Seite 1: SilverStone Fara B1 Pro im Test: A-RGB-Gehäuse mit elegantem Zuluft-Design

silverstone fara b1 pro logoSilverStones Fara B1 Pro bietet eigentlich den typischen Mix aus A-RGB-Lüftern und transparenter Front, der gerne zu Kühlproblemen führt. Zumindest optisch fallen bei diesem Midi-Tower größere seitliche Lufteinlässen auf. Doch können sich die vier Gehäuselüfter damit wirklich ausreichend Frischluft gönnen?

In den letzten Jahren gab es im Gehäuse-Segment einen starken Trend hin zu RGB- bzw. A-RGB-Lüftern. Besonders gut kommen solche Lüfter hinter einer Front aus Glas oder transparentem Kunststoff zur Geltung. Ein derart luftdichte Front kann aber ein Problem für die Kühlung werden. Und tatsächlich sind entsprechende Gehäuse oft durch schlechte Kühlleistung aufgefallen. SilverStones Fara B1 Pro zeigt sich zwar mit vier A-RGB-Lüftern und einer transparenten Kunststoff-Front, der Hersteller bemüht sich aber sichtbar um das Airflow-Problem. Das transparente Kunststoff-Element zieht sich nicht über die gesamte Breite der Front, sondern lässt Platz für seitliche Lufteinlässe - und für die Hoffnung, dass Optik und Kühlung miteinander kombiniert werden könnten.  

Das Fara B1 Pro ist als eher kompakter und leichter Midi-Tower ausgelegt. Dadurch sind den Nutzungsmöglichkeiten gewisse Grenzen gesetzt. Wer eine Wasserkühlung nutzen möchte, kann z.B. maximal einen 280-mm-Radiator unterbringen. Ein Triple-Radiator findet hingegen nicht genug Platz. 

Im Handel wird das SilverStone Fara B1 Pro aktuell für rund 85 Euro gelistet. Alternativ gibt es auch einfacher ausgestattete und günstigere Geschwistermodelle. Das einfache Fara B1 wird mit nur einem vormontierten und unbeleuchteten Lüfter z.B. für unter 50 Euro angeboten. 

Im ausgepackt & angefasst-Video werfen wir einen ersten Blick auf das Gehäuse:

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SilverStone legt dem Fara B1 Pro ein Tütchen mit Montagematerial, einige schwarze Kabelbinder und eine Kurzanleitung bei. Auch ein A-RGB-Controller fehlt nicht. Dieser Controller erlaubt den Effektwechsel per Tastendruck, die Anbindung an eine Gehäuse-Taste (beim Fara B1 Pro kann man so die Reset-Taste zur LED-Taste umfunktionieren) oder aber auch die Beleuchtungssteuerung über ein geeignetes Mainboard mit 3-Pin-A-RGB-Anschluss. An zwei Seiten des Controllers können bis zu vier A-RGB-Lüfter angeschlossen werden. Zur Stromversorgung von Controller und Beleuchtung dient ein S-ATA-Stromanschluss.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: SilverStone Fara B1 Pro (SST-FAB1B-PRO)
Material: Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff
Maße: 207 x 446 x 401 mm (B x H x T), 37 Liter Volumen
Formfaktor: ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 1x 3,5 Zoll (intern), 5x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 3x 120/2x 140 mm (Front, 3x 120 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 2x 120/140 mm (Deckel, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller): Front: 240/280 mm, Deckel: 240 mm, Rückwand: 120 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): 16,5 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): 32,2 cm mit Frontlüfter, maximal 17 cm breit
Gewicht: etwa 5,75 kg
Preis: rund 85 Euro