[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Wir wissen alle welcher Teil davon kommen wir und welcher nicht ^^
Die endlich mal konsequente Besteuerung, ohne der Möglichkeit von Schlupflöchern, von hohen Erben mit Sicherheit nicht. Hat die CDU schon „Nein“ zu gesagt. :lol:
 
Ich bin davon ausgegangen, dass hier jedem bewusst ist, dass man für das Wohnen an sich immer eine gewisse Summe zahlen muss und die immer enthalten ist. Was die Immobilie teurer macht, ist also der Teil, der in die Tilgung fließt, aka Vermögensaufbau. So war das gemeint.
 
Also ich zahl aktuell ca genauso viel Tilgung wie ich Kaltmiete für etwas vergleichbares zahlen müsste. Gut, kauf ist schon wieder 4 Jahre her.
 
Wie schön @Mustis du doch direkt von dir auf alle anderen schließt...

Um unsere Mitwohnung mit der aktuellen Kaltmiete und den aktuellen Preisen + NK und Zinsen bei 1,5% Tilgung zu finanzieren, müssten wir 200-250k€, also irgendwas zwischen 40-50% Eigenkapital einbringen! Und da ist noch kein Hausgeld, Rücklagen oder sonst was drin, was in der Kaltmiete ja quasi drin steckt.
Lässt sich natürlich auch nicht verallgemeinern. Wir haben da durchaus mit der Miete noch Glück weil damals schon in Ordnung und in den letzten Jahren kaum erhöht - der aktuelle Mietmarkt sieht da auch anders aus, aber das steht für mich in keinem Verhältnis...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich müsste für ne vergleichbare Wohnung (also in Qualität und Lage) ca. 800-900k zahlen und würde damit sicher knapp doppelt soviel monatlich abdrücken wie aktuell, also da reden wir dann von 3.500-4000€. Das Lohnt sich vlt. in 150 Jahren. Aber die Diskussion haben wir ja alle 3 Monate, dass man nicht überall mal eben was kaufen kann und damit spart.
 

Wir wissen alle welcher Teil davon kommen wir und welcher nicht ^^

Theoretisch sind sie ja durch den niedrigen prozentualen Steuersatz schon weniger belastet als höhere Einkommen.
Die SPD hatte doch ihre Jahre, die sollten sich raushalten.
 
Ich müsste für ne vergleichbare Wohnung (also in Qualität und Lage) ca. 800-900k zahlen und würde damit sicher knapp doppelt soviel monatlich abdrücken wie aktuell, also da reden wir dann von 3.500-4000€. Das Lohnt sich vlt. in 150 Jahren. Aber die Diskussion haben wir ja alle 3 Monate, dass man nicht überall mal eben was kaufen kann und damit spart.

Unsere Wohnung hat 2017 als Neubau (wir konnten vom ersten Spatenstich alles mitplanen) 356k€ gekostet.
Anzahlung 70%, und konnte zum Glück bereits 2024 ausgezahlt werden.
Kleiner Ort mit 15.000 Einwohnern, KEIN Münchner Speckgürtel.

Die Vergleichbare, die aktuell vom selben Bauträger bei uns im Ort gebaut wird:
IMG_0722.jpeg


Da war selbst ich sprachlos, als das die Tage bei uns Thema war.
Bei uns war sogar noch TG- und Hofstellplatz dabei.
 
Scheint ja genug zu geben die sich sowas leisten können.
 
Was sowas in Städten kosten würde...

Dieses Projekt wurde in meiner Nachbarschaft gerade gebaut, die Wohnungen mit ähnlichen Daten wie oben genannt fingen dort bei 1,4mio an. Was das Penthouse dort kostet weiß wahrscheinlich nur Gott und der Oligarch der sich das wahrscheinlich als Investment gekauft hat :fresse:
 
Scheint ja genug zu geben die sich sowas leisten können.
In dieser Wohnanlage wurde zu 80% von Investoren gekauft, die weitervermieten.
Die Grenze für Normalverdiener ist überschritten.
Die 2 Zimmerbude kostet 450k€…

IMG_0723.jpeg


und das in einem 15.000 Einwohner Ort. Was sowas in Städten kosten würde...
Grundstück meiner Mutter, 15 S Bahnminuten FFM Stadtmitte entfernt liegt aktuell bei fast 1 Million Euro.
Nur das Grundstück, das Haus ist so alt, wird im Erbfall abgerissen.
Die Grundstücke werden von Immobilien Firmen gekauft, die große Wohneinheiten bauen.
 
Jup die Schweizer Garten Townhäuser am Friedrichshain gingen damals so 2008 wohl auch für unter 400k weg. Heute stehen die für 2 Mio drin und man hätte gerne 7.000€ Miete / Monat :ROFLMAO:
Weiß ich weil da mein VP hingezogen ist der dort nen Super Deal hat und nur 3.800€ kalt bezahlt :fresse: Bei dem bin ich mir aber sicher, dass er sich das problemlos leisten kann.
 
ist das immer noch alles am thema?
 
