Der "Audiolaberthread" Nummer 1

ja genau - der ist nur schlecht zu bedienen weil hinter dem Gerät. :d
 
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Alleine der Satz "weil ich wusste" ist ja schon ein starker Bias.
Wenn ich "wusste", dass da ein teureres und besseres Gerät spielt, hätte ich nach deiner Logik dann nicht aber das teure Gerät besser finden müssen?

Die Unterschiede in der Elektronik sind so klein dass man bei identen Bedingungen eigentlich nur im direkten Vergleich einen Unterschied feststellen kann. Die Erinnerung beim Menschen funktioniert da anders.
Ja mit Vorbehalt :d Daher hatte ich den Vergleich mit dem Model 50 und Model 30 auch sehr vorsichtig formuliert. Du hast sonst schon recht. Wenn da gar Wochen dazwischen liegen, ist das nicht aussagefähig, dafür sind die Geräte sich dann auch zu ähnlich.

Warum nicht? Wenn ich trotzdem mehr Geld dafür verlangen kann und mich im Markt abhebe?
Wie oft wird etwas verbessert, was aber in der Praxis keine Auswirkung hat?
Puh, wenn das so aber an die Community rauskommt, dann ist die Marke schnell unten durch und kann ggf. zu machen. Weiß ja nicht ob man das machen würde. Aber klar, theoretisch dennoch möglich.

Ist das so? Ich finde das mit jedem Modell der Komfort gestiegen ist und auch die Qualität zu nahm. Aber ich fahre seit dem ich den Führerschein habe privat nur Toyota und habe nicht den größten Anspruch. Der Aktuelle ist auch BJ 2013 und bis auf die Batterie vor 1,5 Jahren war bisher nichts zu tauschen
Extrem sogar. Speziell ab Corona. Alles was danach kam, ist extrem auf Sparflamme designed. Setze dich mal in einen aktuellen Mercedes und dann in einen aus 2010 oder so. Der 2010er wird gefühlt durch die Bank weg bessere und langlebigere Qualität haben. Außnahmen gibt es sicher auch hier, das mit der Autoindustrie war auch nur ein Beispiel, da das eigentlich fast jeder weiß, der sich halbwegs für Autos interessiert.

Aber dafür verkündest du deine Meinung sehr Laut und lässt kaum eine andere zu - hast aber bis auf Marketing Material noch nichts vorgelegt.
Im Umkehrschluss interessiert mich die Meinung anderer sehr wohl, will aber nicht nur wissen "ja ist gut" sondern auch das Warum. Damit kann ich einordnen ob es für mich relevant ist oder nicht (zB ist mir ein starker Bass nicht wichtig, es darf dafür im Hochtonbereich "Luftig" zu gehen)
Ich mache mir hier mal den Spaß, und notiere Elektrogeräte im KH-Bereich, welche ich zuhause hatte und somit auch ausgiebig getestet habe. Eigentlich mag ich sowas nicht, aber das muss jetzt sein, um klar zu machen, dass mir das daher komplett egal ist, was andere Leute sagen, weil ichs nicht nur mit 5 Geräten getestet habe, sondern sicher mit fast 100. Mobile Geräte und so lasse ich mal weg, das wird schon so zu viel um aufzuzählen.

DAC: Gustard X16, Gustard X18, Topping D90, Topping D90SE, Topping D90 III Discrete, Topping D70S, Topping D30 Pro, Topping D10s, Topping E30, Topping D70 Pro, Topping Centaurus, Holo Cyan 2, Merason DAC Frérot, Ferrum Wandla, Burson Composer, Soncoz LA-QXD1, Denafrips Pontus

KHV: Monoprice THX AAA 887, Drop THX AAA 789, Monoprice Liquid Platinum, LP G103, LP G109, Cayin HA-3A, Xduoo MT-604, Darkvoice 336SE, ifi iCan Pro, ifi iCan Pro Signature, ifi Zen Can, Topping L50, Topping L70, Topping A90, Topping A90D, Burson Soloist 3XP, Burson Soloist 3X GT, Burson Soloist GT4, Singxer SA-1, Feliks Audio Euforia, ZMF Homage

DAC/KHV: Yulong U100, Yulong Canary II, SMSL M500, RME ADI-2 DAC, Fiio E10, Fiio K9 Pro ESS, Fiio K9 Pro AKM, Fiio K7, Fiio K5 Pro, Burson Conductor Reference, Burson Conductor Performence, ifi iDSD Pro, ifi Zen DAC, Hifiman EF400, Sharkoon Gaming DAC, Creative G5, Audio-GD R28, Luxin X9, Soektis DAC1514, Shanling EM5


Bin mir sehr sicher, dass noch Geräte vergessen habe ... Aber ist auch Wurst, sind genug um zu verdeutlichen, dass meine Erfahrung da nicht nach dem 3. eigenen Geräte so entstand.

Erfahrung sagt mehr aus als jeder Messwert. Wir hatten die Tage die Frequenzverläufe von KHs. Wenn ich da einen HE1000 gegen einen Expanse lege, sieht das sehr ähnlich aus. In der Praxis klingen die 2 komplett verschieden und das höre ich eben mit den Ohren, nicht mit irgendwelchen Messungen.

Was mir aber auffiel, dass speziell bei DS DACs in halbwegs gleicher Preisklasse für mich keinerlei Unterschiede hörbar sind. Selbst ein Einsteiger DS DAC wie der Topping E30 klingt nicht wirklich schlechter als eines derer DS Topmodelle. Das ist so gering, dass man vermutlich drüber hinweg sehen soll. Das liegt einfach daran, dass der E30 die Latte so hoch setzt und aufgrund der Architektur da hörbar einfach nicht mehr viel geht und Topping das immer gleich implementiert - Maximierung der Messwerte, um im ASR bei den Bubbies flexen zu können.

