[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich sag ja auch nicht per se, dass es schlecht ist. Aber so familiär sind ab einer gewissen größe die Firmen halt nicht mehr. Und nicht jeder in einer Firma verdient soviel, dass 500€ einfach versickern.

Zumal es mehr (bei mir) um die Geschenkchen geht, die man zu weihnachten Jubiläen etc gibt. Dass das dabei mehr als oft um Steueroptimierung geht, ist mir auch klar und sehe da klar, dass der Gesetzgeber in meinen Augen falsche Anreize schafft.

Nicht jeder rennt auch zum Beispiel mit Klamotten rum, wo der AG drauf Werbung macht. Und da kenn ich so einige Firmen, die es machen. Und dann noch regelmässig die selben Kleidungsstücke. Und es geht darum, dass bei den oberen Ebenen das Geld eben doch fliesst, wenn Jahre gut laufen. Da spielt das mit dem sozialen etc alles keine Rolle mehr…
 
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Ich komme mir, seit ca 3 Jahren, auch eher als Pädagoge, anstatt Ausbilder vor. Was wir an Gesprächsthemen haben, die eigtl nichts mit der Arbeit zu tun haben... Arbeitsplatz sauber halten, Gemeinschaftsküche sauber hinterlassen, wie eine Spülmaschine funktioniert etc... Wahnsinn. Wieso schreibt man spülen eigtl ohne h ?? Hab ich noch nie verstanden 🤣
 
Finde es teilweise auch unverhältnismäßig was für teure Events/Sommerfeste/Weihnachtsfeiern teilweise abgehalten werden. Hätte ich die Wahl, würde ich mir stattdessen lieber z.B. 1/3 dessen auszahlen lassen (gerne natürlich auch alles :fresse:). Klar muss das versteuert werden, aber was da teilweise für (4 stellige) Summen rausgeballert werden...
Veranstaltungen egal ob Weihnachtsfeier oder Sommerfest können schon ihren Wert für das Betriebsklima haben: Aber nur wenn das Setting passt!

Eine Weihnachtsfeier am 23.12. oder letzten Freitag vor Weihnachten, wo man Familie oder Freunde mitbringen darf, und dann mindestens 24.12 bis 1.1 frei, ggf. noch 23.12. (wenn Montag) oder 2.1. (wenn Freitag wie dieses Jahr) frei, ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis und fördert das Betriebsklima.

Aber irgendwann schon am Montag, den 15.12. um 20 Uhr eine Weihnachtsfeier nur für die Mitarbeiter, wo man dann aber schon am nächsten Tag um spätestens 9 Uhr arbeiten muss bis 23.12. und nur die Feiertage frei hat, wenn nicht Wochenende kommen würde dann schon am 27.12. aber so wie dieses Jahr dann am 29.12. wieder arbeiten muss, da kommt wirklich keine Weihnachtsfreude auf. Da kann man es wirklich besser ganz bleiben lassen.
 
Heute gab es spontan mit 3h Vorlauf ein "Update zur Lage der Nation"
Joar Nachtigal ick hör dir trapsen.
Da man ja nicht ganz Blitzblöd ist konnte ich mir schon denken was los ist. Es wurde Kurzarbeit unternehmensweit angekündigt 20% Rabatt auf alles, unsere Abteilung bekam 25%.

Heißt für mich jetzt erstmal -10% Kohle für mindestens 3 eher 6 Monate, bis sich die "Auftragslage" wieder stabilisiert hat. Was Geo-Politisch natürlich bei uns ins Kontor schlägt. Solange die Welt sich nicht eingependelt hat (wie auch immer dass dann aussieht) wird das mit der Erholung dauern, weil Investitionen/Anlagen nicht gebaut werden.

Grad wo man sich an die "spezielle" Unternehmenskultur/-struktur gewöhnt hat und meint mal bissl was im Griff zu haben nach den Hecktischen letzten Jahr kommt sowas, grad wo man sich finanziell bissl erholt. (Umzug etc.pp.)
Dadurch und durch die weiter gestiegenen Kosten und Immobilienpreise hier in der Region wird es mit Eigentum erst etwas wenn wir im Lotto gewinnen oder ich im -390% Stammtisch gewinne.

Gut ich muss jetzt ein paar Stunden abbumeln und hab eine 4 Tage Woche, dadurch kann ich mich jetzt evtl umschauen, erholen und was wegschaffen, was sich im letzten Jahr(en) so an Backlog angestaut hat.

Gnabend zusammen,
da jetzt doch sowas wie etwas Besinnlichkeit aufgekommen ist, kommt auch ein Update von mir. Wenn auch kein schönes.

Mit Mehr verdienen wars dass für die nächste Zeit, ich werde wohl in den nächsten Jahren nicht mehr über die 50K kommen, aktuell durch KUG sogar unter 48K..

Nach jetzt 3 Monaten mit 25% KUG hat sich doch einiges getan, leider nicht zum positiven.
1 Ingenieur ist "plötzlich" und "überraschend" gegangen (Hat den Lebensmittelpunkt verlagert, also nur indirekt was mit der Kurzarbeit zutun) und 1 Person aus der Auftragsbearbeitung ist auch weg (direkte folge). Speziell der Dezember hat gezeigt wie die Firma auf Druck (knappe Ressourcen überall, aber Fristen) reagiert. Also wie sie nicht reagiert, also überhaupt nicht. Keine Flexibilität in der Planung kein Anpassen damit noch der Jahresabschluss geschönt werden kann und von meinem direkten Vorgesetzten bin ich auch Enttäuscht, vorher war es ja nur Hörensagen, nun hab ich es selbst erlebt...
Wild um sich Schlagend voller Aktionismus, aber Planvolles vorgehen eher nicht. Sondern erst reagieren (Falsch?) wenn das Kind schon in den Brunnen fällt. Informationsweitergabe oder Absprache Fehlanzeige, obwohl wir ja Zusammenarbeiten..
Für mich wiegt aber schlimmer, dass es in den anderen Abteilungen kein/kaum Bewusstsein vorhanden ist wie grad der Kittel brennt.
Ein Update vor der Weihnachtsfeier gabs auch noch. Die Zahlen werden besser, aber ich glaube nicht vor März (eher später) mit einer Normalisierung und dem Aufheben der Kurzarbeit. Und selbst wenn, die letzten 3 Monate haben mir gezeigt, dass sich dort keiner bewegen wird und wirklich kein Verständnis da ist. Leider hat mir die Zeit auch Nervlich einiges abverlangt.

Die erste Bewerbung ist geschrieben, schauen wir mal, Frist habe ich wohl aber verpasst. Es wird weiter gesucht, meine Gesundheit ist mir das wert.


Ich bin froh dass es diesen Fred hier gibt und es wäre Schade, wenn das Forum diesen verlieren würde oder nicht mehr so offen geschrieben werden würde.

Deshalb Danke an alle die hier so offen schreiben.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Zeit.
 
Nicht falsch verstehen, ich finde Weihnachtsfeiern toll und habe das immer genossen.
Ich sehe das nur nicht als Belohnung für die Mitarbeiter, sondern einfach als Möglichkeit als Team zusammenzukommen, das erreichte in dem Jahr gemeinsam zu feiern und das Jahr abzuschließen.
Eine Belohnung ist für mich dann Weihnachtsgeld, was ich völlig unabhängig von Feiern sehe.
So werde ich das auch halten.
 
Da hier freimütiger geteilt wurde auch mein Beitrag. Jeweils mit Monatswert (Dezember) und Jahreswert für 2024. Wie gesagt, ein sehr besonderes Jahr, dass in 2025 nochmal übertroffen wird. Im Anschluss rechne ich eher mit der Hälfte als Jahreswerte, wobei das natürlich immer noch viel, viel Geld ist. Auf die Steuererklärung bin ich jetzt schon gespannt.

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Und schon ist das Jahr wieder rum. Zur Erinnerung: Bonus gibt es immer im Q1 des Folgejahres. Daher ist 2025 monetär super gewesen, auch wenn mein Vertriebsjahr bescheiden war. Irgendwann müssen die Kunden halt auch mal Projekte umsetzen und sie nicht nur kaufen :X Mit 125k Fixum rechne ich für 2026 mit max. 180k EUR Jahresgehalt (brutto).

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Frohes neues Jahr.

@sunshine Das sieht sehr gut aus. Kannst du bitte noch einmal grob erzählen was du beruflich machst? Bist du angestellt?

Da hier die Frage kam: Ja, weiterhin im Software-Vertrieb. Als Firstliner bin ich das Gesicht zum Kunden, meistens SVP- und C-Level. Ob das gerecht ist? Vermutlich nicht, aber nehmen würde es ohnehin beinahe jeder, wenn es sich anböte.

Einen Porsche gibt es auch nicht. Wir haben nur ein Auto (Firmenwagen). Das Polster ist mit dem Hauskauf aber geschrumpft und wächst jetzt wieder. Sonderzahlung, ETFs und ein Hobby (Heimkino) hat auch gut was gekostet die letzten Monate.
Klar, gerne. An erster Stelle auch mit meinem Statement vom letzten Jahr. Als Ergänzung sei hierbei gesagt, dass ich nur wenige internationale Großkunden betreue. Verantwortung ca. 25M EUR/Jahr. Letztes Jahr >50 Nächte im Hotel, dabei auch in Indien, Singapur, USA, UK, europäisches Ausland usw.
 
Klar, gerne. An erster Stelle auch mit meinem Statement vom letzten Jahr. Als Ergänzung sei hierbei gesagt, dass ich nur wenige internationale Großkunden betreue. Verantwortung ca. 25M EUR/Jahr. Letztes Jahr >50 Nächte im Hotel, dabei auch in Indien, Singapur, USA, UK, europäisches Ausland usw.
Das klingt interessant, auch wenn ich davon nicht viel Ahnung habe. So viel in der Welt umherreisen wäre jedoch nichts für mich. Bin froh jede Nacht zu Hause zu sein.
 
So im Bereich von 15-25 Tagen im Jahr und maximal 8 Tage am Stück würde ich Dienstreisen eher als Bonus sehen, 50 Tage im Jahr finde ich schon etwas viel aber auch noch akzeptabel.
 
Klar, gerne. An erster Stelle auch mit meinem Statement vom letzten Jahr. Als Ergänzung sei hierbei gesagt, dass ich nur wenige internationale Großkunden betreue. Verantwortung ca. 25M EUR/Jahr. Letztes Jahr >50 Nächte im Hotel, dabei auch in Indien, Singapur, USA, UK, europäisches Ausland usw.

Wie lang bist du da weg und wie planst du das mit Familie, falls vorhanden?
 
Bei den ganz weiten Trips geht’s Sonntagsabend in den Flieger und Samstag früh bin ich dann spätestens zurück. Glücklicherweise hält sich das in Grenzen und ist eher eine Besonderheit. Dazwischen dann viel FaceTime und/oder Videos, die der Nachwuchs mittlerweile auch einfordert. Zusätzlich schreibe ich bspw. Geschichten und jeden Abend wird der nächste Teil vorgelesen.

Nach den letzten beiden Jahren langt es mir aber auch ehrlich gesagt und ich versuche den Arbeitsumfang zu schmälern. Mit der Familie geht das nur, weil meine Frau halbtags arbeitet.
 
Nicht schlecht wie viel hier manche verdienen. Ich habe letztes Jahr Netto 46847€ gehabt. Da ist mein Minijob auch dabei. Bin im öffentlichen Dienst E13. Jetzt diese Jahr rutsche ich durch einen internen Wechsel eins höher in die E14. Hatte sich für mich immer nach viel Geld angehört, aber die Kosten sind teils schon extrem gestiegen. Vor allem Miete.

Den Minijob werde ich aber an den Nagel hängen, dauerhaft 6-Tage Woche ist anstrengend.
 
Das ist doch richtig gut und überdurchschnittlich! Noch dazu hast Du die ganzen Beamtenboni.

Nicht von den ganzen Fast-Einkommensmillionären hier verwirren lassen. Hier schreibt man kaum, wenn man weniger verdient. ;)
 
Vor kurzem wurde mir https://www.reddit.com/r/lohnabrechnung/ vorgeschlagen
Da posten scheinbar gerade auch besonders viele weil sie mit ihrer Dezember Zahlung / Jahresboni flexen können :fresse: (oder Steuerklasse 3 oder keine GKV Abzüge)
 
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Selbsständige kriegen selten Entgeltabrechnungen. Aber verstehe was du meinst.

Dort sind aber auch auffallend viele angestellte Geschäftsführer mit 20k+ Monatsbrutto, da staunt man schon.
 
Pilot ohne Steuer habe ich gelesen.
In Deutschland? Viele junge PIloten fliegen für irgendwelche middle East Gesellschaften z.B. Emirates. Wenn du dann dort gemeldet bist, bekommste wohl alles Netto.
 
In Deutschland fliegen die meisten für Lufthansa und die verdienen sehr sehr gut.

Dass es irgendwelche Low Budget Auswüchse gibt mit Scheinselbständigkeit. Pay2Fly usw. sind eher die Ausnahmen.
 
In Deutschland? Viele junge PIloten fliegen für irgendwelche middle East Gesellschaften z.B. Emirates. Wenn du dann dort gemeldet bist, bekommste wohl alles Netto.
Ist tatsächlich so.

Darfst halt in Deutschland nichts mehr haben, was dich steuerrechtlich hier verpflichten könnte.

Die Flugbegleiter bekommen bspw. auch die Wohnung in Dubai unentgeltlich gestellt.
Familie und Freunde kannst dann hier nur sehen, wenn du im Urlaub bist oder eh als Stopover im Hotel einquartiert wirst, weil du erstmal 24 Stunden Ruhezeit oder dergleichen hast.
 
Nicht schlecht wie viel hier manche verdienen. Ich habe letztes Jahr Netto 46847€ gehabt. Da ist mein Minijob auch dabei. Bin im öffentlichen Dienst E13. Jetzt diese Jahr rutsche ich durch einen internen Wechsel eins höher in die E14. Hatte sich für mich immer nach viel Geld angehört, aber die Kosten sind teils schon extrem gestiegen. Vor allem Miete.

Den Minijob werde ich aber an den Nagel hängen, dauerhaft 6-Tage Woche ist anstrengend.
Macht der Minijob ca. 10.000€ pro Jahr aus? Ebenfalls E13, kein Beamter, Netto ca. 10.000€ weniger als du.
 
Danke, habe nur mal interessehalber gefragt. Mich hat einfach interessiert was der Minijob da am Netto ausmacht.
 
das wird nur MSAB beantworten können. Darf man fragen, ob du deine Stufe über die Projekte mitgenommen hast?
Die Stufen werden bei uns automatisch nach den Jahren normal angepasst, ist also (normalerweise) unabhängig von den Drittmitteln die man einwirbt. Die Summe die man für die eigene Stelle und Bezahlung eingeworben hat liegt natürlich weit über dem Geld das man letztendlich bekommt. Da wird dann viel für alles mögliche abgezogen (Unikosten, Reisekosten, etc.) und weiß der Geier wo der Rest noch überall verschwindet...

Beispielsweise die DFG übernimmt nichtmal extra Kosten die für gute Computer notwendig sind (ich brauche ja mega viel Rechenpower) sondern den muss man entweder privat bezahlen oder anders durch die eigene Uni oder research institutes regeln (wenn die es bezahlen). :fresse:
 
Macht der Minijob ca. 10.000€ pro Jahr aus? Ebenfalls E13, kein Beamter, Netto ca. 10.000€ weniger als du.
Minijob macht bei mir rund 5000€ aus. Ich bin in einer Kommune, dort kriegt man bissi mehr.

Mit der Geburt meines Kindes hat sich nur der Pflegebeitrag leicht geändert und das war sehr wenig, glaube einstellig. Bin von SK1 in die SK4.

Ich bin in Stufe 3.
 
Hier dann auch mal meine Werte für 2025:

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