[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Checks nicht. Da übt jemand einen der psychisch verantwortungsvollsten Berufe aus, der einen der zermürbendsten Studiengänge voraus setzt und macht (obwohl es möglich wäre) keine One Man Show drauss, sondern schafft attraktive Arbeitsplätze und dann… und dann wird noch über Gehalt oder Gewinnausschüttung rumgejammert.


Meiner Meinung wäre es sogar 100% berechtigt, wenn so eine Person mit 500k + nach Hause geht.
 
Bin aktuell bei ca. 59.000€ Jahresbrutto (100% TVL13, fast 10 Jahre Studium zuvor). Hatte mal 1 Jahr ein etwas besseres Gehalt da andere Finanzierung, aber die ist jetzt weg.

Die Bezahlung erfolgt aus Drittmitteln um die ich mich beworben habe und daher automatisch mit anderen Leuten konkurriere die sich ebenfalls um diese Mittel beworben haben. Die Annahmerate dafür beträgt aktuell je nach Stelle ca. 10-25%.

Die Bewerbung dafür ist von der Komplexität bzw. vom Arbeitsaufwand aus meiner Sicht anstrengender als eine Masterarbeit. Man muss bisher und für das Ziel des Projekts absolvierte Studien zusammenfassen, erklären, zeigen wie die auf das aktuelle Projekt (das finanziert werden soll) zulaufen; genau planen und aufzeigen was man in jedem Jahr machen möchte; wie das Ziel für jedes Jahr umgesetzt werden soll, etc. Diese Ziele sollte man dann auch erreichen, sodass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man auch in Zukunft weiter finanziert wird (wenn man erfolgreich abgeschlossene Projekte vorzeigen kann). (... und mit solchen "bürokratischen" Scheiss muss man sich natürlich neben der eigentliche Arbeit noch aufhalten...)

Die Finanzierung läuft für 3 Jahre (was gut ist, da viele Finanzierungen nur noch für 2 Jahre laufen). Danach muss man sich wieder neu bewerben.
 
So mein Jahresabschluss als Angestellter für noch mehr Ärztehass:
154000 brutto bzw 88500€ netto (bedingt durch Feiertag/Wochenzuschläge) durch neue Aufgaben mit privater Sonderzulage und viele Dienste. Deutlich mehr als erwartet (~110-120k), aber auch erklärbar durch die ungeplante zusätzliche Aufgabe.
Da stecken aber noch 500h Bereitschaftsdienst drin, welche ausgezahlt werden zusätzlich zu den normalen 40h sowie 80h neue Überstunden dieses Jahr. Also im Mittel über 50h/Woche.

Gehalt ist super, verlebe ich nicht und es wandert viel ins Depot, opfere dafür aber auch sehr viel Lebenszeit. Meine neue Aufgabe macht mich nicht glücklich, da die Voraussetzungen dafür abseits des Geldes grottig sind. Ist meinerseits gewünscht gewesen, es bis Ende 2026 zu befristen, daher werde ich schauen, wie es sich entwickelt und ob ich es 2027 weiter machen werde. Dadurch habe ich mir leider ein Ziel für 2026 verbaut, was nun erst 2027 werden wird, was aber OK für mich ist (europäische interventionsradiologische Zertifizierung).

Ziele für 2026 sind eine Beförderung (OA), die ich mMn schon lange verdient habe und mir in Angeboten von anderern AGs auch wiedergespiegelt wird. Vielleicht schaffe ich es, bei meiner anderen Aufgabe bessere Voraussetzung (Technik+IT) durchzusetzen, damit ich auch da zufriedener das machen kann, wofür ich angestellt bin, eins ist aktuell in der Planung für Sommer (neues MRT mit allem drumherum, Kostenpunkt etwa 1 Mio). Zusätzlich möchte ich in ein paar Bereichen auch noch Kurse/Lehrgänge und ggf. Zertifierungen machen.

@freestylercs richtig gutes Gehalt, unterversorgte Region hilft da natürlich! Und finde es super, dass du deine Leute über Tarif bezahlst, gerade in der Selbstständigkeit ist gutes Personal echt viel Geld wert! Viele checken aber auch nicht, dass das kein 9-5 Job ist und wie lang der Weg bis dahin war!
 
@El Junior Vielen Dank. Ich hatte ja schon damit gerechnet, dass es Gegenwind gibt…werde es nächstes Mal sein lassen.

