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ASRock präsentiert das C246M WS für die neuen Intel Xeon-E-CPUs

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asrock c246m wsMit den Xeon-E-Prozessoren wird Intel auch im Workstation- und Entry-Server-Segment die Kernanzahl auf sechs Stück anheben und zieht damit mit der Desktop-Plattform gleich. Für die Xeon-E-Prozessoren auf Basis von Coffee Lake hat ASRock nun eine passende Platine vorgestellt. Sie hört auf die Bezeichnung "C246M WS" und wurde im Micro-ATX-Format entworfen.

Der verlötete C246-PCH ist der neue passende Chipsatz für die kommenden Xeon-E-Prozessoren und in technischer Sicht auf Höhe der neuen Intel-300-Chipsätze mit 24 PCIe-3.0-Lanes, bietet dazu bis zu acht SATA-6GBit/s-Ports und vier USB-3.1-Gen2-Schnittstellen an.

Auf dem ASRock C246M WS können dem Xeon-E-Prozessor dank der vier DDR4-DIMM-Bänke bis zu 64 GB RAM zur Seite gestellt werden. Der Anwender hat hierbei die Wahl zwischen normalen DDR4-UDIMMs oder DDR4-UDIMMs mit ECC-Unterstützung bis zu einer effektiven Taktfrequenz von 2.666 MHz. Des Weiteren kann das System dank je eines PCIe-3.0-x16-, PCIe-3.0-x8- und PCIe-3.0-x4-Slots erweitert werden. Der x16- und x8-Steckplatz wurden über die CPU angebunden, der x4-Slot über den C246-Chipsatz.

Sofern kein (RAID-)Storage-Controller nachgerüstet wird, bietet das ASRock C246M WS von Haus aus acht SATA-6GBit/s-Ports, von denen einer auch SATA-DOM (Disk on Module) unterstützt. ASRock hat den Anschluss entsprechend rot eingefärbt. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, ein M.2-M-Key-Modul mit einzubinden, das dann mit höchstens 32 GBit/s angebunden ist.

Am I/O-Panel hat ASRock neben viermal USB 3.1 Gen2 einen seriellen Port und gleich drei Grafikausgänge von Form von VGA, DisplayPort und HDMI vorgesehen. Hierbei empfiehlt sich der Einsatz eines Xeon-E-Prozessors mit integrierter Grafikeinheit. Ebenfalls an Bord sind zwei Gigabit-LAN-Buchsen (Intel I219-LM und I210-AT) sowie dreimal 3,5-mm-Klinke und TOSLink. Onboard halten sich jedoch auch ein USB-3.1-Gen1- und USB-2.0-Header für ihren Einsatz bereit.

Einen Preis und eine Info zur Verfügbarkeit hat ASRock zwar noch nicht genannt, jedoch kann man anhand des Vorgängers (C236M WS) davon ausgehen, dass auch das neue Modell mindestens 200 Euro kosten wird.

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
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Zitat
ein aufgebohrter Z370-Chipsatz mit ebenfalls 24 PCIe-3.0-Lanes, bietet allerdings bis zu acht SATA-6GBit/s-Ports und vier USB-3.1-Gen2-Schnittstellen an.
Nein, wenn er USB 3.1 Gen2 Lanes hat, dann ist es kein aufgebohrter Z370, denn der hat die nicht und ist auch noch in 22nm gefertigt, sondern er ist ein echter 300er Chipsatz wie der H370 und Q370. Die Dies der 100er und 200er Chipsätze sind sowieso alle gleich, 300er haben nun ein neues 14nm Die und die haben intern alle so viele PCIe Lanes und 8 SATA Ports, die hatte der C236 ja auch schon. Je nach Positionierung werden nur eben unterschiedliche Features des Chipsatzes und über den Chipsatz auch der CPU freigegeben. Im X299 dürfte auch das gleiche Die wie in allen 100er und 200er Chipsätze stecken.
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