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4.536 EPYC-CPUs und 112 Tesla V100: US Navy bekommt neuen Supercomputer

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supercomputerDas Department of Defense (DoD) hat im Rahmen des High Performance Computing Modernization Program (HPCMP) den Ersatz eines bestehenden Supercomputer-Systems in die Wege geleitet. Das Navy Department of Defense Supercomputing Resource Center (DSRC) bekommt in Mississippi ein von Cray gebautes System.

Das neue System soll eine Rechenleistung von 12,8 PFLOPS erreichen und 2021 fertiggestellt werden. In der aktuellen Liste der Top500-Supercomputer würde ein solches System in den Top25 landen. Das Navy DSRC will das System zur Simulation global und regionaler Strömungs- und Wettersysteme verwenden.

Das von Cray aufgebaute System verwendet die aktuellen Shasta-Komponenten. Verbaut werden sollen 290.304 Prozessorkerne. Da es sich um EPYC-Prozessoren von AMD handelt, die auf bis zu 64 Kerne pro Prozessor kommen, dürften 4.536 CPUs eingesetzt werden. Verwendet werden die aktuellen Rome-Prozessoren im Chiplet-Design mit Zen-2-Kernen. Hinzu kommen 112 NVIDIA Tesla V100 General-Purpose Graphics Processing Units (GPGPUs).

Als Interconnect zwischen den Nodes kommt Crays Slingshot zum Einsatz, der bis zu 200 GBit/s erreicht. Das System bietet zudem 590 TB an Arbeitsspeicher und 14 PB an nutzbarem Speicher und 1 PB an NVMe-Speicher.

Aktuell steuert das Navy DSRC etwa 12 PFLOPS an Rechenleistung für das Department of Defense bei. Dazu werden fünf Supercomputer betrieben. Das neue System alleine bietet schon die Leistung aller fünf Systeme zusammengenommen. In den USA werden aktuell zahlreiche neue Supercomputer entwickelt und aufgestellt. Das Department of Energy (DOE) plant mit dem El Capitan ein 1,5 ExaFLOPS-System, der Aurora wird vollständig auf Intel-CPUs und Intel-GPUs setzen (zukünftige Xeon-Prozessoren und "Ponte Vecchio" Xe-GPUs) und der Frontier wird vollständig mit Hardware aus dem Hause AMD ausgestattet sein und soll ebenfalls mindestens 1 EFLOPS erreichen.

Im Rahmen des Modernisierungsprogramms ist das neue Navy-System ein weiterer Gewinn für AMD. Bis zur Fertigstellung in 2021 werden allerdings schon die Nachfolger Milan auf Seiten der EPYC-Prozessoren und Ampere auf Seiten der GPGPU-Beschleuniger von NVIDIA erwartet.

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