[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Bei Beamten sollte man mehr Flexibilität schaffen.
 
Das gilt natürlich auch für Behörden.
Wo nimmst du dir als Behörde Personal sonst her was du ggf schnell wieder los werden willst?

Von den teuren Beratungsfirmen
 
Kurz und knapp: nein. Ist nicht super rosig aber weit weg von kritisch. Und Dienstleistung sind die ganze zeit nicht so betroffen gewesen wie Industrie. Und DE ist seit geraumer Zeit kein Industrieland mehr auch wenn die Wahrnehmung und die Berichterstattung was anderes vermuten lässt. Die harten Zahlen sagen aber was anderes.

Grösstes Hemmnis der Wirtschaft dürfte die aktuelle Regierung sein. Ganz vorne weg Frau Reiche.

Da ist so viel falsch dran, dass sich eigentlich gar keine Antwort lohnt. Dienstleistung in Deutschland ist in erster Linie Gesundheit und Pflege, mit gegen Null gehender Innovation, Forschung oder Wertschöpfung.
Das größte Hemmnis einer Wirtschaft, die seit 6 Jahren stagniert (Industrie seit 2018 ca. sinkend), ist die aktuelle Regierung?
 
Wenn's nach der SPD geht haben wir eh bald amerikanische Verhältnisse. Außer mit dem Gehalt natürlich.
Zum Glück ist meine Fau noch mit Abfindung gegangen. Da wird sich noch der ein oder andere umschauen in Zukunft, wenn die Kündigung reinflattert. o_O
 

So langsam versteh ich es einfach nicht mehr.

Laut Google hat man letztes Jahr statt 10 Milliarden Gewinn nur noch 5 Milliarden Gewinn gemacht.

Erstes Halbjahr 2026 lt Google 2,7 Milliarden.

Das ist doch mehr als genug für so einen Konzern.

Warum muss bzw kann man da jetzt schon wieder gegen die Mitarbeiter gehen.

Da müsste meiner Meinung nach ein Schutz her, dass das erst bei einem Gewinn von unter 1 Milliarde möglich ist.
 
Da ist so viel falsch dran, dass sich eigentlich gar keine Antwort lohnt.
Das ist so falsch, dass man ja wirklich in jedrr Quelle überprüfen kann, dass 70% des deutschen BIPs aus Dienstleistungen stammen. Ebenso, dass die Dienstleistungen NICHT hauptsächlich Pflege und Gesundheit sind. Und wie Dienstleistungen nicht wertschöpfend sein können, wenn sie 70% des deutschen BIPs beisteuern, diese Gehirnakrobatik ist atemberaubend.

Aber was ficht einen Dampfplauderer wie dich Fakten an richtig? Leider Gottes befindest du dich hier aber in bester Gesellschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich find die Betrachtung etwas zu einfach gehalten.

Klar macht der Dienstleistungssektor knapp 71% vom BIP aus und Industrie die verbleibenden 29%, allerdings ist die pro Kopf Wertschöpfung in der Industrie deutlich höher mit knapp 11 Mio beschäftigen verglichen zu knapp 35 Mio im Bereich Dienstleistungen.

Wenn man da dann noch die 5,5 Mio beschäftigen aus dem öD und die "Wertschöpfung" derer aus dem BIP abzieht, steht der private Sektor mit 30 Mio Beschäftigten nur noch mit knapp 50-55% Anteil da, was das Ergebnis nochmal runter setzt.

Das Verhältnis ist halt deutlich schlechter.
In dem Zusammenhang zu sagen die Industrie ist quasi irrelevant, find ich etwas realitätsfern.

Wollte jetzt die Diskussion aber auch nicht neu aufrollen sondern nur mal die Relationen klar stellen.

Man könnte sagen ohne die Industrie als pro Kopf Wertschöpfung wäre der "Wohlstand" deutlich geringer. Wenn Industrie also verschwinden sollte und die Beschäftigten in Dienstleistungen über schwappen, wird das wohl massiv Negative Auswirkungen haben dürfen.
Auszug aus KI:

Was genau zählt zum nicht-öffentlichen Dienstleistungssektor?