Als angestellter Radiologe ist >150k aber auch sehr gut. 50h pro Woche ist natürlich noch verbesserungsfähig. Der Schritt zum selbstständigen Radiologen ist denke ich noch mal deutlich schwieriger was die finanziellen Hürden angeht.
Ich hatte als angestellter Facharzt (Ortho/Unfall) in der Klinik maximal 130k geschafft aber auch nur mit 5-6 24h Dienste im Monat. Die Belastung macht einen irgendwann kaputt.
 
Wegen sein lassen hatte ich ausch schon dran gedacht^^

Ja ist aber wie gesagt auch nur wegen der zusätzliche Aufgabe (MVZ Tätigkeit 2 Tage die Woche, die keiner machen wollte und ich mehr oder weniger genötigt wurde mit dem entsprechenden Angebot). Sonst wären es eher ~120k incl. Dienste unt Rufbereitschaft. Ich würde gerne weniger arbeiten, aber das Problem ist eher, das meine Aufgaben dann in weniger Stunden zu machen sind, da sie sonst keiner macht/kann. Daher hätte ich dann eher mehr Stress, wenn ich reduzieren würde. Wobei der aktuell im allgemeinen hoch und nicht gesund ist.

Jap, Niederlassung ist schwierig weil extrem teuer, geht nur sinnvoll in einer Gemeinschaftspraxis mit 3+ KV-Sitzen, sonst bekommt man am Ende kaum Geld raus. Man möchte als Niedergelassener auch nicht mit 50k brutto im Jahr dastehen bei den Risiken.
 
Viele checken aber auch nicht, dass das kein 9-5 Job ist und wie lang der Weg bis dahin war!
Leider normal, am Ende steht dann ein sehr gutes Gehalt, aber ich glaube Aufwand und Verantwortung sind in keiner anderen Branche so heftig...
Die Einzeller sehen dann nur das Gehalt, die Kassenbeiträge steigen und Termine gibts sowieso keine. Da ist der Feind schnell gefunden...
 
Ich finds toll, dass hier auch wilde Gehaelter geposted werden. Hierzulande wird eh viel zu wenig ueber Gehaelter und Transparenz gesprochen. Neidhammel gibts ueberall. Jeder ist seines Glueckes eigener Schmied. Wohlverdient und frohe Weihnachten an alle
 
werde es nächstes Mal sein lassen.
Wegen sein lassen hatte ich auch schon dran gedacht^^
Schade, aber irgendwie nachvollziehbar. Poste auch schon länger keine Zahlen mehr, dafür gibt es leider doch zu seltsame Vögel hier. Fand es jut, auch Einblicke in dem medizinischen Bereich zu sehen, Danke euch beiden. :bigok:
In Medizinberufen (alle Bereiche, nicht nur Ärzte) kann, wie schon geschrieben, nicht hoch genug bezahlt werden!

Bekomme mit der Kohle für mein, vergleichsweise risikoarmes, Online-Gewurschtel in ähnlichen Dimensionen wie ne Hausarztpraxis (bei max. halber Arbeitszeit) fast ein schlechtes Gewissen. Aber nur fast. :rofl:
 
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Jetzt hier einen auf zartes Pflänzlein zu machen ist aber ähnlich erbärmlich wie das haten. Wenn ich hier mein Gehalt poste steh ich dazu und feddich, egal was andere sagen. Der "nächstes Jahr mach ich nicht mehr mit" Kommentar war schon ziemlich kindisch.

Ich sollte irgendwo zwischen 120 und 125k brutto liegen dieses Jahr, hab meine finale Abrechnung noch nicht und auch keine Lust den Arbeitsrechner deswegen hochzufahren. Poste dann aber gerne die Werte nach Weihnachten.
 
Jetzt hier einen auf zartes Pflänzlein zu machen ist aber ähnlich erbärmlich wie das haten.
Ich finds auch krass, wie einem hier Ärztehass, Neid, Einzellertum oder sonstwas indirekt unterstellt wird, weil man anfängliche Ungereimtheiten in seinen Aussagen kritisch hinterfragt.

Wenn es darum geht, in seiner Bubble Bestätigung zu bekommen, sind Katzenbilder auf Facebook sicherlich zielführender und polarisieren nicht so.

Und die Leute, die meinen ein 10faches der eigenen Angestellten zu verdienen sei noch zu wenig, im anderen Thread aber dann wieder über steigende Zusatzbeiträge jammern und zur BKK Firmus wechseln, passt auch nicht so recht zusammen.

So wie wir es hier jetzt diskutiert haben, wirkt das Bild seiner aktuellen Praxis für mich auf jede Fall stimmiger, als am Anfang gedacht.
 
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Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich finds auch krass, wie einem hier Ärztehass, Neid, Einzellertum oder sonstwas indirekt unterstellt wird, weil man anfängliche Ungereimtheiten in seinen Aussagen kritisch hinterfragt.

