[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Als ob "genug" irgendwie sinnvoll zu definieren wäre.
Ich denke es wäre vernünftiger darüber nachzudenken, was zu wenig ist. Mir fallen da einige Berufe ein, in denen die Leistung nicht passend bezahlt wird

Wenn es einem gut geht ändert sich der Kontext, und das Leben wird automatisch teurer. Glaube das skaliert fast endlos. Aber mehr dürfte bei 99% der Bevölkerung immer gehen 😬
 
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Es betrifft vorallem Leute die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen,
Das Gegenteil ist der Fall. Wer über Beitragsbemessungsgrenze verdient, hat prozentual einen kleinen Wert, der hinzukommt bei Erhöhungen, da der BEtrag gedeckelt ist und somit der prozentuale Anteil am Bruttolohn kleiner ist. Was du beschreibst mit den 300€ wäre ne einmalige Sache, prozentual ziemlich gering in der Auswirkung im VErgleich zu dem, was die Regierung ansonsten bereits umgesetzt hat bzw. plan und nicht mal beschlossen. Das istn Entwurf, mehr nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
An deiner Stelle müssten dir andere Sachen erheblich saurer aufstoßen in Bezug auf Familie, Kinder, Umwelt (indirekt Kinder) als 300€ auf die dann Sozialleistungen fällig werden.
 
was die Regierung ansonsten bereits umgesetzt hat bzw. plan und nicht mal beschlossen.
Ich bin zuversichtlich, dass man hier noch einen Kompromiss findet und statt 300€ um 600€ erhöht :d
Beitrag automatisch zusammengeführt:

An deiner Stelle müssten dir andere Sachen erheblich saurer aufstoßen in Bezug auf Familie, Kinder, Umwelt (indirekt Kinder) als 300€ auf die dann Sozialleistungen fällig werden.
Oh absolut, was unter Katharina Reiche abgeht ist nochmal ne ganz andere Story, aber darum ging es hier ja gerade nicht und nur weil mich Thema A am meisten nervt, heißt das ja nicht, dass ich nicht auch über Thema B meckern darf.
 
Irgendwann geben "starke Schultern" halt auch nach ...
kommen die nicht einfach in der Realität der anderen an? Was ist denn eigentlich gesellschaftlich eine starke Schulter? Derjenige der am PC sitzt und iwas macht, was u.U. gar nicht sooo wichtig ist (weil die IT-Unternehmen auch sehr viel Wasserkopf und "spezielle" Ziele haben), oder derjenige der sehr unproduktiv Menschen pflegt?
 
Natürlich tun sie das und genau deswegen ist diese Diskussion so lächerlich. Man führt die Diskussion schön in der Arbeiterschicht und die Reichen lachen sich über uns kaputt.
 
Ging doch rein um die finanzielle Last im Sozialstaat… Und wie die verteilt ist, hat nichts damit zu tun wie gesellschaftlich „wichtig“ eine Arbeit ist.
 
Ging doch rein um die finanzielle Last im Sozialstaat… Und wie die verteilt ist, hat nichts damit zu tun wie gesellschaftlich „wichtig“ eine Arbeit ist.
So ist es. Schöner whataboutism.

Von mir aus kann eine Pflegekraft doppelt so viel verdienen wie ich. Solange das aber nicht so ist, zahle ich mehr ins System ein. Und mein Boss der sich gefühlt nur die Eier schaukelt noch mehr.

Ich denke das meinte @Tundor mit den Schultern.
 
und weil du mehr einzahlst, hast du stärkere Schultern, mehr Mitspracherecht, politisch mehr relevanz oder mehr recht künftig nicht zusätzlich belastet zu sein? Ich versteh die Aussage nicht, was die Konsequenz daraus sein soll?
 
