[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

^^^ Das Problem ist das Du hier Verallgemeinerungen raus haust. Doch, Zahlen und Belege für Behauptungen (Quellen) sind sogar essentiell in dieser Diskussion.
 
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Nun die neuen Leute (sprich Junge Kollegen) habe dann nicht die Mindesterfahrung.
Du hast nie geschrieben das man sich nicht frisch auf die Abteilung bewerben kann. Also wird diese Position nur vergeben wenn man schon dabei ist und entsprechende Erfahrung hat. Das ändert natürlich alles, muss aber schon kommuniziert werden.
 
Hier ist ja ein lockerer Chat. Hier haut jeder raus was er meint. Ich tippe hier ins Handy und werde nun auch mal gut sein lassen. Weil es eh verlorene Zeit ist. Umverteilung ist geil und wer ne andere Meinung hat, dessen Posts werden in einzelnen Sätzen zerissen.

Ständig Belehrungen, Beleidigungen, Unterstellungen. Natürlich nicht von allen, aber immer den gleichen. So dass man aufpassen muss was man schreibt und dann wird wieder eine Hetzjagd veranstaltet. Wird Zeit dass ich mich hier ganz abmelde. Schade um die vielen netten und förderlichen Gesprächspartner. Aber langsam wird es immer bunter. Bzw werden einfache Höflichkeitsformeln gerne übergangen.
 
Also dann bleib bei Deiner Meinung, ist doch ok. Und ich habe meine. Das wird sonst zu haarspalterisch und dann geht es nur noch ums Recht haben. Ich muss nicht Recht haben, dafür ist mir das hier zu viel Aufwand. 😇

Meine ursprüngliche These war vor einigen Seiten im Prinzip: Leistung wird bestraft.
Und das ist ein bekanntes Thema.

Mit 100k ist man nicht Reich und dabei bleibe ich. Verstehe den ganzen Aufschrei hier im Forum nicht. Nicht von allen, aber einige reiben sich einfach an Zahlen oder projizieren alles auf ihre eigene Situation und werden dann emotional.

Wenn ich meine Situation mit Arbeitskollegen aus Süddeutschland oder der Schweiz vergleiche. Da bin ich ein armes Schwein. Die verdienen nicht nur 100K+, sondern haben auch abgezahlte Immobilien. Aber daran reibe ich mich nicht. Ich bin zufrieden mit dem was ich habe.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Schön wie sich das nennt. Ich kann darauf verzichten. Gerade aus dem ideologisierten Umfeld hört man das immer wieder. Ist ok, macht ja nichts.
Ich übersetze das mal für mich: dich interessieren andere Meinungen und Fakten halt einfach nicht, sondern nur deine Meinung/Sichtweise. Kann man machen, dann sollte man aber vorn vornherein sagen, dass man einen Monolog führen möchte ;) Haut man aber Dinge die man zwar vielleicht fühlt (ich hätte zB auch gern weniger Abgaben oder sinnvollere Verteilung) sind, aber faktisch einfach falsch sind, muss man damit leben, dass es Leute gibt, die das so nicht stehen lassen wollen.

Und ehrlicherweise muss man sich auch einfach selbst immer mal erden wie gut es einem geht und wie viele weit weniger haben bzw wie wenige Menschen mehr haben wie man selbst. Nur weil man sich nicht reich fühlt, muss das eben nicht so sein.

Aber dann wende ich einfach an, was ich auf Arbeit gelernt habe: stimmt, du hast Recht.

😂
 
Leistung wird bestraft.
Und das ist ein bekanntes Thema.
Am Stammtisch vll. Allgemein ist deine Meinung halt kompletter Quatsch. Warum ,dazu hast du hier nicht nur von mir Feedback bekommen. Aber du willst nicht lernen, du willst nicht verstehen. Du willst, entgegen deiner Behauptung Recht behalten und bleibst daher bei deiner Meinung. Obwohl dir aufgezeigt wurde, wo sie problematisch ist und wo sie schlicht auch falsch ist.
ber einige reiben sich einfach an Zahlen oder projizieren alles auf ihre eigene Situation und werden dann emotional.
Der einzige, der das tut bist du. Du projizierst auf dich, deine Situation, dass man mit 100k Brutto einkommen nicht reich sei (was so nebenbei bemerkt, keiner behauptet hat, zumindest hat niemand behauptet, allein damit sei man reich und darum ging es zu keinem Zeitpunkt sondern immer das Einkommen an sich, weil es ja auch die Grundlage der Bemessung des hier diskutierten Bereichs ist). Das ist dein ganz persönliche Ansicht. Wenn man zu den Top 8% Einkommen gehört, ist man ganz sicher nach allen möglichen Definitionen nicht "normal". Normal ist wenn man irgendwo in der Mitte von etwas liegt. Und emotional? Wer hat den beleidigt? Sind Beleidigungen nicht emotional? XD Du bist son Paradebeispiel, deine eigenen Aktionen auf andere zu spiegeln und ihnen diese dann vorzuwerfen.
 
