[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Planungssicherheit hat man dadurch halt relativ wenig.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Planungssicherheit hat man dadurch halt relativ wenig.
Sowieso nicht, habe auch schon von vielen Beziehungen gehört die daran kaputt gegangen sind. Man sollte das nur machen wenn man absolut für das Fach brennt, ansonsten blos nicht. Idealerweise auch keine Kinder. Das hat dafür den netten Nebeneffekt, dass man (fast) nur Kollegen hat die den Job ebenfalls aus voller Überzeugung machen und daher motiviert sind. Freiwillig tut sich das sonst bei der relativ schlechten Bezahlung und den Arbeitsverhältnissen ja keiner wirklich an.
 
Man hätte sicher was tun können, um das anerkennen zu lassen. Das es automatisch nicht anerkannt wird ohne irgendwelche Nachweise bzw. Nachprüfungen heißt nicht, dass es generell und überhaupt nicht anerkannt wird.
Recht ist halt außerhalb des Landes, wofür man das Recht gelernt hat, allgemein eher schlecht. Außerhalb des Rechts oder der Medizin gibt es auch quasi nichts zu Studierendes (außer der Beamtenlaufbahn), wo man eine "Anerkennung" braucht, um einen Job zu bekommen, der erheblich besser ist, als im Supermarkt Regale einzuräumen (natürlich sind einem mangels Staatsexamen/Prüfungen gerne selbstständige Tätigkeiten verwehrt): da muss man halt a) was können, was der Markt will oder b) sich sehr gut verkaufen. Wenn ich heute auf Linkedin schaue, sind dort ganz, ganz viele Menschen mit "international law (FH)", "tourism economics" und co in Jobs, die sicher 40-50k auszahlen - im Personalbereich im Konzern sicher auch oft Luxx-fähige Gehälter. Klar ist das mit Migrationshintergrund sehr schwer, aber am Ende liegt es nur sehr selten daran, dass das Studium nicht anerkannt wird. Im Fall Jura will man ja i.d.R. auch eher das Staatsexamen anerkennen (das aber halt einfach kein Äquivalent hat) und wie das Ministerium sagt:
Im Übrigen ist die Ausübung anderer als der eingangs genannten reglementierten juristischen Berufe in Deutschland gesetzlich nicht an den Nachweis einer bestimmten Qualifikation oder Befähigung gebunden. Insbesondere die Tätigkeit bei einer Bank, Versicherung oder einem sonstigen Wirtschaftsunternehmen setzt weder einen in Deutschland erworbenen juristischen Studienabschluss noch das Bestehen der Zweiten Juristischen Staatsprüfung voraus.

Man hätte an seinem "Schicksal" durchaus arbeiten können. Das es nicht getan wurde, ist eine persönliche Entscheidung.
Die "Schicksale", die sich nicht mit der Situation zufrieden gegeben haben, haben halt (Ü30 bis Ü50) nochmal eine Ausbildung gemacht. 2a Hilfsarbeiter (wenn man deutsch kann, kann man das Hochschulstudium zu 95% als Abitur anerkennen lassen), dann hat man einen Basis-Job. Wenn man dann noch motiviert ist, auch einen guten Job. Wenn man halt mit der Haltung "aba isch hab' in frangrich germanistik schtudiert" hier einen tollen Akademiker-Job erwartet (im Übrigen ein echtes Beispiel. Die Person hat sich das Leben iwie mit wechselndem Beischlaf ("polyamor" - kann man dann bei verschiedenen Leuten essen bekommen...) und Gastro-Gelegenheitsjobs finanziert) oder aus einem Beamtenapparat fliehend hier das gleiche nur ohne Fluchtursache erwartet, wird das nix...

dürfen dann ihren Beruf nicht ausüben
der gelernte Beruf war wohl Expertise im peruanischen Recht und Beamtenapparat. Am Ende ist das halt hier nicht nachgefragt.

dass man (fast) nur Kollegen hat die den Job ebenfalls aus voller Überzeugung machen und daher motiviert sind
das halte ich aus meiner Erfahrung mit internationalen Postdocs für recht blauäugig...

