[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Dem habe ich ja explizit auch widersprochen.
Das stimmt. diese Aussage war nicht explizit auf dich bezogen sondern auf die eben hier gezeigte Gegenseite der Argumentation, die die Diskussion losgetreten hat.
Welcher gesicherter finanzieller Background?
Ich denke dein Vater ist/war Vorstandsvorsitzender eines größeren AG Unternehmens gewesen? Du wirst also zumindest als Kind/Jugendlicher eine solide finanzielle Absicherung gehabt haben, die auch in deine Bildung gelaufen ist. UNd du wirst, vermutlich, nicht grade wenig erben. Ich gebe gern zu, ich nahm/nehme an, dass du von deinen Eltern aufgefangen würdest, sollte es dir finanziell schlecht gehen. Meistens ist das der Fall. Zudem profitieren Kinder in solchen Einkommensregionen zu miest deutlich von den Connections die sie durch die Eltern direkt haben oder sich indirekt ergeben. ggf, auch allein durch die Alumni der besuchten Universitäten (zumindest bei in entsprechenden Kreisen beliebten Unis wie beispielsweise St. Gallen). Wenn das bei dir wirklich nicht so ist, dann bist du hier eine Ausnahme, die heraussticht. Der normalfall sieht anders aus.
 
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Same here. Bin in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und die meisten meiner Freunde hingen lieber am Eisen und waren mit Feiern beschäftigt.
Daher musste ich auch über viele Anläufe versuchen mich hochzuarbeiten (ich kannte den richtigen Weg ja nicht). Wenn man jung ist hat man noch Energie -heute würde ich das nicht mehr packen.

Deswegen war unterstützendes Elternhaus nicht notwendig. Habe mich aus der Armutsgrenze mit Sozialwohnung hochgearbeitet ins Eigenheim usw.

Aber jetzt wird's mittlerweile schon wieder wichtig, dass die Eltern unterstützen. Nicht finanziell, aber mit Werten. Damit die Kinder nicht woke oder in Generation Zero abdriften (oder wie das heißt). Oder sonst wie vom Weg abkommen.

Nicht Geld zählt. Denke, es kommt auf Werte an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal wieder paar Fakten und Zahlen im Thread.
Da bin ich wieder, bzw. war immer mal wieder stiller Mitleser (ich höre Mustis Augen förmlich rollen hören :fresse: ).

Habe vor 5 Jahren ja für meine Frau meine „Karriere“ zurückgestellt und mich mehr um unser Kind gekümmert. Die Ambitionen meiner Frau haben sich wegen Diensten (Krankenhaus) und dem Stress mit den Vorgesetzten dann erledigt und sie ist intern auf eine Bürostelle gewechselt. Dem Geldbeutel tat das richtig weh (von 4k Netto auf 2.7k Netto runter), aber die geschonten Nerven und die 5-Tage-Woche war ausschlaggebend für sie.

Da ich unzufrieden war mit allem und jedem (mich selbst eingeschlossen), lag es an mir, daran etwas zu ändern. Ich habe beruflich dann erstmal gestartet und mich intern auf eine interessante Stelle beworben (mit richtiger Bewerbung und Gespräch – erste Mal nach 25 Jahren). Ich konnte mich durchsetzen, meine Vorstellungen zu verschiedenen Themen kamen gut an und einiges habe ich auch schon umgesetzt.

Ich bin jetzt in leitender Position mit Personalverantwortung und entwickle unseren Vertrieb und die Vertriebstechniken weiter, damit wir für die Zukunft gut aufgestellt sind. Würde mich als zielorientierten „Hardliner“ bezeichnen und fahre damit gut, hab ein gutes Standing im Hause und werde auch von vielen anderen Bereichen um meine Meinung/Hilfestellung bei Optimierungen und Neuerungen gebeten.

Job ist anstrengend, macht trotzdem Spaß und klar arbeitet man mehr als die 39 Stunden (je nachdem 45-50 Stunden). Team ist zu 90 % super, 2 faule Säcke muss ich noch intern loswerden, die ziehen die Stimmung runter. Mache mindestens 1-mal im Quartal was mit meinem Team außerhalb der Arbeit.

2024 war ich bei 72k Brutto
2025 werde ich die 90k Brutto reißen (Gehalt, Sonderzahlungen, ausgehandelte Zulagen)
Die „magischen“ 100k habe ich spätestens 2028 als Ziel im Auge und ist auch realistisch.