Ich übersetze das mal für mich: dich interessieren andere Meinungen und Fakten halt einfach nicht, sondern nur deine Meinung/Sichtweise. Kann man machen, dann sollte man aber vorn vornherein sagen, dass man einen Monolog führen möchte ;)

Dann wende ich einfach an, was ich auf Arbeit gelernt habe: stimmt, du hast Recht.

😂

Siehst Du. Du übersetzt es für Dich. Und unterstellst mir etwas. Und machst Dich lustig.

Natürlich gehe ich gerne in den Austausch. Aber nur zu behaupten, ich verstünde es falsch, ist ebenso pauschal wie offen.

Wie soll ich darauf antworten? Soll ich jetzt 15min recherchieren, weil ich Deiner Meinung nach etwas falsch verstanden habe (obwohl ich selbst zwei solche Fälle in der Familie hatte)? Und dann wieder hier in den Chat kommen und antworten?

Also nichts für ungut. Weil ich mich da nun ausklinken möchte, heißt das nicht, dass ich mich allgemein nicht austauschen. Aber ich merke, wenn es einseitig wird.
 
Du hast nie geschrieben das man sich nicht frisch auf die Abteilung bewerben kann. Also wird diese Position nur vergeben wenn man schon dabei ist und entsprechende Erfahrung hat. Das ändert natürlich alles, muss aber schon kommuniziert werden.
Hast Recht, hätte ich erwähnen sollen. Wenn ich es richtig auf dem Schirm habe, muss man mindestens 3 jahrein Fahrdienst gewesen sein, ehe man sich auf die Stelle bewerben kann. Viele junge Kollegen wollen allerdings komplett aus dem Fahrdienst raus und wechseln in die Leitstelle/Disposition, da die dort überhaupt nicht fahren müssen. Als Ausbilder musst du bei uns 150h im Jahr fahren um deinen Führerschein zu behalten. Dazu noch die strengeren, regelmäßigen Prüfungen (auch ich muss regelmäßig schriftliche Prüfungen machen aber die sind dann etwas „leichter“ als die der Ausbilder). Viele junge Kollegen begreifen erst nach der Ausbildung, dass der Job mehr ist, als nur etwas zu fahren. Dass man regelmäßig 8-9h keine Toilette zur Verfügung hat ist da auch so ein Ding.
 
Siehst Du. Du übersetzt es für Dich. Und unterstellst mir etwas.

Natürlich gehe ich gerne in den Austausch. Aber nur zu behaupten, ich verstünde es falsch, ist ebenso pauschal wie offen.

Wie soll ich darauf antworten? Soll ich jetzt 15min recherchieren, weil ich Deiner Meinung nach etwas falsch verstanden habe (obwohl ich selbst zwei solche Fälle in der Familie hatte)? Und dann wieder hier in den Chat kommen und antworten?

Also nichts für ungut. Weil ich mich da nun ausklinken möchte, heißt das nicht, dass ich mich allgemein nicht austauschen. Aber ich merke, wenn es einseitig wird.

Wie du bereits sagst, es ist EBENSO pauschal. Deine Aussagen aber eben auch. Und wenn einem quasi das Gegenteil oder die andere/korrekte Ansicht bzw (rechtliche/statistische) Grundlage genannt wird, dann sollte dafür auch offen sein. Und ja, ggf. auch belesen. Ebenso kannst du, wenn deine Sichtweise/Angaben richtiger sind, das ja durchaus anführen/mit Material/Fakten unterfüttern. Nicht mehr und nicht weniger.

Wie gesagt, das Ganze lebet von Austausch und unterschiedlichen Meinungen. Aber eben auch von Fakten.

