[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Vor allem: Deine Miete steigt in den folgenden 10/20 Jahren sehr wahrscheinlich. Deine Tilgung bleibt gleich. Das ganze Thema verschiebt sich somit auch. Hinzu kommt, dass der Wert der Immobilie, in der richtigen Region, eher steigt als fällt. Das kommt noch on top. Auf die Fresse fallen kann man auf allen Möglichkeiten.
Wenn du Pech hast, steigen deine Zinsen auch nach 10 Jahren (oder wieviel auch immer) Zinsfestschreibung.

Ist ja gerade das interessante was passiert, wenn in den nächsten 4-5 Jahren die ersten dumm aus der Wäsche schauen wenn aus ihren 0,99% plötzlich 2,9% werden... außer du warst schlau und hast ein bisschen höheren Zins in Kauf genommen und ne längere Zinsbindung gemacht.
 
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Wenn du Pech hast, steigen deine Zinsen auch nach 10 Jahren (oder wieviel auch immer) Zinsfestschreibung.
Klar, wird aber sicher weniger sein als die Miete im selben Rahmen. Vor allem sind die Zinsen dann eben nur noch auf die Restsumme zu zahlen.

Das die ganzen Finanzierungen den Leuten um die Ohren fliegen wird jetzt seit 4-5 Jahren erzählt. Defacto passiert das nur in relativ wenigen Fällen. Die große Welle bleibt aus und wird auch nicht kommen. So absolut extrem auf Kante hat dann eben doch nicht die Masse finanziert. Oder die Gehälter sind gestiegen im selben Zeitraum, so dass es doch abgefangen wird. Bzw. unterschätzt man einfach, dass die Leute dann lieber nen Nebenjob anfangen und was dazu verdienen, bevor sie sowas wie ihr Eigentum aufgeben. Die Hemmschwelle dahingehend ist nämlich sehr hoch. Es gibt diverse Gründe, warum platzende Finanzierungen bei EIgentum bei weitem nicht so eintreten wie prognostiziert.
 
B2T! Der Immobilienthread ist ansonsten gleich nebenan.
 
Klar, wird aber sicher weniger sein als die Miete im selben Rahmen. Vor allem sind die Zinsen dann eben nur noch auf die Restsumme zu zahlen.

Das die ganzen Finanzierungen den Leuten um die Ohren fliegen wird jetzt seit 4-5 Jahren erzählt. Defacto passiert das nur in relativ wenigen Fällen. Die große Welle bleibt aus und wird auch nicht kommen. So absolut extrem auf Kante hat dann eben doch nicht die Masse finanziert. Oder die Gehälter sind gestiegen im selben Zeitraum, so dass es doch abgefangen wird. Bzw. unterschätzt man einfach, dass die Leute dann lieber nen Nebenjob anfangen und was dazu verdienen, bevor sie sowas wie ihr Eigentum aufgeben. Die Hemmschwelle dahingehend ist nämlich sehr hoch. Es gibt diverse Gründe, warum platzende Finanzierungen bei EIgentum bei weitem nicht so eintreten wie prognostiziert.
Ah das passiert schon, sind aber unter "Scheidungen" verdeckt. Viele Paare trennen sich in finanziellen Notsituationen.
Das eben jene alles auf eine Karte gesetzt haben und nur noch Leben um zu Arbeiten und ihr Eigenheim zu finanzieren. Die ersten 3 Jahre kann man das gut durchhalten, aber ganz ehrlich ich möchte auch Leben denn ungewollt kann es schnell vorbei sein.

Meine Frau und ich haben uns dagegen entschieden.... die Mietwohnung ohne Nebenkosten lag bei 1/3 vom Preis einer Kaufimmobilie. Wir leben hier auf dem Land und selbst dort wollte man für eine 3-4 Zimmer Eigentumswohnung ab 600.000€ ... das ist absolut absurd. Klar einige bezahlen das auch, aber viele auch im Freundes und Bekanntenkreis über Refinanzierung durch Erbschaft. Das heißt die können in der regel schon einen Anteil selbst bezahlen, dann klingen 400K Finanzierung dagegen noch absolut human.

Das Gehalt passt nicht mehr zur Lebenswirklichkeit, selbst als vermeidlicher Gutverdiener.
60.000 Brutto im Jahr kann keine Familie mit Eigentum ernähren.
Zumindest nicht ohne Ersparnis, aber woher sollen die kommen?

Interessant dabei ist das die Gehaltsentwicklung immer unter der Inflationsrate bleibt, während Umsatz der Unternehmen/Gewinne dezent über der Inflationskurve bleibt.

https://www.wsi.de/de/pressemitteilungen-15991-realloehne-brechen-europaweit-ein-50575.htm Zwar stand 2023 unter der ach so harten Corona Zeit für Unternehmen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah das passiert schon, sind aber unter "Scheidungen" verdeckt.
Nein. die Scheidungszahlen sinken seit 2010 kontinuierlich. Und sind auch nicht gestiegen seit die Zinsen gestiegen sind. Was, wenn deine Aussage richtig wäre, zwingend der Fall sein müsste. Mehr werde ich dazu nicht mehr sagen, ich bin es nur Leid, ständig Pseudofakten zu lesen.
 
Oder welches Geld meinst du?
Sein Eigenkapital, was nun im Haus gebunden ist, kann nicht mehr anderweitig arbeiten. Und je höher die Zinssätze sind, desto teurer sind diese entgangenen Zinsen für ihn.

Also muss er einmal mehr Zinsen für den teureren Kredit zahlen und einmal entgehen ihn mehr Zinsen von seinem nun gebundenen EK, wenn die Zinssätze allgemein hoch sind. Also quasi doppelter „Schaden“.

Und klar, wenn man es genau macht, dann hat man auch noch Zinsenzinseffekt.

Ich mein kein Tagesgeldkonto oder Lockangebote, sondern mein Kündigungsgeld mit 2,5%.
Wie schonmal gesagt wurde, nicht immer von dir selbst auf andere schließen 🤣
 
Zuletzt bearbeitet:
doch, tatsächlich war das bei mir (bei dem "niedrigen" Betrag) eine Vollfinanzierung. Da es sich um mein Elternhaus (verkauf innerhalb der Familie handelte, war es natürlich entsprechend günstig)

Man vermutet übrigens lt. Google, das die Rate der Zwangsversteigerungen alleine von 2024 auf 2025 um 8% steigen, das nicht grad wenig.
 
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