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Huaweis Kunpeng 920 bietet 64 ARM-Kerne in 7 nm

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huaweiHuawei hebt die Messlatte für Server-Prozessoren auf Basis der ARM-Architektur weiter an und stellt den Kunpeng 920 vor. Dieser bietet 64 ARM-Kerne, die mit bis zu 2,6 GHz arbeiten. Die Fertigung des Prozessors erfolgt in 7 nm. Im November 2018 präsentierte die Huawei-Tochter HiSilicon den Hi1620, der ebenfalls bis zu 64 Kerne bietet.

Die technischen Daten des Kunpeng 920 sind beeindruckend. Wie gesagt wird er 64 Kerne bieten, die mit bis zu 2,6 GHz arbeiten. Der Hi1620 wird mit bis zu 2,4 GHz bei 64 Kernen angegeben. Der SoC beinhaltet ein DDR4-Speicherinterface für DDR4-2933 mit acht Speicherkanälen. Damit soll ein Server auf Basis des Kungpen 920 vergleichbare Systeme um bis zu 46 % übertreffen. Hinzu kommen für den Einsatzzweck optimierte Schnittstellen wie zwei 100-GbE-Ethernet-Ports, die Unterstützung von PCI-Express 4.0 und ein Interconnect, der eine kumulierte Bandbreite von 640 GBit/s erreichen soll.

Gefertigt wird der Kunpeng 920 in einem nicht näher genannten 7-nm-Prozess. Wer die Fertigung für Huawei übernimmt, ist nicht bekannt. Die CPU-Kerne basieren auf der ARMv8-Architektur. Vorgesehen ist der SoC für Datacenter- und Storage-Lösungen. Die Skalierbarkeit der jeweiligen Aufgaben sind die Stärken solcher Prozessoren und mit dem Ampere eMag (32 Kerne), Cavium ThunderX2 (32 Kerne) und dem Qualcomm Centriq 2400 (48 Kerne) gibt es bereits einige weitere Modelle von anderen Herstellern, die mit einer hohen Anzahl an Kernen auftrumpfen. Der bereits erwähnte Hi1620 ist ein weiteres Beispiel dafür.

In einigen Benchmarks soll der Kunpeng 920 um 25 % schneller als die Konkurrenzmodelle sein. Im Vergleich zum Vorgänger aus eigenem Hause soll der SoC um den Faktor vier schneller sein. Dabei gibt Huawei eine verbesserte Effizienz um 30 % an. Die Energieeffizienz ist damit weiterhin der entscheidende Faktor bei den Serverprozessoren auf ARM-Basis.

Die TaiShan getaufte Serverserie soll den neuen Kunpeng 920 einsetzen. Huawei verwendet die Hardware für die eigenen Cloud-Dienste, wird sie aber auch Unternehmen anbieten.

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1406
aus welchem grund sind die datenleitungen lediglich mit widerständen und kondensatoren verbunden? und dann auch nur mit 1facher leitung, da kann doch gar kein strom fliessen?
#2
Registriert seit: 12.06.2010

Obergefreiter
Beiträge: 125
Zitat DeckStein;26729207
aus welchem grund sind die datenleitungen lediglich mit widerständen und kondensatoren verbunden? und dann auch nur mit 1facher leitung, da kann doch gar kein strom fliessen?


Die sind halt ARM dran und können sich keine weiteren Leitungen leisten ;)
#3
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www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 31457
Ich gehe mal davon aus, das ist keine ernstgemeinte Frage. Ich antworte aber dennoch: Das ist doch nur ein Symbolbild und hat keinerlei Anspruch darauf eine korrekte Schaltung darzustellen.
#4
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1406
och komm schon don, bei einem multimilliardenunternehmen dass sich mit elektronik befasst, sollte das schon drin sein.

^^
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