Der "Audiolaberthread" Nummer 1

@Terr0rSandmann

Ich verstehe deinen Ansatz mit komplett getrenntem Stereo-Signalweg absolut. Für reines 2.0 ohne Subwoofer mag das auch sinnvoll sein. In meinem Fall sehe ich das aber etwas pragmatischer. Ich gehe analog vom Eversolo in den Denon, nutze dort nur Vorstufe und Bass-Management und lasse die Rotel die Fronts antreiben. Mit aktiven Subs wird das Signal zwar im Denon verarbeitet, aber ehrlich gesagt, denke ich das ich die theoretischen Wandlungsverluste oder „Nuancen“ in der Praxis nicht heraus höre.

Was ich dagegen sehr deutlich höre, ist der Einfluss des Raums und der ist bei 15 m² aus meiner Sicht um ein Vielfaches größer als Unterschiede zwischen guten DACs oder Vorstufen auf diesem Niveau. Gerade mit zwei Subwoofern bringt mir saubere Trennung, Laufzeitkorrektur und kontrolliertes Bass-Management hörbar mehr als ein komplett puristischer Signalweg ohne AVR. Ich glaube daher nicht, dass der AVR in meinem Setup die klangliche Schwachstelle ist. Für mich ist die Raumakustik und die Integration der Lautsprecher der entscheidendere Faktor. Aber am Ende ist das natürlich auch ein Stück weit Philosophie. :)
 
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Was sollte eigentlich an Bind-Tests so verkehrt sein? Meiner Meinung ist es doch die objektivste Methode, um Vergleiche/ Änderungen aufzudecken. :)
 
Hmmm, @ujmoskito01 .

Du hast doch aber ziemlich erwachsene Standlautsprecher. Und so geil die SVS 2000er für Filme auch sind, für Musik sind die nicht ideal, da zu träge. Das dürften deine Cantons doch besser und präziser schaffen?

Ich stimme dir auch voll zu, dass der Raum einen größeren Unterschied als DAC und Vorstufe macht. Habe mich ja die letzten 3 Jahre viel mit Raumakustik beschäftigt.

Dennoch bin ich der Meinung, dass wenn du die Raumkorrektur im Eversolo machst, und dann vom Eversolo in einen reinen Vollverstärker gehst und Musik mit 2.0 genießt, du deutlich besser fährst.
Hier mal ein deutsches Video mit den Raumeinmessung im Eversolo:
Ich selber habe aber auch eine Messung mit Audyssey MultEQ (App für ein paar Euro) gemacht und sehe genau, wo ich im Raum Probleme habe. Das im Eversolo ist aber besser und bietet viel mehr Optionen. Habe Peaks und Dips im Frequenzganng durch meinen Raum zwar auch so gehört recht gut rausgehört, aber das ist dennoch besser das auch mal mit Tools zu testen. Dann habe ich nur bei 63Hz etwas runtergeregelt und schon war das leichte Dröhnen weg. Dazu brauche ich nicht einmal eine Raumkorrektur. Ansonsten habe ich auch noch EQ Presets, bei denen ich mit dem Eversolo und einem Everoslo EM-01 eingemessen habe und die Korrektur dann mit "Flat-Option" von 0 - 200 Hz korrigiert habe. Das klingt dann sauberer, aber am Ende hat mir dennoch etwas das "die Seele" gefehlt und ich höre aktuell wieder komplett ohne Eingriffe. Ich habe aber auch raumakustisch viel gemacht, sodass meine Probleme nicht mehr groß sind.
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Was sollte eigentlich an Bind-Tests so verkehrt sein? Meiner Meinung ist es doch die objektivste Methode, um Vergleiche/ Änderungen aufzudecken. :)
Du bist ja schon ein paar Tage länger dabei ;) Unsere Meinungen dazu gab es ja alle paar Wochen hier.

In Kurz: Unser Gehirn funktioniert so einfach nicht. Wenn ich wie wild hin und her wechsle, wird das nichts. Höre mal 2 Wochen mit Gerät A, dann 2 Wochen mit Gerät B und dann wechsle wieder auf A und du wirst, mit entsprechender Erfahrung, mit 99%iger Sicherheit die Unterschiede mehr raushören.


Edit: Von Kabelklang halte ich nur bedingt was. Habe aber schon das Gefühl, dass man es bei IEMs zum Beispiel doch deutlich eher hörbar ist. Auch habe ich bei meinen LS die Erfahrung selber gemacht mit den Umstieg auf die Supra XL Annorum Bi-Wire Kabel. War im LS Bereich aber auch das einzige Mal, dass ich da wirklich hörbar (auch wenn keine Welten) einen Unterschied hatte. RCA Kabel oder Netzkabel oder so klingen für mich alle gleich im LS Setup, insofern ein Mindestmaß an Qualität vorhanden ist. Aber auch hier soll es Leute geben, die da Unterschiede hören.
 
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Was sollte eigentlich an Bind-Tests so verkehrt sein? Meiner Meinung ist es doch die objektivste Methode, um Vergleiche/ Änderungen aufzudecken. :)
Das Studien Design ist eine Wissenschaft für sich. Doppel-Blind muss es auf alle Fälle sein. Bei Audio hat sich meist ein ABX Vergleich als gut raus gestellt.
Spannend finde ich wenn man sich Notizen macht und dann den selben Aufbau nach ein paar Tagen wiederholt und dann die Ergebnisse vergleicht
 
@Terr0rSandmann

Ich sehe das etwas pragmatischer. Natürlich bringt Raumakustik viel, aber ich möchte hier nicht massiv baulich investieren. In meinem 15-m²-Raum erreiche ich mit zwei sauber integrierten Subs und Anti-Mode eine deutlich gleichmäßigere Bassverteilung als mit reinem 2.0. Mir geht es weniger um Purismus, sondern um Kontrolle im Raum. Und da bringt mir die Kombination aus Hardware und DSP wahrscheinlich aktuell mehr als ein komplett unverarbeiteter Stereo-Signalweg. Am Ende ist das aber natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks 😊
 
Spannend finde ich wenn man sich Notizen macht und dann den selben Aufbau nach ein paar Tagen wiederholt und dann die Ergebnisse vergleicht
Definitiv. Da kann aber die Tagesform der größere Faktor in der Erfahrung sein.
Aber allgemein sehr schwieriges und vor allem kontroverses Thema.
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@Terr0rSandmann

Ich sehe das etwas pragmatischer. Natürlich bringt Raumakustik viel, aber ich möchte hier nicht massiv baulich investieren. In meinem 15-m²-Raum erreiche ich mit zwei sauber integrierten Subs und Anti-Mode eine deutlich gleichmäßigere Bassverteilung als mit reinem 2.0. Mir geht es weniger um Purismus, sondern um Kontrolle im Raum. Und da bringt mir die Kombination aus Hardware und DSP wahrscheinlich aktuell mehr als ein komplett unverarbeiteter Stereo-Signalweg. Am Ende ist das aber natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks 😊
Aber in meinem Beispiel greifst du doch mit DSP ein? Das macht der Eversolo doch sehr gut.
 
Das Studien Design ist eine Wissenschaft für sich. Doppel-Blind muss es auf alle Fälle sein. Bei Audio hat sich meist ein ABX Vergleich als gut raus gestellt.
Spannend finde ich wenn man sich Notizen macht und dann den selben Aufbau nach ein paar Tagen wiederholt und dann die Ergebnisse vergleicht

Ja, genau. Das Wiederholen ist wohl immens wichtig bei diesem Vorgehen. :wink:
 
@Terr0rSandmann

Der Unterschied ist für mich der Einsatzbereich des DSP. Ich greife nicht ins komplette Signal ein, sondern korrigiere gezielt den Bassbereich, wo der Raum in 15 m² am meisten Einfluss hat. Der Anti-Mode, welchen ich ebenfalls nutze, arbeitet im Tiefbass gegen Moden. Das DSP im Eversolo würde dagegen das gesamte Frequenzspektrum beeinflussen. Das ist ein anderer Ansatz. Mir geht es nicht darum, möglichst viel zu korrigieren, sondern die größten Probleme im Raum und die liegen bei mir klar unterhalb von ~80 Hz. Oberhalb davon lasse ich die Lautsprecher weitgehend unbeeinflusst spielen. Am Ende verfolgen wir beide das gleiche Ziel, nur mit unterschiedlicher Gewichtung. Da ich aber jetzt bis zum 02.03. Urlaub habe bleibt ja genug Zeit zum experemtieren und spielen. Freue mich schon darauf und werde berichten. :)
 
Definitiv. Da kann aber die Tagesform der größere Faktor in der Erfahrung sein.
Genau darum gehts - Tagesform zu "eliminieren" und klar zu werden wie klein die Unterschiede ggf sind bzw ob man das wirklich "hört"
Ich hab letztens meine Notizen von 2008- 2020 gefunden und ein paar der Vergleiche wiederholt.
Aber allgemein sehr schwieriges und vor allem kontroverses Thema.
Wenn man objektiv bleibt und sich an wissenschaftlichen Standards hält eigentlich nicht.
 
@Terr0rSandmann

Der Unterschied ist für mich der Einsatzbereich des DSP. Ich greife nicht ins komplette Signal ein, sondern korrigiere gezielt den Bassbereich, wo der Raum in 15 m² am meisten Einfluss hat. Der Anti-Mode, welchen ich ebenfalls nutze, arbeitet im Tiefbass gegen Moden. Das DSP im Eversolo würde dagegen das gesamte Frequenzspektrum beeinflussen. Das ist ein anderer Ansatz. Mir geht es nicht darum, möglichst viel zu korrigieren, sondern die größten Probleme im Raum und die liegen bei mir klar unterhalb von ~80 Hz. Oberhalb davon lasse ich die Lautsprecher weitgehend unbeeinflusst spielen. Am Ende verfolgen wir beide das gleiche Ziel, nur mit unterschiedlicher Gewichtung. Da ich aber jetzt bis zum 02.03. Urlaub habe bleibt ja genug Zeit zum experemtieren und spielen. Freue mich schon darauf und werde berichten. :)
Das kannst du doch alles einstellen? Du kannst ja sagen, dass du nur bis 80 Hz korrigieren willst. Das ist beim Eversolo flexibel einstellbar. Und du kannst noch viel mehr einstellen, denn wie du das korrigiert haben willst usw.
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Wenn man objektiv bleibt und sich an wissenschaftlichen Standards hält eigentlich nicht.
Das ist kein wissenschaftlicher Standard. Es gibt auch Thesen, wieso Blindtests im Audiobereich eben Quark sind.
 
Der Punkt für Blindtests ist bei mir:
Ich sehe einen Lautsprecher, den Hersteller und denke direkt "Ahh, der wird so und so klingen" - ich bin direkt voreingenommen.
Selbiges für Verstärker, schauen da Röhren raus, sind es große schwere Brocken oder kleine digitale die in die Handfläche passen: Direkt bin ich der Meinung das es "so und so" klingen sollte.
Dazu kommt das ich in den letzten Jahren einige Artikel über die Arbeit von Shinichi Yamauchi (dem Denon Soundmaster) gelesen habe und immer wieder begeistert über den Aufwand bin der in manche Entwicklungen gesteckt wird.

Bleibt die Hardware aber verdeckt, sehe ich die LS aber nicht, so gehe ich komplett unvoreingenommen dran.
Mein Gehör gibt zwar leider nicht mehr so viel her, aber auch beim Probe hören vor einigen Wochen hatten wir den Verkäufer darum gebeten erstmal nicht zu sagen welche LS aktuell laufen würden.
Es gibt Nuancen die ich mir verbauen würde, würde ich von vorne herein sehen was da steht.
Das ist nichtmals direkt auf den Hersteller bezogen, sondern eher auf die Art / Größe der Hardware - sei es jetzt auf Verstärker oder LS gemünzt.

Was die Kabel angeht:
Greift man zu Kabeln die billig sind, sind diese oft auch weniger rein im Material, bspw. mit Aluminiumlitzen oder Kupfer das zwar Kupfer genannt wird aber laut Beschreibung dann doch X% irgendwas anderes beigemischt haben. Dann gibt es Verbinder die innen drin auf Schleifkontakte setzen und Bitfehler in der Datentechnik und Knackser im Audio bedeuten können.
Die alten DIN Lautsprecherstecker waren auch immer so ein Thema... was bringt einem die beste Kupferlitze, wenn der Übergang Kabel --> Verstärker über Blechkontakte erfolgt.
Dann doch besser verzinnt oder vergoldet.

Es lohnt sich meiner Meinung nach genau hinzuschauen was man nimmt und ob und wie eine Schirmung not tut beim heimischen Aufbau.
Klar geht es mit 0.6mm² Blechdraht oder mit aus Feingold gesponnenen Kabeln messbare Unterschiede, spätestens mit steigender Leistung auch hörbare.
 
@Terr0rSandmann

Ich verstehe deinen Ansatz mit komplett getrenntem Stereo-Signalweg absolut. Für reines 2.0 ohne Subwoofer mag das auch sinnvoll sein. In meinem Fall sehe ich das aber etwas pragmatischer. Ich gehe analog vom Eversolo in den Denon, nutze dort nur Vorstufe und Bass-Management und lasse die Rotel die Fronts antreiben. Mit aktiven Subs wird das Signal zwar im Denon verarbeitet, aber ehrlich gesagt, denke ich das ich die theoretischen Wandlungsverluste oder „Nuancen“ in der Praxis nicht heraus höre.

Was ich dagegen sehr deutlich höre, ist der Einfluss des Raums und der ist bei 15 m² aus meiner Sicht um ein Vielfaches größer als Unterschiede zwischen guten DACs oder Vorstufen auf diesem Niveau. Gerade mit zwei Subwoofern bringt mir saubere Trennung, Laufzeitkorrektur und kontrolliertes Bass-Management hörbar mehr als ein komplett puristischer Signalweg ohne AVR. Ich glaube daher nicht, dass der AVR in meinem Setup die klangliche Schwachstelle ist. Für mich ist die Raumakustik und die Integration der Lautsprecher der entscheidendere Faktor. Aber am Ende ist das natürlich auch ein Stück weit Philosophie. :)
Hallo,
ich nutze ja ebenfalls einen Denon X4800h als AVR, habe mich daher auch mit dessen Möglichkeiten befasst.
Sofern Du einen Streamer/DAC wegen der besseren D/A-Wandlung anschaffen möchtest, für die Raumkorrektur aber weiterhin den Denon nutzen willst, habe ich eine interessante Grafik für Dich.
1771407201001.png


Wenn du analog in den X4800 gehst, läufst Du in deinem Fall auch durch seinen DAC-Teil. Da du das interne Processing zum Bassmanagement weiterhin nutzen möchtest, verpufft m.M.n. der mögliche Vorteil.
Rein funktional bietet der Denon ja auch Streaming-Funktionalitäten. Die Frage bleibt, was du am Ende gewinnst?

Bitte verstehe mich nicht falsch. Coole Geräte haben auch auf mich eine Anziehungskraft. :-)
Ich habe mir beispielsweise für die Kopfhörerkette einen Wiim Ultra hingestellt. Das hätte ich theoretisch auch über den Denon lösen können...
 
Ich habe mir vor ungefähr 8-10 Jahren schon Regallautsprecher gekauft. Habe mehrere damals Probegehört. Schlussendlich fand ich für mich selbst den besseren Klang in den Kef Q300 Regallautsprecher.
Vor ein paar Jahren ist der zugehörige NAD 3020D kaputt gegangen. Knistern im Ton, auch die Steuerung funktionierte nicht mehr über den Touchscreen. Selbst über KH dasselbe und er sprang alle paar Sekunden vom einen zum anderen Ausgang.

