[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Prestige und Macht, wie Geforce es schon schrieb. Ich bin sicher, es gibt noch weitere, komplexe Ursachen.
Wenn es einfach wäre, so ein System zu beenden, wäre es schon längst getan worden.
 
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Der Gewinn muss gemessen am Umsatz der Wahnsinn sein; oder anders formuliert: die Kosten werden klein sein verglichen zum Umsatz...

passenderweise auch der Vater von Ghislaine Maxwell :fresse2:
 
In meinem Leben noch nie jemanden "melden macht frei" sagen gehört..
Eher "jedem das seine", da stelle ich dann aber auch nicht sofort altdeutsche Verbindungen her.
 
@Geforce3M3 et al., ja, das kenn ich auch.

Ich hatte vor kurzem einen Nachzügler in einem Springer Journal veröffentlicht. Hatte da kurz einen Schreckmoment, als der Verlang mich auf um nen vierstelligen Betrag gefragt hat, eine APC (Article Publishing Charge). Aber das war dann doch ein Journal, wo diese nicht gilt. Aber da war ich nicht sicher, ob ich nicht zurückgezogen hätte. Aber dann auch gleich meine Reviewertätigkeit eingestellt und für bisherige Reviews - sicher um die 10, eine Rechnung geschrieben. Weil auch für die Verlage muss schon auch gelten, dass wie man in den Wald rein ruft...

Ja, ob diese Verlage immer alle Sofort neue Reviewer und Editoren bekommen...? Ich bekomme gut alle zwei Wochen auf meine Corresponding Author Adresse die wildesten Angebote, irgendwo Domain oder auch mal gleich Main Editor zu werden. Aber das bewegt sich immer so im unterirdischen Niveau, dass ich die ungelesen lösche.
 
Ja, ob diese Verlage immer alle Sofort neue Reviewer und Editoren bekommen...?
Bei Neuroimage war es so. :fresse:
Ich bekomme gut alle zwei Wochen auf meine Corresponding Author Adresse die wildesten Angebote, irgendwo Domain oder auch mal gleich Main Editor zu werden. Aber das bewegt sich immer so im unterirdischen Niveau, dass ich die ungelesen lösche.
Ich bekomme auch dauernd solche Emails; ca. 5-15 pro Tag. Lösche ich auch sofort alles ungelesen sofern es kein gutes Journal ist (sieht man ja meist schon im Betreff).

@flxmmr, ja, den Artikel kenne ich. Traurig alles.

Wie hält sich so ein System wenn alle damit unzufrieden sind? :shake:
Da müsste man weeeeit ausholen... findest du sicher vieles über Google zu.

Paar Punkte:
- Der Prestige in top Journalen zu publizieren ist sehr hoch. Eine Publikation in einem richtig guten Journal kann dir helfen irgendwo ne Stelle als Prof zu bekommen. Die meisten Wissenschaftler kommen in ihrer Karriere niemals in die absoluten top Journale. Entweder weil die Studien einfach nicht gut genug sind, oder weil auch die politischen connections fehlen. Je besser das Journal, umso mehr werden die Studie nacher zitieren, und umso mehr steigt dein H-Index etc.
- Akademisches System ist eingestaubt und bürokratisch: ein Doktorrand könnte ja sagen, dass sie oder er jetzt einfach in freien Journalen oder Plattformen publiziert... wird aber in der Regel seitens der Unis nicht akzeptiert; es muss ein normales Journal sein... das gleiche gilt für postdocs und Profs.

D.h. Geldvergabe (Forschungsgelder), Karriere und Bewertungssysteme sind alle an diese Journale gekoppelt.

Und heute muss man laufend publizieren um zu überleben, was den Journalen wieder in die Hände spielt. 10 Jahre in der Natur sitzen, beobachten, Modelle und Theorien entwickeln und erst dann anfangen zu schreiben wie das früher teilweise war geht heute nicht mehr.

