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ASUS zeigt drei TRX40-Mainboards für die dritte Threadripper-Generation

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asus trx40 mainboards logoAMDs neue und dritte Threadripper-Generation erscheint am 25. November. Passende Platinen mit TRX40-Chipsatz wurden bereits von MSI und auch von Gigabyte präsentiert. Nun ist ASUS an der Reihe und hat sich für drei unterschiedliche Modelle entschieden. Neben dem Prime TRX40-Pro handelt es sich um das ROG Strix TRX40-E Gaming und um das ROG Zenith II Extreme.

Für den Einstieg macht sich das Prime TRX40-Pro bereit, das von ASUS in typischer Schwarz-Weiss-Optik designt wurde. Die PCB-Abmessungen entsprechen dem ATX-Format, das für den großen sTRX4-Sockel und auch für acht DDR4-UDIMM-Speicherbänke für maximal 256 GB ausreicht. Für Erweiterungskarten wurden drei mechanische PCIe-4.0-x16-Slots und ein PCIe-4.0-x4-Steckplatz vorgesehen. Dreimal M.2 M-Key (PCIe 4.0 x4) und acht native SATA-6GBit/s-Buchsen über den TRX40-Chipsatz ermöglichen den Anschluss von Storage-Geräten.

Auffällig ist der große VRM-Kühler und der PCH-Lüfter wurde bei allen drei Modellen nun weiter unten platziert. In den Tests zu den ASUS-X570-Mainboards hatten wir stehts die schlechte Position auf Höhe des obersten PCIe-4.0-x16-Slots bemängelt. Scheinbar hat ASUS diese Kritik zu Herzen genommen. An USB-Ports werden fünf Stück mit der USB-3.2-Gen2-, zehn Stück mit der USB-3.2-Gen1 und vier Stück mit der USB-2.0-Spezifikation angesprochen. Genügen muss für die Netzwerkanbindung ein Gigabit-LAN-Port.

Mit dem ROG Strix TRX40-E Gaming geht es dann mehr in den Gaming-Sektor, wo auch die RGB-LED-Beleuchtung ersichtlich nicht zur kurz gekommen ist. Die Ausstattung fällt zum Prime TRX40-Pro sehr ähnlich aus, nur mit dem Unterschied, dass der VRM-Kühler von zwei Lüftern unterstützt wird und vor allem im USB-Bereich Änderungen festzustellen sind. In diesem Fall sind es nämlich neunmal USB 3.2 Gen2, viermal USB 3.2 Gen1 und sechsmal USB 2.0. Der Gigabit-LAN-Port wurde um einen 2,5-GBit/s-Port ergänzt und auch WLAN-AX ist mit an Bord.

Deutlich luxuriöser geht es dann mit dem ROG Zenith II Extreme zu, der Nachfolger des ROG Zenith Extreme auf Basis des X399-Chipsatzes für die erste und zweite Threadripper-Generation. ASUS setzt auch beim ROG Zenith II Extreme auf das E-ATX-Format, sodass nicht nur Platz für den Sockel und die acht DDR4-DIMM-Slots vorhanden ist, sondern auch für den DIMM.2-Steckplatz. Zusammen mit den beiden M.2-M-Key-Schnittstellen direkt onboard sind es demnach vier Stück. Hinzu kommen achtmal SATA 6GBit/s.

Grafikkarten und Co. finden ihren Platz in insgesamt vier mechanischen PCIe-4.0-x16-Steckplätzen. Wie es sich für ein Flaggschiff-Modell gehört, sind auch ein Power- und Reset-Button sowie weitere Buttons und Switches inkludiert. Als Besonderheit des ASUS ROG Zenith II Extreme zählt der USB-3.2-Gen2x2-Anschluss (20 GBit/s) in der Typ-C-Variante über den ASMedia-ASM3242-Controller. Davon ab halten sich außerdem neun USB-3.2-Gen2-Ports, achtmal USB 3.2 Gen1 und dreimal USB 2.0 einsatzbereit. Anstatt eines 5-GBit/s-LAN-Controllers verbaut ASUS einen 10-GBit/s-LAN-Controller neben einmal Gigabit-LAN.