netzteilabdeckung, optional), 2x 120 mm (Boden, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller):Seite: 360 mm (Länge max. 399 mm), Deckel: 240/280 mm, Boden: 240 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): 27,5 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): 32,5 cm (mit Netzteilabdeckung), 35,5 cm (ohne Netzteilabdeckung)
Gewicht: etwa 14,8 kg
Preis: 209,90 Euro (UVP)