[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Gehälter zu spät und unregelmäßig
Das ist richtig ätzend, weiß man gar nicht zu schätzen wenn man das nicht kennt. In meiner ersten Firma kam das Gehalt auch öfters mal erst am 2. oder 3. im Monat und dann hatte ich schon die ersten Lastschriften zurückgehen weil so wenig aufm Konto war. Mein jetztiger AG zahlt immer einige Tage vor Monatsende.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ein besserer Ansatz wäre doch: Wie gebe ich weniger aus?
Da könnten auch Rentner von betroffen sein, daher lassen wir das besser sein.
 
Der unbezahlte erste Karenztag wäre spannend, klar melden sich die Leute weniger krank.
Ich frage mich warum muss es unbedingt der erste sein und nicht der zweite oder dritte? Würde doch auch was bringen.

Thema 1000€
Wäre doch intelligent von einigen Firmen eine anstehende Gehaltserhöhung für ein paar Monate auf einen Schlag zu zahlen und erst dann im Monatstakt.
Dann wäre die gesparte Steuer für den AN ein Gewinn.
 
Das mit den 1.000 € ist halt auch "etwas" Glückssache.

Wenn man schon das Glück hat und nach Tarif bezahlt wird, aber dieses Jahr keine Tarifverhandlungen mehr anstehen, dann wird man das auch nicht bekommen.

Damals haben sie beim Öffentlichen Dienst die 1.000 € Inflationsprämie doch auf Monate aufgeteilt, um die Laufzeit zu strecken. :shot:
 
Alter, nein die Regierung kann das nicht frei entscheiden, das macht der BT.
Also entweder reden wir aneinander vorbei oder du bist auf dem völlig falschen Dampfer.

Wenn der Mindestlohn geändert werden soll in der Höhe, sprich angepasst werden, dann empfiehlt eine Kommission etwas und die Regierung setzt es um oder nicht. Der Bundestag ist hier nirgends involviert...
Ich habe nie von einer gesetzlichen Änderung vom Mindestlohn gesprochen und mit "politisch" ist gemeint, dass es eine (partei)politische Entscheidung sein kann, der Empfehlung der Kommission nicht folge zu leisten.
 
Wenn der Mindestlohn geändert werden soll in der Höhe, sprich angepasst werden, dann empfiehlt eine Kommission etwas und die Regierung setzt es um oder nicht.
Richtig
Aber die Regierung kann nicht einfach eine andere Summe nennen.
Der Bundestag ist hier nirgends involviert...
Falsch, er ist involviert wenn man den Mindestlohn politisch ändern will
MiLoG §1 (2)
Die Höhe des Mindestlohns beträgt ab dem 1. Oktober 2022 brutto 12 Euro je Zeitstunde. Die Höhe des Mindestlohns kann auf Vorschlag einer ständigen Kommission der Tarifpartner (Mindestlohnkommission) durch Rechtsverordnung der Bundesregierung geändert werden.
 
Willst du mich verarschen? Erst schreibst du die Regierung kann es nicht, der BT macht es und jetzt behauptest du es wieder und zitierst eine Quelle heran, in der literally "BundesREGIERUNG" steht....
 
NEIN VERDAMMT! Lies doch mal deine eigene Quelle!
Die Höhe des Mindestlohns kann auf Vorschlag einer ständigen Kommission der Tarifpartner (Mindestlohnkommission) durch Rechtsverordnung der Bundesregierung geändert werden.
Die Bundesregierung kann den Mindestlohn anpassen. Per Verordnung ohne Bundestag. Die Empfehlung der Kommission kann sie folgen oder ignorieren. exakt das steht dort.
 
„Die Höhe kann auf Vorschlag“

Der Vorschlag ist die notwendige Bedingung für die Änderung ohne Vorschlag kann die BuReg keine Rechtsverordnung erlassen.
 
Und wo habe ich behauptet, dass die Regierung ohne Vorschlag agieren kann?

Und mal ehrlich, wenn die Regierung sagt, Wir heben den Mindestlohn zwar an, aber nicht so hoch wie ihr vorschlagt oder gff. wir wollen sogar höher, dann gehst du allen ernstes davon aus, dass die Kommission dann sagt, dann passen wir gar nicht an statt ihren Vorschlag entsprechend anzupassen? Die Regierung hat mittelbaren Einfluss darauf, allein wenn sie nur ablehnen kann.