Der eine Typ ist jetzt Chemie-Prof und wir hatten neben dem Problem, dass er Doppelbrüche nicht kürzen konnte, auch folgenden Austausch:
Ich: "deine Kristalle scheinen, wenn man den Maßstab im Bild nimmt, einmal fast 6x so groß wie in allen anderen Bildern zu sein. Warum ist das so" - er: "das muss ein Fehler sein" und er ersetzt einfach die Ziffern am Maßstab. Das Paper ist jetzt in einem Chemie-Journal mit IF 25+ und hat 50 Zitationen eingebracht.

Fakt ist: auf einem bestimmten Level/in vmtl. 50-60% der Fälle sind das einfach Leute, die sonst nix können, schön wenn das bei dir anders ist :bigok:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja. Bin damit bei uns auch at. Mich würde mal die Branche interessieren wo es so einen vt gibt.
Ich weiß nur bei RWE, dass man im Tarif bis über 100k kommt.

Bei mir werden es dies Jahr normalerweise knappe 80k werden, aber ich hab schon wieder einen Antrag auf Stundenreduzierung rein geworfen :fresse: kein Bock auf Vollzeit.

Ist hier jemand bei Rheinmetall?
 
Zuletzt bearbeitet:
IG Metall BW EG17 = 6699€ Brutto für 35h.

Vor der „Krise“ war das bei meinem alten Arbeitgeber ein Teamleiter ohne Personalverantwortung.
Bei 40h Woche per Ergänzungstarif sind es schon 7656€. Dazu die individuelle Zulage mit im Schnitt 15%. Macht 8804€.
Sind bei 12 Gehältern schon ~105k€. Metaller haben eher 14+ Gehälter. Also schon über 120k€.
Nen „normaler“ Ingenieur hatte meistens auch ne EG16.
 
In Bayern bist du auch mit EG12/B, 40h Vertrag, 16% Leistungszulage und ca. 14 Monatsgehältern jenseits der 120k.
Dann gibts bei uns noch nen kleinen Bonus und Mitarbeiteraktien oben drauf.

Eigtl ein ziemlicher Sweet Spot. Man ist noch normaler Angestellter, ohne Personalverantwortung, aber verdient sehr sehr gut. 3-4 Tage Homeoffice, wenn man will.

Knackpunkt ist, wie eigtl immer heutzutage, die Immobilie. 900k für ein Reihenhaus kriegt man nicht so leicht zusammen. Wenn man das schon hat, dann kann man sich ein super tolles Leben und Frau und Kinder leisten.
 
Man sieht also, in diesen Branchen ist noch jede Menge Luft für Kosteneinsparungen. Soll bloß keiner jammern.
 
120k sind dann aber was netto Stk. 1 oder 4? Knapp über 5500€ oder so?
Wenn man da nicht schon eine Immobilie hat und noch 2000€ im Monat für Miete abdrückt relativiert sich das schnell. Man hat ja sicher Ansprüche.
 
Wenn Du 2k für Miete abdrückst wird sicherlich die Frau auch noch arbeiten oder 500€ fürs Kindergeld fließen. Meine Güte.
 
120k sind dann aber was netto Stk. 1 oder 4? Knapp über 5500€ oder so?
Ist in der Gehaltsklasse nicht mehr so einfach zu sagen.
Du bist entweder freiwillig gesetzlich oder privatversichert. Dh dein Netto ist VOR Krankenversicherungsbeiträgen.
Privat versichert ist das Netto nochmal geringer, weil mehr Lohnsteuer.
Dann gibt es auch Extras wie Dienstrad oder Altersvorsorgeverträge. Das kann auch nochmal das Netto ändern.

Beim Auszahlungsbetrag kommen dann wiederum Arbeitgeberzuschüsse zur Krankenversicherung dazu. Aktiensparpläne für Mitarbeiteraktien werden abgezogen usw.

