[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Nach Trennung und Unterhalt fürs Kind (fast 800 Euro) + eigene Wohnung ist die Sparrate auch eher pausiert. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten.

Find so Gesamtsummen ja schwierig einzuordnen, bei Einzelposten kann man das besser nachvollziehen und mit sich "vergleichen".

Aber ist mal schön halbwegs normale Eurobeträge zu lesen ☺️
 
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Die bald 3.500€ von ihm sind aber auch ein deutlich überdurchschnittliches Einkommen ^^
 
Das müssten bei Daunti Brutto aber auch schon 5.300-5500€ sein, wenn mein Brutto-Netto-Rechner nicht lügt.

Finde ich schon ein ordentliches Gehalt.
 
Die bald 3.500€ von ihm sind aber auch ein deutlich überdurchschnittliches Einkommen ^^
Ich weiß, aber gefühlt im Lux ist alles unter 4k Netto Geringverdiener. 🙃

Die Einzelpositionen wären wirklich interessant, aber nicht jeder mag einen Finanzstrip hinlegen und das ist ja auch ok.
 
wenn ich schaue was am Monatsende noch aufm Konto habe gebe ich auch 100% von meinem Gehalt aus, der Überschuss wird halt investiert.
Ja sowas hat in ner ausgaben übersicht in meinen Augen nichts verloren und macht eine Vergleichbarkeit völlig unsinnig. Vor allem weil sowas keine Ausgaben sind.

Macht halt nen Unterschied sowohl in der Sparsamkeit als auch im Lebensstil, ob ich bei 3,1k Einnahmen 50€ im Monat in nen ETF zahl und der Rest echte Ausgaben sind oder eben 500€. Außerdem gibt so auch jemand mit 7k Netto "alles aus". Das da dann sagen wir mal 3k in einen ETF laufen würde das völlig verzerren. So kann sich ja letztlich jeder "klein" rechnen, weil er am Ende des Monats alles ausgegeben hat.
 
Überbezahltes Pack. *Scherz*

Bund find ich schon wichtig. Gerade in der heutigen Zeit. Das soll (muss) sich auch lohnen. Könnte ich die Zeit zurückdrehen hätte ich auch gern bei der BW studiert. Ein bezahltes Studium wäre schon was feines gewesen.
 
Naja, bezahltes Studium kannste nicht nur beim Bund haben.
Für bestimmte Bereiche ist das natürlich dennoch fast unabdingbar.
Aber mit "Industriejobs" bekommt man auch nen bezahltes Studium außerhalb vom Bund.
Medizin z.B., so nen Quatsch brauchen wir ja eh nicht, ist da ne andere Nummer.
Sind dann natürlich schon 2,5k EUR und nur im Sommer gibt es "Ferien". Da ist schon Zug im System.

Und an sich ist der Bw in Friedenszeiten schon "überbezahlt". Ausgenommen bestimmte Bereiche, macht man sich da sonst nicht kaputt.
Aber wehe dem, es geht los, egal ob Inland oder Ausland. Dann trennt sich auch da die Spreu vom Weizen.
(Achso, irgendeiner will ein paar Bomben werfen, fliegt mal eben los und sammelt die Leute ein. Achso, du hattest nen Wanderwochenende mit Sohnemann geplant, muss warten...)
Gibt dann zwar Zuschläge, aber wiegt es das dann auf?
Von daher sind da dann auch einige, die dann direkt vorm Einsatz plötzlich ne Gewissensentscheidung haben...
Mal ab davon, dass es da Einheiten gibt, da müssten es eigentlich 10k Brutto in den mittleren Dienstgraden sein, im Verhältnis zu dem, was man opfert.
Muss man wissen, ob einem das Wert ist bzw. wofür man bereit ist einzustehen.
Ansonsten gibt es halt allgemein positive und negative Effekte, derer man sich bewusst sein sollte.

Sein Brutto ist vermutlich ziemlich mickrig ;)
~4k sind das als OLt, bzw. ~3,5k als Lt. .
Das ist quasi "frisch" ausm Studium.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ab davon, dass es da Einheiten gibt, da müssten es eigentlich 10k Brutto in den mittleren Dienstgraden sein, im Verhältnis zu dem, was man opfert.
Vor kurzem gab es doch wieder ne Doku zu den Minentauchern, wenn man sich mal z.B. anschaut was die leisten müssen und dann kriegen die irgendwie 300€ Zulage im Vergleich zu ner "normalen" Einheit. Völlig verrückt, aber das macht man wohl auch nicht wegen dem Geld.
 
Warum zählst du da ETF Käufe mit rein, das sind ja keine wirklichen Fixkosten, die kannste notfalls stoppen
Es geht aber nicht um Notfälle oder ähnliches, diese 1000€ pro Monat sollen bleiben und da will ich nicht ran, erst in zig Jahren mal.
Daher stehen mir diese 1000€ mit dem was ich plane auch einfach nicht zur Verfügung.

