[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wie hast du es geschafft letztes Jahr nach der übertrieben krassen Rentenerhöhung nicht weniger zu haben? Letztes Jahr war bei mir deutlich schlimmer als dieses Jahr.
Wie ja schon erwähnt hier habe ich innerhalb der Firma von 24 auf 25 den Job gewechselt, was mit einer 17% igen Gehaltserhöhung einher ging.
 
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Das bedeutet aber auch, dass du die letzten Jahre abgezockt
Nein, die hkk wo ich war, war bisher auch stets preiswert. letztes Jahr war der Unterschied marginal, die erneute Erhöhung ist nun halt zu viel.

Sobald man mehr als Median verdient, muss man das Maul halten und darf keine Sorgen haben ;).
Wieso? vll ists diese Opferrollenmentalität, die das auch verstärkt? Oder dieser Euphemismus "mehr als Median" wenn tatsächlich mehr als das doppelte des Medians verdient wird. Einfach mehr zahlen für immer weniger Leistung bzw. fragwürdigem Leistungskatalog, da darf sich jeder zu Recht beschweren. Bei Steuern sieht das halt anders aus, allein schon, da wir in Zeiten mit sehr günstiger Steuerlast leben. Das hier in der Diskussion weitgehend selten hinreichend differenziert wird, kann nicht das Problem derer sein, die faktenbasiert argumentieren.
 
und kann dieses Jahr nicht wechseln.
Kommt drauf an. Wenn man eine Erhöhung kriegt, kann man auch innerhalb eines Jahres wechseln :d Hat ja die Firmus letztes Jahr auch erst nach dem Neujahr verkündet - war zwar noch immer die Billigste, man hätte aber wechseln können.
 
Klar, das geht aber ich meinte damit, dass ich aktuell nicht in eine günstigere wechseln kann weil die Firmus ja schon den besten Preis hat. Aber wir alle wissen, ja dass die dann in ein paar Monaten wieder ganz überrascht um die Ecke kommen :fresse:
 
Deswegen wechsle ich auch nicht zu denen. Das war schon ein dreckiger Move beim letzten Mal. Und die hkk dürfte immer noch zu den günstigeren gehören.
 
sind aber selbst mit dem die günstigsten. Außerdem könntest du dann wieder wechseln. Du hast immer sonderkündigungsrecht, wenn der Beitrag angepasst wird nach oben.
 
60.000 Brutto im Jahr kann keine Familie mit Eigentum ernähren.
Zumindest nicht ohne Ersparnis, aber woher sollen die kommen?
das ist quatsch. ich denke ich kenne mehrere personen wo das so zutrifft, und die haben alle ein haus (sanierungsfreudig gekauft, 85%+ eigenleistung)
60k brutto sind im schnitt 3,5k netto st3.... gibt in D sicher tausende 3 zimmer ETW für 100-160k ... es kommt auf die eigenen ansprüche drauf an, und die region, aber unmöglich ist es ganz sicher nicht :rolleyes:

bsp: kredit für ~80m² 3 zimmer etw in der pfalz (pirmasens, kaiserslautern usw, immoscout ist "voll" damit, 1400-1700 €/m²) i.H.v. 150k bei 30y und ~4% = rate ~750€ dazu noch hausgeld i.H.v 450€ (2 erwachsene, 1 kind). sparka rechner sagt, geht ez, bleiben 500€ pro monat übrig für was auch immer :
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Zuletzt bearbeitet:
ja schon schwer sich sowas vorzustellen, wenn man 200 oder 300k jahresgehalt hat ne? gibt aber auch sicher leute die nicht ruhig schlafen können, wenn sie dein jahresgehalt als monatsgehalt hätten...

Das kann möglich sein. Man sollte seine Ausgaben im Blick behalten und versuchen niedrig zu halten. Um so größer das Konstrukt (Kinder, Autos, Haus, Kredite) für welches du Verantwortung, um so schneller kann es unübersichtlich werden. Von unseren Einnahmen bleiben aktuell auch nur etwas mehr als die Hälfte übrig.
Ich weiß jedoch auch wie man mit wenig Kohle auskommt.
 
