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[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ob und wie die Stufe übernommen wird, hängt vom Arbeitgeber und dem eigenen Verhandlungsgeschick ab. Bis Stufe 3 wird meist übernommen, alles drüber ist halt möglich aber muss nicht. Würde ich also vorher abklären (bei gleicher Tätigkeit sollte das eigentlich kein Problem sein).
Wie aber bereits festgestellt, beginnt dann dennoch die Laufzeit neu.

In Summe klingt es so, als lohnt sich das nur auf längere Zeit gesehen. Du tauscht aber eben Geld gegen Zeit.
 
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In Summe klingt es so, als lohnt sich das nur auf längere Zeit gesehen. Du tauscht aber eben Geld gegen Zeit.

So sehe ich das langsam auch.

Aktuell kann ich zwischen 500€ und 800€ pro Monat auf die Seite legen. Kommt auf die ungeplanten Ausgaben an.

Also geht’s mir finanziell eigentlich nicht schlecht.

Mehr haben ist natürlich trotzdem schön und fürs Alter auch sinnvoll.
 
Mach es nicht. Das sind 1,5h Lebenszeit pro Arbeitstag die du damit verschwendest zur anderen Arbeit zu fahren.
Habe selber 50 Minuten eine Strecke und würde das niemals wieder unterschreiben! (Muss aber auch nur 1-2 die Woche ins Büro).
Die Stunden kannste besser inner Tankstelle arbeiten oder einfach chillen :fresse:
 
Bis Stufe 3 wird meist übernommen, alles drüber ist halt möglich aber muss nicht. Würde ich also vorher abklären (bei gleicher Tätigkeit sollte das eigentlich kein Problem sein).
Wird einem da nicht gerne erzählt warum die bisherige Erfahrung irrelevant für den Job ist und man deswegen nicht hochgestuft werden kann. Hab ich so zumindest anekdotisch im Bekanntenkreis von Leuten gehört die zum dritten mal auf irgendwelchen befristeten Stellen im ÖD sind (an Unis). Aber vlt. ist es da auch besonders mies.

Aktuell kann ich zwischen 500€ und 800€ pro Monat auf die Seite legen. Kommt auf die ungeplanten Ausgaben an.

Also geht’s mir finanziell eigentlich nicht schlecht.
Hört sich für mich so an als würden die 200€ an deinem Leben nicht wirklich was ändern außer, dass du weniger Freizeit hast wegen dem Pendeln. Auf irgendwelche "Home Office sind möglich" zusagen würde ich mich da auch nicht verlassen, dass kann sich ja plötzlich wieder ändern. Die Zeit würde ich lieber in die Vorbereitung deiner nächsten Beförderung auf der aktuellen Stelle investieren, zumindest wenn du dich dort perspektivisch siehst.
 
Mach es nicht. Das sind 1,5h Lebenszeit pro Arbeitstag die du damit verschwendest zur anderen Arbeit zu fahren.
Habe selber 50 Minuten eine Strecke und würde das niemals wieder unterschreiben!
Kommt immer auf die Leute und Situation an.
1,5h irgendwo chillig fahren ist halt was anderes als 1,5h durch dichten Verkehr, am besten noch Stadtverkehr im Berufsverkehr.
Ich habe 25min Fußweg, Tür zu Tür.
Da hat man dann auch gleich etwas auf dem Tagesschrittzähler. (besonders im Bürojob)
 
1,5h irgendwo chillig fahren ist halt was anderes als 1,5h durch dichten Verkehr, am besten noch Stadtverkehr im Berufsverkehr.
1,5h chillig auf der Hängematte wäre natürlich noch besser.
1,5h im Auto sind 1,5h im Auto!
Ich fahr 40km am Stück Bundesstraße, das ist auch Stressfrei aber trotzdem totale Lebenszeitverschwendung.

Dafür schaffe ich einige Hörbücher und Podcasts :fresse:
 
40 min eine Strecke sind doch nichts. Mindestens ne halbe Stunde sind's mit den Öffis doch auch meistens.

Wie schon gesagt kommt es extrem auf die Strecke an. Bin einmal in einen Job gewechselt, wo ich azyklisch fahren konnte, also der Stau war immer auf der anderen Seite. Das war himmlisch trotz insgesamt 3x so weiter Strecke. Zeitlich war es aber nicht mehr und der Stressfaktor x fach geringer.

