[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

na warts ab, bis zu es wirklich eines Tages bekommst und merkst, dass das ein Job ist, den keiner haben will :)

Ich bin vor 3,5 Jahren in diese Richtung abgebogen - bei mir primär aus einer Abwägung aus Talent, Fähigkeiten, Ambitionen: mein Job hat für mich (eine wohlgemerkt völlig ungesunde) Priorität. Ich bin besser als die meisten in meinen Bereich, einfach weil ich schlicht viel mehr Zeit und Kraft investiere. Man schreibt mir ein gewisses, koordinatives Talent zu und ich bin Eskalationen, C-Level Kommunikation und Leitung auf Projekt/Programmebene gewohnt. Ich bin Manager geworden mit dem Ziel, diese Talente auszuspielen und als Vorbild zu agieren (transformative leadership style nennt man das). Das klappt alles wunderbar, aber die Schattenseite der Managerposten, die ich kenne, ist stets die gleiche (Mittelstand bis Konzern Erfahrung)

- gerade im unteren Management bist du einfach nur Messenger von oben - egal wie sinnbefreit die Botschaft ist
- In Konzernen gibts Surveys; Umfragen; Feedbackprozesse...Haufen prozessual gesteuerte Gelegenheiten, die jedes unzufriedene Teammitglied bereitwillig und oft situativ-emotional nutzt
- unzufriedene Team-Member hast du immer, weil es stets eine Mangelverwaltung ist; je mehr HighPo's, desto schlimmer
- In Deutschland sind Kündigungsprozesse ein Krampf...ein LowPo zieht dir jedes KPI herunter und du hast wenig Handhabe
- Dein Profil hängt mehr und mehr am Unternehmen, weil sich fachlich in deinem CV nichts tut - außer du bekommst ständig Sprünge zu größeren/bedeutenderen Teams hin. Verweilst du auf deiner anfänglichen Managerposition, sinkt dein Marktwert kontinuirlich
- In Konzernen: um nach oben zu kommen, braucht es primär Connections, günstige Zufälle und etwas Glück - für gute Arbeit wird niemand belohnt; gerade in Konzernen geht es nur darum, was man wie verkauft (Selfmarketing). Oftmals bedeutet das für die Ebene über einen einfach "ungefährlich" zu wirken (das erreicht man nach meiner Erfahrung nicht durch Leistung, sondern durch die Gabe, Dinge und Zustände zu ertragen)
- Nicht zu verachten: je sozialer/ je mehr People-Manager man ist, desto mehr lädt das eigene Team bei einem vertrauensvoll ab. Das kann ab und an einfach anstrengend sein - vor allem wenn es Schicksalsschläge sind, mit denen man selbst keine/wenig Erfahrung hat. Besonders ungünstig ist die Kombi aus schlechter Leistungsbeurteilung/Degradierung/Kündigung vs. es trifft die ärmste Sau, die für die eigene Minderleistung ggf. gar nichts kann

Ich will damit nix madig reden: ich stecke selbst in dem Pfad; werde fürstlich entlohnt und es bereitet mir Freude. Über die gängigen Negativpunkte les ich nur stets wenig...
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ganz ehrlich, das Gefühl habe ich bereits. Seit 2 Jahren werde ich damit geködert und sage eigentlich nie Nein zu irgendwas, auch wenn es nicht meine Aufgaben sind.
diese Erkenntnis kam mich wiederum knapp 10 Jahre - warum das schnellste Pferd im Stall zum Trainer machen? :-)
Deine Extrameilen werden dankend angenommen, solang du Sie lieferst. Einer, meiner ersten Sätze an jeden Associate/Junior "1. überleg dir, was du willst -> 2. leiste nachweislich dafür -> 3. fordere es ein"
Egal wo: am Ende bekommt, wer danach schreit - nicht, wer es verdient. In der Praxis fehlt es bei den meisten mind. an einer Komponente:
  • Fehlt 1. -> trittst du auf der Stelle; wirst nie befördert; verpasst Chancen
  • Fehlt 2. -> bist du ein klassischer Blender. Mit etwas Talent ein Vitamin-B Jongleur, dessen Schauspiel irgendwann auffällt oder in einer strukturell suboptimalen und idR. generell performancelosen Firma gefeiert wird (Mitarbeiter dieser Kategorie rotten sich gern zusammen)
  • Fehlt 3. -> kündigst du über kurz oder lang, weil dein Input in keinem Verhältnis zum Output steht. HighPo's dieser Art kündigen oft spät -> gehen irgendwann ins Folgeunternehmen und unterliegen nach einigen Jahren dem selben Zyklus
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Werde jetzt nicht so nen Text schreiben wie über mir aber bin auch durch so ein Programm und nach 5 Jahren (wovon die ersten 4 absolute Zeitverschwendung waren) ging dann alles recht flott. Konkreter Entwicklungsplan, direkte Begleitung durch HR und einen Sponsor, konkretes Target Date. Das machte dann auch Spaß weil zwar Risiko und Verantwortung drastisch stiegen aber man wie in so einer Art Fahrschule jemanden mit Erfahrung und Einfluss in der Firma an seiner Seite hatte (in meinem Fall der CFO). War ne geile Zeit, jetzt ist es dagegen mit dem Titel fast langweilig. Aber man merkt halt was man noch auf Leiter Ebene für ein Wassertreter war. Der Stress hat sich also gelohnt.

