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AMD hat eine Zen-4-CPU-Architektur auf der Roadmap

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amd-epycZum ersten Geburtstag des Starts der Ryzen-Prozessoren sprach AMD, wenn auch nicht zum ersten Mal, über eine langfristige Perspektive für die Zen-Architektur. Die derzeitigen Pläne sehen Zen 2 für das Jahr 2019 vor, auf der Computex 2018 bestätigte AMD diesen kurzfristigen Zeitplan abermals. Irgendwann zwischen 2019 und 2020 soll dann bereits Zen 3 in den Startlöchern stehen – so sieht dies zumindest die aktuelle Roadmap von AMD vor.

Während des ersten Geburtstags des Starts der Ryzen-Prozessoren sprach AMD sogar schon von Planungen für Zen 5, erwähnte bisher aber nicht Zen 4. Dies tat man gestern im Rahmen eines Webbriefings zum ersten Geburtstag des Starts der EPYC-Prozessoren. Dort sprach Forrest Norrod, Senior Vice President und General Manager der Datacenter und Embedded Solutions bei AMD, über die bisherige und zukünftige Entwicklung in diesem Bereich.

Unter anderem sagte er: "(...) advanced teams are already well underway on the Zen 4 and Zen 5 processor cores as well."

Bisher sind wir davon ausgegangen, dass AMD Zen 4 wegen der Bedeutung der Zahl vier im chinesischen streicht. Dort ist sie ein Symbol für Unheil und wird daher ungerne verwendet. Das scheint AMD jedoch nicht abzuhalten, nach aktuellem Stand soll Zen 4 schon 2020 fertiggestellt werden. Natürlich gibt es noch keiner Details zu allem was über Zen+ hinausgeht. Zen 2 wird in 7 nm gefertigt werden, welche Änderungen es in der Architektur gibt, ist aber nicht bekannt. Für Zen 3 sprach AMD bisher nur von einer Fertigung in 7nm+ – also einer optimierten Fertigung in 7 nm, so wie man dies mit Zen in 14 und Zen+ in „12 nm" getan hat.

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