Ich kann andere Meinungen schon akzeptieren. Aber wenn mir jemand sagt, dass DACs keinen Unterschied machen, KHVs keinen Unterschied machen (geht nur darum, dass es laut genug ist) und doch sowieso alles gleich klingt an Elektronik und was weiß ich noch, dann ist das meiner Meinung nach schlicht falsch. Oder nicht falsch, aber sagen wir ungewöhnlich und eher selten - du hörst sie ggf. einfach nur nicht, denn gut möglich, dass du bei allem, außer beim Schallwandler an sich, echt keine Unterschiede in der Kettenkombination hörst. Eventuell liegt es auch an deinen KHs oder LS? Was hast du da? Denn wenn das auch eher im Budgetbereich ist, wirst du diese Unterschiede nicht raushören. Du merkst beim 75PS Polo auch keinen Unterschied ob deine Reifen 30°C oder 70°C Temperatur haben. Du kannst aber dennoch nicht sagen, dass Reifentemperatur keinen Unterschied macht. Denn dann mache das mal in einem Sportwagen und gehe auf die Strecke. Bin gespannt.


Was mir auch noch einfällt ... vor vielen vielen Jahren, war so der Yulong U100 das Maß der Dinge im Einsteigerbereich und Leute fanden den auch gegen deutlich teureres Equipment genauso gut. Ich hatte den damals auch und habe ihn geliebt. War aber auch armer Student und hatte einen DT880. Ich habe mir den dann aus nostalgischen Gründen mal wieder gebraucht gekauft. Uff, ist das Ding schlecht. Und nein, das klingt nicht gleich wie jeder andere DAC/KHV. Man hat das einfach extrem gemerkt. Und ich war dem Gerät mit meinem Mindset gegenüber sehr positiv gestimmt, also dadurch nicht kopfmäßig beeinflusst. Und nein, dafür habe ich auch gerade keine Messungen oder Studien zur Hand
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann bei der Diskussion auch nicht ganz mitmachen. Ich habe und hatte nie das Geld sehr teure Hardware zu kaufen und zu testen. Mit AVR hatte ich bis jetzt wenig zu tun, jeweils mit Geräten, Endstufen, Verstärker etc. die genau in ihrer jeweiligen Spezifikation auch das beste herausholen. Ich gebe allen recht :d
Es gäbe da so viel, oder zu viel zu schreiben, worauf es ankommt. Wie ist die produzierte Musik, Kabel, an welchen Geräten ob Verstärker, Zwischenstufe, Endstufe ist ein jeweiliger Lautsprecher (Regal, Stand) angeschlossen, der Raum in dem das Setup steht, Wände, Decken, Böden... Dasselbe kann man auch auf Kopfhörer weiter ergänzen.

Ich bin nicht im wirklichen Hifi unterwegs. Da das Geld nicht da ist, besuche ich ab und zu Shops, jeweils früher, Heute einfach keine Zeit mehr um mir Dinge anzuhören die mich interessieren. Was kann ein Verstärker xyz mit Lautstprecher etc. Ich war nie ins Detail wirklich gegangen von Datenblättern. Mir ging es immer nur darum, was aus Lautsprecher oder Kopfhörer kommt in Verbindung mit jeweiligen Geräten, wo sie angeschlossen sind. Eigentlich weis ich in dem Bereich wirklich nicht viel. Habe mir in den Jahren viel anhören können, zu was ich sonst nicht einmal einen Blick erhaschen könnte. Ab und an konnte ich auch Dinge nach zuhause mitnehmen, da anschliessen und testen. Was davor gut klang, klingt bei mir zuhause anders.

Jeder Mensch hat verschiedene Ohren. Auch eine Grundsatzdiskussion.
Ob ich jetzt ein 2000 Euro KH an einem 5000 Euro Röhrenverstärker höre, ein paar Lautsprecher im selben Bereich an einem einfachen Setup oder einer 40k Naim Anlage. Das was aus den Lautsprecher oder KH am Ende herauskommt mag nicht automatisch besser sein, es ist anders. Ich finde, wenn jemand etwas hört, mag es nicht für jemand anderes gleich klingen am gleichen Setup. Ich musste da auch vieles erst einmal lernen, auch zuhören was gespielt wird von einem Lautsprecher oder Kopfhörer. Gerade die Musik ist entscheidend wie sie produziert wurde und in welchem Musikformat. Was ich an meinem Sonorous 6 hören kann, probiert am HD800, eher ein nein.

Bessere Geräte geben die Dynamik der Musik, Instrumente, Film, Stimme besser wieder. Auch von einem gleichen Hersteller unterschiedliche Geräte werden anders klingen. Es gibt schon das ein oder andere wo ich wirklich einmal hören möchte wie sie spielen (Lautsprecher, KH). Vielleicht habe ich einmal die Möglichkeit, vielleicht nicht.
 
Ich kann bei der Diskussion auch nicht ganz mitmachen.
Warum nicht? du beteiligst dich doch mit dem Post an der Diskussion. Mir geht es ja nicht dass irgend jemand Recht hat sondern dass wir alle (oder wenigstens ich) was dazu lernen.
Eben weil es so viele Fragen und Perspektiven gibt
Ich habe und hatte nie das Geld sehr teure Hardware zu kaufen und zu testen. Mit AVR hatte ich bis jetzt wenig zu tun, jeweils mit Geräten, Endstufen, Verstärker etc. die genau in ihrer jeweiligen Spezifikation auch das beste herausholen. Ich gebe allen recht :d
Aber ist das so? Holen getrennte Geräte wirklich "das Beste" raus? Oder holt man sich durch die Verbindung mehr Probleme rein? Wie definiert man für sich die nötige Spezifikation und legt Prioritäten der Anforderung fest?