Kenne andere die das umgekehrt machen und jeden freien Euro investieren, teilweise ohne Reserve und sich dann bei schlechter Marktlage Geld leihen anstatt was vom Depot zu nehmen.

Ich bin da eher konservativ.
 
Warum zählst du da ETF Käufe mit rein,
Zumal das ja auch noch keine direkten Käufe im Sinne einer Ausgabe sind.
Das ist Geld auf ein "Sparbuch" packen und dann darauf "hoffen" dass es sich vermehrt.
Klar, das Geld ist (vom Konto) weg, aber am Ende ja auch nur woanders, in seiner Zugriffssphäre.

Von daher ist das zwar nicht am Thema vorbei "was bleibt über", aber transparent ist das natürlich nicht.
Das können ja 1k im Monat sein oder nur 50.
Bei 50 würde ich sagen, dass man über seinen Verhältnissen lebt.
 
Sparraten sind trotzdem keine Ausgaben. ISt und bleibt Unsinn. Das sollte man seperat ausweisen. Schließlich baut man damit Vermögen auf und gibt es nicht aus.
 
Sind wir in einem Fachgespräch zu Wirtschaftswissenschaften oder reden wir einfach darüber wie wir mit unserem Geld umgehen?

Meine Güte, die 1k€ sind für mich persönlich geblockt und basta.
 
Was hast du denn dann mit dem Post bewirken oder mitteilen wollen? Wenn es die nur darum ging, mitzuteilen, dass deine Ausgaebn zu den Einnahmen passen, warum dann die konkreten Zahlen? Die so halt, aus dargelegten Gründen, nicht viel bringen. Sie lassen keinen Vergleich, keine Einschätzung zu. Der Post hat so halt keinerlei "Wert" und teilt niemandem hier irgendwas brauchbares mit.
 
Sparraten sind trotzdem keine Ausgaben. ISt und bleibt Unsinn. Das sollte man seperat ausweisen. Schließlich baut man damit Vermögen auf und gibt es nicht aus.
Das Geld steht mir damit monatlich nicht zur Verfügung, es ist erstmal woanders. Wäre irgendwie komisch, das nicht in den Ausgaben zu berücksichtigen.
Edit: und vielleicht arbeitest du Mal daran, wie du mit Leuten kommunizierst.
 
Ich verstehe ehrlich gesagt die Rechnung nicht ganz, wenn ich schaue was am Monatsende noch aufm Konto habe gebe ich auch 100% von meinem Gehalt aus, der Überschuss wird halt investiert. Warum zählst du da ETF Käufe mit rein, das sind ja keine wirklichen Fixkosten, die kannste notfalls stoppen. Ok als Beamter hast du Jobsicherheit, aber wenn ich meine Kosten anschaue dann zählt was ich zum "überleben" weiterzahlen muss wenn ich plötzlich kein Einkommen mehr habe.
Verstehe was Du meinst, würde ich so aber nicht ganz unterschreiben. Ich würde es immer dreiteilen, also 1. Lebensunterhalt: Wohnen (Miete, Heizen, Wasser, Strom, Internet, bei Eigentum Erhalt), Essen, Hygiene, Betreuung, Mobilität, Kleidung; 2. Leben (Hobbies, Urlaube, Essen gehen) 3. Sparen. Letzteres gehört in so eine Rechnung definitiv mit rein, aber sollte gesondert aufgeführt werden.
 
Kommt vielleicht drauf an.
Beim fixen Sparbetrag für die Alterssicherung geb ich dir recht.
Der "Sparbetrag" fürs Tagesgeld oder Börsengezocke würd ich jetzt auch nicht unbedingt als "Ausgabe" definieren.

Wenn man das so sieht, leb ich auch am Limit. Bei mir geht kurz vor Monatsende nochmal en guter Batzen auf das "Alltags-Gemeinschaftskonto" für Miete, Einkauf, etc. und wenn dann noch was übrig bleibt wandert es aufs Tagesgeld oder als Zusatz zu den Sparplänen ins Depot. Sprich das Girokonto ist am Monatsende eigentlich immer fast blank.
Hab ich deshalb so hohe Ausgaben wie Einnahmen? Nö, eigentlich nicht.
Wobei man als Alleinverdiener mit 4-Köpfen auch Gehälter >4000€ Netto schockierend einfach ohne riesige Sparbeträge zurück in den Geldkreislauf bekommt :hmm:
 
Letzteres gehört in so eine Rechnung definitiv mit rein, aber sollte gesondert aufgeführt werden.
Nichts anderes ist Tundors und meine Aussage. Nicht einfach in den Ausgaben untergehen lassen, sondern getrennt aufführen. Den ja, es steht am Ende des Monats nicht mehr zur VErfügung. Aber nicht weil es ausgegeben ist, sondern weil es Vermögen aufbaut und der Person weiterhin zur Verfügung steht in der Zukunft. Es ist nicht weg und die PErson verfügt weiterhin darüber. Das ist ein erheblicher Unterschied. Wurde aber alles schon erklärt und dargelegt. Denn es macht erheblichen Unterschied, ob ich 500€ ausgebe für Konsum oder es eben eine Sparrate ist.
 