Viele berühmte Wissenschaftler der Wissenschaftsgeschichte der letzten ~400 Jahre würden in dem heutigen System gar nicht mehr berühmt werden (Leute wie Newton, Charles Darwin, Albert Einstein, Konrad Lorenz, etc.); die würden vorher aus dem System rausfliegen und hätten mit ihrer Arbeitsweise heute gar keine Chance. Deshalb kann man wohl auch grob sagen, dass 80-99% aller wissenschaftlichen Artikel (meine eigene Schätzung) letztendlich wie auf dem Meeresboden versinken und nie wieder auftauchen. Das meiste ist einfach "Masse" weil die Leute publizieren müssen um zu überleben. Wenn ich allein sehe wieviele langeweilige Studien in meinem Bereich publiziert werden; da wird niemals was bei rumkommen, weder theoretisch noch praktisch; tausend Mickey Mouse Studien...
 
Mir hat nen Kollege übelst gespielt. Unser Teamleiter Posten ist vakant. Seit Monaten sagt er er macht das nicht, den Streß gibt er sich nicht mehr in seinem Alter.

Hab dann irgendwann gesagt ich bewerbe mich. Was ist, komme aus dem Urlaub und er hat sich es anders überund beworben meinte mein Kollege.
Jetzt ist bissi Ziet rum. Sehe das alles entspannt. Ich hab mir die Verwirrung auch nie anmerken lassen.

Aber komische Dinge habe ich beobachtet jetzt. Unser Chef hatte die Aufgaben aufgeteilt, 2 Themengebiete er und 2 Gebiete ich. Ich war einige Wochen weg und komme und er hat federführend alles an sich genommen, bzw verkauft es so. Ich mache noch meine Themengebiete, aber er mischt da jetzt auch mit und gibt sich als der neue Teamleiter quasi und das stiftet maximale Verwirrung.

Wir haben Routinesitzungen mit unserem Chef, er sagt mir: Ich habe die Routinesitzung mit dem Chef, soll ich von dir Themen mitnehmen. Habe gesagt ich komme auch ganz normal. Als ich dann in dem Termin war, traue ich meinen Ohren nicht. Er erzählt einfach zu meinem Themengebiet alles ala "ist alles eingeritzt und verteilt und läuft". Ähmm, nichts läuft und wenn es läuft, nur weil ich seit 2 Wochen von Abteilung zu Abteilung rumrenne während er mit seinem Buddy aus nem anderen Team Kränzchen hält. Er mengt in meinen Themen rum und Leute sagen was soll das, muss man es euch beiden erklären.

Werde ihn ansprechen dezent, dass die Aufgabenzuteilung bestand hat und jeder sein Gebiet voranbringen soll. Ich habe selber genug Aufgaben, diese 2 Themengebiete kommen da on top.
 
Obwohl du mir ja völlig wurst sein könntest, bringt mich dein Beitrag grad voll auf die Palme. An deiner Stelle würden mir da grad irgendwie voll die Pferde durchgehen und ich ich glaub, ich würde zu dem Chef gehen und sagen, dass ich heute noch auf Stellensuche gehe. Ich würde dem wenig emotional ganz hart reinen Wein einschenken. Ich sehe nicht, dass du den Kollegen einbremsen musst. Wenn du da aber auf garkeinem Fall weggehen willst, dann darfst das eher nicht so anpacken, wie mir das grad hochkommt.
 
Ich suche aktuell einen neuen Job, habe eine echt(!) Interessante Stelle entdeckt. 6km entfernt von meinem Wohnort.

Achtung, bitte nicht Lachen. (ironie)

Bei der (XXX) sind Sie als (XXX) nicht nur Teil eines tollen Teams, sondern auch einer großen Familie.

NAHHHHHHHHHHHH, dann lieber weiter Depressionen feiern....
 
Hier um die Ecke lebt ne Firma auch vor dass gemeinsam Sport gemacht wird, gemeinsam gekocht und dann noch zusammen Lego gebastelt wird.
Mag ja für den einen oder anderen witzig sein, wäre mir aber auch too much ;)
 
Arbeit, Familie???? Wie soll das bitte passen?
Du kannst in der Familie ja den verhassten Onkel/Cousin/Neffen geben, den es in jeder Familie gibt. Hör Dir doch einfach mal an, was sie im Livebetrieb damit genau meinen.
 
