[Sammelthread] Mountainbikes

Wenns Wetter normal is, dann haste um die 20°, von Bozen Richtung Gardameer runter, mit bissl glück haste sogar mal ganz kurz ne 25° dran stehen.

Hier kannste die letzten parr Jahre anschaun in Bozen


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sicher, dass das dein Sport ist? :fresse:

nichts für ungut, gute Besserung!
kann ich nehmen, kein Ding :)

Du ähm... nein, nicht sicher...
Aber es hat Spass gemacht.

Das Problem ist, ich bin in einer sehr depressiven Phase meines Lebens mit einem abartig guten und ziemlich verrückten Endurofahrer zu diesem Sport gekommen, der mich auf seine Trails mitgenommen hat.

Mit der "Scheiss drauf, Tot ist auch gut"-Mentalität konnte ich ziemlich schnell ziemlich viel ziemlich rasant fahren.
Mittlerweile bedeutet mir mein Leben wieder etwas und dann zögere ich halt und ein Sturz lässt mich Dinge hinterfragen.

Ich muss da halt ein zwei Gänge zurückschalten bei den technischen Herausforderungen und öfter mal absteigen wenns halt wirklich nicht geht.

Zudem habe ich auch nochmal ordentlich an Gewicht zugelegt gehabt, die Fahrdynamik ist dann einfach etwas anderes. Aber ich habe wohl ein Flair dafür, Sportarten zu machen, zu denen mein Gewicht nicht passt (Stichwort Bouldern).
Daran arbeite ich im Moment halt auch und dann passts schon.

Oder wie definiert man "richtig"?
Bin ich der beste darin? nein
werde ich es jemals sein? sicher nicht.

Doch bin ich auch nicht schlecht darin. da wo wir unterwegs sind fahren generellt halt schon gar nicht mehr so viele rum... und dann gibts immer bessere und schlechtere.

Wenn der Spass passt ist gut. Nur die Angst, die muss wieder weg.

Die Kollegen sind dieses Wochenende nach Finale gefahren, ich setze aus. Ende Monat wirds aber in Spanien toll werden, da bin ich mir sicher. Und ich will auch wieder die Feierabendrunde an den lokalen Wanderwegen starten, ich hab mittlerweile echt lust drauf
 
es ist wirklich erstaunlich, wie man seine eigene Fahrweise anpasst, wenn ein "guter Fahrer" einen selbst mitzieht - ja das stimmt (y)
man darf halt nur nicht übertreiben^^
 
Solche Sachen passieren immer wenn man von Neueinsteiger auf Sam Hill in 2 Wochen kommen will.
Du bist nicht allein, ich hab auch so angefangen. Da war am Anfang viel Schwund, Lehrgeld und Krankenhaus. :fresse:
 
Heute endlich mal wieder seit langem etwas entspannte Zeiten gehabt und so 50km gefahren. Akku hing vollgeladen für 6 Monate an der Wand und hat heute nicht reagiert.
Erst nach 1h Laden aufgewacht und war dann plötzlich wieder auf 5 von 5 Striche. Ist das normal bei Shimano?
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So ersten Probefahrten mit dem canyon im Garten sind schonmal ausbaufähig 🤣

Die Größe ist echt am Limit (siehe Schnappschuss)
Lenker würde um 3cm beidseitig gekürzt, kommt aber noch nen kleinerer vorbau dran, dann passt es vorne besser
Und jetzt geht's natürlich weiter. Die schaltung 3x10 ist für den kurzen natürlich absolut nichts.

Er kommt mir vorne und hinten schalten nicht klar (kam er vorher auch nicht)

Also wird den Hobel noch auf 1x10 umgebaut.

Was wäre da sinnvoll, 30 oder 32 kettenblatt?

Auf dem mittleren fährt er aktuell mit 30 passt soweit auch nur muss schleift die Kette am. Umwerfer und springt hinten übers große Ritzel (muss dann noch eingestellt werden.

Aktuell habe ich nur kurbeln von Shimano gefunden (Innenlager sm bb51)
Gibt's da noch andere Hersteller die man nehmen kann?


Bezüglich der 1x12 Übersetzung, ich fahr 34 zu 11-50
Macht ohne viel Kraftaufwand 30kmh auf gerader Strecke, bergab 40-45kmh


Das alte Canyon ist nun endlich mal in den Fahrbetrieb gekommen.

Schaltung wurde auf 1x10 umgebaut, dazu noch diverse andere kleinigkeiten damit es farblich passend bleibt.
Junior ist Happy, auch wenn er fast 2 jahre warten müsste damit es passt :d
 
bei mir ist die Motivation auch gut da. Am Fretag mit einem Kollegen eine kleine Runde im Wald gedreht. Sein erstes mal etwas Biken, für mich einfach Training und wieder rein kommen.


Sonntag wollte ich dann eine andere Runde von zu Hause aus nochmals testen.
Ich hatte die letztes Jahr mal zusammengestellt um mit Kumpels am Feierabend biken zu können wenn die mal zu mir kommen (wir haben da so ne Gruppe wo jeder mal mit dem anderen auf die Hometrails kommt).
Ist dann halt ein ziemlicher einstieg von mir los.
Erst folgt eine Herausfordernde Treppe. Bei der zweiten hab ich mich dann schon mal fast den Berg runter geworfen, ich kam aber noch schnell genug weg :d
Sieht aus als könnte man da rechts locker druchfahren, ist aber doch ziemlich steil und gar nicht mal so breit :)
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Von zu Hause richtung Romontberg und dann zum Grenchenberg.
Die Herausforderung hier ist eher eine für die Pumpe. Geht ziemlich lange ziemlich steil hoch. Man macht rund 1000 Höhenmeter.
Es hat aber auch ein paar Stellen und Uphill Trails dabei, die aufgrund des Aufstiegs dann doch recht tricky sind.
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Darauf brauchte ich dann erstmal ne kleine Stärkung am Stierenberg
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Am Untergrenchenberg dann der Einstieg in die Abfahrt, den Schlagtrail - der Name ist Programm
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Auf rund 1200 MüM liegt halt noch etwas Schnee. Waren nur die ersten paar Hundert Meter. aber nicht ganz ohne, darunter schlamm, darunter Wurzeln und Absätze. Nicht ganz meines. Der Conti Hydrotal war aber in seinem Element!
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Ich bin froh, konnte ich das nun doch wieder fahren. Gut fürs Selbstvertrauen. Ich wusste ich bin das alles schon gefahren, deswegen konnte ich mich rantasten .Kondition muss weiter ausgebaut werden.

Und das Bremsen in der Abfahrt ist halt immer noch so eine Sache.
Mit rund 120kg Fahrwertig plus Rad bin ich halt kein Leichtgewicht. Mit der TRP Scheibe und den Sinter Belägen ist die Standhaftigkeit nun zwar gegeben, jedoch kann ich immer noch nur für 20 bis maximal 30s fahren, bevor meine Arme total brennen und ich anhalten muss weil ich fast Sterne sehe. Dachte das Bouldern und gezielte Training könnten da etwas geholfen haben...
Naja...

Und hinten kommt nun noch ne BrakeStuff Punch Scheibe in 200mm drauf. die Magura ist unter Limit und ich schlefe hinten gerne etwas. Das merkt man dann schon, dass die die Wärme nicht mehr abgeführt kriegt.
 
Wieso brennen die Arme denn? Durchs bremsen? Oder verkrampft den Lenker festhalten? Ich hab die Erfahrung gemacht, dass bei vielen Höhenmetern am Stück auf ner Shimano xt bremse meine Unterarme komplett zu waren und ich kaum noch ziehen könnte am Hebel.

Wenn gleichzeitig der Untergrund auch noch ziemlich grob ist, kommen zwei Sachen zusammen. Mir hat ne stärkere bremse viel gebracht mit leichtem Hebelgefühl. Mit der tech4 von Hope zieht man mit deutlich weniger Kraft für vergleichbare Power als bei der xt. Dazu nen Lenker mit Compliance (oneup V2) und vor allem die Gabel vorne sollte mit dem Gewicht harmonieren, um dich nicht komplett zu verprügeln. Zuviel oder zu wenig rebound alleine macht nen riesen Unterschied an den Unterarmen. Von der genutzten Kompression ganz zu schweigen.
Ich hab an meiner Gabel auch Grad bissi Probleme mit der richtigen Einstellung und seit Jahren wieder das gleiche Problem, am Ende von 500 bis 600 tiefenmetern am Stück, kann ich kaum noch den Lenker festhalten
 
Das Brennen sollte Armpump sein.
Um das weg zu bekommen gibts mehrere Ansätze. Ich würde immer von billig nach teuer gehen.
Also Armtraining, Gabel einstellen, größere Scheibe, bessere Beläge, evtl. andere Griffe, mehr Dämpfung im Lenker >>>> Carbon. Bremse sollte eigentlich nicht das Problem sein, die XT ist eigentlich stark genug um in dem Gelände standfest zu sein. Wär’s die Bremse würde man auch Fading haben.
 
jein... Meine Greifkraft um die Bremsen zu ziehen ist immer ein wenig meine Schwachstelle gewesen. Ich habe mir aber effektiv auch gedacht und versucht mich zu achten, obs nicht vom festhalten am Lenker kommt.
Meistens passiert halt beides irgendwie zusammen, weswegen es nicht so einfach ist, das isoliert zu "messen".
Ich versuche nicht unnötig zu klemmen, aber wenns halt n Trail mit vielen Absätzen ist, muss man halten.
Mit der Marzocchi Bomber Coil habe ich ja eigentlich eine Gabel, die mir deutlich mehr Ruhe gibt als die Zeb davor. ich fahre auch mit sehr wenig Dämpfung; es ist besser, seit ich sie auf 170mm umgebaut hab.

Aber mit meinem Gewicht muss ich bei den Bremsen halt schon auch heftig zulangen, sonst stoppt da nichts.
Ich mag die Dosierbarkeit der Maguras eigentlich sehr. ich habe nicht lange Erfahrung mit anderen Bremsen, das Binäre merkt man dort aber halt schon. Auch der ständig wechselnde Druckpunkt der Shimanos ist nichts für mich. Und wenn ich mir letztens Videos anschaue, wo kollegen und ich die selbe Stelle gefahren sind und die im faststillstand halt immer die Bremsen gepumpt hatten und alles gewackelt hat, lobe ich mir die Magura schon.

Nur hätte ich gerne etwas mehr Hebel oder so, damit ich weniger Kraft aufwenden muss. Mal die Oak Hebel testen, ein Kumpel lobt die sehr.
Carbonlenker ist schon drauf. "Armtraining" mache ich mit Bouldern einmal die Woche, Deadhang am ende jeder Gymsession und halt übungen und Biken eigentlich regelmässig.
Die Sinter Green Beläge finde ich am besten bisher, die TRP S05E als 220m ist gross, dick und eher bissig...
Griffe habe ich mittlerweile halt nicht mehr die ganz weichen Schaumstoffigen sondern irgendwelche Gummigen, weil mir die anderen bei zwei stürzen kurz aufeinander kaputt gegangen sind und die in Finale grad nichts anderes hatten. Ich finde die nicht verkehrt...
immer schwer zu sagen. ..

Fading ist seit Sinter Green und TRP kein Problem mehr
 
Magura hätte mir zu viel Flex im Carbotech Hebel. Bezahlbar, Dosierbarkeit und mehr Power als bei der der XT bekommst du mit ner Dominion oder ner Maven, ist dann aber gleich wieder 400-500€ Ausgabe.
Andere Griffe und Lenker mal ausprobiert? Das Cockpit sollte man nicht unterschätzen. Und natürlich Fitti nach der Arbeit….
 
ich bin i.d.R. an 6 Tagen die Woche beim Sport, davon sicher 4 im Gym, an der Front düfte das passen. Es geht ja auch schon besser...

Domintion ist interessant, ja. Maven hat gut power, gefällt mir aber irgendwie vom bremsgefühl her nicht so...
Die totale Power der MT5 ist ja ausreichend. Nur gerne mit weniger Handgraft zu bedienen...
Andere Griffe sind wie gesagt Zwangsweise dazu gekommen, ob die nun besser sind oder nicht, unsicher....

Lenker habe ich nicht getauscht, nein... Wüsste ich auch nicht in welche Richtung ich mich da umsehen würde.

Mit der Höhe habe ich theoretisch ein wenig gespielt. Musste den etwas tiefer nehmen, damit ich mit dem Handy auf dem Stem genug Platz habe. Das mochte ich nicht so. zu viel druck vorne, sehr unbequem bei längeren fahrten...
dadurch dass ich die Gabel von 160 auf 170mm ausgeweitet habe, gleicht sich das nun aber quasi wieder aus. gefällt mir deutlich besser.
 
Mir hat damals ein Lenker mit mehr Rise und als Carbon Version doch ordentlich geholfen. YT hatte ja die Gabel schon ordentlich gekürzt, eigentlich zu viel für mich, da hat sich das angeboten.
Dadurch wurde das Überschlagsgefühl deutlich reduziert, das Carbon sorgt für spürbar mehr Komfort. Der 35er Alu Lenker war bocksteif.
Hab mir in dem Zug auch dickere Griffe besorgt, auch wieder mehr Komfort und Liegen für mich besser in der Hand.
Hab mich dann einfach wohler auf dem Bock gefühlt und konnte mehr laufen lassen. Wenn’s flüssig läuft ists gut gegen Armpump.
 
Meine Schwachstelle waren bei meiner ersten Tour vergangenes Wochenende tatsächlich auch die Unterarme, Handgelenk und Handballen. Bei 2m und 135kg kommt da schon ordentlich was an im Arm, obwohl ich primär nur Radweg und Schotter gefahren bin. Am Ende war die Sehne im rechten Unterarm wohl so durchdenudelt, dass ich beim Rad heben übelst Schmerzen hatte..

Aber gut, das sollte mit etwas mehr Übung weggehen, hoffe ich. :)
 
Ich merk auf jeden Fall den Unterschied zwischen meinem oneup V1 Lenker und einem steifen alulenker. Wird mir oft unterstellt, das wäre ja Quatsch. Man sieht den flex aber halt auch einfach. Dazu paar dicke Griffe mit guter Dämpfung. Fahre mittlerweile auf allen Bikes die odi longneck V2.. beste Griffe.
Ich wiege mir Klamotten und hipbag usw um die 97 bis 100kg.. mir reicht ne mt5 net. Die greift zwar schnell, hat aber hinten raus zu wenig Leistung. Sinterbelage helfen zwar oft beim Druckpunkt wandern, haben aber auch weniger Power.
Ich war von der maven am E-Bike mit 200er Centerline Scheiben echt überrascht. Normal sind die Scheiben so lala .aber die maven in der billigen Base Variante hat sehr gut funktioniert.
Bisher konnte ich aber jeden Kollegen von net tech4 oder nun gr4 von Hope überzeugen. Keiner hat bisher danach getauscht.
Die gr4 fahre ich am E-Bike mit deinen trp rs05e Scheiben ohne Probleme .sehr gute Kombi. Mir richtig aber 203mm
 
Hab mir jetzt nach etwas Recherche mal die Schwalbe Hurricane Addix DD 29 x 2.40 (62-622) bestellt. Möchte, sobald es morgens um 6:00 Uhr mal keine +1.0°C hat, tatsächlich mal wieder zur Arbeit fahren!

Ist halt eh nur Radweg dem Fluß entlang und da nerven die Nobby Nic schon gewaltig. :)

Mal ernsthaft, fährt jemand hier zwei Satz Felgen + Reifen und wechselt dann je nach Gegebenheit?
 
Wenn ich mich im Bekanntenkreis umsehe sind das eigentlich nur die RR Jungs die mehrere Laufradsätze für ein Rad haben. Aber dann eher wegen unterschiedlichen Felgenhöhen und Gewicht, nicht wegen der Bereifung.
 
Ja gut, man sollte das eventuell auch eher aus der Sicht eines Fahrers wie mir betrachten. :)

Ich finde zwar Biken richtig toll, hab aber aufgrund des Freundeskreis, oder der eigenen Ambitionen, nie ein primäres Hobby daraus gemacht.

Ich liebe und verfolge die Technik bei Bikes hin und wieder sehr intensiv, aber lande bei Eigenkäufen dann doch eher im guten Mittelfeld und verbessere dann aus reinem Spaß am Schrauben meistens diverse Sachen zum "Besseren".

Für mich wären mehrere LRS absoluter Overkill.
 
Ich hab 2 mal das HR vom Jeffsy mit dem E-Bike hin und her getauscht wegen Platten. Mich nervt das ich nachher immer die Schaltung nachjustieren muss wenn ich das andere LR drin hab. Nach Rückbau natürlich wieder justieren. Bremsscheibe schlift auch immer leicht. Scheinbar gibts doch gewisse Tolaranzen.
 
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