[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ja, so starr wie es immer behauptet wird ist es nämlich gar nicht
Logisch, wenn es die Gemeinde/Behörde auf die eigene Kappe nimmt, dann geht das. Grundsätzlich ist der TVÖD was "EG zu Abschluss" angeht ziemlich steif. Zumindest seit ein paar Jahren.

Die Eingruppierung im ÖD ist die Pest. Also schon die Tätigkeitsmerkmale sowie die Besonderheit "sonstiger Beschäftigter".

@Geforce3M3 kommt ganz drauf an. Bei uns bekommt (meines Wissens) nur die IT eine Zulage. Der Rest bekommt halt die EG der Stelle und dann die Stufe je nach Erfahrung/Zugehörigkeit.
 
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Bei uns gelten die Tabellen TVöD VKA. In meinem Bereich gibt es keine Zulagen. Kenne auch sonst keinen Fall. Wenn, dürfen die eh nur befristet bezahlt werden wenn jemand übergangsweise höherwertige Aufgaben übernimmt. Wenns dauerhaft ist, muss zwingend höher eingruppiert werden.

EG 8 Stufe 3 (da stellen wir üblicherweise ein) sind dann 3750 Brutto
 
Bei uns gelten die Tabellen TVöD VKA. In meinem Bereich gibt es keine Zulagen. Kenne auch sonst keinen Fall. Wenn, dürfen die eh nur befristet bezahlt werden wenn jemand übergangsweise höherwertige Aufgaben übernimmt. Wenns dauerhaft ist, muss zwingend höher eingruppiert werden.

EG 8 Stufe 3 (da stellen wir üblicherweise ein) sind dann 3750 Brutto
Ich glaube es sind unterschiedliche Dinge gemeint. Du meinst Übertragung von höherwertiger Tätigkeit (z.B. bei längerer Krankheit des Vorgesetzten). Es gibt aber zB die IT Zulage. Diese beträgt bis zu 1000 Euro monatlich, wenn man keine Fachkräfte findet. Diese kann (gefährliches Halbwissen) bis zu 10 Jahren gezahlt werden, ist aber individuell beim/vom Arbeitgeber. Ähnlich ist die Arbeitsmarktzulage.
 
Die Zulage habe ich bisher nur beim Bund gesehen, da wo es um kritische Stellen geht. Das ist dann nicht mehr TVöD VKA.
 
Es wird euch ein Video von Friedrich Merz vorgespielt, der erklärt wie ihr zu oft krank seid! Mal im Ernst, hoffe es ist keine schlechte Nachricht, hat ja so nen Beigeschmack wenn alle antanzen müssen.
 
Schlechte Nachricht glaube ich nicht.
Die haben meiner Meinung nach jetzt Angst, weil der Krankenstand explodiert ist, und wir zum ersten Mal seit Jahren nicht auf Soll kommen - es fehlen beinahe 2000 Geräte, das gab es noch nie.

Je nach Abteilung sind Kranke relativ einfach durch Leiharbeiter zu ersetzen, aber in der Betreffenden eben nicht - die machen sozusagen den Rohling als fertiges Produkt, da gibt es richtige Lernlinien, die muss ein neuer MA 6 Wochen durchlaufen, bis er überhaupt erst mal was bauen darf.

Um auf Leistung zu kommen, sprich 100% zu liefern, vergehen mindestens 6 Monate.
Es gibt Ausnahmen, aber die sind selten.
Da darf keine Schraube mehr ohne Schraubüberwachung angezogen werden, alleine bis man die ganzen Schritte intus hat…

Es wird euch ein Video von Friedrich Merz vorgespielt, der erklärt wie ihr zu oft krank seid!
Das ist noch das kleinste Problem, dass ich mit diesem Mann habe!
 
Bei uns gelten die Tabellen TVöD VKA. In meinem Bereich gibt es keine Zulagen. Kenne auch sonst keinen Fall. Wenn, dürfen die eh nur befristet bezahlt werden wenn jemand übergangsweise höherwertige Aufgaben übernimmt. Wenns dauerhaft ist, muss zwingend höher eingruppiert werden.

EG 8 Stufe 3 (da stellen wir üblicherweise ein) sind dann 3750 Brutto
3750 * 12 = 45.000€ Jahresbrutto (mag aufgrund verschiedener Faktoren nicht exakt sein, aber nehmen wir es mal als groben Wert hin). Das verdient also der Doktor bei dir aktuell in etwa?