Das ist halt auch nur so irgendwie richtig wenn man es sich hinbiegt aber who cares du Finanzgenie...
 
Für den Bankberater wenn es darum geht ob er mir einen Kredit gibt ja, für meine Betrachtung ob ich mir jetzt noch das neue MacBook oder so kaufe nicht.
Kommt halt darauf an wie sehr man die private Altersvorsorge als unabdingbar betrachtet. Gibt sicherlich ne Menge Leute da draußen die fest mit ihrer gesetzlichen Rente rechnen. Ich sehe es auch als unabdingbar an, privat vorzusorgen und tue ebenfalls so, als hätte ich dieses Geld gar nicht erst.

Aber es wäre im Notfall mobilisierbares Einkommen und darf daher nicht unausgewiesen bleiben, wenn Du eine Haushaltsrechnung machen oder Deine finanzielle Situation fair aufzeigen willst.
 
Wenns nicht mobilisierbar wäre, dann würde es den Bankberater nämlich bei der Kreditvergabe sehr eindeutig interessieren.
 
Alleinverdiener mit 4-Köpfen
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Wollte schon immer mal wissen, wo die eigentlich leben. :lol:
 
Die leben halt am anderen Ende Deutschlands ;)
Außerdem ganz falsche Vorstellung.
(Die produktive Anwendung von KI verändert die Welt :fresse:)
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Aus der Serie der merkwürdigen Bewerbungsgespräche bzw. Firmen ein weiteres Highlight: "Bewirb dich ohne Anschreiben und Lebenslauf bei uns - wir melden uns innerhalb von 24-48h per Telefon bei dir!" Man gibt dann Kontaktdaten, Berufserfahrung in Jahren, Studium und Niveau der Sprachkenntnisse an. Die "Bewerbung" ging vor zwei Wochen raus, ein Anruf erfolgte natürlich nicht.

Heute kam dann eine nette Mail, Zitat: "Nach sorgfältiger Prüfung deiner Bewerbungsunterlagen teilen wir dir mit, dass wir uns für einen anderen Bewerber entschieden haben. Wir wissen Ihre Bewerbung sehr zu schätzen und danken Ihnen für die Zeit und Mühe, die Sie investiert haben."

Ich glaube unseriöser geht es nicht. :LOL:
 
Grundsätzlich finde ich es ja gut mit der Zeit zu gehen um unkomplizierter eine Vorauswahl von Bewerbungen zu treffen.

Aber direkt die erste Aussage gebrochen - kein Anruf - geht gar nicht.

Man möchte wohl einen auf moderne Firmenkultur machen, aber im Hintergrund mahlen die uralten Bewerbungsstrukturen. Der Personalleiter hat die Daten vermutlich von der Sekretärin ausgedruckt auf den Schreibtisch gelegt bekommen. :d

Aber für dich auch nicht schlecht. Da weiß man zumindest, dass man da nicht anfangen möchte.


Was mir immer auffällt, sind Homeoffice-Angebote, die dann im "Kleingedruckten" mal ganz mal teilweise zurückgenommen werden.

Man bietet Homeoffice an, aber eigentlich sollen alle ins Büro kommen.

Edit: Sie haben sich immerhin noch gemeldet. Früher habe ich teilweise nicht einmal eine Eingangsbestätigung bekommen und erst nach telefonischer Rückfrage erfahren, dass die Bewerbung auch wirklich angekommen und an der richtigen Stelle ist. Zurückgesendet hat man die Unterlagen aber auch oft nicht.
 
Ja, Zusagen oder in dem Fall wohl eher ein Werbeversprechen sollte man schon einhalten. Auch dieser ständige Wechsel zwischen Du/Sie ist meiner Meinung nach ziemlich peinlich - insbesondere innerhalb von einer Mail oder im gesamten Bewerbungsverfahren.

Aber inzwischen haben wir nach langer Zeit mal wieder einen Arbeitgebermarkt und das merkt man auch. Der Umgang ist teilweise - ich sage nicht überall - unter aller Kanone. Egal ob Mittelstand oder richtig große Bude. Ich habe auch eine Bewerbung aus Februar, wo die Firma mich via LinkedIn kontaktiert hat, sie suchten dringend Leute und ich wäre ein geeigneter Kandidat. Unterlagen hingeschickt, einmal nachgefragt - vertröstet worden. Im März noch einmal nachgefragt und seitdem werde ich ignoriert/geghostet.
 
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