Dann dürften schon deutlich über 6k auf dem Konto landen in vielen Fällen. Krankenversicherung geht dann aber noch runter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man doch im Lohnrechner checken, wenn man frewillig in der GKV ist und ne günstige hat bekommt man knapp 5750€ raus. +- wenn man Kinder hat etc.

Die Punkte die Goldwasser aufzählt sind bei mir tatsächlich ein Thema, hab noch ne Bruttoumwandlung für ne Berufsunfähigkeit und Aktiensparplan der weggeht (bis vor kurzem noch Dienstrad), jeden 3. Monat kommen dann noch die ESOP dazu etc.

Wenn man da nicht schon eine Immobilie hat und noch 2000€ im Monat für Miete abdrückt relativiert sich das schnell. Man hat ja sicher Ansprüche.
Wir zahlen fast 2.000€ Miete und leben trotzdem gut. Meine Frau arbeitet auch aber ihr Gehalt ist eher im Bereich Median. Also wer mit 120k nicht gut leben kann (und dabei noch bisschen was zurücklegen kann), der hat sie echt nicht mehr alle :d
 
Bei den Rentner ist es in meinen Augen ein Witz was sie bekommen wenn man ausrechnet was sie eingezahlt haben im Arbeitsleben.
Das Problem ist halt, dass das nicht das Geld ist was sie Mal eingezahlt haben, sondern was die heutigen SV-pflichtig Beschäftigten einzahlen. Und da das nicht reicht, stecken wir gleich noch 1/4 des gesamten Bundeshaushalts da rein.
Ich gönne jedem Rentner seine Rente, aber die Kehrseite der Medaille ist, dass wir für den Status quo schon überhaupt kein Geld haben und das an anderer Stelle einsparen, die vllt auch nicht ganz unwichtig sind, wie Infrastruktur und die Aufstellung der Wirtschaft für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, damit wir die Renten auch in 10 Jahren irgendwie auszahlen können .
 
Das Problem ist halt, dass das nicht das Geld ist was sie Mal eingezahlt haben, sondern was die heutigen SV-pflichtig Beschäftigten einzahlen. Und da das nicht reicht, stecken wir gleich noch 1/4 des gesamten Bundeshaushalts da rein.
Ich gönne jedem Rentner seine Rente, aber die Kehrseite der Medaille ist, dass wir für den Status quo schon überhaupt kein Geld haben und das an anderer Stelle einsparen, die vllt auch nicht ganz unwichtig sind, wie Infrastruktur und die Aufstellung der Wirtschaft für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, damit wir die Renten auch in 10 Jahren irgendwie auszahlen können .
Tja, die Milliarden die ins Ausland gehen wären hier angebrachter. Aber Geopolitisch gesehen wieder eine andere Baustelle. Im allgemeinen gesehen ist der Sozialstaat und die Ausgaben gegenüber den Einnahmen früher oder später nicht mehr tragbar. Ist ein Faß ohne Boden. Nur wie willst du das ändern, vor allem wer?
 
Klar, die 30 Milliarden weltweite Entwicklungshilfe, die Duetschland 2024 geleistet hat, wirds rausreißen, wenn wir fast 90 Milliarden Steuern in die Rente beisteuern mussten und 66 Milliarden an Pensionen 2024 gezahlt wurden. Aus Steuern.

Erst auf die Renter zeigen aus deiner Position heraus und nun das. Während du im LAufe deiner Pension allein über 2 millionen Euro an Steuergeldern bekommen haben wirst. Is dir vll noch nie so aufgegangen. Da sollte man vll weniger mit dem Finger auf irgendwen zeigen, der finanzielle Hilfen aus deutschen Steuergeldern bekommt, wenn man ein derart massiver Profiteur davon ist.

