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Apple hat heute das überarbeitete MacBook Pro und MacBook Air mit M5-Chip vorgestellt. Mit dem M5 Pro und M5 Max des MacBook Pro wechselt Apple auch erstmals auf eine echte Chiplet-Strategie, statt einfach nur zwei Chips zusammenzukleben. Die Chips werden aber weiterhin in N3P gefertigt, der N2-Prozess wird wohl erst für die nächste Generation zum Einsatz kommen.
Ein Chiplet mit den 18 CPU-Kernen und ein Chiplet 20 und 40 Shader-Clustern kommen mittels Advanced Packaging zusammen. Apple greift wieder auf die "Fusion Architecture" zurück, wenn es darum geht, das Zusammenbringen zweier Chips zu beschreiben. Dieser Name wurde auch schon für die Ultra-Serie an Chips verwendet, bei der Apple einfach zwei Chips zusammenklebte und damit die theoretische Anzahl an Funktionseinheiten verdoppelte.
Mit dem M5 Pro und M5 Max ist der Weg nun ein anderer. Die Bandbreite soll höher und die Latenzen niedriger sein. Wie genau Apple dies technischer Sicht erreicht, ist nicht bekannt. Bereits seit einigen Tagen aber scheint klar zu sein, dass Apple eine Variante des SoIC-Prozesses von TSMC verwendet. Genauer soll es sich um SoIC-mH (molding horizontal) handeln.
Das CPU-Chiplet bietet bis zu 18 Kerne. Sechs davon sind die von Apple neu klassifizierten "Super Cores". Weiterhin gibt es noch bis zu 12 "Performance Cores". Daneben wird ein GPU-Chiplet mit 20 oder 40 Shader-Clustern platziert. Aufgrund der wohl mangelnden Ausbeute bietet Apple den M5 Pro und M5 Max in Konfigurationen mit weniger als 18 CPU-Kernen und weniger als 20 bzw. 40 Shader-Clustern an.
Die Speicherbandbreite wächst beim M5 Max auf 614 GB/s an. Beim M4 Max waren es 546 GB/s. Für den M5 Pro nennt Apple 307 GB/s – ausgehend von 273 GB/s für den M4 Pro. Für den M5 Pro bietet Apple bis zu 64 GB an Unified Memory an. Beim M5 Max wird dies auf 128 GB verdoppelt.
Hinsichtlich der Leistung soll der M5 Pro eine um 30 % höhere Multi-Threaded-Leistung vorzuweisen haben. Die GPU-Leistung steigt um bis zu 20 %. Ebenfalls 20 % werden für das Leistungsplus der GPU für den M5 Max gegenüber dem M4 Max genannt. Die Multi-Threaded-Leistung wächst aufgrund der gleichbleibenden 18 CPU-Kerne aber um nur 15 %.