Nö, man bezahlt halt mehr. Nicht mehr und nicht weniger.
Der Punkt ist halt, dass man zur „starken Schulter“ gemacht wird.
Ja, ich verdiene gut, aber meine (nicht bis wenig vorhandenen) Lohnerhöhungen der letzten 2 Jahre, und wahrscheinlich auch die nächste nicht, gleicht die Mehrbelastung null aus.
Und auch mit rund 100-120k Brutto-Haushaltseinkommen, ist es nicht so dass man ständig 2-3% weniger einfach wegsteckt und null merkt.
Man soll ja Kinder bekommen, privat vorsorgen usw…
 
Das Problem ist nur, dass die jenigen, die deutlich mehr als du verdienen, nicht ausreichend zur Kasse gebeten werden. Für diese Leute sollte eine Art Soli fällig werden.
 
die deutlich mehr als du verdienen,
Den Unterschied zwischen Verdienen und Vermögen ist dir bekannt? Auch jemand der Millionen verdient zahlt genug an Steuern, da muss man nix erhöhen. Es geht um Leute die Milliarden vererben und darauf garnichts bezahlen müssen weil man für diese politisch gewollt Steuerschlupflöcher geschaffen hat. Man muss da die Erbschaftssteuer auch gar nicht erhöhen, es reicht schon, wenn diese einfach genauso viel bezahlen wie wenn du von deinen Eltern über dem Freibetrag was erben würdest. Und natürlich sowieso die ganzen Cum Ex Betrüger die uns aktiv beklauen.
 
Wer genug vermögen hat, zahlt gar keine steuer. Bei wohnungen hast du ab ner bestimmten menge steuerfreiheit. Irgendwo bwi 250 mein ich mich zu erinnern. Oder man gründet ne stiftung. Oder eltern und kinder gründen je eine GmbH, vermacht das vermögen der Firma (die eltern) und kann dieses Firmenvermögen dann legal und steuerfrei an die firma des kindes verschieben. Der es dann aus der firma auch wieder auslösen kann…

Es gibt reichlich tricks, auch legale. Und das ist das Problem. So kumuliert sich Reichtum bei denen, die bereits haben und geht der Gesellschaft „verloren“.
 
Den Unterschied zwischen Verdienen und Vermögen ist dir bekannt? Auch jemand der Millionen verdient zahlt genug an Steuern, da muss man nix erhöhen. Es geht um Leute die Milliarden vererben und darauf garnichts bezahlen müssen weil man für diese politisch gewollt Steuerschlupflöcher geschaffen hat. Man muss da die Erbschaftssteuer auch gar nicht erhöhen, es reicht schon, wenn diese einfach genauso viel bezahlen wie wenn du von deinen Eltern über dem Freibetrag was erben würdest. Und natürlich sowieso die ganzen Cum Ex Betrüger die uns aktiv beklauen.
Und genau du meine ich doch, die Quants, Albrechts, Klatten und wie sie alle heißen. Derjenige, der es mit harter Arbeit, Ideen und einem guten Kundenstamm zum Millionär geschafft hat, sehe ich nicht als reich, eher wohlhabend. Derjenige kennt den Wert der Arbeit noch aber diejenigen die mit dem goldenen Löffel im Mund auf die Welt kamen, tun zu wenig, wenn nicht sogar nichts für die Gesellschaft aber stöhnen am lautesten und drohen mit Abwanderung.
 
Das ist dann aber nicht verdienen, sondern Erben und Kapitalertrag. Die Diskussionen die man gerade aus der Politik hört wer mal alles mehr bezahlen könnte sind ausschließlich "Spitzenverdiener", darunter stellen die sich alle vor die etwas mehr als der Median verdienen. Die sollen mehr abgeben, Reiche und Steuerbetrüger lässt man weiterhin machen was sie wollen.
 
Was soll da noch schlimmer werden?
 
Und genau du meine ich doch, die Quants, Albrechts, Klatten und wie sie alle heißen. Derjenige, der es mit harter Arbeit, Ideen und einem guten Kundenstamm zum Millionär geschafft hat, sehe ich nicht als reich, eher wohlhabend. Derjenige kennt den Wert der Arbeit noch aber diejenigen die mit dem goldenen Löffel im Mund auf die Welt kamen, tun zu wenig, wenn nicht sogar nichts für die Gesellschaft aber stöhnen am lautesten und drohen mit Abwanderung.
Bei Quandt / Klatten ( Großvater Günther Quandt ) weiß man ja woher bis 45 das Vermögen angehäuft wurde. Bei Aldi, sprich Karl und Theo Albrecht sieht es anders aus, auch wenn das Geschäft vom Vater übernommen wurde. Richtig ging es erst bei denen ab 45 bzw. 53 los.
 