Diese Bereiche tragen durch private Unternehmen, Freiberufler oder Organisationen zur Wertschöpfung bei (Beispiele):
Handel, Verkehr, Gastgewerbe (G–I): Einzel- und Großhandel, Logistik/Transport, Hotels, Restaurants, Tourismus.

Information und Kommunikation (J): Telekommunikation, IT-Dienste, Medien, Softwareentwicklung.

Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (K): Banken, Versicherungen, Finanzvermittlung.

Grundstücks- und Wohnungswesen (L): Vermietung, Immobilienmakler, Wohnungsverwaltung (inkl. unterstellter Miete für Eigentümer).

Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (M): Beratung, Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung, Architektur, Ingenieurbüros, Forschung.

Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (N): Unternehmensdienstleistungen wie Reinigung, Security, Personalvermittlung, Call-Center, Reisebüros.

Sonstige Dienstleistungen (teilweise R–S): Kunst, Unterhaltung, Erholung, Sport, private Bildung/Weiterbildung, private Gesundheits- und Sozialdienste (z. B. private Kliniken, Pflegedienste), Vereine (soweit marktlich).
 
Und der grösste Einzelposten sind Grundstück und Wohungswesen. Und ja, in einer überalternden Gesellschaft wie DE sind natürlich auch Gesundheit und Pflege relativ weit vorne. Das ist nicht wirklich ne Überraschung.

Man braucht dazu btw auch keine KI. Diese Infos gibts wunderbar aufbereitet und wahnsinnig detailliert im Netz auf Seiten des Bundes. Die Fakten sind vorhanden, dass ist nicht das Problem…
 
Hatte nur keine Lust einzeln Sachen rauszukopieren. Die Quelle ist die gleiche.

Wäre allerdings schön, wenn unter wertschöpfende Dienstleistungen der öD ausgeklammert wird. Dann sind wir noch bei 50-55% mit einer nicht sehr überzeugenden pro Kopf Wertschöpfung. Siehe mein Zitat am Ende.
 
@blueheaven aber die Manager zahlen sich Millionen an Boni aus. Dafür ist Geld da :d
 
@blueheaven
Du darfst als Unternehmen nicht mit Kosteneinsparungen warten, bis dein Gewinn weg ist, weil dann schaffst du es aus eigenen Kraft nicht mehr raus.
Du musst bereits in den guten oder noch-nicht-ganz-schlechten Jahren, wenn der Zeiger nach unten geht, handeln.
Arbeitnehmer sehen das aber meist anders, die wollen - vor allem bei den großen Selbstbedinungsläden - einfach jeden Cent gerne unters Volk geschüttet haben und wenns dann gegen die Wand läuft, wird aufs Management geschimpft. Dass am Aufprall aber auch Gehalts- und Bonusorgien sämtlicher Beteiligter einen Anteil haben, das will keiner hören.

VW ist ein gutes Beispiel. Unglaubliche Gehälter, Boni, Abfindungswesen usw., schlechte Modellpolitik, Unfähigkeit Software zu erzeugen, usw. - und all das hat so gut wie keine Konsequenzen. Und ganz viel davon auch noch an jeder Marktrealität vorbei durch Gewerkschaften und SPD Regierungen geschützt. Und das bei zusammembrechendem Markt.
In den letzten 2 Jahren hat hioer jemand in dem Thread geschriebnen, dass er denkt, dass VW in 10 Jahren nicht mehr eigenständig sein wird.
Gestern les ich in der Süddeutschen ein Interview mit einem Wirtschaftsforscher, der dasselbe sagt.
Wenn jetzt mit der Ankündigung der 100.000 Entlassungen SPD und Gewerkschaften sagen, das wäre mit ihnen nicht machbar - bei ner Firma, die ne Kapazität für 12 Mio Autos hat und sicher ein Virtel weniger produziert, dann muss ich sagen, mit dem prognostizierten Untergang rechne ich nun auch.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

@blueheaven aber die Manager zahlen sich Millionen an Boni aus. Dafür ist Geld da :d
Und: ja, die höheren bekommen höhere Summen. Aber rechner mal all die kleineren Boni die normalen Arbeiter zusammen - das ist nicht so, dass das keine großen Summen wären.
 