Ich habe darauf keine Antwort, aber mich würde es wirklich interessieren dem näher zu kommen.
Es gäbe da so viel, oder zu viel zu schreiben, worauf es ankommt. Wie ist die produzierte Musik, Kabel, an welchen Geräten ob Verstärker, Zwischenstufe, Endstufe ist ein jeweiliger Lautsprecher (Regal, Stand) angeschlossen, der Raum in dem das Setup steht, Wände, Decken, Böden... Dasselbe kann man auch auf Kopfhörer weiter ergänzen.
Kopfhörer sind bedeutend simpler - da der Raum komplett wegfällt und die Ketten oft auch kürzer sind. Trotzdem gibt es mehr als genug Variablen.
Ich bin nicht im wirklichen Hifi unterwegs. Da das Geld nicht da ist, besuche ich ab und zu Shops, jeweils früher, Heute einfach keine Zeit mehr um mir Dinge anzuhören die mich interessieren. Was kann ein Verstärker xyz mit Lautstprecher etc. Ich war nie ins Detail wirklich gegangen von Datenblättern. Mir ging es immer nur darum, was aus Lautsprecher oder Kopfhörer kommt in Verbindung mit jeweiligen Geräten, wo sie angeschlossen sind. Eigentlich weis ich in dem Bereich wirklich nicht viel. Habe mir in den Jahren viel anhören können, zu was ich sonst nicht einmal einen Blick erhaschen könnte. Ab und an konnte ich auch Dinge nach zuhause mitnehmen, da anschliessen und testen. Was davor gut klang, klingt bei mir zuhause anders.
Ein großer Teil davon liegt natürlich am Raum und der Hörposition. Aber alleine der Pegel macht beim Klang ~80% aus. Hat man beim Vergleichshören im Geschäft etwa sehr Laut gehört? Dann fallen Unterschiede leichter auf und das Hirn sagt einem -> Laut ist gut!
Es kann aber auch umgekehrt sein wenn man zu Hause an die Grenze des Equipment kommt und dort dann Verzerrungen bei etwas gehobenen Pegel schon eine Rolle spielen
Jeder Mensch hat verschiedene Ohren. Auch eine Grundsatzdiskussion.
Ja, aber die Ohren spielen bei Lautsprechern im Raum nicht so eine Rolle wie zB bei den Kopfhörern. Es ist mehr die persönliche Vorliebe und Gewohnheit was wichtiger ist.
Man sieht anhand von diversen Studien zB von Harman dass die grundsätzliche Form der Zielkurve relativ konstant ist. Auch die Abweichungen davon sind deutlich kleiner als Angenommen. Man merkt aber über die Zeit hin eine Veränderung der Gewohnheit der Mehrheit
Bessere Geräte geben die Dynamik der Musik, Instrumente, Film, Stimme besser wieder. Auch von einem gleichen Hersteller unterschiedliche Geräte werden anders klingen. Es gibt schon das ein oder andere wo ich wirklich einmal hören möchte wie sie spielen (Lautsprecher, KH). Vielleicht habe ich einmal die Möglichkeit, vielleicht nicht.
Was verstehst du unter Dynamik?
Die Definition dazu ist relativ simpel.
Dynamik definiert die exakte Spanne zwischen dem (elektronischen) Grundrauschen und der maximalen verzerrungsfreien Aussteuerung eines Audiosystems.

Übliche Lautsprecher Verstärker haben ein Grundrauschen von einigen µV und gehen bei den üblichen 100-150W Verstärkern an 4-8Ohm bis über 60V
Da kommen dann Werte von >120dB raus (praktisch eher bei 125dB)

Das Ohr kann maximal 140dB für sehr kurze Zeit wahrnehmen. In der Praxis ist der Dynamikumfang (je nach Frequenz) bei 80-100dB (in einem absolut stillen Raum) zu was ein Mensch in der Lage ist


Wenn ich "wusste", dass da ein teureres und besseres Gerät spielt, hätte ich nach deiner Logik dann nicht aber das teure Gerät besser finden müssen?
Das ist nicht meine Logik sondern entspringt psychologischen studien.
Und nein der Preis ist zwar ein Faktor, aber wen man sich hin setzt und aus irgend einem Grund das günstige Produkt bevorzugt ("so gut kann ich garnicht hören", "der teuere wir mir zu warm klingen", "für den Preis muss die verarbeitung besser sein", "der Lüfter nervt",...) wird man hier auch den schon vorab "Konditioniert
Ja mit Vorbehalt :d Daher hatte ich den Vergleich mit dem Model 50 und Model 30 auch sehr vorsichtig formuliert. Du hast sonst schon recht. Wenn da gar Wochen dazwischen liegen, ist das nicht aussagefähig, dafür sind die Geräte sich dann auch zu ähnlich.
Spannenderweise reichen oft wenige Minuten. Gerade beim Kopfhörern wo das wechseln 10-30s dauert merkt man das bei sehr ähnlichen Produkten. (blinder ABX Vergleich)
Puh, wenn das so aber an die Community rauskommt, dann ist die Marke schnell unten durch und kann ggf. zu machen. Weiß ja nicht ob man das machen würde. Aber klar, theoretisch dennoch möglich.
Nein ist es nicht, vielen reicht doch die rein technologische Verbesserung ohne praktischen Nutzen. Oder eine bessere Anfassqualität
Extrem sogar. Speziell ab Corona. Alles was danach kam, ist extrem auf Sparflamme designed. Setze dich mal in einen aktuellen Mercedes und dann in einen aus 2010 oder so. Der 2010er wird gefühlt durch die Bank weg bessere und langlebigere Qualität haben. Außnahmen gibt es sicher auch hier, das mit der Autoindustrie war auch nur ein Beispiel, da das eigentlich fast jeder weiß, der sich halbwegs für Autos interessiert.
Spannend ist dass es dazu garkeine Daten gibt und nur Rumors in den Foren bzw gewisse Rants.
Mein letzter Mercedes war ein 45 Jahre alter 5t Transporter den ich gefahren bin.