Es ging ja auch nicht um dich, sondern darum, dass man mit diesem Gehalt locker Eigentum erwerben kann, wenn man das möchte.
 
das ist quatsch. ich denke ich kenne mehrere personen wo das so zutrifft, und die haben alle ein haus (sanierungsfreudig gekauft, 85%+ eigenleistung)
60k brutto sind im schnitt 3,5k netto st3.... gibt in D sicher tausende 3 zimmer ETW für 100-160k ... es kommt auf die eigenen ansprüche drauf an, und die region, aber unmöglich ist es ganz sicher nicht :rolleyes:

bsp: kredit für ~80m² 3 zimmer etw in der pfalz (pirmasens, kaiserslautern usw, immoscout ist "voll" damit, 1400-1700 €/m²) i.H.v. 150k bei 30y und ~4% = rate ~750€ dazu noch hausgeld i.H.v 450€ (2 erwachsene, 1 kind). sparka rechner sagt, geht ez, bleiben 500€ pro monat übrig für was auch immer :
Klingt vielleicht Taktlos, aber mit Homeoffice kann man von einer Bananeninsel auch für wenig Geld Leben.
Es kommt auf den Ort drauf an. Infrastruktur etc. ein bisschen Lebensqualität will man schon auch haben.
Deinen Ort zieht wahrscheinlich niemanden hin, deshalb ist es auch so billig und mit 60K Jahresgehalt Eigentum finanzieren... kann man machen und bis man abgezahlt hat lebt man wie ein armer Schlucker und muss ständig sparen um sich essenzielle Dinge zu leisten die das Leben schöner machen.

Du musst bedenken das du jederzeit durch Gesundheit oder unverschuldeten Unfall nicht mehr arbeiten könntest oder wirst arbeitslos etc.... Ich möchte auch nicht neben meinem Hauptjob noch an einem Haus bauen viele Beziehungen gehen deshalb auseinander, wenn man nicht mehr richtig Urlaub machen kann und das Haus eine Dauerbaustelle ist oder man mit Freunden ausgehen kann.

Jeder hat da andere Vorstellungen. Außerdem muss man bei Eigentum aufpassen, gewisse Regelungen für Dinge aus der Vergangenheit die geduldet werden können für neue Besitzer nicht gelten. Es ist häufig so das durch Übernahme von älteren Gebäuden dann auch die Pflicht kommt zu modernisieren (neue Heizung, Dämmung etc.).. wenn man sich anschaut was manche für gebrauchte Immobilien haben wollen und man Renovierung mit einkalkuliert, könnte man gleich neu bauen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die Ultimative Frage ist wie viel Gehalt ist genug für ein gutes auskommen. Das Delta zwischen Einkommen und Ausgaben wird immer größer.
Es ist zwar ganz nett, das man sich mittlerweile einen TV in jedes Zimmer hängen könnte, für schlappe 200€ .... aber das ist nicht etwas das man täglich brauch.
Es ist nicht mehr wie vor 20 Jahren und die Statistiken zeigen leider auch das der Trend immer so ist das die Gehaltsentwicklung hinter der Inflation liegt.
Also sinkt die Kaufkraft statistisch, während Preise immer steigen. Zumindest tendenziell.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nachtrag: Gleichzeitig haben Börsen Weltweit Rekord Entwicklungen und viele Firmen wissen gar nicht wohin mit dem Geld. Wir haben eine sich zu stark entwickelnde Dysbalance.
Ja hier in Europa geht es uns noch gut keine Frage, aber wie lange.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber du merkst schon selbst, dass man mit den verbleibenden 500€ nicht sehr weit kommt, wenn davon die Renovierung und das restliche Leben finanziert werden müsste?
Mal ganz von anderen Eventualitäten abgesehen.

Malkünste hin oder her.
Am Ende geht die Sparkasse so oder so als "Gewinner" aus der Sache.
 
Ich mach jetzt hier mal dicht.
Aufforderungen das Thema woanders zu besprechen werden ja konsequent ignoriert.
 
Moin, starten wir einen neuen Versuch.

Wieder offen…
 
Na dann mach ich mal den ersten Post nach der Freigabe. :d

Turbulent geht's hier jetzt weiter. Letzte Woche hatte ich ein, finde ich, gutes Gespräch, leider wurde mir dann heute abgesagt, dafür gibt's nächsten Freitag dann das nächste. Von 3 Bewerbungen 2 Gespräche ist schon einmal was, eine Stelle hatte ich zu spät angeschrieben, da wird sich wahrscheinlich keiner mehr melden.

Die Kurzarbeit sollte eventuell unter Umständen wenn nichts dazwischen kommt nächstes Monat beendet sein, was grad mal Positiv ist.
Mittlerweile fällt mir, speziell heute gabs wieder eine Situation, einem halt nichts mehr ein. Eine Zusatzquali im Hellsehen und im Auswendig wissen der Unternehmensdoku sind für meine Tätigkeit unerlässlich. Weil alles irgendwo steht wo man nicht mal weiß wo dass es da ist und einen Betrifft.

Dass erleichtert gerade die Entscheidung mich mehr zu bemühen woanders besser aufgehoben zu sein.
Und zum Schluss wundern sich wieder alle.
 
Na dann mach ich mal den ersten Post nach der Freigabe. :d

Turbulent geht's hier jetzt weiter.

Bei uns auch.
Urlaubssperre für kompletten Januar, verpflichtende Überstunden für kompletten Januar.

Resultat:
Fast 40% der Abteilung im Krankenstand.

