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aerotracks' User Experience powered by MSI und Corsair

aerotracks

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MSI User Experience - Review von aerotracks




1. Einleitung

Die MSI User Experience ist ein Programm von Hardwareluxx, MSI und Corsair, für das zehn Pro User aus dem Forum ein User Review über ein umfassendes Hardware-Paket schreiben. Die Gruppe wurde in das deutsche Hauptquartier von MSI eingeladen, wo nach einer Präsentation der Produktpalette die Testpakete ausgelost wurden. Dieses Review wird folgende Hardware behandeln: Das MSI Z170I Gaming Pro AC, 2x8GB DDR4-2666 Corsair Vengeance, MSI GTX970 Gaming 4G, angetrieben von einem 6700k. Die weiteren Komponenten sind Corsair Hydro H110i GT, Corsair RM650i und Corsair Neutron XT 240GB.

Nun etwas zu meinen Interessengebieten im Hardware-Bereich und dem grundlegenden Aufbau dieses Reviews. Ich bin seit 2013 im Hardwareluxx Forum aktiv. Endgültig dem Hobby verschrieben habe ich mich, als ich irgendwie meinem 3570k Hyper-Threading verpasst habe und ihn so zum vermutlich weltweit einzigen (fast) i7 gemacht habe.
Nach den Anfängen im OC Bereich über alltagstaugliche Settings bin ich irgendwann auf hwbot gelandet. Dort werden Benchmark-Ergebnisse in Ranglisten verglichen und mit Punkten gewertet - User dort nehmen teil in verschiedenen Ligen nach verwendeten Kühlmethoden. Ich beschäftige mich viel mit SuperPI 32M oder 3d Benchmarks wie Unigine Heaven oder 3dmark, die auch Teil dieses Reviews sein werden. Die Performance-Graphen des 6700k-Systems werde ich um Ergebnisse in Benchmark Performance des Vorgängers, dem 4790k, ergänzen.

2. Über die Hersteller

MSI Gaming
As a world leading gaming brand, MSI’s goal is to become the most trusted name in gaming and e-sport. We’ve dedicated countless hours and committed numerous resources to the eSports community to support the world’s most aspiring and best gamers and use their knowledge and expertise in our products in return. The insistence on 100% in-house design and manufacturing gives MSI the solid capability to implement innovative ideas and optimized design in our products. Experts from different fields were called in to co-design and implement the best gaming features such as Dynaudio high-performance speakers, Killer LAN gaming network technology or SteelSeries gaming keyboards. Every MSI GAMING product, such as our notebooks, motherboards, All-in-One PCs or graphics cards are a accumulation of collective wisdom. But only technology doesn’t make a gaming brand. With our spirit of Top Player – Top choice, MSI has sponsored more than 10 professional gaming teams worldwide. For these professionals as well as the tens of millions of gamers that watch professional eSports online or through live events such as DreamHack and PAX MSI has become a familiar face. Through our own gaming tournaments, MSI Beat It, we’ve created numerous opportunities for amateur and professional gamers to prove their worth in online and offline events including a $100K tournament. Logo The MSI GAMING Shield’s black & red design signifies the resonance of stability (black) with passion (red). Accentuated by the dragon, the shield is a symbol of power and constitutes the MSI GAMING Identity System. Vision MSI GAMING provides an open community for all gamers. With precious feedback from gaming events, partner teams, and user’s comments, MSI GAMING empowers gamers to be at their best. Mission MSI GAMING is committed to designing the most innovative and relevant gaming product lineup to provide the best gaming experience in the world.
Corsair
Founded in 1994, Corsair has grown from pioneering the high-performance DRAM market to one of the world’s leading providers of enthusiast-grade PC components and peripherals. Our groundbreaking technology and innovation can be found in our high-performance memory, ultra-efficient power supplies, PC cases, PC and CPU cooling solutions, and solid-state storage devices. Under the Corsair Gaming brand, launched in 2014, we provide gaming keyboards, mice, headsets and mouse mats to eSports professionals and anybody who is passionate about competitive PC gaming.
3. Die Komponenten im Überblick

3.1 MSI Z170I Gaming Pro AC



Das MSI Z170I Gaming pro AC ist eines der wenigen ITX Boards für die Skylake Plattform. Es richtet sich an Gamer, die sich ein schnelles System auf kleinem Raum zusammenbauen wollen.
Die Optik ist im MSI-Gaming typischen rot/schwarz gehalten und verwendet produktübergreifende Designelemente, zusammen mit einer MSI Gaming Grafikkarte wirkt das System wie aus einem Guss.



Im Lieferumfang befinden sich 2x SATA Kabel, 2x WLAN Antennen, die Slotblende, Treiber-CDs sowie das Handbuch und Quick Installation Guide.



Das Board hat einen PCIe x16 Anschluss für eine Grafikkarte und 2 Steckplätze für DDR4 Speicher. Die Traces für den Speicher sind isoliert, um eine bessere Übertaktbarkeit zu ermöglichen. Zur Netzwerkkonnektivität ist ein Intel 219V Ethernet Chip verbaut und ein ac WLAN Modul. Für die Batterie hat man sich eine clevere Lösung einfallen lassen. Sie ist an der Seite des Netzwerk-Ports festgeklebt und über einen Stecker mit dem Board verbunden. So kann man das Board einfach von der Batterie trennen. Die verbaute Soundlösung ist Audio Boost 3 mit Goldkondensatoren und abgetrenntem PCB Bereich. Ein Zusatzcontroller für USB 3.1 ist nicht verbaut. Die SATA Konnektivität läuft ausschließlich über den Intel Controller mit 1x SATA Express (Kann auch als 2x SATA genutzt werden) und 2x SATA. Am besten nimmt man einen der inneren SATA-Anschlüsse, da man an den äußeren den Speicher ausbauen muss für das Entfernen des SATA Kabels. Auf der Rückseite des Boards ist ein M2 Slot verbaut.



An der Blende findet man einen PS/2 Anschluss, 2x USB2 und 4x USB3 Anschlüsse, DisplayPort und HDMI als Videoausgänge der IGP, 1x GBit Ethernet, 2 Antennananschlüsse für die WLAN Antennen und darunter der CMOS Clear Button, sowie 5x Klinke und ein optischer Audioausgang.



Die Spannungsversorgung besteht aus einem ISL95855-HRTZ PWM Controller mit 3 Phasen für die CPU, 2 für die IGP und einer Phase für die System Agent. Die Spannungsversorgung für den Speicher besteht aus einer Phase. Die verwendeten Wandler sind Fairchild FDMF5823DC, die auf jew. 55A spezifiziert sind. Durch den Formfaktor bedingt ist der Platz auf dem PCB sehr rar, infolgedessen ist die Spannungsversorgung ist für den Betrieb bei Standardtakt oder einem leichten OC gedacht. Overclocking Boards warten typischerweise mit 8-12 Phasen für die CPU auf. Nichtsdestotrotz kann mit diesem Board alltagstauglich übertaktet werden, im 24/7 Betrieb sind 4500MHz kein Problem.
Die Load Line läuft standardmäßig nach Intel Vorgaben, zwischen Leerlauf und prime95-Last hat man bei 4500MHz einen VDroop um etwa 80mV, was erwünscht und für die CPU gesünder als eine angeschaltete LLC mit VCore Overshoot unter Last.



Das BIOS hat MSI gegenüber der letzten Generation weiter verbessert. Die ersten offensichtlichen Verbesserungen sind die Wahl einer besser lesbaren Schriftart und die Anzeige von vorgenommenen Änderungen in rot direkt unter der Titelspalte.
Das OC Menü ist im Advanced Modus in der linken Spalte zu finden und bietet eine gut geordnete Liste der Einstellungen. Man hat einen schnellen Zugriff auf die Core/Cache Multiplikatoren, die Spannungswerte sowie die DRAM Einstellungen.

Unglücklich gewählt sind die Bezeichnungen für die Spannungsmodi. Durch den Wegfall der IVR (interne Spannungsregler) der Haswell Prozessoren wird die VCore wieder vom Board bereitgestellt. Wie zuletzt bei Ivy Bridge & Co sind 2 Modi möglich, Fixed und offset. MSI nutzt weiterhin die Begriffe "Override" und "Adaptive", sowie eine Kombination mit Offset. Für Umsteiger von Haswell ist dies sicherlich angenehm, wer von Ivy Bridge oder älter aufrüstet, wird mit neuen Namen für die gleichen alten Spannungsmodi verwirrt.




Neu bei MSI ist der USB Flashback+, mit dem man ein neues BIOS ohne installierte CPU aufspielen kann. Dies ist besonders hilfreich, bei neuen (noch nicht unterstützen) CPU Generationen. Dieses Feature ist schon bei anderen Herstellern vorhanden, der Clou bei MSI ist jedoch die einfache Erkennung des zu nutzenden USB Ports: Dieser steht senkrecht und muss somit nicht durch eine umständliche Recherche im Handbuch identifiziert werden.
Minus für das MSI Z170I Gaming Pro AC: Der senkrechte USB Port ist zwar vorhanden, aber Flashback+ wurde nicht verbaut. Dieser Port erfüllt trotzdem eine besondere Funktion, nämlich das Gewährleisten einer besonders stabilen 5V Versorgungsspannung, wichtig für Audio-Applikationen.

Schon von den Vorgänger-Generation bekannte Komfortfunktionen sind die Profilverwaltung und das Menü nach fehlgeschlagenem POST. Die Profile kann man wahlweise im BIOS abspeichern oder auf einem angeschlossenen USB Stick lagern. Nach fehlgeschlagenem POST wird man gefragt, ob man Standardwerte laden möchte oder die letzte funktionierende Konfiguration.



Die Vor- und Nachteile des MSI Z170I Gaming Pro AC

Allgemein

+ Look&feel hochwertig
+ Einheitliches komponentenübergreifendes Design in rot/schwarz
+ Ausführliche Einbaueinleitung im Handbuch
+ Schneller Winboot (Win7)

- Kein echtes USB 3.1, sondern relabeltes USB 3.0 ("USB 3.1 Gen1")

BIOS

+ Übersichtliche Einstellungen und schneller Zugriff auf Core/Cache Ratio, Spannungen und DRAM Settings
+ Umfangreiches Speicher Menü
+ OC Profile können lokal gespeichert und auf ein USB Medium exportiert werden
+ Falls der Bootvorgang fehlschlägt, Auswahl zwischen letztem funktionierenden Setting oder optimized Defaults
+ Einzelne Einstellungen können als Favorit eingestellt werden und werden auf einer Favoriten-Seite untereinander angezeigt
+ Änderungen der Einstellungen werden rot oben am Schirm angezeigt und vor Verlassen des BIOS zusammengefasst angezeigt
+ Schrift deutlich besser lesbar als bei Vorgängerboards

- Zu niedrig angesetzte Power Limits: Standardmäßiges Throttling der CPU bei moderatem OC von 4.5GHz
- Veränderung des BCLK im BIOS unmöglich (getestete UEFI Versionen: 1.10 und 1.20): BCLK hängt bei 99.5MHz nach Verändern des Standardwerts von 100.0MHz - nur durch einen CMOS Clear behehbbar.