Also bleib dran.
 
Ich danke euch, nehme das alles mal gedanklich mit. Am Ende muss es sich halt richtig anfühlt. Man weiß nie, was bei rauskommt. Egal welchen Weg man einschlägt.
 
Nach dem es bei uns jetzt drunter und drüber geht, überleg ich mir nen Bachelor in Cyber Security zu machen…

Ich denke zwar, dass ich noch recht wenig Probleme hätte, hier was neues zu finden, aber zumindest das isn Themenfeld das nach wie vor sehr gefragt sein dürfte…

Hat auf dem Gebiet schon jemand erfahrungen?
 
Nach dem es bei uns jetzt drunter und drüber geht, überleg ich mir nen Bachelor in Cyber Security zu machen…

Ich denke zwar, dass ich noch recht wenig Probleme hätte, hier was neues zu finden, aber zumindest das isn Themenfeld das nach wie vor sehr gefragt sein dürfte…

Hat auf dem Gebiet schon jemand erfahrungen?

CISO in einer Bank.
Und du solltest dich insoweit damit beschäftigen, dass du eine Idee hast wo du dich spezialisieren möchtest.

Dazu mögen Spezialisten aus der Informations- und Telekommunikationstechnologie den Begriff Cyber nicht, da er viel zu generisch ist und nur aussagt, das man sich irgendwie mit Sicherheit beschäftigt hat. Erkennbar mit was, ist es somit nicht.
 
Ich kann noch Sonnenschutztechnik empfehlen. Es sind immer alle neidisch auf mich, weil ich als erster gut gebräunt bin. :bigok:
 
Wäre für mich eine Option und eben nebenher weiterbilden. Vielleicht auch irgendwann Kinderwunsch, aber dann will ich glaube in Skandinavien bleiben :d

Ich wäre ja für Bayer in Berlin. Gehalt wäre gigantisch für Sie und ich könnte an unserem Standort in Tempelhof arbeiten. Aber da muss erst mal was frei werden und dann müsste man auch natürlich genommen werden.

Hat sie denn schon konkrete Angebote von Industriefirmen (In- oder Ausland) vorliegen? Akademische PostDoc-Stellen sollten nicht das Problem sein, die dürften jetzt aber auch nicht so gut bezahlen, dass sie über eurem jetzigen gemeinsamen Gehalt liegt. Pharma ist momentan definitiv kein Arbeitnehmermarkt. Da kann man eher glücklich sein, wenn man etwas bekommt und sollte örtlich sehr flexibel sein. Ein paar Arbeitskollegen hatten kürzlich Stellen ausgeschrieben und der Kandidatenpool war gigantisch und sehr stark. Die konnten sich die Rosinen rauspicken... 😅
 
