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Neue TravelMate-Geräte von Acer

Mit Series 3, DustDefender und Öffnungs-Alarm

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Mit Series 3, DustDefender und Öffnungs-Alarm
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Während einer internationalen Pressekonferenz in Mailand hat Acer am Dienstag gleich vier neue Business-Laptops der TravelMate-Familie vorgestellt, die allesamt zu den ersten Copilot+-PCs in der TravelMate-P4- und P2-Serie gehören. Präsentiert wurden das TravelMate P4 14 AI, dessen Spin-Variante und das TravelMate P2 Ai mit 14 Zoll sowie die 16-Zoll-Variante. Die beiden Produktlinien richten sich überwiegend an Business-Netzer, die leistungsstarke KI-Geräte mit robusten Gehäusen, zahlreichen Sicherheits-Features und langer Akkulaufzeit suchen. Ab Juni, bzw. Mai sollen die neuen Modelle in den Handel kommen, wobei Acer konkrete Preise noch nicht kommuniziert hat und die Situation für Deutschland aufgrund des Patentstreits mit Nokia ohnehin nicht gelöst ist. 

Technisch basieren alle vier Geräte auf Intels Core-Ultra-Series-3-Prozessoren – wahlweise mit Core Ultra 5 oder Core Ultra 7 – und können mit der Intel-vPro-Plattform ausgestattet werden, was für das Unternehmensumfeld zusätzliche Hardware-Sicherheit möglich macht. Dazu gibt es bis zu 64 GB DDR5-Arbeitsspeicher und eine schnelle NVMe-SSD mit Kapazitäten von 256 GB bis 1 TB. Um die Arbeit im Business-Umfeld weiter zu erleichtern, haben Acer und Microsoft einige zusätzliche KI-Funktionen unter Windows 11 Pro implementiert, darunter Funktionen wie Recall, Live-Übersetzungen oder die KI-gestützte Bildbearbeitung direkt auf dem Gerät und ohne datenschutzbedenkliche Cloud-Verbindung. Ergänzt wird das KI-Erlebnis durch Acers eigene PurifiedVoice-Technologie mit KI-Rauschunterdrückung über ein Drei-Mikrofon-Array sowie PurifiedView für schärfere Videokonferenzbilder. Die Vorgänger-Generation hatte hierfür noch keine dedizierte NPU integriert.

Das Acer TravelMate P4 14 AI und das TravelMate P4 Spin 14 AI positionieren sich mit ihren Vollmetall-Gehäusen als Premiummodelle für Vielreisende und mobile Arbeiter. Beide teilen das schlanke Aluminiumgehäuse, das gegenüber der Vorgängergeneration nochmals dünner und leichter geworden ist, und bieten wahlweise ein scharfes WUXGA-Panel mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten und 120 Hz oder ein deutlich hochauflösenderes 3K-Display mit WQXGA+-Auflösung und 2.880 x 1.800 Bildpunkten und 100-Prozent-sRGB-Abdeckung im 16:10-Format. Das breite Seitenverhältnis bringt im Alltag spürbar mehr vertikalen Arbeitsbereich – gerade bei langen Tabellen, Code-Editoren oder gestaffelten Browser-Tabs ist das ein Mehrwert. 

Während das P4 14 AI als klassisches Clamshell mit nur 1,19 kg besonders auf Portabilität setzt, bietet das P4 Spin 14 AI als 360-Grad-Convertible einen vollständigen Touchscreen sowie einen im Gehäuse versteckten AES-Stylus. Beide P4-Modelle kommen mit zwei Thunderbolt-4-Ports, HDMI 2.1, Gigabit-Ethernet und microSD-Kartenleser. Gefunkt wird bereits per WiFi 7 und Bluetooth 5.4.

Das Acer TravelMate P2 14 AI und das TravelMate P2 16 AI werden kosteneffizienter ausfallen. Beide Modelle setzen auf WUXGA-IPS-Displays 1.920 x 1.200 Bildpunkten mit 120 Hz und 16:10-Format, schmaleren Displayrändern und sRGB-100-Prozent-Abdeckung in den besseren Konfigurationen. Das P2 16 AI bringt mit seinem 16-Zoll-Panel zudem die größere Bildschirmdiagonale, bleibt mit 1,63 kg aber dennoch sehr portable. Ein besonderes Praxisfeature beider P2-Modelle ist die optionale LTE-Konnektivität, die auch ohne WLAN kontinuierliche Online-Verbindungen sichert. Die Schnellladefunktion lädt den Akku in 30 Minuten auf 50 % und in einer Stunde auf 80 %.

Beim Thema Sicherheit setzt Acer die gesamte TravelMate-Lineup mit einem umfassenden Schutzkonzept aus: Als Secured-Core-PCs bieten alle vier Modelle den höchsten Windows-Schutz auf Hardware-, Firmware- und Betriebssystemebene. Besonders hervorzuheben ist das neue Chassis-Intrusion Alarm-Feature, das Nutzer oder IT-Admins benachrichtigt, wenn das Gerät unbefugt geöffnet wurde. Eine Dust-Defender-Funktion, wie man sie von den Gaming-Reihen Predator und Nitro her kennt, ist ebenfalls mit von der Partie.

Ergänzt wird das Sicherheitspaket durch ein diskretes Trusted Platform Module, optionalen Fingerabdruckleser, physischen Kameraverschluss, Kensington-Schloss und den ProShieldPlus-Sicherheitsmanager. Alle Geräte sind nach dem MIL-STD-810H-Militärstandard zertifiziert.

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