Darüber wäre eine politische Änderung (politisch hier auch tatsächlich mit politischem Verfahren) außer in der Ausnahme einer Minderheitsregierung maximal durch den Bundesrat zu stoppen. Denn die Regierung stellt (eben außer bei einer Minderheitsregierung) im Bundestag die Mehrheit. Diese formelle Trennung zwischen Regierung und Bundestag ist in der Praxis fast immer irrelevant.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wo ist dann der Unterschied zwischen Regierung und BT, wenn die Regierung die Mehrheit im BT hat? Dein ganzer Einwurf, dass nicht die Regierung sondern der BT relevant ist, wird damit doch nichtig sofern eine Mehrheitsregierung besteht.
 
Leute kommt, die Diskussion ist doch jetzt echt unnötig. Wenn es nicht gerade ne Minderheitsregierung ist ist sie logischerweise auch meistens Beschlussfähig im BT. Spannender ist meistens sowieso eher der Bundesrat weil da die Länder noch rumkacken mit ihrer Enthaltungsregel wenn man sich mit der Position in der Landeskolaition nicht einig ist.
 
Man könnte ja fast erwarten (da der Staat alle nötigen Infos irgendwo hat) das der Staat einfach allen Arbeitnehmern unter Jahresbruttogehalt XYZ eine 1.000€ Steuerrückzahlung überweist
Da fällt mir ein, dass ich beim Elsterlogin ein paar mal die Erinnerung gesehen habe, dass ich doch eine IBAN an eines der Ämter schicken soll, damit solche Zahlungen direkt geleistet werden können..
Dieses 1k Thema wäre doch genau DER Aufhänger um dieses Thema zu verbreiten und erproben.
 
Dieser Argumentation kann ich überhaupt nicht folgen. Da müsste man doch davon ausgehen, das der überwiegende Großteil der betroffenen nur per AB zur Arbeit kommt. Sorry in meinem Bekanntenkreis kenn ich gefühlt niemand der über die AB zur Arbeit fährt, und wenn nur minimalste Strecke ~10-20km max.

Darüber hinaus fahren lt. eigenem Empfinden von den letzten AB Fahrten sowieso mehr als 80-90% max. 130km/h, wenn nicht sogar weniger.

Ist doch wieder in die eigene Tasche gelogen und scheinkalkuliert.
Deswegen sagte ich sich einige. Es trifft natürlich nicht alle und die meisten fahren ja auch die 100-130. Aber wir müssen trotzdem Öl sparen, da es teurer wird. Also müssen wir irgendwo mal anfangen zu sparen und ehrlich. Ist es notwenig mit 150+ über ne AB zu heizen ? Ich bin 1 1/2 Jahre lang täglich Kiel-Hamburg gefahren und da heizen einige rum. Selbst wenn am Ende nur 1,2,3% bei Autofahrern gespart wird, sind es ein paar % mehr, die wir uns ersparen.

Und das Argument von wegen, die die sparen wollen, tuns eh. Find ich absolut falsch. Wie viele Menschen halten sich nunmal nicht an Tempolimits in der Stadt und werden geblitzt, müssen Führerschein abgeben usw. Den Leuten ist es im endeffekt egal, was der Benzin kostet. Hauptsache rum heizen. Natürlich könnte man das auch bei meinem Beispiel oben anwenden, aber ich bin eh dafür, dass auch deutlich mehr Kontrollen durchgeführt werden und würden sich alle mal ans Tempo halten, sowohl auf AB als auch Innenstadt usw., ist sicherlich einiges mehr zu sparen.

Das Tempolimit auf AB wird nicht die Lösung am Ende sein, aber es muss an vielen kleinen Stellschrauben gedreht werden, deswegen auch noch der Vorschlag mit dem vergünstigten Deutschlandticket. Dadurch könnte man zusätzlich auch nochmal ein paar Autofahrer von der Straße wegbekommen.
 
Jeder bekommt durch dieses Urteil mehr.
ah ja, meinte eher A13+ ;) (Lehrer bekommen das in Breite und sonst?)

