Seite 6: G.Skill Trident X 2400 MHz

Das erste 2400-MHz-Kit im Test stammt aus dem Hause G.Skill. Die Riegel aus der Trident X-Serie hören auf das Kürzel F3-2400C10D-8GTX. Der Speicher erreicht seinen spezifizierten Takt bei CL 10-12-12-31 und 1,65 V. Das Kit wird vom Hersteller ausdrücklich für die Z77-Plattform beworben, man darf also gespannt sein.

Der Heatspreader ist wohl der aufwendigste im Test: Auf einem schwarzen PCB aufsitzend, ist der zweiteilige Heatspreader in der unteren Hälfte in Schwarz gehalten und mit dem Herstellerlogo und einem Datenaufkleber versehen. Der obere Teil besteht aus roten Metallzacken. Ein klasse Look, der leider einen unschönen Nachteil hat: Der Steg auf der RAM-Oberfläche ist äußerst schmal und scharfkantig. Auch die Zacken sind sehr spitz gehalten. Zusammen mit der Tatsache, dass flache Druckflächen fehlen, kann es hier beim Einbau schnell passieren, dass man sich an dem Heatspreader schneidet. Doch insgesamt wirkt der Spreader sehr wertig. Mit 5,4 cm ist er allerdings nicht für enge Einbausituationen geeignet.

Auch hier wollen wir natürlich einen Blick auf die inneren Werte werfen:

SPD G.Skill
SPD-Werte des G.Skill Trident-Kits

Hier fällt sofort auf, dass G.Skill die XMP-Profile auch für andere Taktraten hinterlegt hat. Die Timings der XMP-Profile scheinen defensiv gewählt und unterhalb der beworbenen Einstellungen. Hierbei handelt es sich aber um einen Auslesefehler seitens  CPUz, im Bios lassen sich die zwei XMP Profile korrekt aufrufen und starten, wobei beide Profile hier bis auf 2 MHz identisch sind ( 2399 MHz und 2401 MHz @CL 10-12-12-31  bei der Auslesung ). Eine Seriennummer ist nicht vorhanden, allerdings finden sich alle anderen notwendigen Werte im SPD.