Habe „nur“ Realschule und meinen Industriekaufmann gemacht, kein Studium und bin mit meinem Werdegang zufrieden.
Ob man das bei mir jetzt als richtige Karriere sehen kann, kann jeder selbst entscheiden.

Bin weiter im öffentlichen Dienst und danke an dieser Stelle meinem Edelfan Mustis für jeden Cent, den er zu meinem Gehalt beisteuert. :bigok:
Ich werde aber nicht bis zur Rente im öffentlichen Dienst bleiben. Ich denke über einen kompletten Neuanfang in den Niederlanden oder Belgien nach, wenn mein Kind aus dem Haus ist und auf eigenen Beinen steht.
 
90k im ÖD ohne Studium find ich sehr respektabel. Nüchtern gesehen für 50h Wochen nicht so der Kracher aber der Stundenlohn alleine ist nur die halbe Wahrheit.

ÖD mit Vetrieb klingt aber auch nicht nach Behörde sondern eher nach Versorgungsunternehmen oder ähnliches?
 
Warum denn nicht?
"Belohnung/Wertschätzung" für gute Arbeit - Ziele erreicht usw. Da kann man mal lecker Essen gehen oder Party machen und außerhalb der Arbeit ne gute Zeit haben.
2 mal im Jahr geht das auf die Firma und 2 mal im Jahr auf meinen Nacken.

Hab aber gelesen das Du glaub ich nur Dienst nach Vorschrift machst und sonst nichts mit den Kollegen zu tun haben willst (hoffe ich verwechsel Dich nicht).
Ich zwinge ja niemanden da teilzunehmen, aber wir haben immer viel Spaß.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

90k im ÖD ohne Studium find ich sehr respektabel. Nüchtern gesehen für 50h Wochen nicht so der Kracher aber der Stundenlohn alleine ist nur die halbe Wahrheit.

ÖD mit Vetrieb klingt aber auch nicht nach Behörde sondern eher nach Versorgungsunternehmen oder ähnliches?
50h sind die Ausnahme, aber man ist halt auch mal Abends oder so erreichbar. Alles noch im Rahmen und mehr lasse ich es auch nicht werden

ÖD Versorgung und Verkehr
 
Zuletzt bearbeitet:
Im gemeinsamen Kalender meiner Partnerin und mir sind die Wochenenden schon wieder bis Mitte nächsten Jahres "ausgebucht". Unter der Woche steht auch nicht selten was an.
Beim Haus(um)bau hab ich ohne groß rumzufragen immer 20-30 Leute auf der Matte stehen gehabt, die gerne geholfen haben. Wir planen gerade grob mal eine anstehende Hochzeit und kommen mit beiden Freundeskreisen nach intensiven Kürzen auf rund 150-200 Gäste.
Unabhängig davon, dass man auch einen großen Freundeskreis mögen muss - nichts ist verwerflich dran nur 1-2 "Besties" zu haben - würde ich behaupten ein sehr erfülltes Privatleben zu haben mit vielen sozialen Kontakten.
Trotzdem schaufel ich auch gerne 3-4 Mal im Jahr Zeit frei um mit Kollegen privat Zeit zu verbringen. Man hängt halt viel zusammen rum und verbringt einen Großteil seines Lebens miteinander. Würde ich die Personen nicht mögen, würde ich den AG wahrscheinlich wechseln. Einzige Regel: Auf den privaten Treffen wird nicht über die Arbeit geredet.
Der Vorwurf, man hat ein langweiliges Privatleben, nur weil man auch mal mit Arbeitskollegen Zeit verbringt, ist also echt Käse :d
 
Wenn ich das so lese krieg' ich direkt Schnappatmung
.... bis Ende Q2/2026 schon verplant
.... 150-200 Gäste
.... viele soziale Kontakte

Jeder wie er will und mag, aber "me-time" brauchst du nicht ?

Ich sag ja, das ist am Ende wirklich eine persönliche Sache. Me-Time ist für mich Abends mit ner netten Runde zusammen zu sitzen und zu quatschen oder was zu unternehmen. Alleine ist mir nur langweilig und ich muss irgendwas tun. ADHS Diagnosen sind ja sowieso gerade modern... ;-)
 
Das halt der unterschied von Extrovertiert zu Introvertiert. Als Extrovertierter zieht man seine Energie aus sozialen Kontakten und als Introvertierter braucht man viel me Time. Die Extrovertierten sind häufig auch die, die seltener ins Home Office wollen und am liebsten alle im Büro antanzen lassen 😅 Mit ADHS hat das glaub weniger zu tun ;)
 