PS: die 66 Milliarden an Pensionen verteilen sich auf ca. 1,8 Mio Empfänger. Die 90 Milliarden an Steuern verteilen sich auf 22,3 Millionen Renter (wobei das natürlich nur der aus Steuern bezahlte ANteil ist. Die Rentenzahlungen gesamt betragen 409 Millairden für 2024, die Pensionäre haben im Schnitt trotzdem ziemlich exakt die doppelte Menge an Geld pro Kopf, da könnte man ganz erheblich sparen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer wieder witzig wie Du bei allen Themen behauptest das sei ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Nimm doch mal einen Teil der Entwicklungshilfe, einen Teil (am besten das ganze) des Bürgergeldes, einen Teil der Ukraine Hilfe, korrigiere teilweise, nicht ganz, nicht mal nennenswert, einen Teil der Ineffizienzen im öffentlichen Dienst, bei den Beamten, bei den Subventionen für sämtliche Formen der Energiegewinnung (erneuerbare wie fossile) und für sonstige Programme, senke die Renten ein wenig, führe eine Zuckersteuer ein und nimm das doppelte an Steuern wie für Alkohol und noch mehr für Zigaretten und vapor Zeugs, schau natürlich auch nochmal genau auf Steuersparmodelle der superreichen, erhöhe die Kest auf 30%, pauschal 5€ für jeden Artikel der im Rahmen des Fernabsatzgesetzes zurück geschickt wird, egal wie viel er kostete, schau dir den Föderalismus genau an (bspw Onlinezugangsgesetz, wieso muss jedes Bundesland ein eigenes Portal entwickeln und betreiben?) und führe eine Ergebnisverantwortung für alle öffentlichen Vergabeverfahren ein, vereinfache sie extrem für bspw das Ersetzen vorhandener Infrastruktur und so weiter und so fort.

Rettet alles für sich genommen nicht die Welt, aber im Verbund kämen dabei schon ein paar mehr Groschen rum.

Das Problem ist doch nicht dass es diese Ideen nicht gibt, sondern dass Leute wie Du sie zerreden bis nichts mehr übrig bleibt. Ach übrigens, wenn auch solche Ideen umgesetzt würden, dürfen sie den Spitzensteuersatz ein paar Prozente erhöhen. Dann bin ich auch bereit noch etwas weniger im Geldbeutel zu haben. Weil ich dann das Gefühl habe dass alle etwas schlechter weg kommen und der Staat gleichzeitig ein bisschen effizienter wird. Nicht viel. Ein bisschen reicht.
 
Das Problem ist doch nicht dass es diese Ideen nicht gibt, sondern dass Leute wie Du sie zerreden bis nichts mehr übrig bleibt.
Du missverstehst das grundproblem. Lies nochmal was ak gefordert hat und gleiche das mit deinem katalog ab.
Wäre seine Forderung wie die deine, sähe meine Antwort anders aus. Das ist sie aber nicht.
 
In Bayern bist du auch mit EG12/B, 40h Vertrag, 16% Leistungszulage und ca. 14 Monatsgehältern jenseits der 120k.
...
Zur Einordnung bei mir (habe ich bestimmt hier schon mal veröffentlicht):
37,5h/Wo
0% Leistungszulage (sowas gibt es bei uns nicht)
13,1 Gehälter
100% AG-finanzierte betriebliche Altersvorsorge
 
das halte ich aus meiner Erfahrung mit internationalen Postdocs für recht blauäugig...
Kann deine Ansicht gut verstehen und stimme dir auch zu. Ich präzisiere: zumindest in meiner primären Arbeitsgruppe (bin ich zwei, daher schreibe ich primär) habe ich top Kollegen und keine Deppen mit denen ich die meiste Zeit arbeiten muss. :d
Der eine Typ ist jetzt Chemie-Prof und wir hatten neben dem Problem, dass er Doppelbrüche nicht kürzen konnte, auch folgenden Austausch:
Ich: "deine Kristalle scheinen, wenn man den Maßstab im Bild nimmt, einmal fast 6x so groß wie in allen anderen Bildern zu sein. Warum ist das so" - er: "das muss ein Fehler sein" und er ersetzt einfach die Ziffern am Maßstab. Das Paper ist jetzt in einem Chemie-Journal mit IF 25+ und hat 50 Zitationen eingebracht.
Hahaha. :d Sehr gut. Dazu kann ich dir auch eine lustige Story von einem Studenten aus Indien erzählen den ich betreuen musste. Er plottet Ergebnisse auf beide Hemisphären des Gehirns in Farben, also eine colormap von den Werten -1 bis +1.