Wenn ihm sein Job ausreichend Spaß macht kann ich es sogar halbwegs verstehen. In der Wissenschaft würde er je nachdem wo er seine Finanzierung herbekommt als frischer Postdoc auch nicht unbedingt mehr verdienen. Ich hatte schon Angebote für 35.000€ Jahresbrutto im Ausland. :fresse:
 
0,85*Monatsbrutto kommt noch als Jahressonderzahlung dazu und ne LOB Prämie von meist etwa 1000€ brutto, also knappe 50k werden damit erreicht.
 
3750 * 12 = 45.000€ Jahresbrutto (mag aufgrund verschiedener Faktoren nicht exakt sein, aber nehmen wir es mal als groben Wert hin). Das verdient also der Doktor bei dir aktuell in etwa?

Wenn ihm sein Job ausreichend Spaß macht kann ich es sogar halbwegs verstehen. In der Wissenschaft würde er je nachdem wo er seine Finanzierung herbekommt als frischer Postdoc auch nicht unbedingt mehr verdienen. Ich hatte schon Angebote für 35.000€ Jahresbrutto im Ausland. :fresse:
Naja als doc/Anwärter etc... bist du erstmal nicht produktiv du bist wie ein Azubi.
Mir hat das HR von HP vor 10 Jahren auf einer Messer erklärt das frische Studien Absolventen in der IT ungefähr das Erste Jahr nicht wesentlich produktiver sind wie ein Azubi 2-3 Lehrjahr. Die kosten aber so viel wie ausgelernte Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.
 
Wenn du als Dr. / PhD in einem Konzern oder bei einer großen Beratung anfängst, bist du meistens sofort mit 100 - 120k Einstiegsgehalt dabei. Muss man aber halt auch Bock drauf haben, mit den Arbeitszeiten und Leistungsdruck im ÖD hat das nämlich nix mehr zu tun.
 
Ich glaub die Zeiten sind in den meisten Unternehmen schon länger vorbei.
Bildungsinflation lässt grüßen.
 
Naja als doc/Anwärter etc... bist du erstmal nicht produktiv du bist wie ein Azubi.
Mir hat das HR von HP vor 10 Jahren auf einer Messer erklärt das frische Studien Absolventen in der IT ungefähr das Erste Jahr nicht wesentlich produktiver sind wie ein Azubi 2-3 Lehrjahr. Die kosten aber so viel wie ausgelernte Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.
Das ist nachvollziehbar wenn man sich in einem neuen Bereich einarbeiten muss.

Bezüglich Produktivität:
Bei uns müssen die Leute die einen Doktor machen jedes Jahr mindestens ein first-author paper publizieren, d.h. die müssen richtig ran und produktiv sein. Die machen genau das gleiche was sie auch machen wenn sie nach dem Doktor in der Forschung bleiben. Die 3 Jahre Doktor werden deshalb auch als Arbeitserfahrung gewertet sodass man direkt mit Stufe 2 statt mit Stufe 1 nach dem Doktor beginnt.

Bezüglich des Abschlusses:
Wie produktiv jemand später in der normalen Arbeitswelt ist, hängt natürlich davon ab, was die Person studiert hat. Und noch viel stärker davon womit sie sich darüber hinaus selbst auseinandersetzt. Das formale Studium, selbst wenn man Bachelor, Master und Doktor macht, sehe ich (und die meisten anderen die ich kenne) im Grunde nur als Basis an. Mehr ist das nicht. Wer einfach nur Dienst nach Vorschrift macht wird am Ende höchstens zum Fachidioten. Man muss sich parallel in verschiedenen Bereichen weiterbilden die einen in der eigenen Arbeit tatsächlich voranbringen.

Ein Doktortitel ist letztlich einfach nur ein Abschluss und sagt erstmal nicht besonders viel aus. In der Wissenschaft hat ohnehin fast jeder einen Doktor, weil man ohne diesen in dem System gar nicht arbeiten kann. Mit dem Titel ist man dort eher Bauer bzw. Fußsoldat. Entsprechend kann er alles oder auch gar nichts bedeuten.
 
Bei uns dürfen die Dr Anwärter ihre "diss" während der Arbeitszeit machen wenn keine Projekte anstehen. Manche haben es leichter und manche schwieriger. Kommt halt darauf an wie ausgelastet die Abteilung ist. Deshalb gibt es auch öfters mal stunk weil sich jemand benachteiligt fühlt
 
Ich hau es einfach mal hier rein, bitte ignoriert es einfach wenn Ihr nicht helfen könnt oder mögt. Bitte keine "such Dir n Steuerberater" Kommentare.