Ich habe nie gesagt, dass man warten soll bis der Gewinn weg ist.

Boniorgien, ja genau der einfache Arbeitnehmer wird zu Kosteinsparung herangezogen aber das Management kassiert weiter seine Boni.
 
nicht sehr überzeugenden pro Kopf Wertschöpfung. Siehe mein Zitat am Ende.
Ist halt gebauso falsch:
KI:
Sektor

Bruttowertschöpfung pro Erwerbstätigem

Verarbeitendes Gewerbe (Industrie)

ca. 100.000–120.000 € pro Jahr

Dienstleistungen insgesamt

ca. 80.000–90.000 € pro Jahr

Information und Kommunikation

ca. 120.000–140.000 €

Finanzdienstleistungen

ca. 130.000–160.000 €

Gesundheits- und Sozialwesen

ca. 50.000–70.000 €

Die höchste Wertschöpfung pro Erwerbstätigem kommt aus dem Dienstleistungssektor.
 
Beschäftige Industrie 11 Mio, BIP Anteil 29%
Beschäftige Dienstleistungen privat 30 Mio, BIP Anteil 55%

Wenn du im Bereich Dienstleistungen einzelne Sektoren rauspickst, kann du das auch in der Industrie.

Im gesamtvergleich hinkt Dienstleistungen pro Kopf deutlich hinterher und wenn der Bereich Industrie wegfällt sinkt damit einhergehend auch die durchschnittliche pro Kopf Wertschöpfung massiv.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Verarbeitendes Gewerbe (Industrie)

ca. 100.000–120.000 € pro Jahr

Dienstleistungen insgesamt

ca. 80.000–90.000 € pro Jahr
Allein die Gegenüberstellung kann schon nicht stimmen, siehe meine offiziellen Daten (destatis) zum Vergleich
 
Zuletzt bearbeitet:
Im gesamtvergleich hinkt Dienstleistungen pro Kopf
Steht oben auch exakt so. Aber selbst dann reden wir von industrie im schnitt 100.000-120.000 und bei Dienstleistung von 80-90.000€. Das ist jetzt kein bahnbrechender Unterschied. Und im Dienstleistungssektor schwankt das BIP pro Kopf halt
Extrem, in der Industrie nicht so, weswegen dort nicht nochmal so explizit gesplittet wird.

Ich versteh auch wieder nicht was du willst. Du pumpst irgendwelche undifferenzierte KI scheisse rein ohne eigene Erkenntnis und nörgelst dann rum, wenn man aufzeigt, dass sich das Bild erheblich differenzierter darstellt. Und das, wo es eigentlich um das faktenlose gesabbel von alexandre ursprünglich ging, dass dienstleistung ja keinerlei mehrwert schöpft, keine Innovation vorbringt und sowieso alles nur Gesundheit Pflege überwiegend sei. Was alles falsch ist und die Fakten wie dargestellt sind.
Du kannst btw gern darstellen, ob es im Industriesektor Bereiche gibt, die einen noch höheren Pro Kopf BIP haben als die Finanzdienstleistungbranche und meine Aussage damit faktisch widerlegen statt wieder irgendwas zu „implizieren“ was ich defacto nicht gesagt habe.

Allein die Gegenüberstellung kann schon nicht stimmen,
Ach so, kann nicht? Sagt aber die KI so. Komisch, an KI Auszüge von dir stellst du solche Ansprüche der Überprüfung irgendwie nicht… Die kann man einfach 1 zu 1 hier reinkopieren ohne ein eigenes Wort. Machen es andere…und wo hast du was von der destasis gepostet? Nirgends steht, dass es die Quelle ist noch ist es angegeben. Nur auf KI Auszüge verweist du.
 
@ApolloX und man muss ja nur Toyota anschauen. Deutlich mehr Autos pro Kopf die das Band verlassen.

