[Sammelthread] Mountainbikes

Helmpflicht bin ich auch stark für.
Gegen direkte Pflicht (mit Strafen), für indirekte Pflicht (sprich Regressmöglichkeit und befreiung von Schadensersatzansprüchen im Unfall-Fall).
Soll jeder ohne fahren dürfen, wenn er will und das für richtig hält (aus welchem Grund auch immer).
Den daraus resultierenden Schaden dann anderen umhängen => sicher nicht.
Fährt dich ein Auto an, egal ob verschuldet oder nicht, zieht man halt immer den kürzeren.
Am Ende hat der Autofahrer die Arschkarte, weil zu 90% der Radfahrer schuld ist.
Ich seh ja, wie sie fahren, die coolsten Outlaws überhaupt. Sobald dann irgendwas ist, flennt der Outlaw nach dem Law.
Ein bemerkenswert großer Teil verhält sich einfach massiv Asozial, zumindest in Wien. Das wird in dem Thread keiner hören wollen, ist aber so.
Noch schlimmer ist das Rollergesindel auf der Straße, fahrlässiger gehts nicht.

Disclaimer: Ich bin kein Rad-Hasser oder so, ich bin früher selbst sehr viel gefahren, momentan weniger (aus Gründen).


E-Bike halte ich für keine schlechte Sache btw.
Aus sportlicher Sicht vielleicht eine "Weichei-Sache", praktisch aber in Ordnung.
Zudem natürlich eine total versnobte Sache, ein Fahrrad für den Preis eines Gebrauchtwagens zu kaufen, aber das ist ein anderes Thema.
Wenns einem weiter bringt, warum nicht.

Ich halte das E-Bike für die "sicherste" "alternative Fortbewegungsart", die Fahr ist viel Stabiler als mit so einem E-Roller und das Verletzungsrisiko im Unfall-Fall auch geringer. Klassischer Bike-Unfall ist zar schmerzhaft und nicht nice, mit dem E-Scooter ist das aber noch ne ganz andere Liga, wie es einem da aus dem Stand auf die Fresse (wortwörtlich) legt. Wennst da nicht grad nen Downhill-Fullface Helm trägst, ist eine richtig üble Kopfverletzung eigenltich vorprogrammiert.


E-Bike ist halt im Alltag sicher geil (wenn das Leben so angelegt ist, dass man mit dem Fahrrad viele Wege erledigen kann, was bei mir momentan leider nicht so ist).
Aus Autofahrersicht find ich E-Bikes auch okay, sind schneller und damit weniger störend in der Stadt, sind eigenltich angenehme Verkehrskollegen.
In der Freizeit auch, weil die Reichweite einfach viel größer wird und man somit viel mehr Ziele anfahren kann und dadurch mehr Abwechslung, Spaß und Entdeckungserlebnis hat.



Ernsthafte Frage:
Wie ist das mit dem E-MTB so zum bergabfahren, stört das (massiv höhere) Gewicht, gewöhnt man sich dran, sind die Bikes entsprechend massiver mit mehr Federweg usw. (ich meine ja) geworden, so dass das eigenltich kompensiert wird?

Diverse Fahr-Tricks werden wohl schwerer gehen, weil man das Rad nicht so einfach in die Luft bekommt, oder? Ich bin immer sehr gern Hardtail gefahren, weil ich diese starre Verbindung zum Hinterrad irgendwie mochte, war fahrtechnisch immer eine nette Spielerei.

Mitm Fully drüberbügeln ist die eine Sache, aber diese Hardtail-Spielerei fand ich immer nett.
 
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Gegen direkte Pflicht (mit Strafen), für indirekte Pflicht (sprich Regressmöglichkeit und befreiung von Schadensersatzansprüchen im Unfall-Fall).
Soll jeder ohne fahren dürfen, wenn er will und das für richtig hält (aus welchem Grund auch immer).
Den daraus resultierenden Schaden dann anderen umhängen => sicher nicht.
Auch ne gute Idee! Würd ich auch so befürworten
Zudem natürlich eine total versnobte Sache, ein Fahrrad für den Preis eines Gebrauchtwagens zu kaufen, aber das ist ein anderes Thema.
Naja...es gibt auch da von bis...
Das E-MTB Hardtail meiner Freundin hat auch weniger gekostet als mein Bio-Fully. Oder es war in etwa gleich.
Um 2600€ rum meine ich.
Wie ist das mit dem E-MTB so zum bergabfahren, stört das (massiv höhere) Gewicht, gewöhnt man sich dran, sind die Bikes entsprechend massiver mit mehr Federweg usw. (ich meine ja) geworden, so dass das eigenltich kompensiert wird?
Noch nicht getestet, aber der Schwerpunkt ist ja weiter unten. Stelle mir das nicht so schlecht vor.
 
So ein 12kg Hardtail bekommst halt bequem hoch (vorn/hinten) um damit was auch immer zu machen... weisst wie ich meine?
 
Jaja, checke schon.
Aber ich bin auch keiner der jetzt irgendwie auf ner Jumpline unterwegs ist. Ich kanns daher nicht beurteilen. Aber könnte mir den Schwerpunkt gut für kurviges vorstellen.
 
Ich fahre auch nur mit Helm da ich die meiste Zeit im Wald und unebenem Gelände unterwegs bin halte ich das schon für Sinnvoll. Schädelbasisbrüche sind jetzt nicht etwas wo ich denke "joa, das fehlt in der Sammlung noch".
 
Zuletzt bearbeitet:
„Bei 74% der Unfälle zwischen Pkw und Fahrrad lag die Hauptschuld beim zweispurigen Fahrzeug,…“
Ich seh ja, wie gefahren wird.

Unabhängig davon, ob ich zu Fuß unterwegs bin, mit dem Rad fahre oder mit dem KFZ.
Auch als Radfahrer ist man durch Radfahrer gefährdet, auf Wiener Radwegen sogar primär.


... und ums Thema Motorrad, geht es hier ja ohnehin nicht. Das ist eh wieder ganz was eigenes.
Und ja, der SUV-Boomer ist immer eine Gefahr, egal womit man unterwegs ist. Ist halt mit 180 am Bike nochmal blöder als im Auto mit 60.
 
Es gehört einfach immer ein Helm getragen auf dem Rad. Punkt.
Im Straßenverkehr ist das mMn einfach ein Unding wenn man dort ohne Helm unterwegs ist.
Bin jetzt über 50 ohne Helm und lebe immer noch...
Das ist das dümmste Argument jemals....
 
Es gehört einfach immer ein Helm getragen auf dem Rad. Punkt.
Sehe ich auch so. Zumal die Fahrradhelme ja kaum was wiegen oder sonst stören. Bei einem Mofa braucht man ja auch einen Helm, der ist sogar nochmal ne andere Hausnummer obwohl die dinger offiziel auch nur 25 fahren.
 
Ich seh ja, wie gefahren wird.

Das Grundproblem ist einfach, dass die Verkehrsführung für Fahrradfahrer von Vollidioten gemacht wird. Oftmals wird man auf schlecht passierbare Wege gelotst, von parkenden Autos blockiert, oder wird genötigt auf der falschen Straßenseite zu fahren, weil man keine Weltreise machen will.

Autos haben heutzutage im besten Fall nichts mehr in der Innenstadt verloren. Parkhäuser außerhalb bzw in Einkaufszentren, Fortbewegung dann zu Fuß, Rad, Scooter, Bus etc.
Diese rollenden Festungen mit blinden Rentnern und pubertierenden Assis, zerstören das ganze Leben in unseren Städten.

Dann braucht man bei humanem Tempo auch keinen Helm oder Neckguard, wie beim Sport machen.
 
Das Grundproblem ist einfach, dass die Verkehrsführung für Fahrradfahrer von Vollidioten gemacht wird.
Die Verkehrsplanung kann allgemein nur als Sabotage bezeichnet werden.
Hier beschreibt der "oberste" Verkehrsplaner aus Wien, wie der Verkehr aus ideologischen Gründen absichtlich sabotiert wird, unter anderem mit dem Radfahrer als "Sabotagebehelf" (der Radfahrer wird also vorsätzlich einer erhöhten Gefahr ausgesetzt, um den gehassten Autoverkehr zu behindern).
Das wahre Problem ist, dass die Politik mit ihrer Verkehrsplanung und die Medien mit ihrer Berichterstattung die verschiedenen Verkehrsteilnehmer gegeneinander aufhetzt.

Es wäre alles so einfach, ein sinnvolles Zusammen wäre für alle einfach zu erreichen, würde man wollen.
Autos haben heutzutage im besten Fall nichts mehr in der Innenstadt verloren.
Nunja, das ist grundsätzlich richtig, allerdings fährt nicht jeder zum Spaß. Gibt so viele, die beruflich unterwegs sind, als Techniker, Lieferanten etc... auch die brauchen eine Straße.
Klar, du hast recht, allerdings hat die Politik da total versagt in den letzten 50 Jahren, ich kenne kaum Städte, wo dieses Thema irgendwie sinnvoll gelöst ist.
 
Aus sportlicher Sicht vielleicht eine "Weichei-Sache", praktisch aber in Ordnung.



Ernsthafte Frage:
Wie ist das mit dem E-MTB so zum bergabfahren, stört das (massiv höhere) Gewicht, gewöhnt man sich dran, sind die Bikes entsprechend massiver mit mehr Federweg usw. (ich meine ja) geworden, so dass das eigenltich kompensiert wird?

Wenn du mit dem E-Bike das gleiche fährst wie mit dem Bio, dann ist es natürlich die "weichei Sache".
Du kannst aber die gleiche Distanz schneller zurücklegen. Und dadurch z.B. am Feierabend öfter mal eine Runde machen, die du sonst nur am Samstag schaffst. Dadurch machst du effektiv dann mehr.
Das andere, und das begreifen viele nicht, ist dass du halt anspruchsvolleres machen kannst. Technische, steile Aufstiege. Meine Freundin meinte auch immer, sie möchte nur Bio, weil sie das Training möchte.
Nun hat sie auch eingesehen, dass unsere e-Bike Runden oft anstrengender sind, weil man eben nicht in gleichmässig langsamen Tempo eine Strasse hoch kurbelt. Oder man fährt halt dann auch öfter mal da, wo keine Bahn ist.
Das andere ist halt auch, dass dadurch Leute zu dem Sport kommen oder beim Fahrradfahren bleiben, welche sonst nichts machen würden. Ich wäre mit meiner Kondition und meinem Gewicht nie zum Mountainbiken in der Lage gewesen bzw. nur nach Jahrelanger Vorbereitung. und bis dann wäre ich sicher nicht dabei geblieben. und für ältere Leute kannst halt auch eine Stütze sein.


zum Bergabfahren:
Ich bin von anfang an mit dem eBike gefahren, kann den Vergleich persönlich nur schlecht ziehen. Wüsste aber nichts, wo ich sagen würde "hätte ich jetzt ein leichteres Rad, dann würde ich das wagen".
Natürlich gehen mit dem Bio Bike die Tragestellen einfacher.
Meine Freundin, die ja beides fährt, sagt schon, dass das eBike bergab "mehr schiebt". Die Bremsleistung also vielleicht nicht so gut ist. Allerdings kannst du z.B. dann auch komprpmisslos den Reifen mit dem besten Grip fahren, weil der Rollwiederstand etwas zu vernachlässigen ist, während du beim Bio Bike eher einen Kompromiss nimmst, da du auch noch hochtreten musst. Das gleicht dann diesen Nachteil aus.

Was zweifelsfrei ein Vorteil ist ist in verblockten Teilen oder wenn viel Schutt rumliegt, dass das eBike mit dem Gewicht halt etwas satter leigt. es wird nicht ganz so sehr beeinflusst von Steinen etc. sondern fährt da etwas stabiler durch.

Und auf mein Gewicht machen die 10kg die das Rad maximal schwerer ist einfach auch nicht mehr all zu viel aus.
 
Wenn du mit dem E-Bike das gleiche fährst wie mit dem Bio, dann ist es natürlich die "weichei Sache".
Eh klar, drum auch die Anführungszeichen.
Und auf mein Gewicht machen die 10kg die das Rad maximal schwerer ist einfach auch nicht mehr all zu viel aus.
Doch, Radgewicht macht (bio) schon was aus... es ist nicht ganz grundlos, dass die Bike-Leute teilweise sehr viel Geld für Leichtbau ausgeben (und ausgegeben haben).
So egal ist das nicht.
Drauf möcht ich aber gar nicht viel rumreiten.

Ist wsl auch so, dass sich Hardtail ja grundsätzlich schon mal gut anders fährt als Fully.
Gut, heute haben E-Fullys für Frührentner schon Federwege wie "schwere Freerider" vor 20 Jahren, so geht die Zeit halt weiter, dank E ist das aber auch bequem fahrbar.
 
Wie ist das mit dem E-MTB so zum bergabfahren, stört das (massiv höhere) Gewicht, gewöhnt man sich dran, sind die Bikes entsprechend massiver mit mehr Federweg usw. (ich meine ja) geworden, so dass das eigenltich kompensiert wird?

Also Downhill würde ich mit meinem EBike nicht fahren wollen. Das Gewicht macht sich doch sehr stark bemerkbar. Man bekommt das Rad natürlich schwerer herum. Der Schwerpunkt ist auch anders und etwas seltsam. Mitte unten der schwere Motor und weiter vorne am Rohr der Akku. Der ganze Schwerpunkt ist daher eher nach vorne verschoben. Ich würde auch in keinem Fall sagen, dass er tiefer ist, durch den Akku.
Als ich das erste mal einen kleineren Sprung mit einem EBike gemacht habe, war ich etwas überrascht, wie sehr es vorne nach unten zieht und ich doch arg nach hinten gehen musste um es auszugleichen. Kenne ich von Biobikes so nicht. Bei meinem aktuellen ist das nicht anders.
Ich rutsche mit EBikes auch häufiger über das Vorderrad und nein, das liegt nicht an den Reifen. Es ist einfach das Gewicht. Also auf Downhill Strecken und sehr schnellen steilen Abfahrten, würde ich ein Biobike immer vorziehen.
Für alles andere, würde ich immer das EBike vorziehen.
 
Die Full Power MTBs machen im Downhill keinen Spaß. Generell langsam in der Geschwindigkeit, schwerfällig im Kurvenwechsel, Abziehen auch deutlich schwerer und weniger Pop. Was sie aber haben ist Laufruhe, du kannst irgendwelche verwurzelten oder verblockten Sachen runter fahren wo mit BioBike schon ordentlich zu kämpfen ist.
Panzer beschreibt es eigentlich ganz gut.
Bin mal ein Light MTB gefahren, Speci Kenevo. hatte knapp 18KG Gewicht. Das fühlt sich an wie ein Enduro mit etwas Übergewicht, ziemlich na dran am BioBike. Fehlt halt aber leider etwas Power und vor allem Reichweite. Hatte das Ding auf meinen Hometrails (Dresdner Heide) mit knapp 40km leer gefahren.
 
Es gehört einfach immer ein Helm getragen auf dem Rad. Punkt.
Im Straßenverkehr ist das mMn einfach ein Unding wenn man dort ohne Helm unterwegs ist.

Das ist das dümmste Argument jemals....
Mit dem Argument eigene Sicherheit können wir bestimmt noch viel mehr Dinge im Leben verbieten oder?
Ich fahre vielleicht umsichtiger/vorsichtiger als andere mit Helm weil die sind ja geschützt.
Das MTB als Sportgerät/Bikepark genutzt macht es aber Sinn weil viel mehr (vermeidbares) Risiko.
Wie viele von hier haben sich schon die Knochen im Bikepark/auf Abfahrten zerstört und wie oft sind sie auf die Rübe gefallen (?).
(Klar widerspricht meine Sichtweise der allgemeinen Logik)
 
Ist doch schön, wenn die Solidargemeinschaft dann deinen Schaden bezahlen darf.. Mach ich gern :) Vor allem, weils auch gar nicht vermeidbar gewesen wäre. Ich hab das beste Beispiel für so einen renitenten Menschen in meiner Nachbarschaft. "Ich fahre doch super", "Es ist noch nie was passiert".. Mit Ende 50 aufm Radweg bei niedriger Geschwindigkeit touchiert worden, zur Seite gefallen auf den Schädel und ab dem Tag Vollpflegefall nach Hirnblutung usw... Der Typ ist vorn paar Jahren verstorben mit Ende 70, Frau hat ihn 20!!! Jahre gepflegt... Aber Helm ruiniert ja die Frisur, klar Dieter... Krankenversicherung sollte die Behandlung in Rechnung stellen, belastet es wie auch andere Sachen die leeren Kassen nciht weiter und jeder kann selbst entscheiden, was er sich und seiner Familie unter Umständen antun möchte.

Full Power Ebike bergab ist Gewöhnungssache. Wenns richtig steil wird, schiebt das Teil natürlich mit 8kg Zusatzgewicht auch mehr. Sobald es ordentlich grob wird, ists durch die Trägheit spürbar laufruhiger, da gibts allgemein kaum Nachteile. Man muss klar mehr Kraft aufwenden, um das Ding in den Kurven runterzudrücken und es aktiv zu fahren. Zeigt sich bergab auch ganz klar im Pulsverlauf, der durch die Bank 5-10 Schläge höher ist bei gleichem Tempo, wenns nciht nur geradeaus geht. Kommt aber auch ziemlich auf das Bike selbst an. Meins hat z.b. rechte lange Kettenstreben, ist aber dennoch noch ziemlich agil für nen 23kg Bike.. Mein Bio Enduro war länger vom Radstand und 7 kg leichter, fuhr sich aber in kurvigen, steilen Stücken wie ne quergelegte Eisenbahnschiene. Hat alles am Ende Vor- und Nachteile. Mit dem richtigen Ebike, das zu dem eigenen Fahrstil, lassen sich die meisten Nachteile kaschieren.

Beim Springen ist das Ding auch träger. Weniger poppig finde ich meins z.B. gar nicht. Durch die Trägeheit bleibts aber in der Luft ziemlich stabil. Da muss man schon extrem dumm vorbelastet haben, dass das Bike komplett unerwartet wieder landen will.
 
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