Als zumindest dass ich mir das alles wegen meinem Gehalt vom Arbeitsplatz nicht leisten kann :shot:
 

Dieses Projekt wurde in meiner Nachbarschaft gerade gebaut, die Wohnungen mit ähnlichen Daten wie oben genannt fingen dort bei 1,4mio an. Was das Penthouse dort kostet weiß wahrscheinlich nur Gott und der Oligarch der sich das wahrscheinlich als Investment gekauft hat :fresse:

Zitat aus einem Googletreffer: Die Preise beginnen bei 11.425 Euro pro Quadratmeter.
Kommt ja hin, so ab 120m² Wohnungsgröße biste bei den 1,4 Mios.
 
Wo habe ich das? Es wurde gesagt, Tilgung sei teurer. Ich habe aufgezeigt, dass das keinesfalls so sein muss.
du hattest halt noch Glück, vor 4 Jahren waren die Zinsen halt "Spotgünstig" - finanzier das gleiche mal heute, da schnackelst du mit den Ohren.

Nur mal zum Vergleich:

Ich habe Anfang 2024 mein Elternhaus "gekauft" - hab dafür nen Kredit von ~170k€ aufgenommen. Den musste ich zu 3,x% Verzinsen. Der läuft aktuell mit 800€/Monat für 25 Jahre. (das sind um die 100.000€ Zinsen über die Laufzeit).

Hätte ich den selben Kreditvertrag 11 Monate vorher abgeschlossen (bei um die 1% Zinsen) hätte ich den selben Betrag in 15 Jahren abbezahlt (10 Jahre weniger!). Das wären grad mal um die 10-12k€ Zinsen gewesen.

Und das bei der "lächerlichen" Finanzierungssumme - jetzt rechne das mal hoch auf 500-800k€
 
finanzier das gleiche mal heute, da schnackelst du mit den Ohren.
"Heute" sind aber auch die Mieten wieder deutlich gestiegen. Zu viele Menschen vergleichen bei sowas ihre teils Jahrzehnte alte Bestandsmiete und dann nicht Neubau, sondern auch wieder Bestand. Klar ist das dann günstig. Vergleichen zum Neubau muss man aber Erstbezug im Neubau mit heutiger Miete. Und das wird weh tun.

In dem Haus wo in meiner Familie zuletzt Wohnungen gekauft wurden, wurde auch vermietet. Keiner der Mieter zahlt Kaltmiete, was bei unserer Wohnung die Tilgung ist, sondern mehr. Ohne Hausgeld, ja. Das ist in einem modernen Haus aber auch nicht mehr soviel. Soviel Glück ist das meines Erachtens nicht. Es wird nur (oft genug) falsch verglichen und das sich zum jeweiligen Standpunkt schön gerechnet. In der Praxis nimmt es sich oft nicht soviel. Was auch logisch ist: derjenige der baut, will bei der Miete nachher nicht drauf legen, eher noch Gewinn mitnehmen. Das zahlt der Mieter und in nicht wenigen STellen in DE ist der Wohnungsdruck hoch genug, dass das funktioniert.
Vor allem: Deine Miete steigt in den folgenden 10/20 Jahren sehr wahrscheinlich. Deine Tilgung bleibt gleich. Das ganze Thema verschiebt sich somit auch. Hinzu kommt, dass der Wert der Immobilie, in der richtigen Region, eher steigt als fällt. Das kommt noch on top. Auf die Fresse fallen kann man auf allen Möglichkeiten.

Ich seh das Risiko bei Kauf/Bau eher woanders: Gute Handwerker, Architekten, etc sind rar. Du Wahrscheinlichkeit, dass du Stress bekommst ist hoch und bedeutet zeitlichen und ggf. auch finanziellen Verlust. Jahrelange Streitereien sind so selten nicht, selbst bei Kauf. Ich kenne beides aus (dann teils) leidvoller Erfahrung). Das ist (für mich) der Hauptpunkt, warum mieten für nicht wenige letztlich attraktiver ist. Nicht die finanzielle Sicht. Auf lange Sicht war "Eigentum" aka Grundbesitz noch nie ne schlechte Idee.
 
Ich habe Anfang 2024 mein Elternhaus "gekauft" - hab dafür nen Kredit von ~170k€ aufgenommen. Den musste ich zu 3,x% Verzinsen. Der läuft aktuell mit 800€/Monat für 25 Jahre. (das sind um die 100.000€ Zinsen über die Laufzeit).

Und bei hohen Zinsen bist du gleich doppelt gestraft, weil rechne mal aus, was das Geld als Geldanlage für Zinsen eingebracht hätte. Diese Opportunitätskosten musst du ja noch zu deinen gezahlten Zinsen addieren.
Auf meinem sicheren Sparkonto sinds grad 2,5% p.a.
 
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