Ich schaue mir die Verteilung der "Farben" auf beiden Seiten/Hemisphären des Gehirns an und denke mir so "mhh, die beiden Seiten sehen verdammt ähnlich aus". (Sie sehen nicht exakt ähnlich aus, da die Oberfläche des Gehirns auf beiden Seiten nicht exakt identisch ist). Also stelle ich mir die Frage: hat er die Daten jeder Region (von beiden Seiten) zuvor gemittelt, und dann einfach die gleichen Ergebnisse auf beiden Hemisphären geplottet? Nein, so doof kann eigentlich keiner sein, aber ich frage ihn mal nett an.

Antwort: "ja klar, die sehen fast identisch aus weil ich die Daten der Regionen beider Seiten zuvor gemittelt habe". So nach dem Motto: Jo, ist doch das normalste der Welt, wo ist das Problem. Habe das mit Humor meinem Prof erzählt, der hat nur mega facepalm gemacht. Paper stand kurz vor der Einreichung. :fresse:
Fakt ist: auf einem bestimmten Level/in vmtl. 50-60% der Fälle sind das einfach Leute, die sonst nix können, schön wenn das bei dir anders ist :bigok:
Problematisch ist es bei mir weniger oder selten mit Postdocs, sondern mit Studenten (aber natürlich auch nicht mit allen sondern nur mit manchen). Erstens habe ich das Gefühl (achtung, nur meine subjektive Erfahrung bevor mich gleich jemand hier anspringt), dass das allgemeine Level der Bildung zunehmend absinkt und gleichzeitig die Fachidiotie (wie du anders formuliert schreibst) zunimmt. Mein Prof raged da immer richtig drüber; du würdest dich kaputt lachen wenn du den manchmal reden hörst. :d

Ansonsten trifft man aber auch immer wieder auf hochintelligente und sehr motivierte Menschen bei uns. Ich habe einen Medizinstudenten betreut und ihm die Datenanalyse etc. mit beigebracht. Der hat während seines Medizinstudiums bisher 2 empirische paper in Neuroscience publiziert. Respekt kann ich da nur sagen sowas parallel zum Medizinstudium zu machen. Dafür braucht es schon ordentlich Motivation. Wir haben in beiden Fällen schizophrene Patienten untersucht; er will Psychiater werden und gleichzeitig weiter etwas Forschung betreiben.
 
mal mein Jahresrückblick:

Gesamt Brutto; 87.986,43

IGM EG12 BW Leistungszulage 11,79% 40h

Edit:

Steuerklasse 1, 0,5 Kind, keine Kirchensteuer
Baujahr 1990 und GKV
 
Zuletzt bearbeitet:
Urlaub ist rum und ich habe mir die letzte Gehaltsabrechnung angeschaut: 127k€ (brutto) in 2025 erhalten.
Theoretisch zufrieden, praktisch rege ich mich aber über unseren TV auf :fresse:

Eigentum kann ich mir im Rhein-Main Gebiet aber dennoch kaum leisten

IG-Metall?

Laut neuen Rechner starte ich mit 23€ weniger netto ins neue Jahr. Letztes Jahr bin ich mit 32€ weniger netto gestartet. Das Jahr fängt gut an.
 