Sehe da auch keine Zukunft, man hat ja den Muell bei VW mit Cariad (bzw. Vorgänger) gesehen
 
Aber selbst dann reden wir von industrie im schnitt 100.000-120.000 und bei Dienstleistung von 80-90.000€. Das ist jetzt kein bahnbrechender Unterschied.
ne, wir brauchen doch das mehr an Wertschöpfung, damit man sich das Wohnen leisten kann :shot: Ernsthaft: das dürfte in DE neben dem Arbeitsweg das Hauptproblem der meisten Arbeitenden sein. Die Probleme von Rentner sind eher psychischer Natur (oder am Ende die Pflege, aber eigentlich hat das letzte Hemd keine Taschen...). Man sieht es leider im familiären Umfeld, wo "es ist schon wild, dass man mit 95+ und halb vermietetem Eigenheim noch regelmäßig seine Rente erhöht bekommt, was dann 1:1 in ETFs geht" vom Rentner mit 63 mit "aber der arme hat sein ganzes Leben geschuftet, wieso gönnst du ihm das nicht!" quittiert wird.

Ansonsten: DE hat noch genug Wasser, halbwegs brauchbare Böden, viele bewohnbare Häuser mit Leerstand und könnte sich noch günstig für die nächsten 30a mit Fusionskraftwerken eindecken (durch Subvention des Herstellerlandes auch hier ok, denke ich) um den bestehenden Maschinenpark auch noch zu nutzen. Am Ende müsste man aber halt iwann einsehen, dass wir auf einem endlichen Planeten leben und die Verteilmechanismen weder im Land noch global besonders nachhaltig geregelt sind.

Stattdessen gibt es jetzt die 1% (oder 2%) Aktienrente als Schneeballsystem. Die soll wohl iwie kombiniert aus der Substanz und aus Erträgen finanziert werden soll. Sehr spannend. Dann gibt's je nach Einzahlungsintervall und Dauer unterschiedlich hohe Renten, hoffe ich. Die Rentner von 2030, die da 2500€ eingezahlt haben, bekommen die 2500€ nebst Zinsen (oder vllt. auch nur noch 1500€...) dann über 15a ausgezahlt und wenn alles weg ist, ist Ende? Oder wird dann doch wieder iwo Geld gefunden und ab 2040 zahlen dann "unsere" Aktien die Renten für die bestehenden Rentner? - da sehe ich iwie keinen wesentlichen Vorteil zum jetzigen System, nur dass noch Finanzunternehmen die Hand aufhalten. Hierzulande könnte man das Problem heute und dann durch Besteuerung der Unternehmen selbst lösen, im Ausland ist die Frage, wie lange man von dort Renten nach Deutschland überweisen möchte...

Zum Thema: Finanz-IT hier. Es gibt einen TV, hatte in 2a jetzt jedes Jahr 3-4% Erhöhungen durch schnelleres Durchlaufen des TV (jetzt 91k€/a bei 38h - TV geht bis ~120k€) und wir stellen Leute ein. Wenn man sich dann noch geniale Ideen wie die Aktienrente anschaut und betrachtet, dass die Finanzbranche bei Pflege, Immobilien und Rentnern überall die Hand aufhalten kann (und gerade letztgenannte Gruppe kann sich ganz offensichtlich nicht aus dem Ist-Zustand lösen), bin ich der Meinung, dass das Thema "Job" für mich kein gigantisches Thema sein wird. Dass nach dem 10ten Hitzesommer irgendwann Wasser und Brot knapp werden werden, hat weder hier, noch bei den Rentnern noch im Mainstream-Politik-Betrieb irgendjemand auf dem Schirm...
 
Steht oben auch exakt so. Aber selbst dann reden wir von industrie im schnitt 100.000-120.000 und bei Dienstleistung von 80-90.000€. Das ist jetzt kein bahnbrechender Unterschied. Und im Dienstleistungssektor schwankt das BIP pro Kopf halt
Extrem, in der Industrie nicht so, weswegen dort nicht nochmal so explizit gesplittet wird.