Ich meine bei den Albrechts, die Erben. Karl und Theo sind ja hinne.
Ja, das hatte ich verstanden. Ich meinte damit auch nur das die bis 45 nicht daran verdient hatten. Nachher klar ein Imperium aufgebaut. Und das die Kinder und deren Kindeskinder davon provitieren, obwohl alles zweier Stiftungen untersteht, ist auch klar. Am Hungertuch nagen die garantiert nicht.
Ausgangspunkt ALDI Huestraße 89 in Essen-Schonnebeck. Wann kommt deine erste bezahlbare und pünktliche Bahnlinie ? :bigok:
 
Wieso meine? Mir gehört der Puff nicht. Da meine Pünktlichkeitsquote (noch) bei 0,8 Minuten Verspätung im Schnitt ist, sieht es allerdings gut aus.
 
Irgendwie gerade etwas unheimlich.
Durfte bei der GF vorbeischauen, um nochmal den 10-Jahres-Plan durchzugehen. Klar ist, dass der nicht in Stein gemeißelt ist, man muss ja auch flexibel reagieren können.
Langer Termin, aber echt guter Austausch, und am Ende wurden dann meine Erhöhungen an "Meilensteine" gekoppelt.
Also die 100k werden 2028 bei mir fallen... freu mich, hätte vor ein paar Jahren nicht mal ansatzweise an diese Region gedacht.

Manchmal hat ein Neuanfang auch sein Gutes.

Aber der "Flurfunk" war auch wieder schnell, mein Abwandergedanken in einigen Jahren sind da auch schon angekommen.
 
10 Jahres Plan, da wird aber echt langfristig gedacht. Ich weiß nicht mal ob ich in 10 Jahren überhaupt noch bei dem Unternehmen sein werde.
 
100k ist das 60k von vor 10 Jahren :fresse2:
Wer weiß wo ich wäre, wäre der Knoten vor 10 Jahren geplatzt 🚀 :ROFLMAO:

Wie gesagt, gelernter Industriekaufmann und kein Studium.
Aufräumen, digitlaisieren, optimieren liegt mir...
Dieses Jahr kurzfristig 400k eingespart, jedes Jahr eine ganze Ecke mehr.
Im ÖD muss man wirklich mal aufräumen, da ist viel Potential.

Lebe ja nicht in Saus und Braus und daher ist das schon ordentlich Geld

10 Jahres Plan, da wird aber echt langfristig gedacht. Ich weiß nicht mal ob ich in 10 Jahren überhaupt noch bei dem Unternehmen sein werde.
Naja, ÖD müssen wir aktuell WP für mindestens die nächsten 5 Jahre abgeben.
10 Jahre kann ich auch nur weil die Faktoren eindeutig sind, aber man kämpft halt oft gegen Windmühlen, wenn man was ändern will.
 
Wie gesagt, gelernter Industriekaufmann und kein Studium.
Hast du nicht auch schon ein abbezahltes. Haus? Wie hast du das mit deinem alten Job so schnell finanziert bekommen oder gab's bei dir 20 Jahre lang keine Butter? :d
 
Das Haus ist noch nicht abbezahlt, da wohnt Ex-Frau und Sohn drin. Das dauert auch noch ne Weile (2035), hab aber unter 1% Zinsen daher keine Eile. Daher konnte man trotzdem ganz gut leben.
Zahle Unterhalt für den Sohn, einen Teil vom Haus und meine Wohnung, kann mir soweit alles leisten was ich brauche.

Wenn Junior dann auf eigenen Beinen steht, schauen wir was wir mit dem Haus machen,. Kommt es weg, dann gibt es ordentlich Kohle. Soll es bleiben, kriegt Junior meine 50% und hat was für seine Zukunft.
Und ich erkunde die Welt :-)

Dahre passt der 10-Jahres-Plan im Job echt gut, 10 Jahre gehen schnell rum und dann alles nochmal neu Bewerten.
Bis 70 geh ich nicht arbeiten, das steht auf jeden Fall fest. wenn ich mit 63 gehen würde, wäre ich 46 Jahre im Job, wenn ich noch Spaß habe mache ich die 50 Jahre vielleicht voll.
 
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