Haha, gute Idee für das Vorstellungsgespräch.

"Also Familie find ich super, aber ich wäre dann gerne der grantelige alte Sack den alle hassen und der alle hasst. Ok für euch? Lasst uns übers Gehalt reden..."
 
Hier um die Ecke lebt ne Firma auch vor dass gemeinsam Sport gemacht wird, gemeinsam gekocht und dann noch zusammen Lego gebastelt wird.
Mag ja für den einen oder anderen witzig sein, wäre mir aber auch too much ;)
Wenn das alles Arbeitszeit ist, why not. Aber meistens steckt hinter sowas die Erwartung, dass die Teams auch privat aufeinander hocken und produktive Ideen kreieren. Mit Kollegen = Arbeitszeit. Außer es gibt wirklich soviel zu saufen, dass man offensichtlich nicht produktiv ist.
 
Komm schon. Arbeit, Familie???? Wie soll das bitte passen?
Du wirst diesen Beitrag sicherlich wieder ins lächerliche ziehen, das ist ok, aber vielleicht denkst du dennoch einmal darüber nach.

So wie du dich online gibst, liegt das Problem meiner Meinung nach bei dir, und nicht bei wem auch immer.
In der Regel sehe ich meine Kollegen länger als meine Frau und mein Kind, Wochenenden einmal ausgenommen.

In meiner Schicht habe ich zu 5 Kollegen ein so gutes Verhältnis, dass ich sie eher als Freunde, statt Kollegen bezeichnen würde.
Wir sind so eingespielt, dass der eine sofort merkt, wenn einen anderen etwas beschäftigt, dann geht man mal einen Kaffee trinken, und danach sieht die Welt schon wieder anders aus.
Ich zum Beispiel neige dazu, sehr schnell "laut" zu werden, bin extrem schnell auf 180, da ich ein sehr emotionaler Mensch bin, die Jungs holen mich dann ganz schnell runter ;)
Ein anderer nimmt generell alles, was vom Chef kommt, sehr persönlich, bei ihm bin ich der geeignete Ansprechpartner, und nach ein wenig Kommunikation sieht es wieder anders aus.

Auto muss mal zum Service, es gibt kein Leihwagen - einer von den Jungs holt dich sicher ab.
Du schaffst mal deine Arbeit nicht? Einer von den Jungs hilft garantiert.
Der Bruder eines Kollegen hat eine Firma, ich brauche mal einen Transporter? Kein Problem!

Ich könnte das beliebig weiterführen, denke aber, dass du den Kern verstanden hast.

Du solltest mal an deiner Einstellung zur Arbeit und Menschen arbeiten!
Kein Angriff, ich meine es nur gut, du hast ja keine Ahnung, was du für einen Spaß im Leben verpasst.
 
Das sind aber ja alles eher Deine privaten Beziehungen - das ist ja auch gut und in meinem Team auch so (mit Homeoffice und Verteilung zwar schwieriger), würde ich sagen. Problematisch wird es dann, wenn dein AG von Dir erwartet, dass Du den Transporter Deines Bruders verwendest um mal schnell eine Palette von XY zu holen (und ich glaube solche AGs gibt es sicher auch noch).
 
Mehr Lohn = Mehr Steuereinnahmen. Großgehirnzeit!
 
Wenn die Löhne generell und vor allem außerhalb der Gewerkschaften nur auch mal so steigen würden (allein der Sprung 2027 sind 5% Lohnerhöhung)....

Bedeutet halt auch, Friseur, Brötchen, Kneipen/Imbisse/Restaurants und viele andere Dienstleistungsbranchen werden entsprechend teurer und befeuern die Inflation...

"Bei vollständiger Überwälzung der Lohnerhöhungen" könnten Preise für einzelne Waren und Dienstleistungen moderat steigen. Nennenswerte Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Preisniveau, insbesondere das Verbraucherpreisniveau, seien nicht zu erwarten, heißt es weiter."
lol schön beschwichtigen und in 3 Jahren, wenn sich die wirklichen Auswirkungen zeigen, ist die nächste Regierung dran und man selber weist dann jede Verantwortung von sich. Als ob sowas nicht grade bei den Verbraucherpreisen und insbesondere Lebensmitteln zuschlagen wird....

Und ich weiß jetzt schon, wer die Inflation dann zum Problem der dann agierenden Regierung erklärt und Lösungen fordert. :fresse: Der hat son ganz "unanständigeen" Spitznamen der HErr.
 
Bis 2027 steigt der Mindestlohn um 14,x%. Kannst ja mal überlegen wann du das letzte mal 14,x% hattest in 2 Jahren :d
 
Dass der Mindestlohn, die Inflation befeuert, ist wohl nicht wahr. Lohnkosten sind ja auch nur ein Teil irgendeines Produkts. Dafür hat man Millionen Menschen, die jetzt mehr Geld ausgeben können.
 
Der Absatz dazu (komplett!):

Mythos 4: Der Mindestlohn treibt die Inflation​

Ein weiteres Argument gegen den Mindestlohn lautet, er treibe die Preise und löse eine Lohn-Preis-Spirale aus. In der Tat haben manche Unternehmen ihre Preise aufgrund gestiegener Lohnkosten erhöht – etwa im (Lebensmittel-)Einzelhandel oder in der Gastronomie. Doch diese Effekte sind begrenzt. Der Mindestlohn führt in erster Linie zu einer Umverteilung von Einkommen, von Besserverdienenden zu Geringverdienenden. Das ist wirtschaftlich nicht schädlich.


Ähh ja, genau.... 1. bestätigt er im 2. Satz das es sehr wohl einen Effekt hat und zwar unter anderem genau dort, wo ich das auch sagte. 2. 3 Sätze zu so einem komplexen Thema? Ja ganz sicher ist das jetzt damit als Mythos enttarnt.

Also sorry, was ein unglaublicher Quatsch an dem Punkt. Keinerlei Belege, keinerlei Erläuterung einfach nur die Aussage stimmt nicht, stattdessen ist es so! Und das der Mindestlohn von oben nach unten verteilt, na ja, sagenn wir es so: Seitdem es den Mindestlohn gibt, ist die Schere zwischen arm und reich immer noch deutlich weiter auseinander gegangen. Also WENN dem so ist, wie hier behauptet wird, dann ist der Effekt so minimal, dass er im gesamten untergeht, denn die allgemeine Tendenz ist genau das Gegenteil. Belegbar! Also halten wir fest, der Autor behauptet, es sei ein Mythos, erklärt nichts und bestätigt, mindestens in Teilbereichen, dass es sehr wohl einen verteuernden Effekt hat.


Von der Problematik, was ein Rattenschwanz da dran hängt, wenn der Mindestlohn um 14,x% in 2 JAhren steigt, während der durchschnittslohn im selben Zeitraum verraussichtlich nichtmal um ein Drittel dessen steigt, wollen wir hier lieber mal nicht anreißen.

Ich bin kein Gegner des Mindestlohns. Ganz im Gegenteil. Aber die Entwicklung ist problematisch.
 
Also ganz von der Hand weisen kann man das ja aber jetzt auch nicht. Gerade Dienstleistungen wie Friseur, Restaurant etc sind schon ziemlich betroffen davon. Hat man ja vor 2 Jahren gemerkt als es die letzte große Erhöhung gab.

*edit*
Und auch wenn es in der Inflation nicht viel Auswirkungen hat, die BBG knallt immer ordentlich, deswegen hab ich das auch geschrieben in meinem Ausgangspost. Und zusätzlich gibts dann wieder fette Rentenerhöhungen.
 