Zumal ich einen gewissen Arbeitsweg auch gerne habe um runter zu fahren oder morgens warm zu werden. Direkt von der Arbeit ins eigene Haus fallen möchte ich nie. HO ist noch was anderes, aber die Arbeitsstelle soll bitte immer etwas weg sein.
 
Bei den Zeiten zum Arbeitsweg war das für mich bereits klar 😂 Das wäre mir keine 200€ wert, oh Gott.

10 Minuten zur Arbeit, Träumchen. Ich habe jetzt meine optimale Verbindung ins neue Büro durch Testen gefunden, und brauche so 40 Minuten mit Fahrrad und S-Bahn. Zurück 45 komplett Fahrrad. 2x die Woche, das ist echt das Maximum, was ich aushalte lol. So viel verschwendete Zeit, die ich mit der Family, Sport oder sonstwas verbringen kann
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß, wie man noch besser runterkommt: Die Zeit zuhause dafür nutzen.
Hab's ja schon mal geschrieben, gehöre auch zu denen die eben genau nicht Zuhause runter kommen, weil man da ja meistens direkt in Beschlag genommen wird. Wenn ich aus meinem ho komme wartet mein Sohn meistens schon sehnsüchtig und dann ist sofort Programm. Da bin ich lieber noch ne Zeit im Auto und habe meine Gedanken für mich.

Hatte bisher einmal einen Job mit 5 min Arbeitsweg (und da hatte ich noch keine Kinder), nie wieder (oder sagen wir nicht vorzugsweise, möchte nicht da wohnen wo mein Job ist)
 
Meine Motivation ist heute auch im Keller und kaum was produktives geschafft.

Aber heute ist ja schon Vize_Freitag oder so. :d
 
Gerade bricht die zehnte Stunde im Büro an. Na gut, 1h netto sicherlich im Luxx rumgetrieben. :d Gleich noch mit Kollegen auf n Schnitzel, dann 450km nach Hause. Langer Tag.

Langes WE diese Woche kommt ganz gelegen.
 
So sehe ich das langsam auch.

Aktuell kann ich zwischen 500€ und 800€ pro Monat auf die Seite legen. Kommt auf die ungeplanten Ausgaben an.

Also geht’s mir finanziell eigentlich nicht schlecht.

Mehr haben ist natürlich trotzdem schön und fürs Alter auch sinnvoll.
also ich finde, 200-460€ on top ist (bei deinem budget) nicht zu unterschätzen, vorrausgesetzt, die kohle wird an der richtigen stelle "geparkt" #-390% stammtisch :fresse2:
insbesondere, wenn da die e7 oder e8 bei weitem nicht sicher zu sein scheinen in 2y...

die 200-460€ entsprechen etwa nem minijob, wo du max. 21h (auto )- 36h (öffis) bezahlt wirst fürs autofahren oder sitzen...

auf der anderen seite steht dann der aktuelle "arbeitgeber-arbeitsmarkt". läuft die probezeit schief, kanns es nicht so prickelnd ausgehen, je nach deiner situation...
 
also ich finde, 200-460€ on top ist (bei deinem budget) nicht zu unterschätzen, vorrausgesetzt, die kohle wird an der richtigen stelle "geparkt" #-390% stammtisch :fresse2:
Das Ding ist ja eher, dass diese 200-460EUR garantiert nicht on top kommen.
Wenn er 50% der Zeit sparen will, fährt er mit dem Auto.
Wenn das ständig vor Ort ist, kann man das ja mal hochrechnen, was das an km bedeutet.
Und dann kann er mit seinem individuellen Kostensatz fürs Auto ausrechnen, was der Jobwechsel an (in)direkten Kosten verursacht, bzw. was das am Ende tatsächlich für ne Steigerung bedeutet.
Gehen wir mal davon aus, dass das 100EUR an Kosten sind, sind es im worst case nur noch 100EUR Mehreinnahmen.
Dafür hat er dann wohl 7,5h mehr Fahrzeit pro Woche.
Sprich, er fährt einen Arbeitstag in der Woche Auto für 100EUR mehr in der Tasche.

Das bezogen auf den Ist-Stand.
Ggf. ergibt sich dann natürlich ne bessere Aufstiegschance, so dass es dann, über die Zeit, ggf. mehr income als im heutigen Job bedeutet. So dass dem 7,5h Opfer auch mal 500EUR mehr gegenüber stehen könnten.