Skandinavien wäre der Favorit, aber da sind die Anforderungen dermaßen hoch, dass ich nicht glaube dort einen guten Job zu finden. Bin etwas ratlos ehrlich gesagt. Will auch nicht, dass ich der Grund bin, hier zu bleiben.
Kommt drauf an, hatte auch überlegt nach Norwegen zu gehen. Die suchen alles mögliche und die Lebensqualität ist recht hoch dort.
Allerdings wie du schon sagst der Grund da zu bleiben...
Also Erfahrung im Ausland ist nicht schlecht, aber je nach der Zielvorstellung wo man bleiben möchte brauch man das nicht. Viele Firmen sind nur froh über Bewerber die bereit wären auch mal für einige Wochen ins Ausland zu gehen vorübergehend.
Die Skandinavier nehmen Deutsche sehr gerne für egal was.
Generell muss man sagen in jedem Land der Welt, wenn du eine gute Deutsche Qualifizierung hast und du zumindest Englisch kannst und bereit bist die lokale Sprache zu lernen, kannst du überall anfangen.
 
Naja die Ausbildungsqualität hier im Land ist mit die Höchste Weltweit. Klar nimmt man da gerne deutsche Facharbeiter.

Es heißt ja auch immer, das wir fremde Facharbeiter aus den Ausland brauchen. Wenn wir aber Facharbeiter aus dem Ausland holen, nehmen wir diese faktisch dem alten Land weg. Es wird geweint, das deutsche Fachleute (Mediziner...) das Land verlassen. EXAKT!!! das Gleiche machen wir aber doch auch, zb in der Pflege. Die Pfleger fehlen doch im alten Land... So gesehen nutzen wir die anderen Länder also massiv aus. Solange wir die "Besseren" sind und die Leute eher zu uns wollen, geht das aus unserer Sicht noch klar. Das kann aber schnell auch kippen und die Leute gehen von hier in andere Länder.

Und ja, natürlich kann jeder gerne da leben und arbeiten wie er möchte (im gesetzlichen Rahmen bla bla bla)...
 
Naja die Ausbildungsqualität hier im Land ist mit die Höchste Weltweit. Klar nimmt man da gerne deutsche Facharbeiter.

Es heißt ja auch immer, das wir fremde Facharbeiter aus den Ausland brauchen. Wenn wir aber Facharbeiter aus dem Ausland holen, nehmen wir diese faktisch dem alten Land weg. Es wird geweint, das deutsche Fachleute (Mediziner...) das Land verlassen. EXAKT!!! das Gleiche machen wir aber doch auch, zb in der Pflege. Die Pfleger fehlen doch im alten Land... So gesehen nutzen wir die anderen Länder also massiv aus. Solange wir die "Besseren" sind und die Leute eher zu uns wollen, geht das aus unserer Sicht noch klar. Das kann aber schnell auch kippen und die Leute gehen von hier in andere Länder.

Und ja, natürlich kann jeder gerne da leben und arbeiten wie er möchte (im gesetzlichen Rahmen bla bla bla)...
Ohne hier zu tief abzuschweifen, es ist politisch irgendwie nicht gewollt das sich "Deutsche Bürger"(Herkunft egal Hauptsache Deutschen Ausweis, nicht das es irgendwie Rassistisch aufgefasst wird) vermehren. Du wirst zu hart dafür quasi bestraft Kinder in die Welt zu setzen.
Sobald du ein vernünftiger Arbeiter bist mit mittlerem Einkommen, muss du für alles bezahlen.
Wenn du nichts hast, bekommst vieles bezahlt.
Das sind auch falsche Signale, andere Länder lösen das Bevölkerungsproblem etwas souveräner.
Siehe auch "Unterhalt", Kinder ist ja etwas das wir als Gesellschaft brauchen, aber nein wer ein Kind in die Welt setzt ist voll dafür verantwortlich, zumindest wenn er Geld hat. Wer nichts hat dem wird nur bedingte Verantwortung zugeschoben, dann zählt das wohl des Kindes.

Gleichberechtigung ist ne super Sache, aber die läuft in Skandinavien viel besser, dort wird dafür gesorgt das die Kinder aufgeräumt sind während man in der Arbeit ist.

Gesellschaftlich einfach eine schwierige Kiste und Fachkräfte aus dem Ausland haben teilweise nicht die Qualifikation wie hier.
Sie müssen durch die Sprache teilweise noch nachgeschult werden etc. und warum holt man Ausländer?
Nicht weil der besser ist oder einfach verfügbar, sonder weil der billiger ist.

