[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Ich weiß dass man die Werte öffentlich einsehen kann, aber je nach Stelle kann es da ja auch Abweichungen geben, oder liege ich falsch? Hat mich in dem Fall nur mal interessiert für wieviel er das konkret macht, denn normalerweise ist man mit Doktor oder PhD E13 und E8 ist natürlich deutlich drunter.
 
Mal wieder die jährliche kleine anpassung bekommen...

Elektriker mit 15 Jahre Erfahrung/firmenzugehörigkeit im Raum Schleswig Holstein

24,25€ Stundenlohn.
Denke das ist schon ganz sportlich ohne Techniker oder Meistertitel 🍾
 
Im ÖD sind auch irgendwelche (erfundene) Zulagen gerne mal drin. Deshalb kann man das pauschal wirklich nicht sagen
Wie meinst du das? Heißt dass das in Tabellen oder auf dem Papier Werte angegeben werden die am Ende lange nicht gezahlt werden? Oder was ist gemeint? Und wenn ja, wieso ist das so?
 
Viele Menschen die handwerklich und körperlich arbeiten sollten meiner Ansicht nach eh besser bezahlt werden. Und damit meine ich nicht die Handwerker mit eigener Bude von denen manche gut Geld machen, sondern den ganze normalen Arbeiter. Habe mich jetzt kaum getraut das hier im thread zu schreiben, bewirkt sicher eher Gegenwind.
 
Naja das Ding ist doch ganz einfach ..

Handwerk wird ganz einfach leistungsorientiert bezahlt ..ist ja auch völlig nachvollziehbar.

Aber irgendwer muss das halt auch bezahlen...und das wird schwer...weil ich denke mal das wir jetzt schon dem Kunden 60-70€/h berechnen...
 
Anderes Beispiel aus Bayern für ÖD und Bezahlung: Angestellt, kein Studium > E11

Man kommt also auch über das Minimum ohne die notwendige Qualifikation (hier Studium) hinweg. Notwendig hierfür sind Vorgesetzte die dies mittragen, Personaler die dies mittragen und vor allem Angestellte die entsprechende Tätigkeiten und Qualifikationen (hier Projekte, Schulungen, Erfahrung im jeweiligen Bereich etc.) mitbringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, so starr wie es immer behauptet wird ist es nämlich gar nicht
Doch, indirekt gibt es der Stadtkämmerer vor.
Und es macht einen himmelweiten unterschied ob Gemeinde, Land oder Bund.
 
Ja, so starr wie es immer behauptet wird ist es nämlich gar nicht
Logisch, wenn es die Gemeinde/Behörde auf die eigene Kappe nimmt, dann geht das. Grundsätzlich ist der TVÖD was "EG zu Abschluss" angeht ziemlich steif. Zumindest seit ein paar Jahren.

Die Eingruppierung im ÖD ist die Pest. Also schon die Tätigkeitsmerkmale sowie die Besonderheit "sonstiger Beschäftigter".

@Geforce3M3 kommt ganz drauf an. Bei uns bekommt (meines Wissens) nur die IT eine Zulage. Der Rest bekommt halt die EG der Stelle und dann die Stufe je nach Erfahrung/Zugehörigkeit.
 
Bei uns gelten die Tabellen TVöD VKA. In meinem Bereich gibt es keine Zulagen. Kenne auch sonst keinen Fall. Wenn, dürfen die eh nur befristet bezahlt werden wenn jemand übergangsweise höherwertige Aufgaben übernimmt. Wenns dauerhaft ist, muss zwingend höher eingruppiert werden.

EG 8 Stufe 3 (da stellen wir üblicherweise ein) sind dann 3750 Brutto
 
Bei uns gelten die Tabellen TVöD VKA. In meinem Bereich gibt es keine Zulagen. Kenne auch sonst keinen Fall. Wenn, dürfen die eh nur befristet bezahlt werden wenn jemand übergangsweise höherwertige Aufgaben übernimmt. Wenns dauerhaft ist, muss zwingend höher eingruppiert werden.

EG 8 Stufe 3 (da stellen wir üblicherweise ein) sind dann 3750 Brutto
Ich glaube es sind unterschiedliche Dinge gemeint. Du meinst Übertragung von höherwertiger Tätigkeit (z.B. bei längerer Krankheit des Vorgesetzten). Es gibt aber zB die IT Zulage. Diese beträgt bis zu 1000 Euro monatlich, wenn man keine Fachkräfte findet. Diese kann (gefährliches Halbwissen) bis zu 10 Jahren gezahlt werden, ist aber individuell beim/vom Arbeitgeber. Ähnlich ist die Arbeitsmarktzulage.
 
Es wird euch ein Video von Friedrich Merz vorgespielt, der erklärt wie ihr zu oft krank seid! Mal im Ernst, hoffe es ist keine schlechte Nachricht, hat ja so nen Beigeschmack wenn alle antanzen müssen.
 
Schlechte Nachricht glaube ich nicht.
Die haben meiner Meinung nach jetzt Angst, weil der Krankenstand explodiert ist, und wir zum ersten Mal seit Jahren nicht auf Soll kommen - es fehlen beinahe 2000 Geräte, das gab es noch nie.