Gerne auch weitere Quellen:


Gern auch die Grafik beachten. Mindestlohn und Inflation korrelieren nicht mal wirklich miteinander. Die Inflation wird durch andere Punkte angeheizt, 2022 war das etwa ein Angriffkrieg auf die Ukraine. Da ging die Mindestlohnerhöhung komplett unter.

Erfahrungsgemäß hat auch ein sehr großer Mindestlohn-Schritt nur geringe Auswirkungen auf die Preise, sagt der Mindestlohnexperte Malte Lübker vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung, WSI. Das habe sich schon 2022 gezeigt, als der Mindestlohn um fast 15 Prozent erhöht wurde auf damals 12 Euro. Berechnungen des WSI und des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung [externer Link] haben den damaligen Effekt auf die Inflation berechnet. Die Erhöhung des Mindestlohns hat demnach die Inflation mittelfristig nur um rund 0,25 Prozent angefeuert. Die Bundesbank kommt sogar auf einen noch geringeren Effekt von plus 0,14 Prozent [externer Link].

Von "befeuern" würde ich bei derart geringen Steigerungsraten nicht gerade sprechen.

Deinen letzten Absatz verstehe ich nicht. Vermögensungleichheitsänderungen haben doch mit dem Mindestlohn nichts zu tun. Eine Kausalität, wie du sie andeutest, finde ich als Argument gewagt.

Edit: Wie @Tundor richtig sagt, sind manche Branchen natürlich mehr betroffen als andere. Dennoch sehe ich die anderen Effekte wie geringere Fluktuation etc. als bedeutender an, da sie Unternehmen zu mehr Effizienz bewegen, wodurch wieder Einsparungen entstehen.
 
Vermögensungleichheitsänderungen haben doch mit dem Mindestlohn nichts zu tun.
Diese Aussage stammt aus dem Zeitartikel von dir. Und ich bin eben der Meinung, dass das so wie im Artikel erheblich zu kurz gefasst ist. Belegbar daran, dass die Vermögensschere tortz Mindestlohn beständig weiter auseinander geht. Umhin kann durch den Mindestlohn zumindest keine ausreichende Verteilung von oben nach unten stattfinden.

Ich habe auch nicht von einer Lohn-Preisspirale gesprochen. Ich habe klipp und klar gesagt, dass es aber zu einer Teuerung in speziellen Bereich kommen wird. Und insbesondere bei Lebensmitteln ist das ein gravierender Punkt insbesondere bei ärmeren Haushalten, da deren Monatsbudget nunmal im besonderen von Lebensmittelausgaben geprägt ist. es ist ja dann schön, dass die gesamte Inflation gar nicht so hoch ist, weil Technik günstiger wird, Benzin stagniert, etc. Was bringt mir all das, wenn die INflation in Bereichen gering ist, die mich als Haushalt null komma nada betreffen, weil ich ohnehin kein dafür Geld habe?

Das ist immer das Problem bei der Diskussion über Inflation. Die allgemeine Inflation betrifft grade ärmere Haushalte nur bedingt, da viele Dinge, die im Inflationskorb stecken, die sie nur wenig oder gar nicht betreffen. Die BEreiche, die sie aber sehr betreffen, wie Lebensmittel, sind die letzten Jahre überdurchschnittlich stark gestiegen in der Inflation.

Und das grade Lebensmittel durch die Erhöhung des Mindestlohns betroffen sind, bestreitet keine deiner Quellen. Auch in deiner 2. Quelle gibts es dazu genau diese Aussage. Diese enthält im Abschnitt über Insbesondere regionale Lebensmittel auch einen Link zu einer Untersuchung zu Bereichen, die sehr deutlich vom Mindestlohn betroffen waren und sind. Und das sind, wenig überraschend, Lebensmittel, Und "kleine" Dienstleistungen wie Friseur etc.

Somit erzeugt der Mindestlohn zwar keine allgemeine Lohn-Preis-Spirale, Aber grade jene, die Mindestlohnverdienen oder knapp drüber verdienen erleben eine Preissteigerung in Bereichen, die für sie besonders relevant sind.
 
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