Mein Nachbar ist erst gerade vom CLA aus 2015 auf den ganz neuen Umgestiegen und der wirkt innen qualitativer.
Meine Vorgesetzten sind mit ihre EQV und EQE auch recht zufrieden

Ich mache mir hier mal den Spaß, und notiere Elektrogeräte im KH-Bereich, welche ich zuhause hatte und somit auch ausgiebig getestet habe. Eigentlich mag ich sowas nicht, aber das muss jetzt sein, um klar zu machen, dass mir das daher komplett egal ist, was andere Leute sagen, weil ichs nicht nur mit 5 Geräten getestet habe, sondern sicher mit fast 100. Mobile Geräte und so lasse ich mal weg, das wird schon so zu viel um aufzuzählen.
Und aus welchem Grund sollte eine hohe Menge es besser machen? Es geht mir ja nicht um die schiere Masse oder wieviel "spending Money" man hatte sondern wie man ein besseres Gerät erkennt und objektiv bewerten kann.
Erfahrung sagt mehr aus als jeder Messwert. Wir hatten die Tage die Frequenzverläufe von KHs. Wenn ich da einen HE1000 gegen einen Expanse lege, sieht das sehr ähnlich aus. In der Praxis klingen die 2 komplett verschieden und das höre ich eben mit den Ohren, nicht mit irgendwelchen Messungen.
Da muss ich dir leider klar widersprechen.
Ein Gerät was sich schlecht misst hat in meinen Augen auch immer schlecht geklungen.

Meine Erfahrungen sind bei Kopfhörern definitiv nicht so groß. Für mich ist das zwar ein spannendes Feld, aber Lautsprecher interessieren mich mehr. Da hab ich mit Messungen und Entwicklungen mehr Wissen und Erfahrung.
Es gibt zwar auch da die Situation das sich was sehr ähnlich misst, aber leicht unterschiedlich klingt. Oder sich im Raum anders verhält. Das waren aber immer Situationen wo man mit genauerem Messen und mehr Methoden den Unterschieden rasch auf die Spur gekommen ist.

Bei Kopfhörer fällt zwar der Raum weg, aber je nach Konstruktion ist der Sitz und der Ohrkanal wichtig für den Klang im 2-5kHz Bereich

Ich kann andere Meinungen schon akzeptieren. Aber wenn mir jemand sagt, dass DACs keinen Unterschied machen, KHVs keinen Unterschied machen (geht nur darum, dass es laut genug ist) und doch sowieso alles gleich klingt an Elektronik und was weiß ich noch, dann ist das meiner Meinung nach schlicht falsch. Oder nicht falsch, aber sagen wir ungewöhnlich und eher selten - du hörst sie ggf. einfach nur nicht, denn gut möglich, dass du bei allem, außer beim Schallwandler an sich, echt keine Unterschiede in der Kettenkombination hörst. Eventuell liegt es auch an deinen KHs oder LS? Was hast du da? Denn wenn das auch eher im Budgetbereich ist, wirst du diese Unterschiede nicht raushören. Du merkst beim 75PS Polo auch keinen Unterschied ob deine Reifen 30°C oder 70°C Temperatur haben. Du kannst aber dennoch nicht sagen, dass Reifentemperatur keinen Unterschied macht. Denn dann mache das mal in einem Sportwagen und gehe auf die Strecke. Bin gespannt.


Was mir auch noch einfällt ... vor vielen vielen Jahren, war so der Yulong U100 das Maß der Dinge im Einsteigerbereich und Leute fanden den auch gegen deutlich teureres Equipment genauso gut. Ich hatte den damals auch und habe ihn geliebt. War aber auch armer Student und hatte einen DT880. Ich habe mir den dann aus nostalgischen Gründen mal wieder gebraucht gekauft. Uff, ist das Ding schlecht. Und nein, das klingt nicht gleich wie jeder andere DAC/KHV. Man hat das einfach extrem gemerkt. Und ich war dem Gerät mit meinem Mindset gegenüber sehr positiv gestimmt, also dadurch nicht kopfmäßig beeinflusst. Und nein, dafür habe ich auch gerade keine Messungen oder Studien zur Hand
Das sagt ja keiner. Gerade bei der Elektronik geht es immer um die Implementierung. Wenn die Messwerte sauber sind ist der Unterschied bei identer Lautstärke extrem klein.
Gibt ja genügend High End Hersteller die absichtlich höheren K2 Klirr oder ein leichtes "Roll-off" einbauen für mehr Musikalität.

Es gibt kaum Lautsprecher die sich gleich wie ein anderer misst. Sogar zwischen den Generation einer Serie kann man die Unterschiede sehr leicht sehen - wie sollen die gleich Klingen?
Bei Kopfhörer ist es schon schwerer - aber auch da gibts mehr als genug Unterschiede die man vorab sieht bzw dann bei Ohrkanalmessungen auf verschiedenen Köpfen feststellt.

Nichts hinkt so wie ein Autovergleich.
Auf der Rennstrecke kann man auch mit einem 75PS Polo ans Limit gehen. Natürlich spielt die Reifen Temperatur eine entscheidende Rolle. Alleine schon wegen dem deutlich höheren Druck der dann entseht und auch die Walkeigenschaften des Gummis ändern sich. Wer das beim Polo nicht mit bekommt sollte nie in ein stärkeres Auto gesetzt werden - eigentlich sollte so jemand erst garnicht fahren dürfen.
 
Hier mein erstes Fazit nach der Umstellung auf Eversolo DMP-A8 und Rotel 1552 MKII im Stereo-Betrieb.