Topic: da meine Chefin leider krank ist, übernehme ich aktuell ihre Stelle. Heißt von EG 9c auf Zulage zur EG11
 
Ich kann darauf verzichten
Das kannst du natürlich so sehen.
Dann wundert es mich aber, warum du nicht schon längst Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielst und deinen Lebensunterhalt damit bestreitest.
Einheitlicher, niedriger Steuersatz und somit keine Bestrafung für mehr "Leistung".
 
Ich war grad ganz geschockt, dass ich auf meiner Besoldungsabrechnung gesehen habe, dass man mir immer Steuern berechnet hat :o

(Hoffe du kannst mich trotzdem noch leiden, ich kenn ja deine Meinung zum öD :d )
muss ein krasser fehler sein, ich würde es an deiner stelle sofort melden. nicht dass das ganze verjährt, dann sind die steuer die dir fälschlicherweise abgezogen wurden, weg... :O
 
Viele junge Kollegen begreifen erst nach der Ausbildung, dass der Job mehr ist, als nur etwas zu fahren.
Hat man leider sehr oft. Auch wenn man einen Wechsel anstrebt. Erlebe ich auch gerade. Das was mir von dem Job erzählt wurde, liest sich in der internen Stellenausschreibung ganz anders. Keine Ahnung warum man nicht einfach mit allen fair und ehrlich umgeht. Ist sicher so ein "Ding" der großen Unternehmen.
 
Viele merken erst nach der Ausbildung bei uns, was unregelmäßiger Schichtdienst bedeutet. Als Beispiel, gestern habe ich um 5:40 angefangen und heute um 4:48, morgen nochmal wie heute. Am Freitag habe ich einen Tag frei und Samstag darf ich dann um 3:30 auf der Matte stehen für einen 10 Stunden Dienst, Sonntag dann um 3:50. Das geht natürlich an die Substanz wenn man es nicht gewohnt ist. Ich habe bis Ende März eigentlich nur Spät- und Nachtdienste gemacht, der Wechsel jetzt auf alle Dienste war gerade am Anfang extrem hart, da ich es nicht gewohnt war, teilweise um 20 oder 21 Uhr ins Bett zu gehen. Dafür habe ich jetzt allerdings an meinen Ruhewochenenden, freitags zwischen 11 und 14 Uhr Feierabend und wenn die Woche danach Spät ansteht erst Montags zwischen 11 und 16 Uhr Dienstbeginn. Der Grund für den Wechsel war, dass ich mehr Zeit für meine Partnerin und die Kurze habe. Jetzt wo meine Partnerin arbeiten darf, sind mir die 100-200€ an Zulagen nicht mehr so wichtig. Wobei ich das Gefühl nicht los werde, dass mein Disponent mir extra diese frühen Schichten gibt, damit ich nicht so viel Verlust habe.
 
Warum setzt ihr die Grenze eigentlich auf 100k?

Ich denke schon, dass Glück, Fleiß, Durchhaltevermögen und passende Voraussetzungen (Unterstützung durch Elternhaus) wichtig für ein hohes Einkommen sind.
 
Wenn du so oft eine bekommst, muss sich bei dir ja ganz schön häufig was ändern. Sag bloß du bekommst Zulagen? :fresse2:
Ich bekomme tatsächlich keine Zulagen. Vor 3-4 Monaten gabs aber mal ne Phase da hab ich geringfügig mehr bekommen und dann halt wieder die normale Besoldung. Da gabs dann natürlich die Abrechnungen per Post. Aber ja, ändert sich nichts, gibts auch keine Abrechnung.
 
Ah ok. Bei mir kommt das auch hin und wieder mal vor (Trennungsgeld etc.). Ist dann immer wieder schön, wenn ich das dann meiner fGKV melden darf, damit ich nach deren Bescheid DAS dann wieder dem Besoldungsamt für die pauschale Beihilfe melden darf und und und :fresse:
 
Warum setzt ihr die Grenze eigentlich auf 100k?
Das kam, weil der Staat ab dieser Grenze prüft, ob und wieviel jemand für seine Eltern die Pflegekosten übernehmen muss.

Ps: ich finds auch wieder herrlich. Mal gern als Feedback. Wer hat im Verlauf dieser Diskussion beleidigt und wer beschwert sich drüber, dass andere beleidigen? Ist doch irgendwie faszinierend, oder?
 
Warum setzt ihr die Grenze eigentlich auf 100k?
Weil das im aktuellen System eben die aktuelle Zahl ist, ab der man als "reich" gilt.
Das betrifft nicht nur diesen von @Maverick angesprochenen Pflegezuschuss für die Eltern, auch der Soli, aka die obersten 10%, gilt für diese Gruppe.
Auch die Beitragsbemessungsgrenze für die RV und AV liegt bei diesem Wert.

Es ist also weniger als offizielle Zahl zu sehen, aber das (Sozial)System macht da ziemlich vieles fest.
Mal ist man als "Reicher" im Vorteil (keine Progression bei AV und RV (KV+SV sowieso), mal ist man "gearscht", weil man eben den Zuschuss zu zahlen hat.

Grundsätzlich sollte man sich dieses Thema genau anschauen und dass auch mal 50 Jahre rückwirkend. (und noch so einiges über den Tellerrand)
Raus kommt, dass diese Reichengrenze, quasi stetig (inflationsbereinigt) verringert wurde. D.h. immer mehr "Normalos" galten und gelten als "reich" und müssen entsprechend zahlen. Nicht nur diese Sozialsachen, auch Steuern etc.
Aber die, die wirklich reich sind, also deutlich über dieser "Reichengrenze" liegen, die zahlen immer weniger in Relation. (da gibt es genug Möglichkeiten, dass man quasi als mittellos gilt und schon fast wie Uwe vorm Fliesentisch sitzen muss)
Und dann stellt der Bundesscherzminister Merz ins Interview und sagt, eine Vermögenssteuer sei verfassungswidrig. (genau so absolut)
Fakt ist aber, dass der Abbau des Staates (und damit ist alles gemeint, auch die Infrastruktur) damit korreliert, dass der Vermögen ungleich(er) verteilt ist/wird.
Die Schlussfolgerung ist, wenn die Verteilung von Vermögen gleicher erfolgt, hat die Gesellschaft (damit ist alles gemeint) am Ende mehr davon.

Aber die kleinen Leute, wie wir hier, diskutieren lieber darüber, ob der Handwerksmeister nur 100k verdienen kann oder wo die "Reichen"grenze nun genau liegt. (und 100k sind Pfennige in dem Kontext)
Wichtig ist, wer 100Mio (über den Betrag können wir streiten) auf dem Konto hat, bekommt alles (oder 50% pro Jahr) darüber weggenommen und schon ist die Welt wieder schön.
Denn das ist das, worüber man als arbeitende Bevölkerung (egal ob nun 30k oder 150k im Jahr, ist am Ende im Gesamten nämlich das "gleiche") sprechen/wählen sollte. Dann haben wir nämlich plötzlich auch kein Problem mehr mit dem Sozialstaat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil das im aktuellen System eben die aktuelle Zahl ist, ab der man als "reich" gilt.
Das betrifft nicht nur diesen von @Maverick angesprochenen Pflegezuschuss für die Eltern, auch der Soli, aka die obersten 10%, gilt für diese Gruppe.
Auch die Beitragsbemessungsgrenze für die RV und AV liegt bei diesem Wert.

Es ist als weniger als offizielle Zahl zu sehen, aber das (Sozial)System macht da ziemlich vieles fest.
Mal ist man als "Reicher" im Vorteil (keine Progression bei AV und RV (KV+SV sowieso), mal ist man "gearscht", weil man eben bei den Zuschuss zu zahlen hat.

Grundsätzlich sollte man sich dieses Thema genau anschauen und dass auch mal 50 Jahre rückwirkend. (und noch so einiges über den Tellerrand)
Raus kommt, dass diese Reichengrenze, quasi stetig (inflationsbereinigt) verringert wurde. D.h. immer mehr "Normalos" galten und gelten als "reich" und müssen entsprechend zahlen. Nicht nur diese Sozialsachen, auch Steuern etc.
Aber die, die wirklich reicht sind, also deutlich über dieser "Reichengrenze" liegen, die zahlen immer weniger in Relation. (da gibt es genug Möglichkeiten, dass man quasi als mittellos gilt und schon fast wie Uwe vorm Fliesentisch sitzen muss)
Und dann stellt der Bundesscherzminister Merz ins Interview und sagt, eine Vermögenssteuer sei verfassungswidrig. (genau so absolut)
Fakt ist aber, dass der Abbau des Staates (und damit ist alles gemein, auch die Infrastruktur) damit korreliert, dass der Vermögen ungleich(er) verteilt ist/wird.
Die Schlussfolgerung ist, wenn die Verteilung von Vermögen gleicher erfolgt, hat die Gesellschaft (damit ist alles gemeint) am Ende mehr davon.

Aber die kleinen Leute, wie wir hier, diskutieren lieber darüber, ob der Handwerksmeister nur 100k Verdienen kann oder wo die "Reichen"grenze nun genau liegt. (und 100k sind Pfennige in dem Kontext)
Wichtig ist, wer 100Mio (über den Betrag können wir streiten) auf dem Konto hat, bekommt alles (oder 50% pro Jahr) darüber weggenommen und schon ist die Welt wieder schön.
Denn das ist das, worüber man als arbeitende Bevölkerung (egal ob nun 30k oder 150k im Jahr, ist am Ende im Gesamten nämlich das "gleiche") sprechen wählen sollte. Dann haben wir nämlich plötzlich auch kein Problem mehr mit dem Sozialstaat.
Sehr gute Punkte. Und die Frage nach der Verwendung der Steuereinnahmen und ob man diese nicht reduzieren könnte wäre hier wichtig zu betrachten. Da wären ja nicht nur die "Fahrradwege in Peru".

Ich log mich gleich aus. Wünsche euch einen schönen Abend. Macht's sachlich und freundlich! 🙂
 
Weil das im aktuellen System eben die aktuelle Zahl ist, ab der man als "reich" gilt.
Das betrifft nicht nur diesen von @Maverick angesprochenen Pflegezuschuss für die Eltern, auch der Soli, aka die obersten 10%, gilt für diese Gruppe.
Auch die Beitragsbemessungsgrenze für die RV und AV liegt bei diesem Wert.

Es ist also weniger als offizielle Zahl zu sehen, aber das (Sozial)System macht da ziemlich vieles fest.
Mal ist man als "Reicher" im Vorteil (keine Progression bei AV und RV (KV+SV sowieso), mal ist man "gearscht", weil man eben den Zuschuss zu zahlen hat.

Grundsätzlich sollte man sich dieses Thema genau anschauen und dass auch mal 50 Jahre rückwirkend. (und noch so einiges über den Tellerrand)
Raus kommt, dass diese Reichengrenze, quasi stetig (inflationsbereinigt) verringert wurde. D.h. immer mehr "Normalos" galten und gelten als "reich" und müssen entsprechend zahlen. Nicht nur diese Sozialsachen, auch Steuern etc.
Aber die, die wirklich reicht sind, also deutlich über dieser "Reichengrenze" liegen, die zahlen immer weniger in Relation. (da gibt es genug Möglichkeiten, dass man quasi als mittellos gilt und schon fast wie Uwe vorm Fliesentisch sitzen muss)
Und dann stellt der Bundesscherzminister Merz ins Interview und sagt, eine Vermögenssteuer sei verfassungswidrig. (genau so absolut)
Fakt ist aber, dass der Abbau des Staates (und damit ist alles gemein, auch die Infrastruktur) damit korreliert, dass der Vermögen ungleich(er) verteilt ist/wird.
Die Schlussfolgerung ist, wenn die Verteilung von Vermögen gleicher erfolgt, hat die Gesellschaft (damit ist alles gemeint) am Ende mehr davon.

Aber die kleinen Leute, wie wir hier, diskutieren lieber darüber, ob der Handwerksmeister nur 100k Verdienen kann oder wo die "Reichen"grenze nun genau liegt. (und 100k sind Pfennige in dem Kontext)
Wichtig ist, wer 100Mio (über den Betrag können wir streiten) auf dem Konto hat, bekommt alles (oder 50% pro Jahr) darüber weggenommen und schon ist die Welt wieder schön.
Denn das ist das, worüber man als arbeitende Bevölkerung (egal ob nun 30k oder 150k im Jahr, ist am Ende im Gesamten nämlich das "gleiche") sprechen wählen sollte. Dann haben wir nämlich plötzlich auch kein Problem mehr mit dem Sozialstaat.
Ich war’s nicht :d War glaube ich Mustis oder?
 