Ich möchte die Kef Q300 schon gerne wieder hören, möchte & kann keine 1000 Euro ausgeben.
Bin mir noch nicht sicher ob ich den NAD 3020D V2 ~550€ oder den Eversolo Play für ~650€ https://www.eversolo.de/products/eversolo-play-schwarz nehmen soll dafür. Der NAD hatte mir völlig ausgereicht für die Regallautsprecher auch für KH Betrieb. Was meint ihr? Eversolo passt für die kleinen Würfel? (im Vergleich zu grossen Standlautsprecher :) ) Eingang habe ich den über USB gespeist.

CD's habe ich viele umgewandelt in Flac. Lautsprecher Kabel sind noch die von damals von Audioquest. USB Kabel auch Audioquest. Die die damals im Shop vorhanden waren.
KH's habe ich Sennheiser HD800 da, Hifiman HE400, Final Audio Sonorus 6, Beyerdynamic DT 990 und Custom Studio, mein Fidelio X2 habe ich verkauft.
Mit meinem Cowon Plenue M2 ungefähr 2016 gekauft höre ich immer noch meine KH. Auch der Player ist ein Genuss.
 
@Terr0rSandmann
Welche Stereoendstufe und welche Kabel würdest Du denn bevorzugen in Kombination mit dem Eversolo?
Etwas Luft nach oben im Budget hätte ich noch. ;)
Endstufe? Habe mich für die Rotel 1582 entschieden. Die Eversolo konnte mich nicht 100% überzeugen. Gerade die Caps dürften bei der Rotel bessere Qualität haben.
 
Ich habe mir vor ungefähr 8-10 Jahren schon Regallautsprecher gekauft. Habe mehrere damals Probegehört. Schlussendlich fand ich für mich selbst den besseren Klang in den Kef Q300 Regallautsprecher.
Vor ein paar Jahren ist der zugehörige NAD 3020D kaputt gegangen. Knistern im Ton, auch die Steuerung funktionierte nicht mehr über den Touchscreen. Selbst über KH dasselbe und er sprang alle paar Sekunden vom einen zum anderen Ausgang.

Ich möchte die Kef Q300 schon gerne wieder hören, möchte & kann keine 1000 Euro ausgeben.
Bin mir noch nicht sicher ob ich den NAD 3020D V2 ~550€ oder den Eversolo Play für ~650€ https://www.eversolo.de/products/eversolo-play-schwarz nehmen soll dafür. Der NAD hatte mir völlig ausgereicht für die Regallautsprecher auch für KH Betrieb. Was meint ihr? Eversolo passt für die kleinen Würfel? (im Vergleich zu grossen Standlautsprecher :) ) Eingang habe ich den über USB gespeist.

CD's habe ich viele umgewandelt in Flac. Lautsprecher Kabel sind noch die von damals von Audioquest. USB Kabel auch Audioquest. Die die damals im Shop vorhanden waren.
KH's habe ich Sennheiser HD800 da, Hifiman HE400, Final Audio Sonorus 6, Beyerdynamic DT 990 und Custom Studio, mein Fidelio X2 habe ich verkauft.
Mit meinem Cowon Plenue M2 ungefähr 2016 gekauft höre ich immer noch meine KH. Auch der Player ist ein Genuss.
Eversolo hat das deutlich bessere P/L Verhältnis. Würde den nehmen, wenn du nicht emotional an NAD hängst.

Für KH Betrieb würde ich aber keines solcher Geräte nutzen, wenn du da echt so Dinger wie einen HD800 dran betreiben willst.
 
Nur Endstufe?
Dann um ~140€ die Topping Mini300 - die ist _wirklich_ gut.

Wenn du auch Vorstufe und Kopfhörer Verstärker benötigst dann entweder Topping DX5 II (~300€) oder Luxsin X8 bzw X9 davor schalten
 
Korrigiert mich mal bitte, wenn ich da falsch liege…

Heimkino (7.2.4):
Der Denon bleibt die Zentrale.
Front L/R gehen per Pre-Out in die Rotel, die Subs laufen vom Denon über das Anti-Mode zu den beiden SB-2000.
Das Anti-Mode korrigiert im Heimkino weiterhin nur den Bassbereich, das komplette Bassmanagement macht der Denon.
Hier bleibt also alles wie bisher.

Musik (2.2 Stereo):
Für reinen Musikbetrieb nehme ich den Denon komplett aus dem Signalweg.
Der Eversolo geht symmetrisch per XLR ins Anti-Mode, von dort per XLR weiter in die Rotel.
Die Subs bleiben am Anti-Mode.
Damit habe ich im Musikbetrieb nur einen DSP im Signal (Anti-Mode) und keine zusätzliche A/D-D/A-Wandlung im AVR.

So hätte ich für das Filmeschauen volle AVR-Funktionalität, für Musik einen reduzierten, sauberen Stereo-Weg, weiterhin kontrollierten Bass durch die beiden Subs und kein Umstöpseln, nur Umschalten am Eingang der Endstufe.
 
Welchen Antimode hast du?
Was erwartest du dir von externe Endstufen?
Warum glaubst du dass in Stereo der Denon schlecht ist?
Warum verwendest du nicht nur den Denon mit einem DIRAC Bündle für alles? Sollte besser sein als der Antimode und auch die DAC da drinnen würde ich besser als bei den älteren Antimode bewerten
 
Welchen Antimode hast du?
Was erwartest du dir von externe Endstufen?
Warum glaubst du dass in Stereo der Denon schlecht ist?
Warum verwendest du nicht nur den Denon mit einem DIRAC Bündle für alles? Sollte besser sein als der Antimode und auch die DAC da drinnen würde ich besser als bei den älteren Antimode bewerten
AVRs sind für Musik einfach nicht gemacht. Selbst ein günstiger Stereoverstärker ist einen deutlich teureren AVR bereits überlegen. Das betrifft quasi alle Komponenten, die damit zu tun haben. Die DACs der Consumer-AVRs sind so ein Schmutz, dass die auf keinem Datenblatt irgendwie auch nur namentlich mal erwähnt werde, um was es sich da handelt. Damit nicht raus kommt, was die da für Quark verbauen. Die Endstufen und die Dimensionierung und Implementierung der Stomversorgung sind das Nächste. Lässt sich eine Weile fortführen. Wer nur ein Gerät für alles will, weil zB die bessere Hälfte nicht mehr genehmigt, ist ein AVR eine gute All-In-One Lösung, wer aber halbwegs gescheit Musik hören will, dem würde ich definitiv davon abraten.

Edit:
Ich meine mal ein Interview von dem Marantz/Denon DACH Verantwortlich gesehen zu haben, bei dem er selbst sagte, dass man schon zum A10H greifen müsste, um mit einem kleinen Marantz Verstärker mithalten zu können. Und wenn der Hersteller das schon so sagt? Denn ich lehne mich aus dem Fenster und sage, dass da selbst der A10H nicht rankommt.
 
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Eversolo hat das deutlich bessere P/L Verhältnis. Würde den nehmen, wenn du nicht emotional an NAD hängst.

Für KH Betrieb würde ich aber keines solcher Geräte nutzen, wenn du da echt so Dinger wie einen HD800 dran betreiben willst.
ok danke :)

Ich habe noch einen Fiio Mont Blanc, x5 Player und einen IDSD ifi Micro für Kopfhörer. Für besseres Musikhören war es vor 10 Jahren und Heute immer noch für mich sehr viel besser als das ganze billigzeug.
Astell&Kern war mir aber damals schon zu teuer. Einen kleinen Unterschied war tatsächlich bei manchen KH zu hören, wenn ein KH an einem A&K betrieben wurde.
Audeze XC geschlossener mit Holzmuschel war für mich schon das höchste der Gefühle, aber 1800€ doch noch etwas gehobener. Der HD800 habe ich günstig damals gekauft, 1100 um den dreh. K812 hatte ich als besser empfunden, war aber rund 700€ teurer.
Ich habe damals so manchen Lautsprecher gehört. Klar gibt es bessere als die Kef Regallautsprecher.
Könnte ich mit dem Eversolo auch Focal 928Be Stand LS betreiben? :d
 
Ich habe noch einen Fiio Mont Blanc, x5 Player und einen IDSD ifi Micro für Kopfhörer. Für besseres Musikhören war es vor 10 Jahren und Heute immer noch für mich sehr viel besser als das ganze billigzeug.
Welchen ifi genau? ifi Micro iDSD Black Label? Wenn der, dann ja, das passt. Ist zwar ziemlich warm, aber gerade einem KH wie dem HD800 steht das gut, auch die XBass Option zum Dazuschalten tut dem Hörer je nach Laune und Musikgenre sicher gut
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Könnte ich mit dem Eversolo auch Focal 928Be Stand LS betreiben? :d
Können schon. Aber das ist ein 600€ DAC, Streamer, CD-Player, Verstärker. Du darfst von dem Gerät halt auch nicht zu viel erwarten.
 
Erwarte ich auch nicht. Dass ich ein paar Jahre mit dem Verstärker mit den Regallautsprecher Musik hören kann. Ich darf in meiner Wohnung auch nicht zu laut hören und habe es auch nicht vor. Normale Lautstärke für mich reicht aus.
Ifi idsd micro in Silber. Kann damit wenn ich wollte auch mehrere Stunden Musik geniessen. Der Akku vom Plenue M2 hat etwas nachgelassen nach 10 Jahren.
Habe gerade gelesen, dass Cowon keine neuen DAP's mehr produziert seit ein paar Jahren :( schade Cowon baute immerzu gute DAP's. Plenue M2 + Final Sonorous 6 mit Shure HPAEC1540 Alcantara Pads. Ein Musikgenuss.
 
Welchen Antimode hast du?
Was erwartest du dir von externe Endstufen?
Warum glaubst du dass in Stereo der Denon schlecht ist?
Warum verwendest du nicht nur den Denon mit einem DIRAC Bündle für alles? Sollte besser sein als der Antimode und auch die DAC da drinnen würde ich besser als bei den älteren Antimode bewerten
Ich nutze ein DSPeaker Anti-Mode 2.0 Dual Core und erwarte mir von einer externen Endstufe keine „neue Klangwelt“, sondern in erster Linie mehr Kontrolle und Reserven bei höheren Pegeln. Gerade bei Rock / Hardrock und meinen Standlautsprechern gefällt mir eine kräftige, stabile Stereo-Endstufe einfach besser als die interne AVR-Endstufe. Das ist weniger eine Kritik am Denon, sondern eher eine Frage von Kontrolle und Laststabilität.

Und ich halte den Denon nicht für schlecht. Im Gegenteil, als AVR ist er sehr gut. Mir geht es eher darum, im Musikbetrieb den Signalweg bewusst zu reduzieren und für Stereo eine etwas puristischere Lösung zu fahren, ohne dabei mein Heimkino einzuschränken.

Dirac im Denon wäre natürlich eine Alternative. Allerdings möchte ich im Musikbetrieb den Denon möglichst aus dem Signalweg nehmen und das Anti-Mode gezielt nur für den Bassbereich nutzen. In meinem 15-m²-Raum sehe ich unterhalb von ~80 Hz den größten Handlungsbedarf. Oberhalb davon möchte ich möglichst wenig eingreifen.

Für’s Heimkino bleibt der Denon die Schaltzentrale und für Musik versuche ich einen reduzierten 2.2-Weg zu fahren. Audiophil soll es natürlich auch klingen, sonst hätte ich mir nicht schon vor geraumer Zeit den WiiM Ultra sowie eine IOTAVX PA-3 gegönnt. Aber jetzt hatte ich eben „Bock“ auf ein Upgrade.
 
Wenn du Bock auf ein Upgrade hast, zieh es durch!
Deine Erfahrungen zum DAC/Streamer darfst Du dann gern hier teilen. Da ich auch einen Wiim Ultra und X4800h habe bin z.B. an einem Vergleich deinerseits sehr interessiert.
Was die Endstufe angeht, scheinst Du ja teils derbe Pegel zu fahren, wenn mehr Laststabilität gefragt ist. :fresse:

Vor dem Denon hatte ich einen Marantz SR6003. Bei dem hatte ich mich damals nach Vergleichshören für eine externe Stereoendstufe entschieden und auf eine selbstgebaute Class-D gesetzt.
Der Vergleich ebenjener Endstufe mit dem X4800h brachte keine hörbaren Unterschiede mehr zu Tage, so dass ich die Lautsprecher jetzt direkt am AVR betreibe.
Für die Endstufe habe ich aber jetzt wieder eine Verwendung als Sub-Amp. Ich bin nur noch nicht dazu gekommen die zwei Subs sauber zu platzieren und einzumessen.

Wie das jetzt bei High-End Endstufen à la Purifi oder Hypex NCore ausgesehen hätte, kann ich nicht bewerten.
 
Also ich würde sagen man kann auch nur mit einem AVR sehr gut Musik hören und genießen.
In der Kette mit Lautsprecher, Subwoofer, Raum und Raumkorrektur macht der AVR so ziemlich den kleinsten Unterschied.
 
@jurke Darf ich fragen ob du die Endstufe nach Anleitung oder selbst gebaut hast?
Ich habe den halben Keller voller Bauteile und müsste mich mal aufraffen, aber ohne Anleitung würde ich wahrscheinlich Monate brauchen um auch nur eine Hand voll Anschaltungen so hinzubekommen wie sie mir gefallen -.- .
Und dann habe ich eigentlich den Traum von einer Röhre nicht aufgegeben, was ja komplett in eine andere Richtung ginge als Class D :).

Wenn du da etwas Input hast, ich würde mich freuen.
 
Also ich würde sagen man kann auch nur mit einem AVR sehr gut Musik hören und genießen.
In der Kette mit Lautsprecher, Subwoofer, Raum und Raumkorrektur macht der AVR so ziemlich den kleinsten Unterschied.

Wenn man nichts Besseres kennt und die LS im Budget-Bereich sind? Dann ja, defintiv. Klingt „abgehoben“, aber das ist nicht mal böse gemeint. Meinen aller ersten KH, einen DT990 Pro, habe ich damals am Einsteiger-AVR gehört und war sehr begeistert. Bin aber auch vom 30€ Gaming-Headset gekommen.

Ich habe vor 3 Jahren ja Ähnliches durch. Bin da mit dem Cinema 50 und Rubicon 5 gestartet. Und bin am Ende aber so happy mit den Upgrades, das merkt man einfach extrem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man nichts Besseres kennt und die LS im Budget-Bereich sind? Dann ja, defintiv. Klingt „abgehoben“, aber das ist nicht mal böse gemeint. Meinen aller ersten KH, einen DT990 Pro, habe ich damals am Einsteiger-AVR gehört und war sehr begeistert. Bin aber auch vom 30€ Gaming-Headset gekommen.

Ich habe vor 3 Jahren ja Ähnliches durch. Bin da mit dem Cinema 50 und Rubicon 5 gestartet. Und bin am Ende aber so happy mit den Upgrades, das merkt man einfach extrem.
Naja man *will* es aber auch merken

Und trotzdem werden die von mir genannten Sachen plus die Qualität der Aufnahme 99% mehr Unterschied machen als der DAC eines AVRs
 
Naja man *will* es aber auch merken

Und trotzdem werden die von mir genannten Sachen plus die Qualität der Aufnahme 99% mehr Unterschied machen als der DAC eines AVRs

Die DACs im Consumer-AVR sind absolut unterirdisch. Selbst mein 60€ DAC/KHV Dongle hat einen gefühlt 100x besseren DAC.
Ich stimme dir aber natürlich zu, dasss es vor dem DAC wichtigere Bereiche gibt, die den Klang beeinflussen. Aber beim AVR ist ja noch mehr Mist, als nur der DAC, wenn es um hochwertige Stereowiedergabe geht.
LS>Raum>Verstärker>DAC>Kabel.
 
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