OC

+ Sehr gutes Speicher OC
+ Intel Load Line standardmäßig aktiv

- Vergleichsweise schwache VRM Bestückung, für Alltags-OC jedoch ausreichend
- Keine VRM Optionen (DigitALL Power)
- Keine Load Line Calibration
- Verwirrende VCore Modi

Layout

+ CMOS Reset gut zu erreichen, aber (-) leuchtet nicht, sodass direkter Sichtkontakt nötig ist zum Betätigen.

- Kein Debug Code Display
- Kein An- und Ausschalter auf dem Board
- Keine Messpunkte
- Kein Dual BIOS
- BIOS Flashback+ zum BIOS Flash ohne CPU nicht vorhanden


3.2 MSI GTX 970 Gaming 4G



Die MSI GTX 970 Gaming 4G basiert auf dem NVIDIA GTX 970 Chip mit 1664 CUDA Cores, der standardmäßig bei einem Base Clock von 1050MHz und einem Boost Clock von 1178MHz seine Arbeit verrichtet. Der Speicher taktet mit 1750MHz. MSI übertaktet die Karte ab Werk auf 1114 MHz / 1253 MHz (Boost) im Gaming Mode und 1140MHz / 1279 MHz im OC Mode. Der neue Twin FROZR V Kühler mit vernickelten Heatpipes hält die GPU kühl. Anders als bei anderen Herstellern, wo die Heatpipes mit den Lücken dazwischen direkt auf dem Die liegen, laufen die Heatpipes über der GPU in einer Coldplate zusammen, wobei die Wärme auf alle Heatpipes gleichmäßig verteilt wird.




Im Lieferumfang befinden sich neben der Grafikkarte Schutzkappen für sämtliche Anschlüsse, DVI->VGA Adapter, ein Adapter von 6-Pin auf 8-Pin PCIe sowie eine Kurzanleitung.



Direkt beim Öffnen der Verpackung findet man einen Hinweis auf den "Zero-Fan" Modus. Im 2D-Betrieb sowie bei wenig Last sind die Lüfter ausgeschaltet. Sie fangen erst bei höherer Last an, zu drehen. Die Lüfter des TWIN-FROZR nennen sich "Torx Fans", die Lüfterflügel nennen sich "Dispersion Blade". Durch die gewählte Form des Flügels soll sich der Air flow bei gleichbleibender Lautstärke erhöhen. An der Seite befindet sich eine verstärkende Schiene, um die Grafikkarte vor Durchbiegen im Tower-Betrieb zu schützen. Ein Blick auf die Rückseite verrät, dass Elpida Chips für den Grafikspeicher verbaut sind.



Die Vor- und Nachteile der MSI GTX 970 Gaming 4G

+ Zero Fan / Lüfter aus bei wenig Last bzw. im 2d Betrieb
+ Hochwertiger Kühler mit vernickelten Heatpipes
+ Schutzkappen für sämtliche Anschlüsse sowie SLI Finger und PCIe Anschluss
+ Dezent weißes Leuchtelement (keine "Leuchtampel")
- Elpida Speicherchips sind nicht die erste Wahl für Übertakter


3.3 Corsair RM 650i



Das Netzteil aus der Corsair RM Serie bietet den Effizienzgrad 80 PLUS Gold, modulares Kabelmanagement und 105° Nichicon Kondensatoren. Extra-Features sind die Lüfterabschaltung bei niedriger und mittlerer Belastung, konfigurierbare +12V-Schiene (Single oder Multi-Rail, per Software einstellbar) und ein USB Anschluss zur Nutzung mit der Corsair LINK Software. Am Ende der meisten Kabel sind Kondensatoren eingearbeitet, was für zusätzliche Spannungsstabilität unter Last sorgen soll.

Neben dem ATX 24pin können 4x 6+2pin PCIe Stecker + 1x 8pin CPU und 4 Kabelstränge mit SATA oder Molex Steckern angeschlossen werden. Ein SLI oder Crossfire-System ist somit anschlusstechnisch machbar.



In der Corsair Link Software kann die momentane Belastung der verschiedenen Voltage Rails eingesehen werden. Der Gesamtverbrauch und Wikungsgrad werden ebenfalls angezeigt. Alternativ zur automatischen Lüfterregelung kann dem Lüfter eine feste Prozentzahl zugewiesen werden, mit der er dreht.




Fazit:

+ Modular
+ Semi-Passiver Betrieb
+ Sleeving der Kabel
+ Auslesen der Netzteilwerte möglich mit der Corsair Link Software


3.4 Corsair Neutron XT 240GB




Die Corsair Neutron XT 240GB ist eine SSD im 2,5" Formfaktor mit 7mm Bauhöhe und SATA3 6 GB/s Anschluss. In der Box enthalten ist Rahmen zur Erhöhung auf 9.5mm. Die Geschwindigkeitsdaten lt. Herstellerwebsite: 560MB/s und 540MB/s sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit (ATTO), 100K IOPS / 90K IOPS 4kb random read / write. Die Herstellerangaben werden im Rahmen der Messungenauigkeit eingehalten bzw. leicht übertroffen. Die Corsair Neutron XT240GB mit einem Phison Controller schlägt die Samsung 850 EVO. Dahinter reiht sich eine SSD älteren Baujahrs ein, die Crucial m4 120GB. Weit abgeschlagen sind die Werte der beiden traditionellen HDDs, WD Caviar Blue 3.5" und eine Scorpio Black 2.5".



ATTO-Ergebnisse der Corsair Neutron XT 240GB:



ATTO-Ergebnisse des restlichen Testfeldes in absteigender Reihenfolge:



Die Werte wurden ermittelt bei Standardtakt mit deaktivierten C-States.

Fazit:

+ Sehr gute Transferraten


3.5 Corsair Vengeance LPX 2x8GB DDR4 2666C16 1.2V



Das Kit besteht aus 2x8GB Riegeln in dual rank Konfiguration, Revision 5.29 (Hynix ICs) und ist spezifiziert bei CL16-18-18-35 1.2V bei 1333 MHz. Das PCB hat 8-Layer, die Riegel sind 32mm hoch.




Die metallenen Heatspreader wirken hochwertig und dürften wegen ihrer geringen Bauhöhe keine Einschränkung bei der Wahl des CPU Kühlers darstellen.

Durch die dual-rank Konfiguration bieten 8GB Riegel bei gleichem Takt eine höhere Leistung als ihre single-rank 4GB Kollegen. Zu diesem Vorteil gibt es auch einen Nachteil, durch die höhere Anzahl an ICs bieten dual rank Riegel weniger Spielraum bei OC. Hier muss man abwägen, ob der Geschwindigkeitsvorteil durch die dual Rank Konfiguration dem Taktvorteil der single Rank Konfiguration überwiegt oder andersrum. Für den Nutzer, der mit RAM OC wenig Erfahrung hat, bieten 8GB Riegel eine sehr gute Performance "out of the box", also ohne Feintuning.

Hynix ICs besitzen zwei für OC relevante Eigenschaften: Erstens, mit höherer CAS Latency vertragen die ICs weniger Spannung. Für jede CL-Stufe gibt es eine verschiedene maximal verträgliche Spannung. Zweitens, mit höherem Takt sinkt die Spannungsverträglichkeit ebenfalls. Der Trick besteht also daraus, die optimale Balance zwischen Takt, CAS Latency und VDIMM zu finden. Mit Low-Voltage ICs mit geringerer Spannungsverträglichkeit kann man weniger weit kommen als mit High-Voltage ICs mit hoher Spannungsverträglichkeit. Deswegen reicht es nicht aus, sich Riegel zu suchen, die Timing A bei Takt B mit der geringstmöglichen Spannung stabil laufen.

Auf diesem Kit sind keine Low Voltage ICs verbaut, als Ausgleich dafür sind die Riegel recht gutmütig bei der Spannungsverträglichkeit. Die maximale möglichen Kombination von Takt je CL Stufe und die maximal verträglichen Volt je CL Stufe Kombinationen sehen aus wie folgt:




Stabilitätstest: SuperPi 32M in Windows 7

Im 24/7 Betrieb lassen sich die Riegel problemlos DDR4-3000 15-15-15 1T 1.35V betreiben - meiner Meinung nach ein sehr gutes Ergebnis für ein dual rank Kit, das mit 2666 16-18-18 2T 1.2V spezifiziert wurde!

Fazit:

+ Gute Verarbeitung
+ Gute Übertaktbarkeit
+ Frustfreie Verpackung ohne unnötig große Box


3.6 Corsair Hydro H110i GT



Die Corsair Hydro H110i GT ist eine Komplettwasserkühlung bestehend aus 280mm Radiator, 2x140mm SP140L PWM-Lüftern, und Coldplate/Pumpe-Aufsatz für die CPU mit Corsair Link Anbindung. Die Lüfter sind spezifiziert mit 2100 RPM bei einem Luftdurchsatz von 113 CFM.



Die Montage gestaltet sich mit wenigen Bauteilen einfach und wird im Handbuch gut erklärt. Die Abstände der Gewinde der Backplate müssen an die Maße der Löcher am Sockel angepasst und durchgeführt werden. Von oben schraubt man nun die 4 Abstandshalter in die Gewinde der Backplate ein. Dann setzt man den Montageaufsatz auf die Coldplate und schraubt diesen an dem Abstandshalter fest.

Ich habe zwei Arten des WLP-Auftrags vorgenommen, einmal die Klecks-Methode und einmal das Verstreichen der Wärmeleitpaste auf dem CPU-Die. Methode eins war nicht erfolgreich, trotz ausreichender Menge an Paste ist der Anpressdruck nicht hoch genug, um den Klecks über den Heatspreader der CPU zu verteilen. Mit Variante zwei, dem Verstreichen der Wärmeleitpaste gab es keine Probleme.



Mich hat die Corsair Hydro H110i GT wegen der Entwicklung in der Kategorie Kompaktwasserkühlung über die letzten Jahre interessiert. Ich habe vor Jahren die erste Revision, eine H100 besessen. Sie musste einer "richtigen" Wasserkühlung weichen, da sie sich nicht von einem potenten Luftkühler absetzen konnte.

4 Jahre später ist die Corsair Hydro H110i GT leistungstechnisch ihrem Urvater deutlich überlegen. Der 280mm Radiator ist sehr gut verarbeitet, die Schläuche sind flexibel und gesleevt. Der Pumpenkopf/Coldplate wirkt hochwertig mit seinem silbergrauen Design und dem dezent leuchtenden Corsair Logo.



Im offenen Aufbau ist die Kompaktwasserkühlung für mich eine unglaublich flexible Lösung: Schnell montiert und aufgestellt bei fast der gleichen Leistung, ohne an die sperrige und teure Wasserkühlung im Benchtable gebunden zu sein. Der Umbau zwischen zwei Mainboards, z.B. zwischen dem MSI Z170I Gaming pro AC und der Haswell Testplattform, ist so mit wenigen Handgriffen beendet.

Die Pumpe kann in zwei Schritten gesteuert werden, Silent und Performance. Es gibt 3 Modi für die Lüftergeschwindigkeit, Silent, Normal und Performance. Darüber hinaus kann eine manuelle Lüfterkurve eingestellt werden.



Im Standardmodus drehen die Lüfter relativ langsam und sind entsprechend leise, auch von der Pumpe ist nicht viel zu hören. Mit einem auf 4.5GHz und 1.25V übertaktetem 6700k betragen die Temperaturen betragen ca. 70 Grad in prime95 1344k, und ca. 80 Grad im 18k-Test.
Die Temperatur im 18k-Test ist realitätsfern, zeigt aber, dass die Kühlung selbst im Silent Modus ausreichend ist für einen ungeköpften i7 bei 4500MHz im heißesten Lastfall.




Ich habe zwei K-Proben an den beiden Seiten des Radiators befestigt. Im Silent Modus beträgt die Differenz zwischen warmer und kalter Seite ca. 3 Grad bei Vollast.



Fazit:

+ Gute Kühlleistung
+ Hochwertig wirkender Radiator
+ Gesleevte Schläuche
+ Pumpe leise, Lüfter leise
+ Einfache Montage, Anleitung gut verständlich
- niedriger Anpressdruck


3.7 Core i7 6700k



Das Skylake Flagschiff im Sockel 1151 hat eine Taktfrequenz von 4.00GHz, TDP 95W und ist in 14nm gefertigt. Die Peripherie ist angebunden über 16x PCIe 3.0 Lanes, der Speicherkontroller unterstützt Taktfrequenzen von bis zu DDR4-4133. Features: SSE4.1, SSE4.2, AVX, AVX2, FMA3, Turbo Boost 2.0, Hyper-Threading, VT-x EPT, VT-d, Intel 64, My WiFi, Idle States, EIST, Thermal Monitoring, IPT, AES-NI, TSX-NI, Secure Key, XD Bit, Clear Video HD, InTru 3D, Wireless Display, Multiplikator frei wählbar.


4. Fotostrecke System und Testaufbau

Im offenen Aufbau ist der Zugriff auf einzelne Komponenten am einfachsten. Armaflex ist die Unterlage der Wahl: Nicht leitend und schützt die Unterseite der Hardware vor Kondenswasser. Die geplante Sub Zero Session konnte leider nicht im Rahmen des Reviews stattfinden, dafür fehlen dem MSI Z170I Gaming pro AC die nötige Spannungsversorgung und Settings im BIOS. Nichtsdestotrotz ist so die optimale Kühlung der VRM Sektion des Mainboards und des Speichers am einfachsten gewährleistet.




5. Overclocking

5.1 Der Weg zum 24/7 OC Profil

Die wichtigsten Einstellungen im BIOS für einen stabilen 24/7 Overclock möchte ich hier vorstellen. Angefangen im OC Reiter wird der "OC Explore Mode" auf Expert gesetzt, um auf alle Features Zugriff zu haben. Der "CPU Ratio Apply Mode" wird auf "All Core gesetzt" mit Multiplikator x45 für die Kerne und x42 für den Cache. "EIST" (auch SpeedStep) wird enabled gesetzt, damit der Takt im Idle herabgesenkt wird.

Der präferierte Voltage Mode ist der "Offset Mode", womit die VCore um einen bestimmten Wert nach oben oder unten korrigiert wird. Der optimale Wert für meine CPU beträgt +0.055V.
CPU SA und IO Voltage können als Ausgangswert für erste Tests auf jeweils 1.15V gesetzt werden. Je nach RAM Setting sind diese Werte zu viel oder zu wenig und müssen individuell angepasst werden.

XMP setze ich disabled und stelle den Speichertakt auf DDR4-3000 bei einer VDIMM von 1.35V. Die primären Timings werden gefixt auf 15-15-15-28 320 1T bei tCWL 9. So hat man mit wenigen Eingriffen ein recht straffes Ramsetting. Die korrekten RTL und IO-L für dieses Setting betragen 52-53-6-6.

Sehr wichtig sind die CPU-Features: Die C-States sollten aktiviert sein, und Power Limits müssen händisch angepasst werden. MSI setzt von Werk aus Werte, die OC nicht zulassen. Mit einem Current Limit von 250A sowie Power Limits von 500W wird sichergestellt, dass der Takt unter Last nicht gedrosselt wird.



Hier möchte ich das Rad nicht neu erfinden und nutze als Stabilitätstest den hier im Forum viel genutzten Custom Run von prime95 für jeweils etwas über 90min.

Prime v27.9 64bit Custom in-place ungeköpft:


Prime95 v27.9 64bit Custom in-place geköpft:



5.2 2d Benchmarks OC vs. stock

Gegenüber dem Betrieb bei Standardtakt ist in 2d Benchmarks bei 4500MHz eine gemittelte Leistungssteigerung von +11% zu verzeichnen.


CineBench R15/R11.5, Hwbot Prime: Mehr ist besser
GPUPI, wPrime 32M/1024M, HyperPI 32M: Weniger ist besser

Screenshots der Ergebnisse 6700k@4500MHz:


Screenshots der Ergebnisse 6700k@stock:



5.3 6700k vs. 4790k - pro Takt Leistung bei 4500MHz

Die eigentlich interessante Frage, das Plus der pro-MHz-Leistung der neuen Generation, kann wie folgt beantwortet werden: +9% über die verschiedenen Benchmarks exklusive XTU.
XTU ist ein Intel-eigenes Tuning Tool, in dem eine 32bit prime95 Benchmark-Routine läuft. Zufälligerweise verzeichnet Skylake in diesem Benchmark exorbitante Leistungszuwächse gegenüber Haswell - und dort beginnt meine Skepsis. Was genau hinter den Kulissen abläuft, kann ich nicht sagen. Nicht allzu abwegig wäre der Gedanke, dass Intel sich ein "Verkaufsargument" seiner neuen Chips schafft.


CineBench R15/R11.5, Hwbot Prime: Mehr ist besser
GPUPI, wPrime 32M/1024M: Weniger ist besser


Screenshots der Ergebnisse 4790k@4500MHz:


Screenshots der Ergebnisse 6700k@4500MHz (s.o.):



5.4 Speicher Performance


Read, Write, Copy: Mehr ist besser
Latency: Weniger ist besser

Die Durchsätze steigen gemittelt um 36%, die Latenz verbessert sich um 32%.

Screenshots der Ergebnisse im AIDA Cache and Memory Benchmark:



5.5 3d Benchmarks

Der MSI Afterburner von MSI ist das wichtigste Tool zum Übertakten von Grafikkarten. Spannungsoffset, Power Limits und Taktraten für GPU und Speicher können hier eingestellt werden. Neben den Afterburner ist der MSI CPU-Z Skin ein weiterer Bestandteil des MSI Gaming Brandings, zusätzlich würde ich mir einen MSI Gaming GPU-Z Skin wünschen.

Zurück zur Grafikkarte selber. Ein großes Plus ist die Effizienz der Kühlung: Der Lüfter ist entweder aus oder angenehm leise. Maximal einstellbar sind 1.262V, womit die GPU in meinen Tests auf lediglich 55 Grad erwärmt bei 100% fan.
Ein letztes Wort zur Lautstärke. Ich bin von anderen Grafikkarten die Lautstärke eines Föhns gewohnt, die Kühlung der MSI GTX 970 Gaming 4G ist selbst bei voller Drehzahl angenehm zu ertragen.



In meinen Tests konnte ich die GPU auf 1550-1594MHz übertakten, der Speicher lief zwischen 2000-2042MHz. Im Vergleich zu anderen Karten ist die erreichte Kernfrequenz dieser Karte vergleichsweise hoch. Die verbauten Speicherchips stammen von Elpida. Wenn man sich Karten mit Hynix oder Samsung im Vergleich anschaut, sind die hier erreichten Speichertaktraten ordentlich, aber nicht überdurchschnittlich.

Hier sollten ursprünglich Werte des 6700k zu finden sein. Die CPU ist während des Reviews aus ungeklärten Umständen gestorben, als Ersatz habe ich nur einen gelockten Core i3. Der kleine Zweikerner liefert nicht genug Performance, um die MSI GTX 970 Gaming 4G ausreichend zu befeuern. Deswegen kann ich hier leider nur Ergebnisse der Haswell Plattform veröffentlichen.

Setup: MSI GTX 970 Gaming 4G, Corsair RM650i, Corsair H110i GT, Intel Core i7 4790k @ 5.0GHz, 2x4GB Corsair CMD16GX3M4A2666C10 @ 3000 CL9

5.5.1 3dmark Fire Strike



hwbot Platzierung: Platz 12 von 191 GTX 970 (Stand: 16.11.15)
aerotracks`s 3DMark - Fire Strike score: 12637 marks with a GeForce GTX 970

5.5.2 3dmark Fire Strike Extreme



hwbot Platzierung: Platz 12 von 89 GTX 970 (Stand: 16.11.15)
aerotracks`s 3DMark - Fire Strike Extreme score: 6362 marks with a GeForce GTX 970

5.5.3 Unigine Heaven extreme



hwbot Platzierung: "Bronze" - Platz 3 von 83 GTX 970 (Stand: 16.11.15)
aerotracks`s Unigine Heaven - Xtreme Preset score: 4322.97 DX11 Marks with a GeForce GTX 970

6. Fazit

MSI hat mit der Gaming Series eine produktübergreifend optisch und funktionell verknüpfte Marke aufgebaut.
Corsair bietet mit der Link Software ein Tool, um sämtliche Produkte mit entsprechendem Anschluss über ein Interface zu steuern.