Je nach Abteilung sind Kranke relativ einfach durch Leiharbeiter zu ersetzen, aber in der Betreffenden eben nicht - die machen sozusagen den Rohling als fertiges Produkt, da gibt es richtige Lernlinien, die muss ein neuer MA 6 Wochen durchlaufen, bis er überhaupt erst mal was bauen darf.

Um auf Leistung zu kommen, sprich 100% zu liefern, vergehen mindestens 6 Monate.
Es gibt Ausnahmen, aber die sind selten.
Da darf keine Schraube mehr ohne Schraubüberwachung angezogen werden, alleine bis man die ganzen Schritte intus hat…

Es wird euch ein Video von Friedrich Merz vorgespielt, der erklärt wie ihr zu oft krank seid!
Das ist noch das kleinste Problem, dass ich mit diesem Mann habe!
 
Bei uns gelten die Tabellen TVöD VKA. In meinem Bereich gibt es keine Zulagen. Kenne auch sonst keinen Fall. Wenn, dürfen die eh nur befristet bezahlt werden wenn jemand übergangsweise höherwertige Aufgaben übernimmt. Wenns dauerhaft ist, muss zwingend höher eingruppiert werden.

EG 8 Stufe 3 (da stellen wir üblicherweise ein) sind dann 3750 Brutto
3750 * 12 = 45.000€ Jahresbrutto (mag aufgrund verschiedener Faktoren nicht exakt sein, aber nehmen wir es mal als groben Wert hin). Das verdient also der Doktor bei dir aktuell in etwa?

Wenn ihm sein Job ausreichend Spaß macht kann ich es sogar halbwegs verstehen. In der Wissenschaft würde er je nachdem wo er seine Finanzierung herbekommt als frischer Postdoc auch nicht unbedingt mehr verdienen. Ich hatte schon Angebote für 35.000€ Jahresbrutto im Ausland. :fresse:
 
0,85*Monatsbrutto kommt noch als Jahressonderzahlung dazu und ne LOB Prämie von meist etwa 1000€ brutto, also knappe 50k werden damit erreicht.
 
3750 * 12 = 45.000€ Jahresbrutto (mag aufgrund verschiedener Faktoren nicht exakt sein, aber nehmen wir es mal als groben Wert hin). Das verdient also der Doktor bei dir aktuell in etwa?

Wenn ihm sein Job ausreichend Spaß macht kann ich es sogar halbwegs verstehen. In der Wissenschaft würde er je nachdem wo er seine Finanzierung herbekommt als frischer Postdoc auch nicht unbedingt mehr verdienen. Ich hatte schon Angebote für 35.000€ Jahresbrutto im Ausland. :fresse:
Naja als doc/Anwärter etc... bist du erstmal nicht produktiv du bist wie ein Azubi.
Mir hat das HR von HP vor 10 Jahren auf einer Messer erklärt das frische Studien Absolventen in der IT ungefähr das Erste Jahr nicht wesentlich produktiver sind wie ein Azubi 2-3 Lehrjahr. Die kosten aber so viel wie ausgelernte Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.
 
Wenn du als Dr. / PhD in einem Konzern oder bei einer großen Beratung anfängst, bist du meistens sofort mit 100 - 120k Einstiegsgehalt dabei. Muss man aber halt auch Bock drauf haben, mit den Arbeitszeiten und Leistungsdruck im ÖD hat das nämlich nix mehr zu tun.
 
Naja als doc/Anwärter etc... bist du erstmal nicht produktiv du bist wie ein Azubi.
Mir hat das HR von HP vor 10 Jahren auf einer Messer erklärt das frische Studien Absolventen in der IT ungefähr das Erste Jahr nicht wesentlich produktiver sind wie ein Azubi 2-3 Lehrjahr. Die kosten aber so viel wie ausgelernte Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.
Das ist nachvollziehbar wenn man sich in einem neuen Bereich einarbeiten muss.

Bezüglich Produktivität:
Bei uns müssen die Leute die einen Doktor machen jedes Jahr mindestens ein first-author paper publizieren, d.h. die müssen richtig ran und produktiv sein. Die machen genau das gleiche was sie auch machen wenn sie nach dem Doktor in der Forschung bleiben. Die 3 Jahre Doktor werden deshalb auch als Arbeitserfahrung gewertet sodass man direkt mit Stufe 2 statt mit Stufe 1 nach dem Doktor beginnt.

Bezüglich des Abschlusses:
Wie produktiv jemand später in der normalen Arbeitswelt ist, hängt natürlich davon ab, was die Person studiert hat. Und noch viel stärker davon womit sie sich darüber hinaus selbst auseinandersetzt. Das formale Studium, selbst wenn man Bachelor, Master und Doktor macht, sehe ich (und die meisten anderen die ich kenne) im Grunde nur als Basis an. Mehr ist das nicht. Wer einfach nur Dienst nach Vorschrift macht wird am Ende höchstens zum Fachidioten. Man muss sich parallel in verschiedenen Bereichen weiterbilden die einen in der eigenen Arbeit tatsächlich voranbringen.

Ein Doktortitel ist letztlich einfach nur ein Abschluss und sagt erstmal nicht besonders viel aus. In der Wissenschaft hat ohnehin fast jeder einen Doktor, weil man ohne diesen in dem System gar nicht arbeiten kann. Mit dem Titel ist man dort eher Bauer bzw. Fußsoldat. Entsprechend kann er alles oder auch gar nichts bedeuten.
 
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