Basierend auf welchen Daten? ICh denke, die Mindestbesoldung muss 80% von Mediangehalt betragen wie man überall liest? Diese lag 2025 laut Destatis bei 54.022€. 80% davon sind ca 43.200€.
das schlimme ist halt, dass man dann offensichtlich für die relevanten Aufgaben (IT, Beschaffung, Rüstungstechnik erproben) kein Budget hat oder sich die Stelle ersitzen muss (zumindest sehe ich da keine Stellen)

Von außen hat das tatsächlich den Eindruck, als ob man sich (und dem PKV-System) da eine kleine privilegierte nichtrevolutionäre Klasse pflegt aber eigentlich keinen Willen hat, einen handlungsfähigen Staat zu bekommen bzw. in dieser Klasse Entscheider inkorrumpierbar zu machen.


Also über das Thema PKV und GLV kann man sicherlich reden, aber wenn man als Staat eigene Ärzte beschäftigt sehe ich nicht, dass Soldaten/Polizisten dann in eine GKV einzahlen sollen.
Bei anderen Staatsdienern sieht das schon anders aus.
gehst du dann nur zum BW-Arzt? Ansonsten: für Bürgergeld wird ja angeblich auch nicht vollständig eingezahlt. Am Ende ist es mir als zufriedenem GKV-Mitglied (hab' allerdings ohne Migrationshintergrund auch Eltern/Großeltern, wo sich die 1000€/Monat im Angesicht der OPs auch nicht so schlecht anfühlen...) auch recht egal, wie das Solidarsystem organisiert wird - es nervt halt, wenn der Staat seinen eigenen Angestellten nahelegt, sich aus dem Solidarsystem zu verabschieden...

EDIT3 nach Like.

Du kannst aber schlecht den ganzen Angestellten die Bücher zeigen damit die das Problem sehen.
Wieso denn nicht? Ist doch alles fair in den Handwerksbetrieben :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte ein Gespräch mit einem befreundeten Dachtdecker, also er ist Chef und hat 20 Mann und die 1000 Euro bringen da ganz schön doofe Vibes.
Die Mitarbeiter erwarten jetzt das Geld, aber er kann es nicht zahlen und steht dann irgendwie als Buhmann da. Du kannst aber schlecht den ganzen Angestellten die Bücher zeigen damit die das Problem sehen.

Mal schauen wie das ganze weitergeht.

Also die beiden Dachdecker die ich kenne, die knapp 20 Mann beschäftigen sind ständig dabei Immobilien zu kaufen, fahren dicke Autos und leben sehr gut. Ich frage mich ernsthaft wie schlecht die Bude laufen muss, wenn da keine 20.000€ über nen längeren Zeitraum abfallen.
Klar, ist vermutlich weniger Gewinn den sich der Inhaber ausschüttet. Insofern kann Ich die negativen Vibes aus seiner Sicht nachvollziehen.
 
Junges Unternehmen? Keine 50 Jahre am Markt?

Letzendlich egal... Vater Staat will die Party auf anderen Nacken und das ist halt doof.
 
Chef muss halt die max. 3 Jahre alte 100.000€ Karre leasen. Seh ich in sovielen kleinen und Mittelstandsbuden. Chef und Führungsriege alle dickste Karre, alle geleast, max. 3 Jahre alt, beste Ausstatung inkl. teurer Felgen. Das geht immer. Aber es ist nie Geld da, wenn die Mitarbeiter was ansprechen...
Vater Staat will die Party auf anderen Nacken und das ist halt doof.
lol... klar, sind ja nur komplett Steuer-und Abgabenfrei. Der schlaue Unternehmer würde anstehende Boni auf diesem Weg auszahlen oder auf günstige Weise Mitarbeiterbindung betreiben. Aber klar, das muss alles der Staat machen. Selber mit investieren in die schnöden Arbeitssklaven? Niemals!

Und wenn ab 2030 dann endgültig die Boomer ausm Markt fallen und der Fachkräfte-/AN-Mangel so richtig kickt und die Leute zu den AGs rennen, die gut bezahlen, heult die gesamte Mannschaft und schreit nach Papa Staat.... Es ist einfahc nur noch irre wie kurzsichtig und massiv verlogen die Wirtschaft ist.

