asus ces19 display teaserAm Vortag der CES hat ASUS zwei neue Displays gezeigt, die in ihrer Auslegung unterschiedlicher kaum sein könnten.

Für Profis soll der neuen ProArt PA32UCX ein echtes Highlight werden, das noch einmal ein Level über dem bekannten PA32UC (Test) angesiedelt ist. Auf den ersten Blick wirken die beiden Geschwister-Modelle ähnlich, ein seitlicher Blick zeigt aber, dass der neue PA32UCX deutlich tiefer ist. Wirklich interessant ist aber, was unter der Haube steckt. 

Dort setzt ASUS erstmalig auf ein neues mini-LED-Backlight, das für den HDR-Betrieb prädestiniert ist. So kann ein Local Dimming mit 1.000 Zonen realisiert werden, das noch dazu ohne jegliche Halo-Effekte auskommen soll. Die Peak-Helligkeit des UHD-Displays wird mit 1.200 nits angegeben. Damit der so mögliche HDR-Effekt auch wirklich beim Nutzer ankommt, werden diverse HDR-Formate unterstützt. Die Farbverarbeitung wird mit 10 bit ausgeführt. Laut ASUS sollen sowohl DCI-P3 als auch AdobeRGB abgedeckt werden, genaue Angaben macht man allerdings nicht. Anschlusstechnisch geht man in die Vollen und bietet neben DisplayPort und HDMI auch Thunderbolt 3. 

Genauere Angaben zu Preis und Verfügbarkeit wurden noch nicht gemacht. Da aber bereits der PA32UC rund 2.000 Euro kostet, ist davon auszugehen, dass der neue PA32UCX noch einmal ein gutes Stück darüber positioniert wird.

Für Gamer wird der neue ASUS ROG Strix XG438Q hingegen das interessantere Modell. ASUS setzt auf eine stattliche Diagonale von 43 Zoll, die mit der UHD-Auflösung kombiniert wird. Das erinnert grundlegend an den Philips 436M6 (Test), im Detail gibt es aber Unterschiede. ASUS setzt auf HDR600-Support, genaue Infos zur Umsetzung des Local Dimming haben wir noch nicht, werden diese aber im Laufe der Woche nachliefern. Damit ein möglichst schnelles und direktes Spielgefühl geboten werden kann, setzt ASUS auf eine Wiederholfrequenz von 120 Hz. Gegen Tearing soll hingegen AMDs FreeSync 2 HDR helfen.

Bedingt durch den Formfaktor ist der Strix XG438Q in erster Linie für Konsolen-Gamer und Nutzer, die ihren Monitor weit entfernt aufstellen können, interessant. Wie üblich gilt aber auch hier: Wann das Display erscheinen wird und was es kosten soll, das steht noch nicht fest.