Urlaub ist rum und ich habe mir die letzte Gehaltsabrechnung angeschaut: 127k€ (brutto) in 2025 erhalten.
Theoretisch zufrieden, praktisch rege ich mich aber über unseren TV auf :fresse:

Eigentum kann ich mir im Rhein-Main Gebiet aber dennoch kaum leisten
junge da fällt mir aber irgendwie nix mehr zu ein :d (wenn ich das mit mir vergleiche und ich verdiene auch schon relativ ordentlich)

Redest du von "Ich will unbedingt in der Innenstadt wohnen"?? :d
 
Laut neuen Rechner starte ich mit 23€ weniger netto ins neue Jahr. Letztes Jahr bin ich mit 32€ weniger netto gestartet. Das Jahr fängt gut an.
Dürfte hauptsächlich aus den KV Beiträgen kommen vermutlich. Mal nen Wechsel prüfen? Müsste sogar aktuell noch gehen.
eieiei - und da kommst du mit dem Jahresgehalt nicht hin? oO
Selbst im Rhein Main Gebiet ist das mit dem Gehalt machbar, ziemlich easy sogar. Außer man besteht auf Neubau gehobener Klasse im besten Viertel. Die Frage ist halt auch, was ist mit Rhein-Main Gebiet gemeint. Ich vermute ja Umkreis FFM, Richtung Hochtaunuskreis. Denn das Rhein Main Gebiet umschließt auch Vogelsberg/Fulda im Norden, bis Worms im Süden und Mainz Bingen im Westen bis Aschaffenburg im Osten. Und grade im Vogelsberg oder so sind Immobilien nicht mal im Ansatz so teuer wie direkt in FFM oder Hochtaunuskreis. Im Gegensatz dazu ists mitten in FFM, Kronberg, Neu-Anspach, Usingen, Bad Homburg, Wehrheim, Königsstein oder so auch mit 127k (zumal wenn Einzelverdiener) nicht umsetzbar, insbesondere wenn man Neubau bzw. komplett neu saniert haben will. Da musste schon mehrere hunderttausend Eigenkapital mitbringen, damit du die Rate dann selbst mit sonem Gehalt gezahlt bekommst.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] dass das allgemeine Level der Bildung zunehmend absinkt und gleichzeitig die Fachidiotie (wie du anders formuliert schreibst) zunimmt. [...]
Kann ich bei mir nur bestätigen und bei mir ist's nur IT im ÖD. Was ich mich hier als einfach gelernter Fachinformatiker manchmal mit Personen aus dem Hochschulumfeld (alle aus dem Bereich Informatik wohlbemerkt) rumschlagen muss ... die beherrschen nicht mal (mehr) die Grundkenntnisse der IT.

Ansonsten trifft man aber auch immer wieder auf hochintelligente und sehr motivierte Menschen bei uns.
Same here. Hatten in der Vergangenheit zwei wirkliche klasse Personen bei uns im Team, die mächtig was auf dem Kasten hatten. ÖD konnte sie leider nicht halten; waren verschiedene Faktoren, aber hauptsächlich die für sie geringe Perspektive hier. Eine Person hat dann 'nen M.Sc. gemacht, mit dem Schwerpunkt Kryptographie.
 
Bei mind. 5k/m² Bestand und >8k/m² Neu ist das kaum darstellbar.
Das ist aber im Rhein-Main Gebiet eben nicht STandard sondern nur ganz bestimmten Gebieten... Nichtmal in der Wettereu liegen die qm2 Preise so hoch. Und selbst im Hochtaunuskreis sind das Orte wie Kronberg/Falkenstein und Königsberg, also die absoluten Luxusgegenden. oder eben direkt Stadt FFM. Und das beisst sich mit 30 min ÖPVN.
 
Finde ich auch irgendwie wild - ich habe im Raum Freiburg (Der ja auch alles andere als günstig ist) mit meinen damals ~50K Brutto unser Haus zu recht sicheren Konditionen erwerben können- mit 120K Brutto wären hier schon richtig heftige Buden drin gewesen.
 
naja da muss man auch aufpassen wann das war. Die Immobilienwelt war vor 4+ Jahren eine gaaanz andere als heute :d
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh