[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Diese von Lindner geplante Aktienrente hätte ja auch da reinfliesen sollen. Hauptsache man hat keine Versicherungs und Banklobby da mit drin.
 
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Ein Staat, der so hohe Summen am Aktienmarkt investiert, bringt halt auch Probleme mit sich. Das Thema ist nicht umsonst umstritten.
 
Als ob wir nicht alle genug gelitten hätten die letzten Jahre.
Was für ein absoluter Bullshit. Gar nichts hast Du außer ganz normal gelebt. Und insgesamt ein wahrscheinlich ziemlich gutes und sicheres Leben, wenn man sich hier Deine Ergüsse und "Probleme" so durchliest. Gilt auch für die meisten anderen hier natürlich.
 
Hauptsache man hat keine Versicherungs und Banklobby da mit drin.
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Die 2% sind sinnvoll, wenn diese persönlich den Einzahlern zugeordnet werden. Soweit ich es verstanden habe ist es auch so geplant, dass man dafür quasi ein eigenes Konto hat, wie mit den Rentenpunkten.
Nein ist es nicht. die 2% sind am Ende einfach weg. Und nein, das wird niemanden zu geordnet sondern ist einfach in der Allgemeinheit mit drin. Natürlich sind die 2% schon zu deiner Renteneinzahlung mit drin, heißt aber nicht, das man dafür dann "mehr" bekommt. Auch das hinzufügen weiterer Berufsgruppen wie Selbstständige ist doch nur eine Verschiebung der Probleme. Die zahlen heute ein und generieren heute mehr Einnahmen. Aber jetzt der große Schock: Wenn die heute einzahlen, wollen die morgen auch wieder Geld da raushaben :coffee2: Am Ende wird hier mal wieder das dann noch größere Problem auf später geschoben. Und DAS ist das wirkliche Problem an Demokratie. Die Politiker denken nur an heute, nicht an morgen. Uns wird das als große Reform verkauft, aber am Ende wird die scheiße nur noch größer, nur halt erst später, wenn die alten Politiker längs weg sind.
Ich kann mich nur wiederholen, zum Glück bin ich schon alt genug, das ich den großen Knall wohl nicht mehr erleben werde. Eure Kinder haben da sicherlich weniger Glück.

Was für ein absoluter Bullshit. Gar nichts hast Du außer ganz normal gelebt.
Na wenn du meinst. Die Umfragen sagen aber was anderes
 
ein ist es nicht. die 2% sind am Ende einfach weg. Und nein, das wird niemanden zu geordnet sondern ist einfach in der Allgemeinheit mit drin.
Da hast du wohl mal wieder mehr Expertise als die Rentenkommission selber.
Hier der Auszug aus deren Dokument, die relevanten Stellen habe ich für dich Fett und Groß gekennzeichnet.

Empfehlung 28
Die Kommission empfiehlt die Einführung einer obligatorischen kapitalgedeckten Renten-Komponente imRahmen der GRV (gesetzliche Kapitalrente). Dazu sollen individuelle Kapitalkonten für die Beitragszahlenden eingerichtet werden.Empfohlen wird ein paritätisch finanzierter zusätzlicher Beitragssatz von zwei Prozent. Die Beiträge sollen nachschwedischem Vorbild zentral verwaltet und am Kapitalmarkt angelegt werden.Die Kapitalrente soll im Rahmen der Gesamtreform dazu beitragen, dass längerfristig das Rentenniveau in derersten Säule wieder spürbar ansteigt.

Letztendlich ist die Frage natürlich jetzt, ob das ganze Paket jetzt so beschlossen wird, ich denke daran darf man zweifeln. Da wird man jetzt schön versuchen noch irgendein paar Rosinen zu picken damit man bei den nächsten Landtagswahlen noch was zum Verkaufen hat. Schwesig z.B. schießt ja schon dagegen.
 
Da hast du wohl mal wieder mehr Expertise als die Rentenkommission selber.
Hier der Auszug aus deren Dokument, die relevanten Stellen habe ich für dich Fett und Groß gekennzeichnet.
Und nochmal, das ist trotzdem völliger quatsch und wird rein gar nichts an der Rente sichern. Wie sollen 2% mit Anlage in den eigenen! staatlichen "Produkten" irgendwas retten, wenn der Staat bereits heute 100Mrd vom Staatshaushalt in die Rente bezuschusst?
Diese "individuellen Konten" sind weder Vererbbar noch direkt auszahlbar. Damit ist es faktisch einfach nur mehr Geld in eine Rentenkasse, die uns alle nichts bringt. Du kannst den Kram nennen wie du willst, aber solange diese 2% nicht Vererbbar sind, ist es faktisch nur mehr Geld in der Rentenkasse.
Jeder Cent mehr den wir zahlen ist verbranntes Geld. Der Knall wird nur später kommen, dafür aber noch größer.
 
Du kapierst so überhaupt gar nichts, dass ist der wahnsinn. Die ist nicht mal der Unterschied zwischen dem alten Umlagesystem und dem dann neuen kapitalgedeckten system klar. Und das eine Rente nicht vererbbar ist, ist weder neu noch irgendwie verwunderlich. In der Schweiz funktioniert btw dieses system gabz herrausragend gut. In Norwegen auch. Weil eine kapitalrente schon allein vom System was komplett anderes ist als eben ein Umlagesystem.
Aber alles das selbe, weil ich nix verstehen….
 
Warum sollte das vererbt werden? Welcher Logik folgt das denn?

Und das es nicht funktioniert zeigt Schweden. Oh, wait....

Eigentlich fehlt nur noch ein "die da oben".
 
Die Frage ist für mich wie gesagt, was bleibt davon noch übrig wenn wieder jeder seine Meinung dazu gegeben hat. Das kommt so niemals durch, auch wen Merz jetzt so tut als würde man das jetzt einfach übernehmen. Es wird am Ende noch schlimmer sein für uns.

Wird noch richtig spaßig

 
Den Artikel habe ich eben auch gelesen und musste nur den Kopf schütteln...
 
Alles, bloß keine wirklich Reichen besteuern.
 
Kann ja die Politik nichts dafür, dass du nicht Millionär bist:coffee:
 
In der Schweiz funktioniert btw dieses system gabz herrausragend gut. In Norwegen auch. Weil eine kapitalrente schon allein vom System was komplett anderes ist als eben ein Umlagesystem.

Wie genau ist eine Kapitalrente denn anders, als ein Umlagesystem, wenn da jeder a) beliebig lange Rente beziehen kann und b) bei vorzeitigem Ableben die Reste des Kapitals jemanden anders zugute kommen?

In der Schweiz sinkt die Rente recht massiv:

Das funktioniert auch im Umlagesystem.

In Norwegen heißt Kapitalrente: Staatsunternehmen graben Öl aus, und die Gewinne fließen in die Staatskasse ohne dass ein Ölmulti seine Hand wie in der 3ten Welt aufhält - https://de.wikipedia.org/wiki/Staatlicher_Pensionsfonds_(Norwegen)

Das funktioniert wenn man Öl hat. Alternativ kann man bspw. Immobilientransaktionen mit Ölmillionen hierzulande entsprechend besteuern.

EDIT: lustig - der norwegische Ölfonds besitzt 10% der deutschen Wohnen... - deutsche Wohnen verstaatlichen würde also hier den Bedarf an Rente senken und in Norwegen Einnahmen wegnehmen :bigok:
 
Wie genau ist eine Kapitalrente denn anders, als ein Umlagesystem,
Bei dem einen kann das Geld über eine Zeitlang für einen arbeiten, bei dem anderen drücke ich Geld aus meiner Wertschöpfung direkt einem anderen zum ausgeben in die Hand. Und hoffe, dass das genauso funktioniert, wenn ich Rentner bin. Der Kapitalstock, der aufgebaut wird, ist der klitzekleine Unterschied.
In der Schweiz sinkt die Rente recht massiv:
Ja uch dort gibt es Probleme. Aber zu einem den ganzen Artikel lesen, letzter Absatz: "Die Pensionskassenrenten sind in den letzten Jahren stark gesunken. Laut VZ ist die Alterung der Gesellschaft aber mittlerweile eingepreist, das Schlimmste dürfte also überstanden sein", zum anderen das Schweizer Modell der 3 Säulen kennen und verstehen. Im Artikel angesprochen ist Säule 2, Kapitalrente. Das, was es bei uns nicht einmal gibt... Und eine der 3 Säulen hatte nun etwas Probleme. Fällt dir da nichts auf?

Zu Norwegen, ja da kommt Geld aus Öl. Aber weißt du was das faszinierende an solchen Modellen ist? WOher das Geld kommt ist relativ egal, dass muss gar nicht aus Öl kommen. Faszinirend oder? Hier kann jedes Land schauen, wie und mit was sie den Fonds füllen über die Zeit.

Der eigentliche Punkt ist auch, das payday null und nada versteht, was das der Unterschied zwischen den beiden Systemen ist und warum es soviel besser ist, mehr als eine Säule zu haben. Leider hast auch du dich auf das Problem EINER Säule versteift, statt zu erkennen, dass die vErteilung auf 3 Säulen, die Synergie aus 3 verschiedenen Systemen das eigentlich gut funktionierende in der Schweiz ist. Auf jeden Fall ist es nicht alles das selbe, wie der gute payday so schön wettert.

PS: Was der Artikel auch nicht wirklich beleuchtet in bezug auf die PK Rente in der Schweiz: Die zwischenzeitliche ENtkopplung des Franken vom Euro und die damit einhergehnde gallopierende Steigerung des Wert des Franken. Diese (einmalige Sonder-)Problematik ist der 2. große Punkt, den die PK Rente in der Schweiz verkraften musste, aber mit der ZEit eingepreist wird.

2002: 1,46 Franken pro Euro
2025: 0,937 Franken pro Euro.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei dem einen kann das Geld über eine Zeitlang für einen arbeiten, bei dem anderen drücke ich Geld aus meiner Wertschöpfung direkt einem anderen zum ausgeben in die Hand. Und hoffe, dass das genauso funktioniert, wenn ich Rentner bin
Umlage: ich gebe x% meiner Arbeitsleistung an den jetzigen Renter
Kapital: ich gebe y% meiner Arbeitsleistung in einen Fonds, der sich dann an meiner Arbeitskraft beteiligt und dafür sorgt, dass von meiner Wertschöpfung weitere z% im Fonds landen. Währenddessen muss der Rentner jetzt immer noch seine x% irgendwoher bekommen. Irgendwie muss da meine Wertschöpfung massiv steigen, damit ich 3 statt einer Position bedienen kann. Wenn das so ist, wäre auch die Umlage kein Problem, wo ich dann immer mehr Rentner mit x% meiner Arbeitsleistung versorgen muss und mehr Geld für mich übrig bleibt...

Zu Norwegen, ja da kommt Geld aus Öl. Aber weißt du was das faszinierende an solchen Modellen ist? WOher das Geld kommt ist relativ egal, dass muss gar nicht aus Öl kommen. Faszinirend oder? Hier kann jedes Land schauen, wie und mit was sie den Fonds füllen über die Zeit.
Also Schulden oder Vermögenssteuer für die Aktienrente? Damit das Geld mehr wird, muss man sich im übrigen auch in irgendeinen Wertschöpfungsprozess einklinken und das bedeute das dann irgendjemand weniger vom aktuellen Kuchen bekommt - entweder man selbst als Angestellter dadurch, dass eben jetzt Unternehmensgewinne neben Steuern in die Rente fließen oder jemand im Ausland....

Im wesentlichen zielen alle die Modelle darauf ab, die Souveränität der Sozialgemeinschaft sich selbst zu organisieren zu schwächen und bieten viele Gelegenheiten, dass sich Intermediäre daran bereichern. Wie schon so oft: Kälber wählen ihre Metzger selber...
 
Der hat doch selber eingezahlt in den Stock? Oder lehnst du das system ab, weil es sich zwangsweise erstmal aufbauen muss?

der jetztige Rentner erhält seine Rente aus der Umlage, die muss (das Rentenniveau "muss" ja steigen, sonst hätte man die Debatte nicht...) weiterhin (leicht sinkend mit den Aktienrentner) aufgebracht werden. Gleichzeitig spart man jetzt für die ferne Zukunft. Irgendwie etwas problematisch, wenn jetzt nicht genug Geld im Staatshaushalt und bei den Arbeitnehmern zu finden ist...

Da nochmal zurück zu Deinem vorherigen Beitrag
Der eigentliche Punkt ist auch, das payday null und nada versteht, was das der Unterschied zwischen den beiden Systemen ist und warum es soviel besser ist, mehr als eine Säule zu haben. Leider hast auch du dich auf das Problem EINER Säule versteift, statt zu erkennen, dass die vErteilung auf 3 Säulen, die Synergie aus 3 verschiedenen Systemen das eigentlich gut funktionierende in der Schweiz ist.
Das ist tatsächlich das erste halbwegs sinnvolle Argument: man würde quasi die Rente nicht nur an die aktuelle, sondern auch an die vergangene wirtschaftliche Entwicklung knüpfen und könnte damit die Variabilität reduzieren, meinst du?