PS: Übrigens genau wie die Rentenproblematik ein Thema, was man seit gut 20 Jahren weiß, denn abegsehen von Zuwanmderung ändert sich dann nämlcih irgendwann nichts mehr an den nachrückenden Arbeitskräften und wieviele wegfallen weiß man auch lange bevor sie wirklich wegfallen. Und na ja Zuwanderung, ist ja auch nicht erst seit gestern son etwas heißes Thema. Und will will schon als gut gebildeter Mensch in ein LAnd einwandern, dass ihn in erhblichen Teilen ablehnt und als menschen 2. Klasse sieht. Aber werden wir sicher alles mit Ki wuppen, zumindest in den Köpfen der Wirtschaftsfgührungskräfte scheint das festverankert. und wenns nicht klappt, wird nach dem Staat gerufen, der dnan wieder die Schuld hat, weil er es hat nicht kommen sehen und nichts unternommen hat. Oo
 
Zuletzt bearbeitet:
Kenn ich von einem AG, Corona, Kurzarbeit und kein Geld da. Zwei neue Audi S-Modelle aufm Hof 2 Wochen später und zwar die ganz großen :fresse:
 
Das Unternehmen das mein Gehalt bezahlt hat es ähnlich gemacht

Kurzarbeit und der Vorstand hat sich einen Audi S5 rausgelassen. Begründung: S-Line konnte man nicht bestellen
 
Mal ganz ehrlich gefragt: würdet ihr es anders machen? Als Unternehmer trägt man das Risiko und die Verantwortung. Also kann man sich (sofern man eben angemessen/gut bezahlt) auch selbst was gönnen. Dazu habe ich doch eine Firma, ansonsten kann ich für weniger ja auch angestellt sein.
Wird immer so hingestellt als wären alle Chefs die Bösen und hauen sich nur 100% selbst die Taschen voll.

Davon ab, ich finde die "zahlt doch 1000 Euro aus" auch ziemlich befremdlich. Ist ja nicht so, dass die aktuelle Kostensituation die Firmeninhaber nicht ebenfalls trifft. Und nein, ich meine gerade nicht die Konzerne mit Mega-Gewinnen. Hätte man irgendwie auch wesentlich eleganter lösen können. So wirds halt auf die AG abgeschoben.
 
Vorstände sind Unternehmer die Risiko tragen? Ist ja was ganz Neues 😂😂😂

E: nächsts Mal muss man wohl zitieren da Dave einfach seinen Beitrag editiert anscheinend.
 
Also kann man sich (sofern man eben angemessen/gut bezahlt) auch selbst was gönnen. Dazu habe ich doch eine Firma, ansonsten kann ich für weniger ja auch angestellt sein.
Ist jetzt bei mir ja auch nur ganz oberflächlich dargestellt, aber was erwartest du denn als Reaktion? Sagst jedem Mitarbeiter ja ist grad scheiße, haben kein Geld und stellst dann SQ8 auf den Hof. War im leasing angeblich günstiger als der Q5 S-Line vorher, das er den höheren LP nicht auch mit ausgleicht braucht mir aber keiner erzählen. Gerade dann sollte ich auch als Chef drauf achten, was das für ne Kommunikation Richtung MA ist, in so kleinen Buden eben erst recht.

Die 1000€ auf die Unternehmen abzuwälzen ist natürlich in jedem Fall Bullshit, da brauchen wir gar nicht weiter drüber reden. Aber was anderes ist ja auch nicht zu erwarten bei dem Verein.
 
@Tabantel es wurde ein fehlendes Wort sowie ein Rechtschreibfehler korrigiert, der Inhalt hat sich null geändert. Und wo schrieb ich vom Vorstand? Es ging doch zuletzt um eher kleine Arbeitgeber (Firmenchefs), oder?!

@KurantRubys kann ich absolut verstehen und wie du bereits sagst, auch die Kommunikation macht's. Heißt auch nicht, dass ich das gut finde, wie in deinem Falle. Ich wollte nur mal hinterfragen, ob man denn selbst so viel anders handeln würde und zB gerne 20 x 1000 Euro raushauen wollen würde.

@Mustis ich denke es war dennoch klar, was/wer mit Unternehmer gemeint war.... ;)
 
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