Neben dem Umstand, dass der erhöhte Verschleiß am Auto auch mehr Wartung als auch mehr Organisation etc. bedeutet.
Doppelte km bedeutet eben auch doppelte Taktzahl in der Werkstatt. (auch wenn man vieles selber machen könnte)

Relativiert sich natürlich mit dem ÖPNV. Nur kannste dann schon bald nen Schlafsack und LuMa mitnehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktuell bekommen wir Bewerbungen, wo ein Master-Absolvent eine Bewerbung auf nen 1st-Level Support abgegeben hat.
Ganz normal. Einer unserer Firewall-Dudes ist seit letztem Jahr Trainee, noch bis Juli, dann wird er aber fest übernommen. Der hat Ende letzten Jahres seine Doktorarbeit in Physik verteidigt. Sehr schlaues Köpfchen, hatte aber halt leider keine Erfahrung in der IT.

Ich sehe es aber bei uns schon, dass es sich langsam normalisiert. Es kommen weder abgehobene Gehaltsforderungen mehr, noch leidet man an chronischem Bewerbermangel.
 
@blueheaven
Das ist wegen der Fahrtzeit natürlich keine ganz leichte Entscheidung. Es ist wie andere schon gesagt haben der Tausch Zeit gegen Geld. Das kannst du aber nur selbst bewerten, was da wichtiger für dich ist.
Bedenken musst du aber auch, dass beim TV-L 39,8 Stunden gilt und beim Bund/VKA 39 Stunden pro Woche.
TV-L hinkt auch immer knapp ein Jahr mit den Tarifrunden hinterher. Und VKA verhandelt zusammen mit dem Bund, der meistens noch etwas spendabler ist.
VKA ist auch besser in Sachen stufengleiche Höhergruppierung. Beim TV-L gibt es meistens nur einen Garantiebetrag und ggf. zwar eine höhere EG, dafür eben eine niedrigere Stufe und den genannten Garantiebetrag. Also selbst wenn es mit der EG 7/8 klappt, könnte es sein, dass du wieder deine Stufe verlierst.
Ich habe gerade so einen Fall mit einem Mitarbeiter an einer Schule (angestellt beim Land), wo es eben um so eine Höhergruppierung von EG 6 nach EG 8 geht. Der hat schon eine Info bekommen, dass er dann seine Stufe 3 oder 4 verliert.

Der Sprung ab EG 9a ist halt einfach da. Und auf eine mündliche Aussage bezüglich Chance auf EG 7 oder 8 würde ich mich nicht verlassen.
Dann wird etwas umorganisiert oder es muss doch jemand untergebracht werden, den man nicht verlieren will, und das war es mit der höheren EG...

Bei der Stufe geht es tarifrechtlich zuerst einmal um (einschlägige) Berufserfahrung und auch ein wenig um das Verhandlungsgeschick. Bis Stufe 4 lässt sich das meistens "auf dem kleinen Dienstweg" abklären.
Wenn deine aktuellen Tätigkeiten also deckungsgleich sind, kann man das anrechnen. Bei der Einstellung kann man auch die Stufenlaufzeit anrechnen, allerdings nur dann und nicht nachträglich!
Das steht in §16 TVöD VKA.

Ich würde mich einfach mal bewerben. Wenn sie dich einladen, kannst du dir die Dienststelle ja auch mal ansehen und dir einen Eindruck verschaffen. Manchmal weiß man ja auch direkt, dass man das will oder nicht will. Ansonsten im Vorstellungsgespräch deine Voraussetzungen mitteilen (Stufe behalten zum Beispiel) und schauen. Mehr als nein sagen können sie nicht und du musst die Stelle ja auch nicht antreten, wenn dir das mit dem Arbeitsweg doch zu viel sein sollte.
Gäbe es denn bei der anderen Dienststelle noch Möglichkeiten auf bessere Stellen? Oder zumindest Möglichkeiten zur Fortbildung? Die Perspektive sollte man ja auch immer bedenken.
Manchmal muss man leider wechseln, wenn es nicht weiter geht.

Ich habe das seinerzeit auch so gemacht, weil es bei meiner vorherigen Dienststelle nicht weiter als EG 9a ging.
Fahre statt damals 5-10 Minuten pro Strecke auch 20-25 Minuten pro Strecke. Das höhere Gehalt ist es mir aber wert und ich nutze zumindest einmal die Woche Home-Office.
 
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