Wenn es darum geht, in seiner Bubble Bestätigung zu bekommen, sind Katzenbilder auf Facebook sicherlich zielführender und polarisieren nicht so.

Und die Leute, die meinen ein 10faches der eigenen Angestellten zu verdienen sei noch zu wenig, im anderen Thread aber dann wieder über steigende Zusatzbeiträge jammern und zur BKK Firmus wechseln, passt auch nicht so recht zusammen.

So wie wir es hier jetzt diskutiert haben, wirkt das Bild seiner aktuellen Praxis für mich auf jede Fall stimmiger, als am Anfang gedacht.

Der Ton macht die Musik. Ich habe dir nichts unterstellt. Du interpretierst viel zu viel hinein.
Es gibt da draußen viel extremere Beispiele wo Gehälter weiter auseinander liegen. Du hast selbst eins genannt.
Ich denke wir haben es.
Frohe Weihnachten.
 
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Ich finds auch krass, wie einem hier Ärztehass, Neid, Einzellertum oder sonstwas indirekt unterstellt wird, weil man anfängliche Ungereimtheiten in seinen Aussagen kritisch hinterfragt.
Ich fand an deinen Beiträgen auch nichts schlimm. Du hast einfach nur ein paar Sachen gefragt und deine Meinung geteilt. Nirgendwo habe ich da Neid oder so draus gelesen. Aber mir war eh klar, dass deine Beiträge von vielen so interpretiert werden... wundert mich auch nicht. Es gibt Situationen da kann man nur verlieren, wenn du verstehst was ich meine. ;)
 
Nirgendwo habe ich da Neid oder so draus gelesen
Ich erlaube mir ne letzte Anmerkung: Neid direkt war‘s keiner. Anmaßend fand ich wie man meint jemandem, der die Eier in der Hose hat sich selbststaendig zu machen versuchen muss zu erklaeren wie sein Laden zu funktionieren hat. Keiner hier kennt das Betriebsklima, keiner kennt die Menschen, die dort arbeiten. Aber hauptsache rausplaerren dass er seine Belegschaft schlecht behandelt. Das finde ich total daneben.
 
Hatte meinen Kommentar übrigens nicht auf Dich bezogen @Goldwasser, bzw. hatte den von Dir gar nicht gelesen. Ich bezog mich auf verschiedene neidgetriebene Äußerungen (teils von gebannten Usern, die wieder unter neuem Nick hier unterwegs sind :rolleyes: ) in den letzten Jahren hier. Nur deswegen habe ich persönlich keine Lust mehr, konkrete Zahlen zu äußern.
 
Ich hatte als angestellter Facharzt (Ortho/Unfall) in der Klinik maximal 130k geschafft aber auch nur mit 5-6 24h Dienste im Monat. Die Belastung macht einen irgendwann kaputt.
Solche Dienstzeiten sind wirklich Horror, das macht natürlich den Beruf unattraktiv. Gilt aber genauso für Pflege und andere Berufsbereiche.

Ich denke am sinnvollsten und pragmatischsten wäre da eigentlich 36,25 Wochenstunden Arbeitswochen. Denn der Tag hat ja 24 Stunden, daraus könnte man dann drei Schichte a 8 Stunden machen mit 45min Pausenzeit, macht dann 7,25 Stunden pro Tag. Bei fünf Arbeitstagen die Woche wäre man bei 36,25 Wochenstunden.

11-12x im Monat Normalschicht 9-17 Uhr
5-6x im Monat Abendschicht 17-1 Uhr
4x im Monat Nachtschicht 1-9 Uhr

Jap, Niederlassung ist schwierig weil extrem teuer, geht nur sinnvoll in einer Gemeinschaftspraxis mit 3+ KV-Sitzen, sonst bekommt man am Ende kaum Geld raus. Man möchte als Niedergelassener auch nicht mit 50k brutto im Jahr dastehen bei den Risiken.
Kenne mich mit der Thematik nicht so aus aber hätte gedacht das so 1,5 bis 2 KV-Sitze für eine Gemeinschftspraxis mit 4 Radiologen reichen würden, wenn

1 Radiologe zu 50% in der Praxis arbeitet und zu 50% an eine Uni doziert
1 Radiologe der zu 100% in der Praxis arbeitet
2 Radiologen je 85% in der Praxis arbeiten

dann macht das aus 4 Radiologen schonmal 3,2 Vollzeitstellen

Aber man hat ja nicht nur GKV-Patienten sondern auch, PKV-, BG- und Selbstzahler-Patienten.
 
