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Intel zieht Launch von 'Coffee Lake' mit sechs Kernen vor

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Konkurrenz belebt das Geschäft! Diese Redewendung trifft (nach langer Pause) in diesem Jahr im Prozessor-Segment zu. Mit den Ryzen-7- und Ryzen-5-Prozessoren übt AMD in Richtung Intel ordentlich Druck beziehungsweise Konkurrenz aus. Im vergangenen Jahr im November kamen erste Gerüchte zum Vorschein, dass Intel für das Jahr 2018 plane, im Midrange-Bereich zum ersten Mal einen Sechskern-Prozessor anzubieten. Der Codename: Coffee Lake. Seit vielen Jahren ist im Intel-Midrange-Segment bei maximal vier physischen Kernen und gegebenenfalls inklusive Hyper-Threading das Ende der Fahnenstange erreicht. Mit Coffee Lake soll sich das nun noch in diesem Jahr ändern.

Was zunächst explizit für das nächste Jahr geplant war, zieht Intel nun offenbar aufgrund der starken AMD-Konkurrenz vor. Anstatt die Coffee-Lake-Prozessoren erst im Januar 2018 zu veröffentlichen, legt Intel den Launch nun auf den August 2017 vor. Dies sind immerhin nur noch rund vier Monate. Mit Kaby-Lake-X und Skylake-X stehen in diesem Jahr auch für den Enthusiasten-Markt einige neue Produktvorstellungen bevor, die dann auf neuen Platinen mit dem X299-Chipsatz Platz nehmen dürfen.

Aktuell lässt das Thema Coffee Lake mit sechs Kernen jedoch auch noch so einige Spekulationen zu. So wird aktuell vermutet, dass die kommenden 300-Chipsätze von Intel der ideale Partner für die Coffee-Lake-Prozessoren sein werden. Sollte weiterhin der Sockel LGA1151 herhalten, werden vermutlich zumindest die aktuellen Z270-Mainboards ein entsprechendes BIOS-Update erhalten, damit diese mit den Cannon-Lake- und Coffee-Lake-Prozessoren umzugehen wissen.

Ferner bleibt noch die Frage offen, wie Intel dann die Produktserien "Core i3", "Core i5" und "Core i7" gestalten wird. Sofern die Flaggschiff-Modelle (Core i7) sechs Kerne inklusive Hyper-Threading-Unterstützung erhalten, könnte Intel die Core-i5-Prozessoren lediglich mit sechs Kernen ohne Hyper-Threading oder mit vier Kernen inklusive Hyper-Threading ausstatten. Demzufolge wären Core-i3-Modelle mit vier Kernen ohne Hyper-Threading denkbar.

In den nächsten Wochen werden daher sicherlich weitere Infoformationen ans Tageslicht gelangen, die etwas Licht ins Dunkel bringen werden.