Das halt der unterschied von Extrovertiert zu Introvertiert. Als Extrovertierter zieht man seine Energie aus sozialen Kontakten und als Introvertierter braucht man viel me Time. Die Extrovertierten sind häufig auch die, die seltener ins Home Office wollen und am liebsten alle im Büro antanzen lassen 😅 Mit ADHS hat das glaub weniger zu tun ;)

Beide Verhaltensweisen sind ja vollkommen gleichwertig. Es gibt da kein Besser/Schlechter. Man darf nur nie vergessen, dass der Gegenüber / Kollege etc. halt evtl. 180° anders tickt, als man selbst. Ich wollte nur das Argument bzgl eines "uninteressantem" Privatlebens entkräften.
 
Natürlich, war völlig ohne Wertung gemeint. Ich mag soziale Kontakte ja auch gerne aber halt seltener und nicht so viele Leute :d
 
Im HO kann man auch viel besser seine schrägen Pläsierchen ausleben. Wenn irgendjemand meine kruden Musik Vorlieben im Mix mitbekommen würde... :fresse:

Ich mag soziale Kontakte auch. Selten, zeitlich klar begrenzt und zu meinen Konditionen. ^^
 
Natürlich, war völlig ohne Wertung gemeint. Ich mag soziale Kontakte ja auch gerne aber halt seltener und nicht so viele Leute :d

Wie gesagt - alles fein. Hatte deinen Post auch nicht als wertend verstanden, sondern wollte vorgreifen, dass man mich evtl. falsch versteht. :)
 
Das halt der unterschied von Extrovertiert zu Introvertiert. Als Extrovertierter zieht man seine Energie aus sozialen Kontakten und als Introvertierter braucht man viel me Time. Die Extrovertierten sind häufig auch die, die seltener ins Home Office wollen und am liebsten alle im Büro antanzen lassen 😅 Mit ADHS hat das glaub weniger zu tun ;)
Dann wäre ich ein extrovertierter Introvertierter.

Ich liebe me time und bin auch mal froh wenn Frau und Kids aus dem Haus sind, bzw Nächte im Hotel aus beruflichen Gründen völlig ok. Gleichzeitig sind Grillabende im Freundeskreis was feines und die Holde und ich schaufeln und auch frei um mit Freunden mal was trinken zu gehen usw...

Also gibt jetzt nicht nur das Extrem. War erst gestern mit ner Kollegin afterwork in der Düsseldorfer Altstadt was essen und bin danach nach Hause gefahren. Auf schön leeren Autobahnen mit geiler Musik durchgesurft. Auch me time.
 
Ich sag ja, das ist am Ende wirklich eine persönliche Sache. Me-Time ist für mich Abends mit ner netten Runde zusammen zu sitzen und zu quatschen oder was zu unternehmen. Alleine ist mir nur langweilig und ich muss irgendwas tun. ADHS Diagnosen sind ja sowieso gerade modern... ;-)
Not judging.
Find's spannend, denn ich kann mir das so gar nicht vorstellen.
Wenn ich alleine bin, ist mir auch schnell langweilig, aber oft ist mir lieber langweilig statt unterwegs zu sein :fresse2:
 
Teambuilding. Finde ich gut. Wir treffen uns auch regelmäßig mit Kollegen. Nicht nur über die gewerkschaftlichen Veranstaltungen, sondern auch mal privat. Kart fahren, einen trinken oder einfach zum Grillen. Jedesmal sind andere dabei und man sieht auch mal Gesichter, die man ewig nicht gesehen hat.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Womit beantwortet wäre, warum es in Zügen so oft nach Pipi riecht.
Nö, das kommt von den Fahrgästen, die die Mülleimer als Toilette nutzen. Oder auch mal die Sitze.
 
Das stimmt. diese Aussage war nicht explizit auf dich bezogen sondern auf die eben hier gezeigte Gegenseite der Argumentation, die die Diskussion losgetreten hat.