Ich wohne 460km von meiner Arbeitsstelle weg. Also fahre ich immer ein paar Tage am Stück ins Büro, der rest ist Home Office. Also beispielsweise Woche 1 HO, Woche 2 Büro usw...

Nun frage ich mich wie ich das in der Steuererklärung angebe. Wenn ich in Düsseldorf bin, buche ich mir immer Hotels. Die Übernachtungskosten gebe ich natürlich bei Anlage N "Reisekosten bei beruflich veranlassten Auswärtstätigkeiten" oder der doppelten Haushaltsführung an, so weit so klar. Aber wie ist das mit den km?

Sagen wir ich bin 29 Wochen im Büro. Also fahre ich die Strecke (einfach) 29 mal. Trage ich die 464 x 29 dann bei der Entfernungspauschale ein und die Fahrten von den Hotels zur Arbeit mit bei den Reisekosten? Oder einfach die ganzen 85 Anwesenheitstage bei der Entfernungspauschale? Ich mein ist ja klar dass ich die Strecke nicht jeden Tag gefahren bin.

Für Hinweise wäre ich dankbar. Grund der Frage ist, dass perplexity meint, ich soll einfach jeden Tag mit 460km bei der Entfernungspauschale eintragen (selbst nach meinem Hinweis dass das ja nicht sein kann meint das LLM ich soll es so machen), aber das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Der Betrag den ich dann erstattet bekäme wäre 5 stellig lol. Im Netz konnte ich zu genau diesem Modell nichts finden auf die Schnelle.
 
Sorry aber geh zu einem Steuerberater ^^

Mal im Ernst, alles was hier geschrieben wird könnte richtig sein, oder eben nicht.
 
Bin mir relativ sicher, dass nur die Fahrt zur ersten Arbeitsstelle angegeben werden kann, sprich deine 464x29km. Der Rest sind dann Fahrten, die du über den AG abrechnen kannst. Du kannst dann auch nur die Km zu deiner Arbeitsstätte angeben, nicht die zum Hotel.

Nicht ganz was du suchst vom Thema, aber im ersten Absatz steht die grundsätzliche Regelung:https://www.haufe.de/finance/steuer...ten-oder-entfernungspauschale_190_594316.html SPrich, Entfernungspauschale nur für die tatsächlichen Fahrten zur ersten Tätigkeitsstrecke. In deinem Fall die 464x29 km.

PS: Oder besser erstmal gefragt, was steht in deinem Arbeitsvertrag als erste Tätigkeitsstrecke? Das wäre an sich entscheidend. Auch in Bezug auf Auswärtstätigkeiten etc.
 
Also wenn du bei deinem Büro übernachtest, dann ist es keine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit.
Du arbeitest ja normal an deinem Dienstsitz.

Und wie du die km angibst ist eigtl egal, nur die Gesamtsumme muss stimmen.
 
Sind es denn immer sehr verschieden gelegene Hotels?
Wenn die Entfernung Hotel-Arbeit immer recht ähnlich sind, dann würde ich (464+X) x 29 angeben. X wäre dann die Summe der Fahrten pro Woche vom Hotel zur Arbeit.
 
hihi.. mir sagt perplexity was anderes - die guten KIs:

Die kurze Antwort lautet: Nein, auf keinen Fall 85 Tage bei der Entfernungspauschale mit 460 km eintragen. Das wäre steuerlich falsch, da Sie diese Strecke nicht täglich gefahren sind. Das Finanzamt würde dies bei einer Plausibilitätsprüfung (85 Tage x 920 km Tagesstrecke = ~78.000 km in 29 Wochen) sofort ablehnen.

Hier ist die korrekte Aufteilung für Ihre Steuererklärung (Anlage N):
1. Die "großen" Fahrten (Familienheimfahrten)
Die 29 Fahrten von Ihrem Hauptwohnsitz nach Düsseldorf und zurück fallen unter die Heimfahrten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung.
Wo eintragen: Anlage N unter "Doppelte Haushaltsführung" -> "Fahrtkosten für Heimfahrten".
Was eintragen: 29 Fahrten mit einer einfachen Entfernung von 460 km.
Berechnung: Hier greift die Entfernungspauschale (30 Cent/km, ab dem 21. km 38 Cent/km) für die einfache Strecke.
 
Also wenn du bei deinem Büro übernachtest, dann ist es keine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit.
Du arbeitest ja normal an deinem Dienstsitz.