Was ich mich frage:
Rafft es die GL wirklich nicht, dass die Zeiten rum sind?

Es wird immer wieder gesagt:
Zahlt die Überstunden regulär aus, mit 25% Zuschlag, und die MA machen freiwillig und motiviert Überstunden.
Stattdessen wird es wieder verpflichtend, und es werden jeden Monat mehr, die dann die Schnauze voll haben.

Letztes Jahr sind wir dennoch immer auf unser Soll gekommen, das wird jetzt den Monat zum ersten Mal nicht der Fall sein.
Wir sind fast 50% im Rückstand, ich bin gespannt ob dann jetzt endlich mal ein Umdenken kommt.
 
Darauf erstmal noch mehr Überstunden für die verbleibenden MA anordnen, um der Lage Herr zu werden :d

Traurig, aber wahr.
Hat bisher auch so funktioniert, aber dieses Mal eben nicht mehr.
Es sind wirklich so viele krank, dass es unmöglich zu schaffen ist.
Ich bin ehrlich, ich finde es gut.
Die Firma steigert sich von Jahr zu Jahr, und dann stellt sich der Vorstand hin, und sagt freudestrahlend:
Wir haben eine unabhängige Firma beauftragt, und diese hat errechnet, dass der Benchmark für die Lohnrunde 2% beträgt....


Es ist aber wirklich nicht nachzuvollziehen.
Wir haben 4 mal im Jahr eine Vollversammlung, die letzte in 2025 ist wirklich eskaliert.
Es war sogar ein hohes Tier vom Vorstand vor Ort, und wurde mit der knallharten Realität konfrontiert.

Die Abteilung, welche immer am ersten von verpflichtenden Überstunden betroffen ist, ist zugleich die, welche nur Normalschicht arbeitet.
Es gibt da einige, die einen Nebenjob haben, damit sie über die Runden kommen, und das wurde Ende 2025 auch klar kommuniziert - man kann keine Überstunden mehr leisten, da man noch einen Zweitjob hat.
Alle Vorschläge, die den Kollegen mehr Geld bringen, werden abgelehnt.
Schichtmodell? Nein, geht auch so.
Überstunden bezahlen? Nein, Freizeitausgleich ist viel besser.
Leute Einstellen? Nein, wir müssen „enger zusammenrücken“...
:d

Mich freut es, das jetzt auch die meisten der alten Garde gecheckt haben, dass sie nur noch ausgenutzt werden.

In meiner Abteilung geht es zum Glück nicht, da 3 Schichtbetrieb, und dann würden wir uns auf den Füßen stehen.
Da geht man den Weg mit zb. 6. Nachtschicht, das machen die meisten aber gerne, da hier zumindest die Nachtzuschläge ausbezahlt werden müssen.

Das war super bei meinem Lohngespräch letztes Jahr:
"Loui, du warst in 2024 keine eine Zusatznachtschicht da!"
"Stimmt Chef, und das habe ich auch 2025 nicht vor!"

Wie er mich angeschaut hat, sensationell.

Bitte nicht falsch verstehen:
Ich bin keiner, der sich krankmeldet, oder seine Arbeit nicht ordentlich macht - aber ich lasse mich aber auch nicht ausnutzen.
Es ist IMMER ein Geben und Nehmen, sei es zu Hause, oder eben auf der Arbeit, und wenn es einseitig wird, dann bin ich raus.

Wir haben schon Großaufträge hereinbekommen, wo wirklich mal 6 - 8 Wochen täglich 10 Stunden gearbeitet wurde, aber das war dann überschaubar, und hat auch Sinn gemacht, und bei den Lohnrunden gabe es mindestens 5%, meist mehr, und individuell auch mal bis zu 10%.
Jetzt ist es normal, Überstunden zu leisten, um Lohnkosten zu sparen.

Seit unsere alten Chefs in Rente sind, und die neuen übernommen haben, zählt der MA kaum noch was.
Ich sage es schon seit Jahren, Führungskräfte würden in meiner Firma mindestens ein halbes Jahr voll Mitarbeiten, dass sie auch mal sehen, um was es überhaupt geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
......

Seit unsere alten Chefs in Rente sind, und die neuen übernommen haben, zählt der MA kaum noch was.
Ich sage es schon seit Jahren, Führungskräfte würden in meiner Firma mindestens ein halbes Jahr voll Mitarbeiten, dass sie auch mal sehen, um was es überhaupt geht.
Manche sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Es ist halt wie bei Trump, er sieht sich nicht als teil des Problems sondern nur die anderen sind das Problem.
So ist es leider oft im Management.
 
wer ordnet die Überstunden an?
BR (in Rücksprache mit GF) oder die Führung selber?
Die GF kann anordnen was sie will, es gilt der Arbeitsvertrag...
 
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