Seite 1: HyperX Predator RGB DIMM Kit 64 GB mit 3.600 MHz im Test

hyperx predator preview 2Sowohl bei Grafikkarten als auch bei Festplatten steigen die im heimischen Computer verbauten Kapazitäten, und auch der Arbeitsspeicher folgt diesem Trend. Es gibt immer mehr Systeme, die bereits auf 64 GB als Arbeitsspeicher setzen, und daher wollen auch wir diesen Trend aufgreifen und uns mal ein paar 64-GB-Module genauer anschauen. Den Anfang macht dabei das HyperX Predator Kit.

HyperX ist vielen ein Begriff und dies nicht nur aus dem Bereich der Gaming-Peripherie, sondern auch im Segment der Arbeitsspeicher-Module ist der Hersteller sehr aktiv und hat ein breit aufgestelltes Portfolio. Von der Einsteigerklasse, den günstigeren HyperX-Fury-Modulen, bis hin zur Predator Serie ist eigentlich für alle Anwendungsbereiche ein Kit vertreten. Die HyperX-Predator-Serie richtet sich an User, die auch sehr hohe Taktraten mit dem XMP-Profil erreichen wollen, ohne selbst beim Overclocking Hand anlegen zu müssen. Daher werden die Riegel auch mit höheren Taktfrequenzen angeboten. 

Die HyperX Predator RGB werden in diversen Ausbaustufen angeboten. Dabei hat man die Wahl zwischen Taktfrequenzen von 2.933 bis hin zu 4.600 MHz. Die Kitgrößen sind von 8 - 256 GB sehr breit aufgestellt und lassen sich dann ebenfalls mit der Modulanzahl und Speicherkitgröße je Modul sehr umfangreich kombinieren. Die von HyperX angegebenen CAL-Latenzen sind je Modul und in Kombination mit der Spannung in die Bereiche "CL 15, 16, 17, 19" aufgeteilt und reichen bei der Spannung teilweise bis 1,5 V.

Die HyperX Predator Module machen optisch schon mal eine sehr gute Figur, und die Verarbeitung der Module ist ohne jegliche Mängel. Der Heatspreader ist vom Design eher kantig gehalten und hat keine weichen Rundungen. Dies wird auch vom LED-Bereich wieder aufgegriffen. Das seitlich auf den Heatspreader aufgebrachte Muster ist nicht aufgedruckt, sondern stellt eine eigene Ebene dar, und auch der "HyperX"-Schriftzug wurde nicht nur aufgedruckt. An vier Punkten ist der Headspreader über die LED-Beleuchtung hinaus gezogen werden, sodass beide Seiten mit einander verbunden sind.

SPD Programmierung und technische Eigenschaften

Mit den Programmen CPU-Z und Thaiphoon Burner erhält man sehr detaillierte Informationen über die Speicherriegel, die nachher auch für ein mögliches Overclocking nicht zu vernachlässigen sind. Wer mehr über das Overclocking von Arbeitsspeicher erfahren möchte, kann sich gerne bei uns in den jeweiligen Threads (Intel RAM OC Thread + Guides und Tipps oder Ryzen RAM OC Thread + mögliche Limitierungen) alle notwendigen Informationen und&alle notwendigen Informationen und Tipps von erfahrenen Usern holen. 

Die uns vorliegenden Module wurden in diesem Test auch einem ausführlichen Overclocking unterzogen. Vorab haben wir uns aber erst einmal die genauen technischen Daten der Riegel mit Thaiphoon Burner angeschaut. Bei unseren Riegeln handelt es sich um Dual-Rank-DIMMs, die in diesem Fall 16 ICs auf einer Seite beinhalten. Hergestellt wurden die Chips von Micron Technology und es sind E-Dies. Insgesamt wurde die SPD-Daten und auch das Extreme Memory Profile (XMP) ordentlich programmiert und hinterlegt.

Hersteller und Bezeichnung Kingston HyperX Predator RGB DIMM Kit 64GB, DDR4-3600, CL18-22-22 (HX436C18PB3AK2/64)
Modulhöhe42,5 mm
Rank
Dual Rank
FormfaktorDIMM
ModulartUnbuffered DIMM (UDIMM)
Straßenpreisca. 327 €
HomepageHyperX
EPP / XMPXMP 2.0
Garantierte Timings18-22-22-39 @ 1.35V
ChipsMicron E-Die
EigenschaftenRGB, XMP, Heatspreader
GarantiezeitLebenslange Produktgarantie
Kapazität64 GB (2 x 32 GB)

Aufgrund der Gesamthöhe von 42,5 mm ist es vor dem Kauf der Speicherriegel empfehlenswert, die Kompatibilität zum ggf. bereits vorhandenen CPU-Kühler zu prüfen. Sollte der CPU-Kühler über die RAM-Slots reichen, kann dies zu einem Konflikt mit dem Heatspreader des Arbeitsspeichers führen.

Beleuchtung

Das markante Design des Heatspreaders, kombiniert mit einer vollflächigen Beleuchtung kommt in einem Computer mit Glasseitenteil sehr gut zur Geltung. Über die Herstellereigene Software können die RGB-Effekte entsprechend angepasst werden. Zumindest in der Theorie ist dies so. Zwar werden die von uns genutzten Modelle laut Herstellerangaben unterstützt, jedoch war es nicht möglich, diese über die Software "Ngenuity" anzusprechen, da diese einfach nicht erkannt wurden.

Daher haben wir die LED-Einstellung mit der von AsRock zur Verfügung gestellten Software angepasst und einen Teil der Effekte durchprobiert. Dies ist zwar nicht der optimale Weg, um die LED-Beleuchtung einzustellen, jedoch funktioniert dies ohne Probleme und die RAM-Riegel werden direkt erkannt und stehen zur Konfiguration zur Verfügung. Die Auswahl der Effekte beschränkt sich dabei auf 8 unterschiedliche mit den jeweils freigegebenen Untereinstellungen "Color select enabled".