Aktuell sieht die Konfiguration jetzt so aus:

- Eversolo DMP-A8 analog per RCA in den Denon
- Korrektur über Eversolo
- Denon im Pure Direct
- Pre-Out Front L/R vom Denon über RCA in die Rotel RB-1552 MKII
- Fronts auf „Small“
- Trennfrequenz 60 Hz
- Beide Subwoofer aktiv (LFE)
- Anti-Mode weiterhin nur am Sub-Out zur Basskorrektur
- Audyssey off

Und ich muss ehrlich sagen bin ziemlich baff. Die größte Veränderung ist für mich die Ortbarkeit. Stimmen stehen klarer im Raum, Instrumente lassen sich sauberer voneinander trennen. Die Bühne wirkt stabiler und ruhiger. Dazu kommt spürbar mehr Kontrolle im Bass. Der Übergang bei 60 Hz scheint in meinem Raum wirklich gut zu funktionieren. Was mich besonders überrascht ist, wie die Wiedergabe insgesamt souveräner wirkt. Gerade bei Rock (Gitarren, Snare, Kickdrum) merkt man, dass die Rotel einfach entspannter arbeitet. Ob das jetzt rein technisch erklärbar ist oder teilweise Erwartungshaltung, kann ich nicht zu 100 % sagen. ;)
Aber im direkten Vergleich zum vorherigen Setup ist das für mich klar hörbar. Ich werde trotzdem noch testen, wie es ohne Subwoofer klingt und die Fronts mal im Vollbereich laufen lassen. In diesem Szenario wäre der Denon dann nur der "Durchschleifer" bzw. "Lautstärkeregler". Aktuell mit 60 Hz Trennung und Anti-Mode am Sub-Out passt es aber erstaunlich gut an meinem Hörplatz.

Die Haptik und Verarbeitung vom Eversolo sind eine ganz andere Liga. Auch die App, die Geschwindigkeit beim Trackwechsel, das Ansprechverhalten, das ist im Vergleich zum WiiM schon ein echter Quantensprung. Klar, andere Preisklasse aber das merkt man sofort. Die Rotel hingegen bleibt komplett souverän. Wird überhaupt nicht warm. Ich habe sie so positioniert, da ich sie wegen des Gewichts nicht auf den Zidoo UHD 3000 stellen wollte auch wenn das vielleicht thermisch noch optimaler wäre aber aktuell sehe ich da überhaupt keinen Handlungsbedarf. Sie läuft entspannt und bleibt kühl. Der Eversolo ließ sich übrigens problemlos in mein Harmony-System integrieren. Beim WiiM war das leider nicht möglich. :)

Bin begeistert aber noch nicht am Ende mit dem Testen.
 

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Sehr geil (y) Und cool, dass du da direkt so eine Verbesserung hörst. Habe mit so etwas in der Art schon gerechnet, wenn du vorher rein nur via AVR Musik gehört hast. Aaaaaaber kannst du das aber mit Messungen oder Studien auch belegen? 🙊 :fresse:

Und ja, ich hatte auch mal einen Wiim Ultra da. Für den Preis ein gutes Gerät, aber selbst der kleine Eversolo A6 macht einfach alles besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was nutzt der Eversolo denn für eine Raumkorrektur?
Glaube das ist eine Eigenentwicklung. Aber gerne darf mich da wer korrigieren. Habe das nie recherchiert.
Die App und die Möglichkeiten sind aber genial. Habe mir dafür sogar ein Einmessmic gekauft. Funktioniert aber auch mit einem iPhone erstaunlich gut.
 
- Anti-Mode weiterhin nur am Sub-Out zur Basskorrektur
GZ zum erweiterten setup.

Kleine Randnotiz: Hab ich beim Lesen des AM Manuals gesehen.
Du kannst den zweiten Eingang des Antimode auch an ein anderes Gerät hängen. Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht.
Das nützt Dir freilich nur, wenn Du es noch irgendwie schaffst, den AVR komplett zu umgehen. Dann könnte der Antimode sowohl den AVR als auch den Eversolo bedienen.
 
Messungen „als Beweis“ habe ich natürlich nicht, ich beschreibe bewusst nur meinen Höreindruck im direkten Vergleich bei identischer Lautstärke und im selben Raum. Vorher habe ich ja schon nicht ausschließlich über die interne AVR-Endstufe gehört, sondern mit der IOTAVX PA-3 als externer Endstufe. Es geht hier also nicht um „AVR vs. externe Endstufe“, sondern um den Wechsel der Komponenten DAC und Endstufe plus anderer Signalweg mit geänderten Einstellungen.

Die Einmessung am Eversolo habe ich mit dem iPhone gemacht also ohne spezielles Messmikrofon. Das ist sicher nicht High-End-Messtechnik aber für eine grobe Raumkorrektur absolut ausreichend. Ob die hörbare Veränderung nun am DAC, den Supra-Kabeln, an der Rotel oder an der Kombination aus allem liegt, kann ich nicht sagen. Dafür müsste man sauber messen und mit Pegelabgleich vergleichen.

Für mich ist die Veränderung am Hörplatz jedoch klar nachvollziehbar. Insbesondere bei Ortbarkeit, Bühnenruhe und Basskontrolle. Ob das messtechnisch große Unterschiede sind oder nur Nuancen, kann ich nicht sagen. Entscheidend ist für mich das Ergebnis im Raum. Ich will hier auch nichts beweisen, sondern nur meine Erfahrung teilen.
 
Messungen „als Beweis“ habe ich natürlich nicht, ich beschreibe bewusst nur meinen Höreindruck im direkten Vergleich bei identischer Lautstärke und im selben Raum. Vorher habe ich ja schon nicht ausschließlich über die interne AVR-Endstufe gehört, sondern mit der IOTAVX PA-3 als externer Endstufe. Es geht hier also nicht um „AVR vs. externe Endstufe“, sondern um den Wechsel der Komponenten DAC und Endstufe plus anderer Signalweg mit geänderten Einstellungen.
Ich will hier auch nichts beweisen, sondern nur meine Erfahrung teilen.