Die MSI GTX 970 Gaming 4G ist eine leise Grafikkarte mit sehr gutem OC-Potential. Im 2D Betrieb und bei mittlerer Last bleiben die Lüfter abgeschaltet. Spulenfiepen konnte ich keines feststellen. Die Grafikkarte ist sehr gut verarbeitet und mit einer Reinforcer Plate geschützt gegen Durchhängen bei Betrieb in einem Tower. Die maximal einstellbare GPU Spannung beträgt 1.262V.
In Benchmarks liegt die GTX 970 übertaktet schon mit Standardkühler in etwa gleichauf mit einer ebenfalls übertakteten, aber wassergekühlten Radeon R9 290 aus dem AMD Lager. Auf der Pro-Seite für NVidia steht die moderate Hitzeentwicklung, auf der Kontra-Seite für AMD stehen Blackscreens bei Speicher OC, Bildflackern bei Overvoltage der GPU und der hohe Aufwand für die Kühlung. Mit der GTX 970 Gaming 4G bietet MSI eine rundum sehr gute Grafikkarte in der oberen Mittelklasse, die ich ohne Vorbehalt empfehlen kann.

Das MSI Z170I Gaming pro AC bietet eine optisch ansprechende und kompakte Plattform für die neuen Skylake Prozessoren. Das UEFI wurde gegenüber der letzten Generationen deutlich verbessert und gefällt mir sehr gut. Einen positiven Eindruck hinterlassen haben die Speicher-OC Fähigkeiten des Boards. Nicht gefallen haben mir die für Overclocking knapp bemessene Spannungsversorgung, das Fehlen von VRM Einstellungen, das Fehlen eines Debug Code Displays, das Fehlen von Messpunkten und das Fehlen von Dual BIOS und USB Flashback+. Nervig ist der 99.5MHz BCLK Bug, der bei Verändern des Referenztaktes abseits der 100MHz auftritt und nur durch einen CMOS clear behoben werden kann.
Empfehlen kann ich das Board Usern, die an den ITX Formfaktor gebunden sind und sich in wenigen Schritten ein System mit 4.5 - 4.6 GHz CPU-Takt aufbauen wollen.
Für Power-User, die mehr als XMP und vorgefertigte OC-Profile nutzen, hätte es einiges an Potential gegeben: Die Vorteile beim RAM OC mit nur 2 DIMM-Steckplätzen wären eine gute Basis für mehr gewesen. Leider wurde an zu vielen anderen Ecken gespart, die für diese Zielgruppe notwendig sind. Ich selber würde ich mir das Board wegen der genannten Einschränkungen nicht kaufen.

Die 2x8GB Corsair Vengeance LPX 2666C16 mit dual rank Hynix lassen sich mühelos auf DDR4-3000 übertakten und verbessern so die Speicherperformance gegenüber Stock Einstellungen um über 35%. In dieser Preisklasse ist dieses Kit (ver. 5.29) unter 8GB Riegeln eine sehr gute Wahl.

Wer einen Chip der älteren Generation (2 Jahre +) besitzt, kann sich bei einem Upgrade auf Skylake über größere Performancegewinne freuen. Wer einen übertakteten Haswell besitzt, bekommt mit einem Skylake entweder @stock eine Nullrunde, oder muss seinen neuen Chip mindestens genauso hoch übertakten für einen hohen einstelligen Prozentzuwachs.

Die Corsair Hydro H110i GT Kompaktwasserkühlung bietet ausreichend Leistung für einen übertakteten 4-Kern Prozessor bei leisem Betriebsgeräusch. Ein Austausch der Intel-Wärmeleitpaste zwischen Die und Heatspreader ist jedoch Pflicht, um mehr als 4500MHz vernünftig zu kühlen.

Das Corsair RM 650i Netzteil liefert mehr als genug Power für einen übertakteten 6700k und die übertaktete MSI GTX 970 Gaming 4G. Der Lüfter arbeitet in fast allen Lastszenarien passiv, nur bei Volllast mit hohem CPU- und GPU OC gleichzeitig dreht er mit geringer Drehzahl. Gefallen hat mir die Auslesemöglichkeit der Betriebswerte in der Corsair Link Software.

Die Corsair Neutron XT 240GB verrichtet ihren Dienst flott mit sehr guten sequentiellen Schreib- und Lesewerten.


Ich möchte mich herzlich bedanken bei MSI, Corsair und hardwareluxx für die Gelegenheit, an diesem Community-Review-Projekt mitwirken zu dürfen.
 
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JZ_

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Iserlohn
+ Schneller Winboot (Win7), keine Hänger wie bei z.B. einigen ASRock Boards.
Ist nicht böse gemeint, aber habe hier alle ASRock Z170 Boards im Einsatz und keins hatte Hänger bei Win7/8/10.

Einzigst das erste BIOS hatten Bootverzögerungen, wie anfänglich alle Hersteller mit BUGs kämpften.

Also schon längst behoben ;-)
 

Cabel

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Kurze Frage:
Warum ist dein 6700k ungeköpft kühler als geköpft Hast du die Werte verdreht?
 

obarok_9

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Saubere Arbeit!
Brauchbares und informatives Review!
Danke! ;)

der HyperPi-32m Wert der CPU bei dem Takt überzeugt allerdings nicht, kann es sein wegen HT?
 

aerotracks

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@Cabel: Die Werte passen so. Ungeköpft gemittelte 79.5° unter Last, geköpft mit Grizzly Paste unter der Haube 64.25°C. Blau für ungeköpft und rot für geköpft war nicht die beste Farbwahl, das gebe ich zu. :d

@JZ: Mit dem OCF habe ich aktuell keine Probleme, die anderen beiden Bretter (Extreme 6, Extreme7+) habe ich Mitte August getestet, und da war es wirklich schlimm. Schön zu hören, dass das mittlerweile gefixt ist - werde ich korrigieren.

@obarok_9: Danke :)
Für HyperPi ist HT aktiviert und es laufen 8 Instanzen von 32M. Mit nur 4 Instanzen 32M und HT disabled wäre die Zeit deutlich besser.
 
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Cabel

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Ich meinte im Idle! Hätte ich dazu schreiben sollen.
 

aerotracks

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Gut beobachtet, das liegt am VCore Modus. Die CPU konnte nach dem ersten Custom Run kein Offset mehr.
 

Cabel

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Warum das nicht mehr?? Irgendwie scheint ja der 6700K verbugt zu sein,oder??? Und ich wollte mir noch auch einen holen. Vielleicht ist die neue Rev ja besser!?
 

Wernersen

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Gutes Review :bigok: soviel Text wie nötig.
Alles wichtige und wesentliche ist objektiv beschrieben.
 

Punk Sods

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Sauber gemacht. :)

Aber der Tisch auf deinen Bildern hat mir noch nie gefallen. :d

Apropos ASRock, bei mir ruckelt auch nichts. Kann aber unter ungünstigen Umständen im Zusammenhang mit der Intel RST Software auftreten.


Gruß

Heinrich
 
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aerotracks

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Danke Werner und Heinrich :)

@Cabel: Wissen tue ich es nicht, aber meine Meinung zu der Geschichte ist, dass dieser Chip nicht hätte durch die Endkontrolle kommen sollen.
 
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Cabel

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Also von mir auch erstmal ein Lob für das tolle Review. Muss wohl untergangen sein.... ;)

Wo bekommst du denn die Chips her?? :d Hast du gute Connections? Oder wurde der auch fürs Review gestellt?
 

Wernersen

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Manche Chips gehen halt einfach drauf. Das Extreme6 z.B. hatte sich auch ohne jeden Grund verabschiedet.
Man steckt einfach nicht drin. Es haben sich aber schon einige Skylake Chips, Boards und RAMs verabschiedet, wie man so liest.
 
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aerotracks

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Connections? Hätte ich gerne. :xmas:

Die CPUs kommen von uns, die wurden nicht gestellt. Ich habe Ende August bei einem der großen Online Versandhäuser bestellt, Anfang Oktober war sie dann da.

Also von mir auch erstmal ein Lob für das tolle Review. Muss wohl untergangen sein.... ;)
Ist schön, Feedback zu lesen - freut mich, dass es dir gefällt. Der Knopf dazu befindet sich übrigens links unten im Anfangspost :d
 
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Cabel

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Push the Button....Done! ;)

Gerne doch! :) War ja viel Arbeit...

@Werner

Ernste Frage:
Soll ich dann lieber warten mit meinem Sys verkaufen und auf Skylake umzustellen? Also auf neue Revision und neue Testberichte von euch zu warten?
 

swdtechnik

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Sehr schönes Review, detailliert, informativ, einfach Prima :)


Gruß
swdtechnik
 

Wernersen

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@Werner

Ernste Frage:
Soll ich dann lieber warten mit meinem Sys verkaufen und auf Skylake umzustellen? Also auf neue Revision und neue Testberichte von euch zu warten?
Warten kann man immer, nur wie lange sollte man warten?
Ob dieses verbesserte Energie-Management wirklich Vorteile bringt?
SR2BR ohne SGX
SR2L0 mit SGX
 

obarok_9

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Warten kann man immer, nur wie lange sollte man warten?
Ob dieses verbesserte Energie-Management wirklich Vorteile bringt?
SR2BR ohne SGX
SR2L0 mit SGX
ganz genau das interessiert mich ebenfalls!
werden die frischen CPUs 6600K und 6700K mittlerweile als SR2L4 bzw. SR2L0 ausgeliefert oder wird dies eher wieder ein Misch-Masch mit older und new werden?
 

dannyl2912

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Die synthetischen Benchmarks sind zwar nett, um eine Hausnummer zu bekommen - liegt wohl immer noch zu weit von der Realität entfernt. In meinem Real-Benchmarks habe ich extra ein Programm geschrieben, dass eine gewisse existente Datenmenge kopiert. Dabei habe ich die Datenmenge immer weiter nach oben korrigieren müssen, da eine Neutron XT gegen eine 850 Pro langsamer sein muss.

Am Ende habe ich die Übertragungsraten für Lesen und Schreiben bei vielen kleinen und einer großen Datei. Und darf ich am Ende noch etwas dazu sagen? Es interessiert nicht mal jemanden. Man macht ein OS, etwas Software drauf und ein paar Spiele dazu. Es wird kaum jemanden geben, permanent Daten von oder zu einer SSD kopiert. Zahlen sind nur fürs gute Gewissen, in der Praxis macht fast jeder das gleiche damit. Daher habe ich gesagt, dass man gegenüber der herkömmlichen Festplatte einen Wow-Effekt haben wird.
 

aerotracks

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Kritik ist natürlich erlaubt. Das Testen von SSDs ist eine Wissenschaft für sich, und mir ist auch bewusst, dass die sequentiellen Transferraten nur die Spitze des Eisbergs sind. Die Herstellerangaben wurden aber eben mit ATTO gemacht, und deren Einhaltung habe ich überprüft. Da wäre sicherlich auch mehr gegangen, aber der thematische Fokus meines Reviews liegt im OC - und SSDs kann man leider nicht übertakten. :d
Dannyl2912 hat sich damit etwas ausführlicher befasst (dein Review hat mir sehr gut gefallen), da findet ihr mehr Infos zur SSD als hier.
 
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