Ich denke dein Vater ist/war Vorstandsvorsitzender eines größeren AG Unternehmens gewesen? Du wirst also zumindest als Kind/Jugendlicher eine solide finanzielle Absicherung gehabt haben, die auch in deine Bildung gelaufen ist. UNd du wirst, vermutlich, nicht grade wenig erben. Ich gebe gern zu, ich nahm/nehme an, dass du von deinen Eltern aufgefangen würdest, sollte es dir finanziell schlecht gehen. Meistens ist das der Fall. Zudem profitieren Kinder in solchen Einkommensregionen zu miest deutlich von den Connections die sie durch die Eltern direkt haben oder sich indirekt ergeben. ggf, auch allein durch die Alumni der besuchten Universitäten (zumindest bei in entsprechenden Kreisen beliebten Unis wie beispielsweise St. Gallen). Wenn das bei dir wirklich nicht so ist, dann bist du hier eine Ausnahme, die heraussticht. Der normalfall sieht anders aus.
Meine Jugend war (insgesamt gesehen) nicht so toll, aber das ist privat. Deshalb ja, diese "Klischees" treffen auf mich nicht zu. Ich war später nicht umsonst 10 Jahre in Psychotherapie (durchgehend bei der gleichen Therapeutin). Von der habe ich viel gelernt. Ich sag mal so: auf die Idee im ersten Studium Psychologie zu studieren kam ich nicht umsonst. :fresse: Ich habe zuvor auch ne Zeit Maschinenbau studiert, das aber abgebrochen. Will nur sagen: ich musste mich durchkämpfen, viel geschenkt gabs bei mir nicht; auch kein Vitamin B oder connections fürs Studium später.

Beispielsweise die Arbeitsgruppe des Profs bei dem ich heute arbeite ist auch eher nen lustiger Zufall. Ich las ein Buch von dem Prof und war total begeistert. Darauf habe ich ihm völlig naiv eine Email geschrieben wie toll ich die Ideen fand und ob er mir weitere Bücher empfehlen kann. Aus diesem Emailkontakt wurde dann irgendwie mehr, und heute arbeite ich in seiner Research lab. Komische Zufälle manchmal im Leben die dann zu mehr führen.
 
Party :banana:

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Es soll Menschen geben, die ihre Kollegen mögen - oder einen Teil davon :)

Bei uns wird das sogar von der Firma gezahlt.
Alle Verbesserungsvorschläge im Prozess bringen Geld, und von dem fährt das Team einmal im Jahr wohin, inklusive Taschengeld und Firmenwagen :bigok:
Gab auch schon Flugreisen.

In der Regel organisieren Kollegen die nicht in DE geboren sind alles im jeweiligen Land, dieses Jahr ging es nach Bulgarien.
Letztes Jahr war es Kroatien, im Jahr davor Italien.
In Amsterdam waren wir auch schon, das möchte die Firma aber nicht mehr :fresse2:
 
Obwohl ich immer strikt dagegen war, habe ich seit ein paar Monaten Bike Leasing über Deutsche Dienstrad ausprobiert.

Der Rechner hat irgendwas mit 45 Euro netto ausgespuckt, in der Wirklichkeit waren es nun 50 Euro (wahrscheinlich wurde im Rechner der Umsatzsteueranteil ignoriert). Rad hatte einen Anschaffungspreis von 3000 Euro.

Wenn man sich die Bruttorate anschaut, wär das aber schon happig. Über 90 Euro, 8 Euro zahlt der AG. Dann muss ein geldwerter Vorteil versteuert werden (was die 8 Euro vom AG ausgleichen sollen).
In Summe kostet es nun 36*50 Euro netto plus den Rentennachteil.
Dafür aber Versicherung, Verschleiß in unbegrenzter Höhe und alles dabei.
Übernahme geht für voraussichtlich 450 Euro.
 
kannst ihm ja direkt nen gelben Schein ausstellen 😅
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Deutsche Dienstrad
Mein Leasing (Listenpreis 4450€) läuft diesen Monat endlich aus. Zahle 441€ für die Übernahme und meine Netto Rate war knapp 75€, lief über Company Bike. Die Raten sind schon sehr hoch, gerade wenn der AG sich nicht wirklich beteiligt (bei uns wurde knapp 10€ Versicherung vom AG gestellt). Aber 2022 gab es keinen Bestand und ich brauchte dringend ein Rad nach meinem Umzug, das war dann die beste Option. Jetzt würde ich glaub einfach ein Auslaufmodell irgendwo kaufen, die gehen ja teilweise für 1.500€ weg…
 
Wenn ich das so lese krieg' ich direkt Schnappatmung
.... bis Ende Q2/2026 schon verplant
.... 150-200 Gäste
.... viele soziale Kontakte

Jeder wie er will und mag, aber "me-time" brauchst du nicht ?
Naja verplant heißt ja nicht, dass man keine Me Time dabei hat.

Wenn man relativ aktiv ist blockt man sich halt am besten auch schon mal Wochenende für sich /und Partner.
 
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