Hehe, mir musst du das auch nicht erklären/beweisen. War eher bezogen auf die Diskussion der letzten Tage hier.
 
So, ich glaube, ich habe jetzt meinen Frieden gefunden. :)

Nach einigem Hin und Her mit Vollbereich, ohne Subs, mit DSP über den Eversolo und unterschiedlichen Trennfrequenzen bin ich am Ende wieder bei meiner ursprünglichen Konfiguration gelandet und jetzt passt es einfach.

Die Subwoofer habe ich heute nochmals frisch über das Anti-Mode eingemessen. Wer diese Messmethode kennt, weiß da klirren die Gläser im Schrank. Die Nachbarn dachten wahrscheinlich kurz, hier hebt ein Hubschrauber ab. :fresse:

Die beiden SVS SB-2000 als geschlossene Variante zahlen sich aus, da sie für einen extrem präzisen, trockenen und kontrollierten Bass sorgen. Für Musik einfach perfekt und im Heimkino trotzdem mit genug Druck untenrum. Genau diese Mischung wollte ich damals und jetzt funktioniert sie so, wie ich es mir vorgestellt habe. Meine Canton Townus 90 reichen für den Raum völlig aus. Da brauche ich nichts größer machen. Klar juckt es immer wieder in den Fingern aber realistisch betrachtet wäre das eher Spieltrieb als Notwendigkeit.

Was mich am meisten beeindruckt, ist das Zusammenspiel aus Eversolo und Rotel. Die Rotel wirkt komplett souverän, bleibt kühl und hat eine spürbare Kontrolle. Stimmen stehen stabiler im Raum, Instrumente lassen sich klarer orten, die Bühne wirkt ruhiger und strukturierter. Insgesamt klingt alles erwachsener und entspannter. Ich höre aktuell alte Stücke neu und entdecke Details, die mir vorher so nicht aufgefallen sind. Und das, obwohl mein Gehör sicher nicht besser geworden ist.

Und jetzt ist erstmal gut. Zumindest bis der nächste Gedanke kommt… :d
 

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Hört sich gut an. (y)

Morgen sollte mein Antimode kommen. ;) Konnte es dann doch nicht lassen.
 
Hätte ich das Geld lieber in eine Antimode als in Raumakustik stecken sollen? :unsure:
 
Februar ist fast rum, dann kommt frisches Geld. ;)
Btw auf EKA gibt eine Antimode Wanderaktion zum ausprobieren:
 
Februar ist fast rum, dann kommt frisches Geld. ;)
Btw auf EKA gibt eine Antimode Wanderaktion zum ausprobieren:
Februar war übel teuer für mich ... erst 3 Uhren (wobei eine davon nicht teuer war) gegönnt, 2 dicke GIK Absorber für 450€, die IsoAcoustics Gaia für 350€ gekauft, Pflanzengroßeinkauf für die Wohnung, musste 4 Monate Hortgebühren nachzahlen und habe mir zisch hochwertige Klamotten gegönnt und war glaube 2-3x die Woche schön im Restaurant essen und habe für alle immer bezahlt. Die Spaßkasse ist gut geknechtet worden :fresse: 😂 Muss jetzt erst einmal etwas langsamer machen. Gegen den Februar jetzt wirken meine spontanen (Suff-)Käufe gebrauchter IEMs im 4 stelligen Bereich aus Asien wie ein Sparmonat :fresse:
Aber das Thema Antimode rennt ja alles nicht weg. Ich höre eh sehr selten im Wohnzimmer über LS, daher will ich dafür aktuell ohnehin erst einmal kein Geld mehr ausgeben. Wenn dann wohl eher ein LS Upgrade, aber das wird so so teuer, dass ich das wohl eh nie machen werden
 
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Immer ein Schritt nach dem anderen. :)
 
Hätte ich das Geld lieber in eine Antimode als in Raumakustik stecken sollen? :unsure:
Im Bass hilft dir Raumakustik leider relativ wenig.
Die langen Wellen lassen sich mit Absorbern nicht gut Dämpfen und dafür braucht man schwere Steinwollblöcke mit ~1m Dicke.
Ich habe das Glück dass mein Stiegenabgang als Basstrap wirkt.
Bei Antimode bin ich mit dem 2.0 ausgestiegen - die neueren X2 und X4 kenn ich nicht.
Wenn du aber Grundlegend weißt was du machst und mit einem Messmikro umgehen kannst würde ich eher einen der besseren MiniDSP oder die neuen CoLinear DSP (welche ordentliche ESS DAC verwenden) einsetzen.
Aber dein Marantz kann mit Audyssey XT32 sehr gut nur den Bass korrigieren (mindestens auf dem Level des Antimode). Beim DIRAC BassControl bin ich mir nicht sicher ob der _nur_ Subwoofer kann.

Welche Uhren sind es bei dir geworden?
Meine Tudor habe ich gestern wegen anderen Ausgaben abbestellt, auch die Omega Aqua Terra die ich mir im Sommer leisten wollte (nein leider nicht die Titan) wird es wohl heuer nicht werden
 
MiniDSB muss man mit REW umgehen können und Zeit mitbringen.
Den Antimode kann wirklich jeder benutzen.
 