Um zurück zum Haupt Thema Gehalt zu kommen, ein Grund warum die Leute immer mehr Gehalt anstreben ist eben um ihre Lebensgewohnheiten zu behalten, wer ein Kind hat muss locker damit rechnen etwa mindestens 20-30% seines Einkommen dafür aufzuwenden.
Dagegen ist Kindergeld was man bekommt einfach lächerlich in Relation.
Warum sollen Menschen weil sie etwas für die gesamte Gesellschaft machen wollen und Kinder in die Welt setzen quasi bestraft werden durch höhere Armut und Verzicht.
Früher konnte 1 Verdiener die ganze Familie unterhalten und ein Lebenspartner war frei für die Kindererziehung.
Heute müssen fast schon zwingend beide irgendwie Arbeiten sonst reicht es einfach nicht, wenn man ein einigermaßen gutes Leben haben möchte und nicht "Ehrenamtlich" mindestens 18 Jahre seines Lebens in etwas investiert das sich vielleicht denkt - ihr könnt mich mal (überspitzt gesagt)...
 
Hab die letzten beiden Tage viel gegrübelt, mich beraten lassen, auch mehrere Bekannte IT Ler in anderen Firmen kontaktiert...
Nach Mechatronikerausbildung 2005, Staatlich geprüftem Techniker in Fachrichtung Elektrotechnik 2009 werd ich jetzt den B.Sc Informatik angehen...(FOM Abendschule)...
Bin ja seit 6 Jahren schon Planer IT und vom Lernstoff kommt da auch einiges, dass ich schon kenne und nutze, nur vor Mathe hab ich etwas Angst, aber schauen wir mal...
 
Mathe kannst ja nen Intensiv Kurs privat buchen zur Auffrischung.
 
Nicht weil der besser ist oder einfach verfügbar, sonder weil der billiger ist.
Am Ende geht es IMMER IMMER IMMER nur ums Geld. Es gibt faktisch nichts, wo es am Ende nicht ums Geld geht. Ja selbst beim Heiraten, Sterben oder Kinder kriegen geht es am Ende ums Geld.

Sobald du ein vernünftiger Arbeiter bist mit mittlerem Einkommen, muss du für alles bezahlen.
Wenn du nichts hast, bekommst vieles bezahlt.
Das nennt sich Sozialismus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das nennt sich Sozialismus
Schwachsinn....

Die Ironie, genau genommen steht das zitierte überhaupt nicht im Widerspruch zum Liberalismus. Ganz im Gegenteil, je nach dem, wie man Liberalismus versteht und bewertet, kann ein Sozialstaat wie DE zwingend nötig sein für gelebten Liberalismus.

Liegt halt daran, wenn man mit Begriffen um sich schmeißt, die man nicht im Geringsten versteht. Liberalismus und Sozialismus sind eben auch politisch/gesellschaftlichen Ideologien, nichts, wie ein Staat praktisch funktionieren kann...
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hast du konkret vor?
 
Wer kann das dumme Hochschulmathe denn heute noch? Also ich bin da völlig raus, zumal ich das im Maschbau eh nie verstanden habe. Für 4 Gewinnt hat es gereicht, der Rest ist Belanglos.

Mathe was man braucht ist Wahrscheinlichkeitsrechnung (eine extrem große Schwäche liegt hier in der Bevölkerung), Prozentrechnung (ebenfalls...) und der 3 Satz. Damit bekommt man quasi alles hin im normalen Leben.
 
Am Ende geht es IMMER IMMER IMMER nur ums Geld. Es gibt faktisch nichts, wo es am Ende nicht ums Geld geht. Ja selbst beim Heiraten, Sterben oder Kinder kriegen geht es am Ende ums Geld.