Um mal ein wenig in eine andere Richtung zu lenken ein Beitrag von mir :)
Wie zuvor berichtet, wird ja bei uns seit einiger Zeit verstärkt mit Zwang und Druck versucht, uns zu Überstunden zu bewegen, während der Vorstand lässig grinsend auf der Versammlung erzählt, das wir sparen müssen, weswegen niemand eingestellt wird, und Mehrarbeit von uns getragen werden muss.

Resultat dieser Firmenpolitik:
Bisher über 30MA gekündigt, und einen Krankenstand, wie nie zuvor.
Ab 30 Tagen muss es ein Krankengespräch geben, und mit einer der Damen die das macht bin ins Gespräch gekommen: Sie kommen nicht mehr mit den Terminen hinterher.

Bestes Beispiel vor ein paar Wochen:
Am Freitag angekündigt, das ab Montag verpflichtend Überstunden geleistet werden müssen —> Montags komplette Abteilung krank, nur der Lehrling stand da.
Das gab es so tatsächlich noch nicht.

Ich möchte Euch die Reaktion von einem etwas höheren Chef nicht vorenthalten, und bin gespannt, was jene unter Euch mit höherer Bildung dazu sagen:
IMG_5052.jpeg


Ich hab den verantwortlichen angesprochen, und eine Versammlung empfohlen, aber nur mit uns Blaumännern, ist besser wie schriftlich.
Fand er super, ich lasse mich überraschen.

Meine Abteilung hat sich fürs ausfüllen richtig Zeit genehmigt - Raum reserviert, 2 Stunden Störzeit angemeldet, und Brainstorming betrieben :d
 
Das kam, weil der Staat ab dieser Grenze prüft, ob und wieviel jemand für seine Eltern die Pflegekosten übernehmen muss.
Bei dem Thema kann ich eigentlich nur sagen, dass dies eigentlich selbstverständlich sein sollte, seine Eltern zu unterstützen. Es geht da ja auch nicht um die vollen Kosten, sondern nur um zumutbare. Wir (sprich meine Geschwister und ich), mussten auch unsere Einkommen offenlegen, so meine Mutter ins Pflegeheim kam. Da hat von uns keiner gemosert, dass es unfair sei und wir sind alle eher die Normalverdiener (als deutlich unter 100k).
 
Wir (sprich meine Geschwister und ich), mussten auch unsere Einkommen offenlegen, so meine Mutter ins Pflegeheim kam. Da hat von uns keiner gemosert, dass es unfair sei und wir sind alle eher die Normalverdiener (als deutlich unter 100k).

Darf ich fragen, ob ihr belangt wurdet?
Liebende Eltern werden sicherlich Unterstützung bekommen, unabhängig ob man zahlen muss, man darf aber nicht vergessen, dass es auch Eltern gibt, die man bestenfalls als biologische Erzeuger bezeichnen kann.

Hatte darüber mal ein interessantes Gespräch mit einer Nonne nach der Bibelstunde, bezüglich „du sollst Vater und Mutter ehren“…
 
Darf ich fragen, ob ihr belangt wurdet?
Liebende Eltern werden sicherlich Unterstützung bekommen, unabhängig ob man zahlen muss, man darf aber nicht vergessen, dass es auch Eltern gibt, die man bestenfalls als biologische Erzeuger bezeichnen kann.

Hatte darüber mal ein interessantes Gespräch mit einer Nonne nach der Bibelstunde, bezüglich „du sollst Vater und Mutter ehren“…
meine mutter hat dafür gesorgt, dass ich 2 mal die schule wechseln musste weil sie mit dem chef meines vaters ins bett gestiegen ist, der unter unserer wohnung sein büro hatte.

meine mutter hat seitdem ich bei meinem vater gelebt und meine ausbildung abgeschlossen habe habe also mit 11 bis 22 bzw ausbildung von 22-25 kein unterhalt gezahlt.

meine mutter hat meine email an meine tante weitergegeben, welche über meine mutter einen Einschüchterungstext verfassen lassen hat, dass man leute bei der polizei kennen würde.

Die bekommt genau NIX

und jetzt bin ich bei der polizei
 
Zuletzt bearbeitet:
Wichtig ist, wer 100Mio (über den Betrag können wir streiten) auf dem Konto hat, bekommt alles (oder 50% pro Jahr) darüber weggenommen und schon ist die Welt wieder schön.
Ich hab da mal ne Frage:

Wenn das die Lösung aller Probleme unseres Sozialstaates ist, wie lange wird das grob funktionieren, ohne an der Kostenschraube nach unten zu drehen?
Denn irgendwann ist die Kohle auch bei den Reichen weg und dann?

"Das Problem vom Sozialismus ist, dass Dir irgendwann das Geld anderer Menschen ausgeht” Margaret Thatcher
 
@sidewinderdxii
Aber warum muss man das (Offenlegen) denn tun?
Das muss man nur deswegen, weil das System der arbeitenden Bevölkerung die Hucke volllügt.
Stell dir vor, du zahlst in die AV ein. Dann wirst du arbeitslos (kennst du ja leider) und das A-Amt sagt die, ja sorry, das reicht nur für 500EUR, wie ziehen jetzt jeden aus deinem Umfeld ran, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist und lassen die zuzahlen.

Bitte nicht falsch verstehen, die Menschen (und auch andere Lebenwesen) haben ein System, wo man die Älteren auffängt. Nennt sich Sozialsystem (also nicht das, was wir hier gerade besprechen).
Der Unterschied aber ist, dass wir uns in .de darauf geeinigt haben, dass alles an den Staat anzugeben, der das als Kollektivaufgabe umsetzt und die Kosten verteilt.
Wenn aber der Staat einem die Hucke volllügt (und nichts anderes sind die aktuellen Pflegebeiträge), dann passt was nicht.
Es geht also nicht darum, dass man ab 100k nicht bei den Eltern zuzahlen mag, nur kann man das auch anders lösen.
In dem man damit anfängt, den Staatshaushalt wieder auf die Kette kriegt (Ungleichverteilung) und/oder dann entsprechend progressiv regelt.
Wenn man die Sippe in Sippenhaft nehmen mag, dann kann man das auch gleich als von vornherein machen.
Sobald jemand mit 30 Jahren 100k verdient, dann zahlt eher eben mehr ein (kann an auch progressiv gestalten) und muss dann der Akutphase trotzdem nicht direkt ran.
Oder aber man gliedert das gleich komplett aus und wählt eben keinen Generationenvertrag.

Man kann sich ja mal in Europa umschauen, wie andere Staaten das hinbekommen. Und da sind einige dabei, die sind schlauer, mag wohl auch daran liegen, dass dort Geldbildung auf dem Stundenplan steht und der dumme Michel damit abgefrühstückt wird, herbeten zu können, von wann bis wann der 30-jährige Krieg ging.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darf ich fragen, ob ihr belangt wurdet?
Nein. Weil unter 100k brutto einkommen. Erst ab dieser grenze wird überhaupt erst eine mögliche Pflicht fällig. Offenlegen muss natürlich jeder. Wie sonst sollen die vom zuständigen amt sonst wissen, wie hoch das einkommen ist? Bis wir in DE mal dahin kommen, dass son Amt diese Daten nach Einwilligung einfach zu sehen bekommt, weil da sind sie ja, wird wohl nie passieren…
 
Ich hab da mal ne Frage:

Wenn das die Lösung aller Probleme unseres Sozialstaates ist, wie lange wird das grob funktionieren, ohne an der Kostenschraube nach unten zu drehen?
Denn irgendwann ist die Kohle auch bei den Reichen weg und dann?
Lass dir gesagt sein, dass komplexe Probleme auch komplexe Lösungen bedürfen.
Nur Geld umverteilen reicht da nicht, das sollte jedem, der einfache Arithmetik mit einstelligen Zahlen (also 1+1 z.B.) beherrscht, auch klar sein.
Sollte auch klar sein, dass wir hier in 10 Zeilen Forentext auf ner Serviette nicht die Lösung schaffen.
Es ist, und das ist hoffentlich klargeworden, aber ein Teil des Problems und damit ein Teil der Lösung.

Lass dir gesagt sein, dass genug Geld da ist, auf Lebenszeit.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nein. Weil unter 100k brutto einkommen. Erst ab dieser grenze wird überhaupt erst eine mögliche Pflicht fällig.
Das geht noch viel weiter.
Wenn du z.B. nur Teilzeit bist und damit die 100k nicht reißt, dann wird man dir "anraten", dass du Vollzeit arbeiten gehen wirst.
Da hat das Amt ein paar Zaubersachen im Zauberköfferchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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