Im Bass hilft dir Raumakustik leider relativ wenig.
Die langen Wellen lassen sich mit Absorbern nicht gut Dämpfen und dafür braucht man schwere Steinwollblöcke mit ~1m Dicke.
Ich habe das Glück dass mein Stiegenabgang als Basstrap wirkt.
Hm naja, es gibt schon Absorber, die das (halbwegs) können. Die fetten Teile von GIK haben auch bei 63Hz noch sehr gute Werte. Zertifizierter Prüfbericht mal anbei. Natürlich kein Vergleich gegen richtig fette Eckbassfallen, aber für "Panelabsorber" das Dickste und Beste, was man kaufen kann.
GIK hat, im Gegensatz zu vielen anderen Anbieter, wirklich echte Messprotokolle und nichts Erfundenes.

Und ich denke, dass hier und da Raumakustikelemente nie schaden. Unabhängig von der Verbesserung beim Musikhören via Stereo-LS.

Du hast sonst aber shcon recht, um so tiefer im Frequenzbereich das Problem, um so schwerer wirds. Und wenn das Ganze dann auch noch "wohnzimmertauglich" sein soll, wirds gleich richtig schwer. Hatte erst überlegt mir sowas in die Ecken zu stellen. Bin dann aber vernünftig geblieben, da es sicher way to much aussieht und am Ende auch echt teuer ist, wenn ich da je 2 Stück in die Ecken stellen.


Aber dein Marantz kann mit Audyssey XT32 sehr gut nur den Bass korrigieren (mindestens auf dem Level des Antimode). Beim DIRAC BassControl bin ich mir nicht sicher ob der _nur_ Subwoofer kann.
Ich will den AVR im Musikbetrieb ja nicht nutzen. Aber Eversolo kann das auch, sogar viel besser und mit mehr Möglichkeiten. Habe mal eine Messerung mit gutem Einmessmic gemacht und nur alles unter 200Hz korrigiert. Aber ehrlicherweise klingt das irgendwie komisch, etwas leblos und es fehlte die Seele. Mein manueller Eingriff gefiel mir erstaunlich gut, da ich weiß wo die Probleme sind und ich weiß, wo und wie ich sie angehen kann. Das ist da mein favorisiertes Setting. Ich muss aber sagen, wenn die 90x60x22 Absorber hinter den LS hängen, höre ich inzwischen sogar ohne EQ Eingriff.
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Wenn du aber Grundlegend weißt was du machst und mit einem Messmikro umgehen kannst würde ich eher einen der besseren MiniDSP oder die neuen CoLinear DSP (welche ordentliche ESS DAC verwenden) einsetzen.
Aber dein Marantz kann mit Audyssey XT32 sehr gut nur den Bass korrigieren (mindestens auf dem Level des Antimode). Beim DIRAC BassControl bin ich mir nicht sicher ob der _nur_ Subwoofer kann.
Danke, gute Tips. Wenn ich mal wieder Langeweile habe und der Meinung bin, ich müsse was am LS Setup machen, wären deine Empfehlungen wohl mal einen Versuch wert. Ich behalte es mal im Hinterkopf. Aktuell will ich da erst einmal kein Geld ausgeben.

Welche Uhren sind es bei dir geworden?
Meine Tudor habe ich gestern wegen anderen Ausgaben abbestellt, auch die Omega Aqua Terra die ich mir im Sommer leisten wollte (nein leider nicht die Titan) wird es wohl heuer nicht werden
Hamilton Murph 38mm, Tissot Gentlemen Powermatic 80 und Orient Bambino. Die Murph gefällt mir irgendwie am besten. Die 40mm der Tissot sind schon etwas to much bei mir. Aber geht noch. Habe mir die Woche mal noch 2 Armbänder bestellt, dann kann ich etwas rumspielen.
Die von dir angepeilte Omega Aqua Terra ist aber auch sehr sehr nice. Ich mag diese Uhren, die absolut auch als One-Watch-Collection taugen, und gefühlt immer passen.
 

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  • FlexRange 8_ RL – Testbericht.pdf
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MiniDSB muss man mit REW umgehen können und Zeit mitbringen.
Ja, obwohl es nicht schwer ist. Der Auto Modus bei REW ist schon sehr gut,
Den Antimode kann wirklich jeder benutzen.
Jein - das Ergebnis hat bei mir stark variiert. Musste im Grunde selbst messen und Hand anlegen
Ausschluss Grund bei mir war aber das Rauschen.

Hm naja, es gibt schon Absorber, die das (halbwegs) können. Die fetten Teile von GIK haben auch bei 63Hz noch sehr gute Werte. Zertifizierter Prüfbericht mal anbei. Natürlich kein Vergleich gegen richtig fette Eckbassfallen, aber für "Panelabsorber" das Dickste und Beste, was man kaufen kann.
GIK hat, im Gegensatz zu vielen anderen Anbieter, wirklich echte Messprotokolle und nichts Erfundenes.
Ja das stimmt, obwohl der Koeffizient etwas mühsam zu lesen ist.
Man sieht aber dass unter 100Hz relativ wenig passiert und man den Raum damit in der Mitte überdämpfen kann.

Ich hatte bei meinem ehemaligen Arbeitgeber aber mal mit den dreieckigen Basstraps gearbeitet. Die waren sehr gut. Die neuen quadratischen Soffit welche du verlinkst muss ich mir nochmals ansehen. Die wirken sehr gut.
Und ich denke, dass hier und da Raumakustikelemente nie schaden. Unabhängig von der Verbesserung beim Musikhören via Stereo-LS.
Wenn man nicht vollflächig arbeiten kann ist die Platzierung wichtig.
Beim Bass ist die Resonanz zwischen Boden und Decke eins der Probleme welches man mit den Panelen fast nicht in den Griff bekommt.
Du hast sonst aber shcon recht, um so tiefer im Frequenzbereich das Problem, um so schwerer wirds. Und wenn das Ganze dann auch noch "wohnzimmertauglich" sein soll, wirds gleich richtig schwer. Hatte erst überlegt mir sowas in die Ecken zu stellen. Bin dann aber vernünftig geblieben, da es sicher way to much aussieht und am Ende auch echt teuer ist, wenn ich da je 2 Stück in die Ecken stellen.
Ich glaub dass die in den Ecken weniger Auffallen als einzelne Panele an den Wänden und Decken.
Ich will den AVR im Musikbetrieb ja nicht nutzen. Aber Eversolo kann das auch, sogar viel besser und mit mehr Möglichkeiten. Habe mal eine Messerung mit gutem Einmessmic gemacht und nur alles unter 200Hz korrigiert. Aber ehrlicherweise klingt das irgendwie komisch, etwas leblos und es fehlte die Seele. Mein manueller Eingriff gefiel mir erstaunlich gut, da ich weiß wo die Probleme sind und ich weiß, wo und wie ich sie angehen kann. Das ist da mein favorisiertes Setting. Ich muss aber sagen, wenn die 90x60x22 Absorber hinter den LS hängen, höre ich inzwischen sogar ohne EQ Eingriff.
Schaut ganz gut aus - mir wirkt der Eingriff nur zu Breitbandig, kann man den Q-Faktor ändern?
Danke, gute Tips. Wenn ich mal wieder Langeweile habe und der Meinung bin, ich müsse was am LS Setup machen, wären deine Empfehlungen wohl mal einen Versuch wert. Ich behalte es mal im Hinterkopf. Aktuell will ich da erst einmal kein Geld ausgeben.
Versteh ich - du mit dem Eversolo und auch dem Marantz schon sehr gut aufgestellt. Da wirst du mit anderen DSP Lösungen gar nicht so viel mehr raus holen können.

Der CoLinear ist trotzdem genial - ein Freund hat damit einen vollaktiven 2 Weger gebaut (SB Satori Hochtöner im custom Waveguide und Purify TMT) - das erstemal dass ich bei Lautsprechern echt Gänsehaut bekam beim hören. Extrem niedriger Klirr und der CoLinear hat quasi kein Rauschen.
Hamilton Murph 38mm, Tissot Gentlemen Powermatic 80 und Orient Bambino. Die Murph gefällt mir irgendwie am besten. Die 40mm der Tissot sind schon etwas to much bei mir. Aber geht noch. Habe mir die Woche mal noch 2 Armbänder bestellt, dann kann ich etwas rumspielen.
Die von dir angepeilte Omega Aqua Terra ist aber auch sehr sehr nice. Ich mag diese Uhren, die absolut auch als One-Watch-Collection taugen, und gefühlt immer passen.
Coole Serie
Die Orient Bambino ist der Klassiker und für viele der Einstieg ins Uhr Hobby. Ich hatte mich damals aber für eine Seiko SKX entschieden da ich was sportlicheres wollte.
Kurz danach aber trotzdem eine Chinesische Sea-Gul gekauft die der Orient nachempfunden ist
Tissot Genlemen ist auch ein Klassiker und das "80iger Uhrwerk unkaputtbar. Ich habe vor 3 Jahren eine Certina Caimano (C017.407.16.037.00) geholt noch mit dem alten ETA Werk weil ich die 4Hz haben wollte. Muss mir mal ein Metallband dafür zu legen.

Die Khaki Field ist auch ein Klassiker, dort heißt das 80er Uhrwerk halt H-10. Hatte kurz die "originale" 42mm Murph - mit dem Morsecode auf dem Sekundenzeiger. Aber die war auf meinem Armgelenk zu groß.
Vielleicht hol ich mir aber noch eine klassische schwarze 38mm Khaki Field mit dem roten Sekundenzeiger
 
Ja das stimmt, obwohl der Koeffizient etwas mühsam zu lesen ist.
Man sieht aber dass unter 100Hz relativ wenig passiert und man den Raum damit in der Mitte überdämpfen kann.
Du musst die Option "Range Limiter" auswählen. Dann absorbieren die Absorber primär nur die tiefen Frequenzen. Und/oder dann auch mal ins Protokoll schauen. Bei 63Hz hat der quasi den besten Absorbtionskoeffizienten. Mitten und Höhen sind fast unberührt.

Wenn man nicht vollflächig arbeiten kann ist die Platzierung wichtig.
Beim Bass ist die Resonanz zwischen Boden und Decke eins der Probleme welches man mit den Panelen fast nicht in den Griff bekommt.
Ja, habe daher einen Langflusenteppich zwischen Couch und LS gelegt. Aber ein Deckensegel will ich nicht. 1. ist es ein Wohnzimmer und 2. wohne ich im Altbau, da ist Stroh und Schutt in der Decke, da ist selbst das Befestigen einer kleinen Deckenleute ein absolutes Abenteuer.

Schaut ganz gut aus - mir wirkt der Eingriff nur zu Breitbandig, kann man den Q-Faktor ändern?
Ja, kann man alles ändern. Für meine Messung hat es recht gut gepasst, ohne zu viel einzugreifen.
 
Gibt es denn im <500€ Bereich eine kompakte (Stereo-)Verstärker Lösung, mit der ich mehr Erfolgschancen hätte?
Achja, und natürlich antwortest du ob und wann es dir passt. Wenn du busy bist, bist du busy. Akzeptiere natürlich auch Antworten von anderen :geek:
Aber der Anschluss vom Cinema am Model würde mich noch interessieren: Am Model 50 AudioIn oder Power Amp In?
Um von der Theorie jetzt mal in die Praxis zu kommen, habe ich mir heute einen SVS Prime Wireless Pro SoundBase bestellt. Mal schauen, ob ich damit im Stereo gegenüber dem 3800H etwas herausholen kann.
 
Taugen die was für am PC?
Bin da nicht allzu anspruchsvoll, hab aktuell irgendwelche 10 Jahre alten Logitröts angeschlossen :fresse: die haben aber irgendwo Kabelbruch.
 
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