Ich versteh auch wieder nicht was du willst. Du pumpst irgendwelche undifferenzierte KI scheisse rein ohne eigene Erkenntnis und nörgelst dann rum, wenn man aufzeigt, dass sich das Bild erheblich differenzierter darstellt. Und das, wo es eigentlich um das faktenlose gesabbel von alexandre ursprünglich ging, dass dienstleistung ja keinerlei mehrwert schöpft, keine Innovation vorbringt und sowieso alles nur Gesundheit Pflege überwiegend sei. Was alles falsch ist und die Fakten wie dargestellt sind.
Du kannst btw gern darstellen, ob es im Industriesektor Bereiche gibt, die einen noch höheren Pro Kopf BIP haben als die Finanzdienstleistungbranche und meine Aussage damit faktisch widerlegen statt wieder irgendwas zu „implizieren“ was ich defacto nicht gesagt habe.


Ach so, kann nicht? Sagt aber die KI so. Komisch, an KI Auszüge von dir stellst du solche Ansprüche der Überprüfung irgendwie nicht… Die kann man einfach 1 zu 1 hier reinkopieren ohne ein eigenes Wort. Machen es andere…und wo hast du was von der destasis gepostet? Nirgends steht, dass es die Quelle ist noch ist es angegeben. Nur auf KI Auszüge verweist du.
Das einzige wofür ich ki genutzt hatte war die Auflistung was unter Dienstleistungen fällt.

Meine Zahlen sind direkt von destatis, woher sind deine?

 
Auch von dort. Daher kann ich auch nicht nachvollziehen, warum die Durchschnittswerte für Industrie und Dienstleistungen nicht sein können.
 
Auch von dort. Daher kann ich auch nicht nachvollziehen, warum die Durchschnittswerte für Industrie und Dienstleistungen nicht sein können.
Gib doch mal n Link zu deinen zahlen. Ich hab dir meine gegeben
 
Beschäftige Industrie 11 Mio, BIP Anteil 29%
Beschäftige Dienstleistungen privat 30 Mio, BIP Anteil 55%
Das lese ich aus keiner deiner quellen direkt heraus. In deiner ersten quelle stehen als prozentuale Werte komplett andere Werte.

Der 2. und 3. link befassen sich mit anderen Themen und stellen lediglich den anteil des produzierenden Gewerbes am BIP auf EU und auf weltweiter ebene dar. In Link 4 stehen dann konkrete Werte der Wertschöpfung je Wirtschaftsbereich. Auch dort tauchen deine Zahlen so nicht auf.
Also entweder die falschen Links oder du hast die Zahlen modifiziert. Auch hast du, wie mit scheint, bei den Dienstleistungen deutlich was abgezogen, ohne erläuterung wieso und weshalb, beim produzierenden Gewerbe scheinst du hingegen zahlen inkl. Bausektor genommen zu haben, denn allein produzierend wäre es anteilig zu viel. Wir haben nur inkl. Bau ca. 29% Anteil am BIP in diesem Bereich. Und der Bausektor ist auch deutlich von staatlichen Aufträgen und Subventionen abhängig. Bei Dienstleistungen lässt du das hingegen weg wie mir scheint. Warum?

Meine Datenquelle ist btw dein 4 Link. Halt ausgewertet in Relation zum gesamt BIP um prozentuale werte zu haben sowieso als schnitt über die letzten Jahre. Daher die etwas grössere Bandbreite als wenn man nur 2025 bzw 2024 nimmt.
 
Dienstleistungen deutlich was abgezogen, ohne erläuterung wieso und weshalb
Ich habe, wie mehrfach erwähnt, den öd bei Dienstleistungen rausgerechnet.

Die restlichen Zahlen hast du ja gefunden und da komme ich mit Dreisatz nicht auf deine Werte
 
Ja also ÖD bei Dienstleistung rausnehmen, bei bei industrie aber dazu. Na ja, ich sach dazu nix. Ebenso nicht wie du mit 3 satz auf meine zahlen kommen willst wenn du nicht weisst welche jahreszeiträume bzw welche bereiche ich addiert hab… wundert mich da nicht, dass du da was anderes bekommst.