Das nennt sich Sozialismus.
Naja ist nicht ganz so, würde man eben für alle die Kosten übernehmen wäre es Sozialismus. Das sagt Trump zur Krankenversicherung.
Aber ja das wäre schon fair die Kosten für Kita etc. irgendwie zu subventionieren/zu übernehmen. Den Kinder sind nicht alleine privates vergnügen.
Aber die aussage "geht IMMER nur ums Geld" teile ich.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

😁😂 4,0?^^

Auffrischung wird wenig bringen. Hochschulmathe hat ja überhaupt nichts mit Schulmathe zu tun. Aber gibt bestimmt auch gute crash Kurse irgendwo
4 Gewinnt geht immer :d
 
😁😂 4,0?^^

Auffrischung wird wenig bringen. Hochschulmathe hat ja überhaupt nichts mit Schulmathe zu tun. Aber gibt bestimmt auch gute crash Kurse irgendwo
boah das triggert mich: BA Mannheim - duales Studium Wirtschaftsinformatik.
Ich hatte zwei Module verkackt und musste mich mit Verrechnungen retten - da hatte ich bemerkt, wie schnell das Studium ohne jeden Output vorbei sein kann.
Das Gefühl hatte ich damals meinem Bachelor-Thesisbetreuer anvertraut und er reagierte ziemlich cool - baute mich etwas auf und wir hatten 1x im Monat einen kurzen Statussync über den Zustand meiner Bachelorthesis. Hatte mich da reingekniet, Mühe gegeben und regelmäßig mit Ihm Rücksprache gehalten.
Irgendwann Abgabe -> Note: ich weiß noch, wie ich mich in dem Moment erstmal setzen musste: Bachelor Thesis = 4.0

Ich völlig aufgelöst zum Betreuer, warum, wieso...

Er völlig trocken: "Herr Vantim, sie sagten mir, sie haben Angst, die Thesis nicht zu bestehen. Vier Komma Null gilt als bestanden - ihr Wunsch wurde erfüllt, schönen Tag".

Werd ich nie vergessen...
 
Krass, hat der dich sabotiert oder was?
kA...wahrscheinlich war er einfach neidisch auf meine Schönheit und Intelligenz 😃
Ich hab einigermaßen meinen Frieden damit gefunden, indem ich mir den Unterschied zwischen meinem und seinem Gehalt vorstelle...und wie er in dieser muffigen Uni irgendwelche jungen, unmotivierten Leute bespaßen muss, während ich mein Leben feier
 
Das sind auch falsche Signale, andere Länder lösen das Bevölkerungsproblem etwas souveräner.
Naja aber die Geburtenrate ist in der ersten Welt, außer Israel, überall mies.
Hochschulmathe hat ja überhaupt nichts mit Schulmathe zu tun.
Nun im ersten Trimester kamen alle die frisch Mathe LK hatten noch ganz gut mit, für mich von der FOS war hingegen fast alles neu :d
Naja wie sagte der Prof bei der Klausurbesprechung zu meiner 3,3: "Mehr als die Hälfte würde sich drüber freuen".
 
boah das triggert mich: BA Mannheim - duales Studium Wirtschaftsinformatik.
Ich hatte zwei Module verkackt und musste mich mit Verrechnungen retten - da hatte ich bemerkt, wie schnell das Studium ohne jeden Output vorbei sein kann.
Das Gefühl hatte ich damals meinem Bachelor-Thesisbetreuer anvertraut und er reagierte ziemlich cool - baute mich etwas auf und wir hatten 1x im Monat einen kurzen Statussync über den Zustand meiner Bachelorthesis. Hatte mich da reingekniet, Mühe gegeben und regelmäßig mit Ihm Rücksprache gehalten.
Irgendwann Abgabe -> Note: ich weiß noch, wie ich mich in dem Moment erstmal setzen musste: Bachelor Thesis = 4.0

Ich völlig aufgelöst zum Betreuer, warum, wieso...

Er völlig trocken: "Herr Vantim, sie sagten mir, sie haben Angst, die Thesis nicht zu bestehen. Vier Komma Null gilt als bestanden - ihr Wunsch wurde erfüllt, schönen Tag".

Werd ich nie vergessen...
Du musst so denken, je nach dem woher du kommst z. B Student nicht vom Gymnasium kommen werden grundsätzlich von Oben herabgesehen.
Ein bisschen Ressentiments gibt es immer.
Die wissen aber auch unter anderem bei dir ist das Studium formell relevant, aber bei einem Gymi Studenten ist das Studium die Kernausbildung. (hier gehts um was)

Aber vielleicht auch nur meine Einschätzung.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh