[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

hier wird gerade über quadratmeter preise diskutiert, das ist nicht zielführend hier. und genau darauf bezog sich mein einwand.

ob man sich mit gehalt x oder y sowas leisten kann, ja das kann hier passen... aber auch da wird es zu keiner aussage kommen die wirklich eine passende aussage hat.
 
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Naja, bei m²-Preise losgelöst bin ich schon bei dir.

Aber wenn man hier, sagen wir für 100m² 4x Jahresbrutto bei @meph!sto investieren muss und, ne Bruchbude ist es nicht, aber sicherlich kein Goldschloss bekommt, dann kann man das schon mal an Ansatz/Vergleich nehmen.
Vom Brutto kann man dann ja selber ausrechnen, was man als "Wohnrate" über beliebt. 10%?
Also heißt das 40 Jahre für die Immobilie.
Und dann kann man für sich, seine Region/Gehalt, selber rechnen, ob es einem nicht genauso geht.
Und das ist schon ein "was bleibt über" Ding. (was kann ich mir eigentlich "leisten")

@meph!sto
Zieh doch raus zum Fernsehgarten, da kannste dann schön mitschunkeln.
Kaufland ist auch nicht so weit weg.
 
Die große Frage ist, muss man eine Immobilie zwingend abbezahlen? Zahlt man Miete, gehört einem am Ende auch nix. Und als Erbe / Bank freut man sich auch über ein zu 3/4 abbezahltes Haus anstatt nix.
Dann kann man - wenn es die Bank mitmacht - auch bei 1% Tilgung schön wohnen, anstatt für x € weniger in einem "Kompromiss".
Mein Ding ist das auch nicht, die Finanzierung ist bei uns auf Volltilgung (Rate: 32% vom Monatsnetto) gestrickt, aber zumindest kann man dieses nicht ausgesprochene "Gesetz" hinterfragen.
 
Die große Frage ist, muss man eine Immobilie zwingend abbezahlen? Zahlt man Miete, gehört einem am Ende auch nix. Und als Erbe / Bank freut man sich auch über ein zu 3/4 abbezahltes Haus anstatt nix.
Dann kann man - wenn es die Bank mitmacht - auch bei 1% Tilgung schön wohnen, anstatt für x € weniger in einem "Kompromiss".
Mein Ding ist das auch nicht, die Finanzierung ist bei uns auf Volltilgung (Rate: 32% vom Monatsnetto) gestrickt, aber zumindest kann man dieses nicht ausgesprochene "Gesetz" hinterfragen.
Machen das die Banken aber so mit?
 
Machen das die Banken aber so mit?
Kommt aufs Haus / Wohnlage und die von der Bank prognostizierte Wertsteigerung bzw. den Werterhalt an. Ich kenne einige Fälle persönlich, bei denen das so klappt.
Das Haus steht ja als Sicherheit da und wenn man den Kredit "nie" abbezahlt verdient die Bank noch kräftiger an den Zinsen.
 
Mit der Prämisse zahlt man der Bank aber ne Menge Asche, die man ja auch anderweitig investieren könnte, von dem man am Ende dann irgendwie mehr hat.
 
Mit der Prämisse zahlt man der Bank aber ne Menge Asche, die man ja auch anderweitig investieren könnte, von dem man am Ende dann irgendwie mehr hat.
Die Frage ist, was die Alternative ist. Beim Mieten bleibt ja auch nichts übrig. (da muss man sicher aber auch nicht um Unterhalt der Immobilie kümmern)
Und wenn man das Geld hätte, mehr zu tilgen, kann man bei 1% Tilgung nebenbei halt ansparen und wenn der Ertrag nach Steuern größer als der Zins (bei mir: 1,85%) ist, geht man positiv aus der Sache raus. Bis jetzt funktioniert's. Wenn in 8 Jahren die Aktienmärkte zusammenbrechen, hat es nicht funktioniert.
 
Dann wärs aber wahrscheinlich besser / steuerlich günstiger die finanzierte Immobilie zu vermieten, um sich mit den Zinsen krass die Steuern zu reduzieren und trotzdem zur Miete zu leben.
 
Vermieten muss man dann aber auch wollen.
Ich denke, da muss jeder seinen Weg finden, für mich passt die 1% Tilgung, allerdings habe ich 15 Jahre Zinsbindung und die Erwartung, dass der Wert der Immobilie am Ende >> Restschuld ist trotz 1% Tilgung und ich somit unabhängig von der Wertentwicklung des besparten Depots und dem Zinssatz einer Anschlussfinanzierung frei in meiner Entscheidung bin, was danach passiert.

Edit: Ich kann es ja mal mit Zahlen untermauern. Die Restschuld wird ca 325.000€ betragen und ich spare pro Monat 600€ ins Hausdepot + anfängliche Einlage, da ja zu 95% finanziert und EK > Kaufnebenkosten.
 
weshalb eine Steuererhöhung für Menschen mit hohen Einkommen und Vermögen sowie eine Reform der Erbschaftsteuer vorgeschlagen wird
Wir wissen alle welcher Teil davon kommen wir und welcher nicht ^^
 
Die Frage ist, was die Alternative ist. Beim Mieten bleibt ja auch nichts übrig. (da muss man sicher aber auch nicht um Unterhalt der Immobilie kümmern)

Richtig, das ist kostentechnisch ja etwas ganz Anderes. Sämtliche Tilgung kann anderweitig bespart werden, von den Erträgen profitiert hauptsächlich selbst und muss sich auch keine Kosten für Instandhaltung einplanen. Das sind auch locker 2% pro Jahr.

Ich denke daher, dass der Unterschied eher in der höheren Sicherheit vor einer Kündigung und größeren Freiheiten liegt, neben der Tatsache, dass man die gleiche Immobilie häufig schlechter mieten kann, da nicht verfügbar.
 

Wir wissen alle welcher Teil davon kommen wir und welcher nicht ^^
Die endlich mal konsequente Besteuerung, ohne der Möglichkeit von Schlupflöchern, von hohen Erben mit Sicherheit nicht. Hat die CDU schon „Nein“ zu gesagt. :lol:
 
Ich bin davon ausgegangen, dass hier jedem bewusst ist, dass man für das Wohnen an sich immer eine gewisse Summe zahlen muss und die immer enthalten ist. Was die Immobilie teurer macht, ist also der Teil, der in die Tilgung fließt, aka Vermögensaufbau. So war das gemeint.
 
Also ich zahl aktuell ca genauso viel Tilgung wie ich Kaltmiete für etwas vergleichbares zahlen müsste. Gut, kauf ist schon wieder 4 Jahre her.
 
Wie schön @Mustis du doch direkt von dir auf alle anderen schließt...

Um unsere Mitwohnung mit der aktuellen Kaltmiete und den aktuellen Preisen + NK und Zinsen bei 1,5% Tilgung zu finanzieren, müssten wir 200-250k€, also irgendwas zwischen 40-50% Eigenkapital einbringen! Und da ist noch kein Hausgeld, Rücklagen oder sonst was drin, was in der Kaltmiete ja quasi drin steckt.
Lässt sich natürlich auch nicht verallgemeinern. Wir haben da durchaus mit der Miete noch Glück weil damals schon in Ordnung und in den letzten Jahren kaum erhöht - der aktuelle Mietmarkt sieht da auch anders aus, aber das steht für mich in keinem Verhältnis...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich müsste für ne vergleichbare Wohnung (also in Qualität und Lage) ca. 800-900k zahlen und würde damit sicher knapp doppelt soviel monatlich abdrücken wie aktuell, also da reden wir dann von 3.500-4000€. Das Lohnt sich vlt. in 150 Jahren. Aber die Diskussion haben wir ja alle 3 Monate, dass man nicht überall mal eben was kaufen kann und damit spart.
 

Wir wissen alle welcher Teil davon kommen wir und welcher nicht ^^

Theoretisch sind sie ja durch den niedrigen prozentualen Steuersatz schon weniger belastet als höhere Einkommen.
Die SPD hatte doch ihre Jahre, die sollten sich raushalten.
 
Ich müsste für ne vergleichbare Wohnung (also in Qualität und Lage) ca. 800-900k zahlen und würde damit sicher knapp doppelt soviel monatlich abdrücken wie aktuell, also da reden wir dann von 3.500-4000€. Das Lohnt sich vlt. in 150 Jahren. Aber die Diskussion haben wir ja alle 3 Monate, dass man nicht überall mal eben was kaufen kann und damit spart.

Unsere Wohnung hat 2017 als Neubau (wir konnten vom ersten Spatenstich alles mitplanen) 356k€ gekostet.
Anzahlung 70%, und konnte zum Glück bereits 2024 ausgezahlt werden.
Kleiner Ort mit 15.000 Einwohnern, KEIN Münchner Speckgürtel.

Die Vergleichbare, die aktuell vom selben Bauträger bei uns im Ort gebaut wird:
IMG_0722.jpeg


Da war selbst ich sprachlos, als das die Tage bei uns Thema war.
Bei uns war sogar noch TG- und Hofstellplatz dabei.
 
Scheint ja genug zu geben die sich sowas leisten können.
 
Was sowas in Städten kosten würde...

Dieses Projekt wurde in meiner Nachbarschaft gerade gebaut, die Wohnungen mit ähnlichen Daten wie oben genannt fingen dort bei 1,4mio an. Was das Penthouse dort kostet weiß wahrscheinlich nur Gott und der Oligarch der sich das wahrscheinlich als Investment gekauft hat :fresse:
 
Scheint ja genug zu geben die sich sowas leisten können.
In dieser Wohnanlage wurde zu 80% von Investoren gekauft, die weitervermieten.
Die Grenze für Normalverdiener ist überschritten.
Die 2 Zimmerbude kostet 450k€…

IMG_0723.jpeg


und das in einem 15.000 Einwohner Ort. Was sowas in Städten kosten würde...
Grundstück meiner Mutter, 15 S Bahnminuten FFM Stadtmitte entfernt liegt aktuell bei fast 1 Million Euro.
Nur das Grundstück, das Haus ist so alt, wird im Erbfall abgerissen.
Die Grundstücke werden von Immobilien Firmen gekauft, die große Wohneinheiten bauen.
 
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