Belassen wirs dabei. Diese tendenziöse Nutzung der Zahlen geht mir schon wieder gegen Strich. Der ÖD leistet Wertschöpfung wie andere Bereiche auch. Sonst wäre er im BIP nicht enthalten….
Zumal in diesen 20,5%, die du einfach abziehst weil „ÖD“ , halt gar nicht nur ÖD ist sondern sich anders nennt und sehr wohl auch private dienstleister enthält. Was die Quelle auch erklärt.

Die Quelle gibt für den reinen ÖD auch gar keine Zahlen separat aus. Du hast hier also nicht anderes als Framing betrieben.
 
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Reaktionen: def
Stattdessen gibt es jetzt die 1% (oder 2%) Aktienrente als Schneeballsystem.
Die Rente ist halt Tot. Nur was will man machen. Dank der Staatsform Demokratie kann jeder "Volksvertreter" das Problem einfach auf den Nächsten schieben, weil niemand Verantwortliches lange genug an der Macht ist und keiner so Irre ist, die notwendigen Änderungen durchzuboxen, da dies sein Ende wäre.
Das System ist auch nicht mehr zu retten. Das Hinzufügen anderer Berufsgruppen wie Selbstständige wird weder Helfen noch ist das denen gegenüber fair. Sie werden in ein scheiß System gedrängt, wo niemand rein will. Die Rente ist später immer Scheiße für die angezahlte Menge. Niemand mit Verstand zahlt in diese Rente ein. Wenn sowas kommt, wird es immer auch irgendwelche Schlupflöcher geben, damit die Selbstständigen nicht einzahlen müssen. Die Minijiobber als Berufsgruppe wird dann wahrscheinlich ihr Ende finden und dann zu mehr Sozialhilfe kommen, da die Leute dann nicht mehr so aufstocken, sondern Wohngeld oder ähnliches einfordern werden (müssen).
Am Ende egal, das System ist nicht mehr zu retten. Die 2% sind Spielkram und dann auch noch zusätzlich, also mal wieder weniger Geld für uns alle heute. Als ob wir nicht alle genug gelitten hätten die letzten Jahre.
 
Die 2% sind Spielkram
Die 2% sind sinnvoll, wenn diese persönlich den Einzahlern zugeordnet werden. Soweit ich es verstanden habe ist es auch so geplant, dass man dafür quasi ein eigenes Konto hat, wie mit den Rentenpunkten. Wenn das natürlich so gemacht wird, dass man das in nen großen Topf reinschmeißt und dann fleißig umverteilen und Zweckentfremden darf, dann Vollkatastrophe. Dass man wieder 1% jeweils bei AN und AG abgaben, zusätzlich zu den ganzen jährlichen Erhöhungen nimmt wird sicherlich auch seine Folgen mit sich tragen, Arbeitsplätze schafft das garantiert nicht.

Im Lage der Nation Podcast haben sie darüber gerade geredet, die 2% wurden so wohl ähnlich in Schweden vor 25 Jahren eingeführt und die haben heute dadurch jeweils einige Hundert Euro mehr Rente. Bei so 40 Jährigen wie mich, könnte das also tatsächlich noch helfen.
 
So schlimm ist die gesetzliche Rente gar nicht, nimmt man Mal die monatlichen Beträge (AN+AG) und rechnet diese auf 45 Jahre hoch, den Betrag dann durch 25 Jahre ist gar nicht mal so verkehrt. Verkehrt ist, dass die beträge nicht sinnvoll angelegt werden und eben nicht genug junge Menschen die einzahlen da sind.

Und warum sollen die Minijobber ihr Ende finden? Weil brutto=netto nicht mehr so ist? Halte ich für ein gerücht...
 
Wir sollten, solang wir noch Geld haben, den staatlichen KENFO-Fond jährlich päppeln.

Aktuell steht der bei ca. 25 Mrd. Euro.

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Damit gewinnt man natürlich keine Wahlen, weil das zukunftsgerichtet wäre. Aber wenn man 100 Mrd. Sondervermögen irgendwo findet, dann könnte man auch 100 Mrd. Fondsvermögen irgendwo finden. Wenn man wollte.
 
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