Und wie du die km angibst ist eigtl egal, nur die Gesamtsumme muss stimmen.
Genau, ist doppelte Haushaltsführung.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

hihi.. mir sagt perplexity was anderes - die guten KIs:

Die kurze Antwort lautet: Nein, auf keinen Fall 85 Tage bei der Entfernungspauschale mit 460 km eintragen. Das wäre steuerlich falsch, da Sie diese Strecke nicht täglich gefahren sind. Das Finanzamt würde dies bei einer Plausibilitätsprüfung (85 Tage x 920 km Tagesstrecke = ~78.000 km in 29 Wochen) sofort ablehnen.

Hier ist die korrekte Aufteilung für Ihre Steuererklärung (Anlage N):
1. Die "großen" Fahrten (Familienheimfahrten)
Die 29 Fahrten von Ihrem Hauptwohnsitz nach Düsseldorf und zurück fallen unter die Heimfahrten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung.
Wo eintragen: Anlage N unter "Doppelte Haushaltsführung" -> "Fahrtkosten für Heimfahrten".
Was eintragen: 29 Fahrten mit einer einfachen Entfernung von 460 km.
Berechnung: Hier greift die Entfernungspauschale (30 Cent/km, ab dem 21. km 38 Cent/km) für die einfache Strecke.
ja, ich glaube das ist dann "der Weg". Ich hacks mal ein und schaue ob das "Erstattungsergebnis" plausibler wird. Danke @ all. Und nein, werde keinen cent für einen SB ausgeben, wenn das FA fragen hat soll es fragen. Habe ja alle Belege / Rechnungen hier. :)

Edit: Nur zur Erklärung, in den letzten Jahren hatte ich eine feste Adresse vor Ort, da war es alles klar mit der doppelten Haushaltsführung. Das ist für 2025 weggefallen, daher muss ich jetzt neu schauen. Aber wenn ich es einmal verstanden habe wird es für die nächsten Jahre ja wieder Routine.
 
Wieso bist du denn so früh dran mit der Steuererklärung? Vor März brauchst du die eh nicht machen. Hast du schon alle unterlagen zusammen?
 
Ja ich hab gestern auch nen Schnelldurchgang mit Elster gemacht. Wollte schonmal sehen in welcher Größenordnung sich ne Erstattung/ Nachzahlung bewegt.

Mit automatischem Dokumentenabruf bei Elster geht das echt flott.
 
Wieso bist du denn so früh dran mit der Steuererklärung? Vor März brauchst du die eh nicht machen. Hast du schon alle unterlagen zusammen?
Hab meinen Etin Bescheid am Montag bekommen, heute etwas Zeit, warum nicht? Hab ja alle Unterlagen da. Schon klar dass die Erstattung noch ewig dauern wird, aber was weg ist ist weg. :)

Edit: Aber die KI ist nicht völlig nutzlos. Hat mich gerade noch auf die Verpflegungspauschale hingewiesen, die bei doppelter Haushaltsführung für die ersten 3 Monate am Arbeitsort gilt. Habe ja neu in dem Job (und Standort) angefangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du keine Kapitalerträge etc wo du auf die Bestätigungen im März warten musst bis das übermittelt ist? Da meine Frau Freelanced dauert die Erklärung bei uns immer ewig bis sie mal fertig ist, mein Teil geht schnell :d
 
Wieso bist du denn so früh dran mit der Steuererklärung? Vor März brauchst du die eh nicht machen. Hast du schon alle unterlagen zusammen?
Du hast auch immer ne Kristallkugel dabei oder?
Ich hab meine auch schon vor ner Woche abgegeben. Was soll ich da bis März warten?
 
Hast du keine Kapitalerträge etc wo du auf die Bestätigungen im März warten musst bis das übermittelt ist? Da meine Frau Freelanced dauert die Erklärung bei uns immer ewig bis sie mal fertig ist, mein Teil geht schnell :d
Macht bei mir doch die Bank direkt und führt das alles sofort ab. Darauf musste ich noch nie warten. Irgendwelche anderen Einkünfte wie Miete usw haben wir aber nicht, die Holde ebenfalls angestellt, also alles easy. Deswegen will ich auch keinen SB. Vielleicht lasse ich hier und da ein paar Euro liegen, aber ich habe es einmal mit SB gemacht, der war viel teurer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du normaler Arbeitnehmer bist, ohne Mieteinkünfte etc etc dann ist das sowas von einfach alles in WISO Steuer einzutragen. Bzw wird ja vieles automatisch gefüllt.
Da brauchts keinen Berater für. Das kann wirklich jeder.
 
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