Ich erlaube mir ne letzte Anmerkung: Neid direkt war‘s keiner. Anmaßend fand ich wie man meint jemandem, der die Eier in der Hose hat sich selbststaendig zu machen versuchen muss zu erklaeren wie sein Laden zu funktionieren hat. Keiner hier kennt das Betriebsklima, keiner kennt die Menschen, die dort arbeiten. Aber hauptsache rausplaerren dass er seine Belegschaft schlecht behandelt. Das finde ich total daneben.
Ach so.

Der Beruf des Arztes ist der der mit das beste Ansehen in der Allgemeinbevölkerung hat. Wenn irgendjemand auch nur leicht kritische Anmerkungen äußert (ist ja jetzt egal wer wie und was), dann ist es normal, dass viele Leute gleich gegen diese Person feuern werden oder sonst was annehmen. ;)

Ich weiß z.B. auch nicht, warum man als Arzt oder Psychotherapeut "Eier haben muss" um sich in einer Praxis später selbstständig zu machen. Das machen viele weil sie dort einfach viel mehr Geld verdienen als z.B. im Krankenhaus oder in einer Psychiatrie. Und die Nachfrage an Patienten ist höher als das Angebot. Ist ja nicht so, dass man sich in einem wirtschaftlich schwierigen Bereich selbstständig macht und laufend um seine Existenz bangen muss.
 
Also ich finde es schade das @Icke keine Zahlen mehr postet. Und auch @freestylercs sollte sich nicht entmutigen lassen. Nach allem was ich lese scheinst du ein guter Chef zu sein, was nicht nur am monetären Aspekt liegt.

Gerade wenn man sich selber selbstständig macht, neide ich keinem seinen Verdienst.
Vom Start weg flattert der nämlich auch nicht einfach so rein. Da steht eine Menge Arbeit, Gespür für richtige Entscheidungen und sicherlich auch etwas Glück davor.

Ich werde dieses Jahr auf 180-190k Umsatz rauslaufen, Gewinn liegt bei 130k. Der Plan für nächstes Jahr liegt bei 400k Umsatz und einem Gewinn von 160k. Das ist aber noch sehr konservativ gerechnet, das erst im September 2 MA dazukommen und diese noch voll angelernt werden müssen. Je eher diese beginnen, ändern sich die Zahlen natürlich.

Es hat sich leider vieles noch weiter verzögert, da der Kredit immer noch nicht vertraglich fix ist. Die Bürgschaftsbank hat jetzt kurz vor Weihnachten grünes Licht gegeben. Scheitern wird es jetzt also nicht mehr, aber dennoch hat sich das massiv gezogen und Zeit gekostet.
Gerade weil eine Bank eine Zusage zurückgezogen hat, da die Rahmenparamter nicht passten zur Anforderung der Bürgschaftsbank.
 
Brutto- oder Netto-Umsatz?
Aber wow, so oder so ne super Entwicklung und prima, dass Du Dich an Angestellte "traust" und damit skalieren kannst. Das Thema Angestellte (bis auf aktuell noch zwei Minijobber) hatte ich nach fünf bis sechs eher durchwachsenen Jahren wieder aufgegeben. Bin irgendwie nicht dafür gemacht, bzw. hatte rückblickend viel zu hohe Anforderungen an Qualität und Lernfähigkeit in Kombi mit zu wenig Geduld.

Seitdem mein Motto wieder ist: "Hier bedient Sie Cheffe persönlich", sind die Kunden wieder happy. Klar ist so etwas weniger Umsatz möglich (kompensiere mit Freelancern einiges) - dafür ist es aber für mich erfüllender (kann mir bei Fehlern selbst in den Hintern treten 😂) und vor allem wesentlich stressfreier.

Na ja, ist eben nicht jeder dafür gemacht, Erwachsene zu erziehen. Das hatte vor kurzem hier jemand (warst Du das @meph!sto ?) so formuliert - fand ich sehr passend, für meine damaligen Gefühlswelt in dem Zusammenhang.

Ick wünsch Dir weiter jute Nerven und ein glückliches Händchen bei der Auswahl Deiner Mitarbeiter.

Falls jemand den aktuellen Umsatz/Gewinn aus meinem Onlinebusiness wissen möchte, kann er gerne via PN fragen.
Wer nicht auf meiner Unsympathler-Liste steht oder mir als (relativer) Newbie unbekannt ist, bekommt gerne die Infos. 😉
 
Wenn irgendjemand auch nur leicht kritische Anmerkungen äußert (ist ja jetzt egal wer wie und was)
Finde ich nicht. Kritik kann man konstruktiv als auch destruktiv aeußern. Der Ton macht die Musik.

Beispiele gefaellig?
Bei so wenig Ausgaben würde ich drüber nachdenken, meine Angestellten besser zu bezahlen oder noch jmd einstellen, um weniger selbst machen zu müssen.
Bei ca. 250k Ausgaben (Miete, Abschreibungen, Geräte, Büro, Arbeitsmittel etc), kann ja nicht super viel an Gehälter übrig bleiben.
Wenn das Geschäft mit so einer krassen Marge läuft, kann man auch mehr weitergeben, finde ich. Aber ich bin da vielleicht zu sozial und weniger Geschäftsmann.

Das hat nix mit konstruktiver Kritik oder kritischem Nachfragen zu tun.
Ich lese da ganz klar raus: Junge, hoer auf deine Mitarbeiter auseinander zu nehmen / bzw. will ihm aufdruecken wie er es besser machen soll? wtf?

Ich weiß z.B. auch nicht, warum man als Arzt oder Psychotherapeut "Eier haben muss" um sich in einer Praxis später selbstständig zu machen.
Ich schon: Jeder, der Selbstaendig ist und MA einstellt uebernimmt automatisch Verantwortung fuer seine Mitarbeiter. Wir sind hier in Deutschland und der Arbeitnehmerschutz ist massiv.


Lassen wir das gut sein. Will den Thread nicht unnoetig zuspammen. Gerne per PM wenn du Diskutieren magst.
 
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Bei Geld werden leider die meisten Menschen seltsam.

Bei mir in der Stadt gibt es eine Arztpraxis, deren Zahlen würden mich mal interessieren.

Herr Doc Senior ist noch aktiv, Frau Doc Senior betreibt eine Etage höher eine Frauenarztpraxis, Doc Junior ist ebenfalls Allgemeinarzt wie sein Vater in der Praxis, und die Frau vom Doc Junior ebenso.

Weiterhin ist immer noch ein Arzt in Ausbildung oder praktischem Jahr da, keine Ahnung wie das Korrekt heißt.

Praxis immer brechend voll, neue Patienten werden schon lange nicht mehr aufgenommen.

Ganz geil:

Am Empfang hängt ein Schild, dass das Personal anständig zu behandeln sei, denn gutes Personal bekommt man schwieriger als neue Patienten.
👍
 
Ach so.

Der Beruf des Arztes ist der der mit das beste Ansehen in der Allgemeinbevölkerung hat. Wenn irgendjemand auch nur leicht kritische Anmerkungen äußert (ist ja jetzt egal wer wie und was), dann ist es normal, dass viele Leute gleich gegen diese Person feuern werden oder sonst was annehmen. ;)

Ich weiß z.B. auch nicht, warum man als Arzt oder Psychotherapeut "Eier haben muss" um sich in einer Praxis später selbstständig zu machen. Das machen viele weil sie dort einfach viel mehr Geld verdienen als z.B. im Krankenhaus oder in einer Psychiatrie. Und die Nachfrage an Patienten ist höher als das Angebot. Ist ja nicht so, dass man sich in einem wirtschaftlich schwierigen Bereich selbstständig macht und laufend um seine Existenz bangen muss.


Die Existenz ist auf jeden Fall sicher, so lange man anständig behandelt und sich als Arzt nicht ganz blöd anstellt.
Da haben andere wie @Huntley denke ich deutlich höhere Risiken. Respekt dafür.
Die bürokratischen Hürden erstmal in die Selbstständigkeit zu kommen sind jedoch mMn sehr nervenaufreibend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die bürokratischen Hürden erstmal in die Selbstständigkeit zu kommen sind jedoch mMn sehr nervenaufreibend.
Kann ich mir vorstellen, Deutschland halt, mit Bürokratiekram kämpfe ich ja auch oft... Ist wahrscheinlich ähnlich wie nen kassenplatz als Psychotherapeut zu bekommen, wenn man den hat kann man auch erstmal ne fette Party werfen. :)
 
Ich finde gerade die Storys und Zahlen von @Icke, @freestylercs usw. spannend, weil das vollkommen raus aus meiner Bubble ist.

Also BITTE BITTE BITTE, erzählt weiter was bei euch geht, ich finde es einfach super spannend und gönne jedem seinem Erfolg!

Kenne leider(?) persönlich nur den "goldenen Käfig" vom Konzern :fresse:
 
Ick wusste nie so richtig, wie ich am besten beschreiben soll, weshalb ich keine Angestellten mehr möchte, ohne dem Gegenüber auf die Füße zu treten. Das trifft es bei mir wirklich ganz genau. Werde ich nutzen, wenn die Frage im Umfeld wieder mal aufkommt. :bigok:
 
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