Ändert aber nix, dass die Umstellung von "wir zahlen für jetzt" auf "wir zahlen für die Zukunft" jetzt erheblich mehr Geld erfordert, als "wir zahlen für jetzt" an die Realität anzupassen.

Es bleibt dann das Problem, dass vmtl. mit sinkender Zahl an Arbeitskräften die Inflation für rentnerrelevante Dienstleistungen auch kräftig steigen wird, was auch jetzt schon das eigentliche Problem ist... Was bringen 5-10% Brutto-Rendite auf ein Depot, wenn die Kosten für die Pflegekraft im gleichen Zeitraum zwischen 10-15% steigen: https://www.vdek.com/presse/pressemitteilungen/2026/eigenanteile-pflegeheim-auswertung.html
 
Irgendwie etwas problematisch, wenn jetzt nicht genug Geld im Staatshaushalt und bei den Arbeitnehmern zu finden ist...
wird bestimmt besser, wenn man das ganze noch weiter verschleppt.... Irgendwann muss man halt anfangen. Hätte man vor 30 Jahren weniger Schmerzhaft haben können.
Ändert aber nix, dass die Umstellung von "wir zahlen für jetzt" auf "wir zahlen für die Zukunft" jetzt erheblich mehr Geld erfordert, als "wir zahlen für jetzt" an die Realität anzupassen.
Das jetzige System fliegt uns um die Ohren. 2% mehr in eine kapitalgedeckte Rente und es baut sich langsam aber stetig eine Entlastung auf für dich und mich und jeden Rentner nach uns. Und genau das ist., was payday nicht begreift, weil er nicht mal den Unterschied in den Systemen versteht. Den definitiv ist das nicht "alles das selbe". Und du willst lieber weiter den Weg gehen, das sichtbar und unweigerlich zu immer höheren Belastungen führt. Statt einen Weg zu starten, der zwar heute einen zusätzlichen Einschnitt bedeutet, aber mittel- und langfristig das System stabilisiert und entlastet.

Hätte die CDU/SPD vor 30 Jahren ein Zehntel dessen, was heute an Steuern in die Renten fließt seitdem in einen Fonds für kapitalgedeckte Rente fließen lassen, statt Rentengeschenke zu verteilen, die ganzen dämlichen Diskussionen um die schwarze null, Investitionsstau, fehlendes Geld für Bildung und Familien müsste man nicht führen, weil nicht 1/3 des Staatshaushaltes in die Renten fließen würde...
 
Ich auch nicht...

durchschnittlich kostet es ja nur 170.000€ (konservativ gerechnet) EIN Kind in DE bis 18 groß zu ziehen, ist kaum Aufwand oder Verantwortung, die Gesellschafft ist sich der Verdienst der Eltern an der Gesellschaft auch voll bewusst und honoriert es und tut nicht so, als wäre es einfach nur ein privates Vergnügen, die Politik ebenso und sorgt stets für hinreichend Betreuung, Bildung und bezahlbare Freizeit Angebote und für eine Zukunftsaussicht, in die man Kinder gebären will...

Muss wirklich dran liegen, dass die Leute kein Bock auf Liebe haben...
 
Denen ist ihr Schlaf einfach nur zu wichtig.
 
170.000? Deshalb bin ich jeden Monat blank ^^
LebensphaseMonatlichDauerSummeKostenfaktor
0–5 Jahre679 Euro6 Jahre48.744 EuroWindeln, Krippe, Erstausstattung, Schlafmangel
6–11 Jahre784 Euro6 Jahre56.448 EuroSchule, Hobbys, Klassenfahrten, Sportzeug
12–17 Jahre953 Euro6 Jahre68.616 EuroTeenager-Appetit, digitale Geräte, Mode, Freizeit und gelegentlich Haltung
18–26 Jahre1.200 Euro9 Jahre129.600 EuroStudium, WG-Zuschuss, Bahncard, Laptop, Auslandssemester, emotionale Nebenkosten
Erstausstattung, einmalig5.500 EuroKinderwagen, Bett, Maxi-Cosi, 17 Dinge, die man nur einmal falsch kauft
Staatliche Entlastung, grob-55.728 EuroKindergeld 259 Euro/Monat bis 18, sehr unromantisch aber hilfreich
Gesamtsumme brutto308.908 EuroVor staatlicher Entlastung
Gesamtsumme netto253.180 EuroNach grob angesetztem Kindergeld
 
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