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Übersicht: Die X399-Mainboards für AMD Ryzen Threadripper

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Mit der X399-HEDT-Plattform macht AMD zusammen mit den Ryzen-Threadripper-Prozessoren vieles richtig. Aus diesem Grund warten die Hardware-Interessenten mit großer Vorfreude auf den offiziellen Startschuss der HEDT-Plattform. So sind der Ryzen Threadripper 1920X und 1950X bereits in unserer Redaktion wohlbehalten eingetroffen. In diesem Artikel wollen wir die derzeit bekannten und erforderlichen Mainboards zur besseren Übersicht zusammenfassen.

Derzeit ist die Existenz von lediglich sechs TR4-Mainboards bekannt. Von ASUS und ASRock sind es derzeit zwei Modelle und von MSI und Gigabyte jeweils ein X399-Mainboard.

ASUS Prime X399-A

Bei ASUS macht das Prime X399-A aus der Signature-Serie den Anfang. Auf dem PCB mit E-ATX-Abmessungen wurden von ASUS acht DDR4-DIMM-Bänke, gleich vier mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze und dazu jeweils ein PCIe-2.0-x4- und PCIe-2.0-x1-Slot vorgesehen. Storage-Devices finden ihren Platz hingegen an sechs SATA-Ports und an zwei M.2-M-Key-Schnittstellen. Zusätzlich ist auch ein U.2-Port mit an Bord.

Der TR4-Prozessor bekommt es VRM-seitig mit acht Spulen zu tun, die ihren Input von jeweils einem 8-Pin-EPS12V- und 4-Pin-+12V-Stromanschluss beziehen. Am I/O-Panel wurden neben dem USB-BIOS-Flashback-Button achtmal USB 3.1 der ersten Generation und zwei USB-3.1-Schnittstellen der zweiten Generation verbaut. Ergänzend kommt einmal Gigabit-LAN (Intel I211-AT) sowie fünf 3,5-mm-Klinke-Buchsen und einmal TOSLink hinzu. Letztere arbeiten über Realteks ALC1220 Codec.

Derzeit ist das ASUS Prime X399-A noch nicht gelistet. Es wird jedoch nicht mehr all zu lange dauern, bis ein Preis und die Verfügbarkeit gegeben sind.

Mainboard-Format E-ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
Prime X399-A
CPU-Sockel TR4 (für AMD Ryzen Threadripper)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
1x 4-Pin +12V
CPU-Phasen/Spulen 8 Stück
Preis noch nicht bekannt
Webseite https://www.asus.de
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz AMD X399 Chipsatz
Speicherbänke und Typ 8x DDR4 (Quad-Channel)
Speicherausbau max. 128 GB UDIMM (mit 16-GB-UDIMMs)
SLI / CrossFire SLI (3-Way), CrossFireX (3-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

4x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8/x16/x8) über CPU
1x PCIe 2.0 x4 über AMD X399
1x PCIe 2.0 x1 über AMD X399

PCI -
SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen

6x SATA 6 GBit/s über AMD X399
2x M.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU (M-Key, 32 GBit/s)
1x U.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU

USB

3x USB 3.1 Gen2 (2x extern, 1x intern Typ-A+C) 2x über ASMedia ASM3142, 1x über AMD X399
12x USB 3.1 Gen1 (8x extern, 4x intern) über AMD X399
4x USB 2.0 (4x intern) über AMD X399

Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I211-AT Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC1220 Audio Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN/WaKü-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin CPU-OPT-FAN-Header
3x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)
1x WaKü-Header
1x AIO_Pump-Header
LED-Beleuchtung RGB-LEDs
2x RGB-Header

ASUS ROG Zenith Extreme

Für die AMD-HEDT-Plattform musste sich ASUS auch eine gänzlich neue Modellreihe einfallen lassen. Das ROG-Flaggschiff für AMDs Ryzen-Threadripper-Prozessoren wurde auf die Bezeichnung "Zenith Extreme" getauft und stellt für den Käufer eine Luxus-Ausstattung zur Verfügung. Auch hier bedient sich ASUS dem E-ATX-Format.

Der große TR4-Sockel und die acht DDR4-DIMM-Slots nehmen schon einen großen Teil des PCBs ein. Unterhalb davon sind vier PCIe-3.0-x16-Steckplätze auf mechanischer Basis zu sehen. Zusätzlich hat ASUS auch jeweils einen PCIe-2.0-x4- und PCIe-2.0-x1-Slot unterbringen können. Genau wie beim Prime X399-A können SSDs und Co. an sechsmal SATA-6GBit/s und einmal U.2 angeschlossen werden. An M.2-Schnittstellen stehen drei bereit. Zwei davon wurden mit dem proprietären DIMM.2-Modul realisiert.

Auch beim Zenith Extreme bekommt es die TR4-CPU mit acht Spulen zu tun, dessen VRM jedoch wird von gleich zwei 8-Pin-Stromanschlüssen angefeuert. Generell ist auch einiges an Onboard-Komfort enthalten, wie es sich für ein Extreme-Modell gehört. Unter Anderem sind auch Spannungsmesspunkte mit dabei.

In Sachen USB hat sich ASUS für 12 USB-3.1-Gen1-, drei USB-3.1-Gen2- und zwei USB-2.0-Anschlüsse entschieden. Für den Netzwerkbereich wurde Intels I211-AT konsultiert. Alternativ ist ein brandneues WLAN- und Bluetooth-Modul einsatzbereit, das selbst die WLAN-ad-Spezifikation mit dem 60-GHz-Band beherrscht. Als Bonus legt ASUS auch noch die ROG-Areion-10GBit/s-Netzwerkkarte oben drauf.

Derzeit ist das ASUS ROG Zenith Extreme für einen stolzen Preis von 578 Euro gelistet. In einigen Shops soll das Brett bereits am 10. August verfügbar sein.

Mainboard-Format E-ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
ROG Zenith Extreme
CPU-Sockel TR4 (für AMD Ryzen Threadripper)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
2x 8-Pin EPS12V
1x 4-Pin Molex
CPU-Phasen/Spulen 8 Stück
Preis ab 578 Euro
Webseite https://www.asus.de
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz AMD X399 Chipsatz
Speicherbänke und Typ 8x DDR4 (Quad-Channel)
Speicherausbau max. 128 GB UDIMM (mit 16-GB-UDIMMs)
SLI / CrossFire SLI (4-Way), CrossFireX (4-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

4x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8/x16/x8) über CPU
1x PCIe 2.0 x4 über AMD X399
1x PCIe 2.0 x1 über AMD X399

PCI -
SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen

6x SATA 6 GBit/s über AMD X399
3x M.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU (M-Key, 32 GBit/s)
1x U.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU

USB

3x USB 3.1 Gen2 (2x extern, 1x intern Typ-A+C) 2x über ASMedia ASM3142, 1x über AMD X399
12x USB 3.1 Gen1 (8x extern, 4x intern) über AMD X399
2x USB 2.0 (2x intern) über AMD X399

Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth ASUS Wi-Fi Go! WLAN 802.11a/b/g/n/ac/ad, 2,4 GHz/5 GHz/60 GHz, Bluetooth 4.1
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I211-AT Gigabit-LAN
1x ROG Areion 10 GBit/s LAN (Erweiterungskarte)

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC1220 Audio Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN/WaKü-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin CPU-OPT-FAN-Header
2x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)
1x WaKü-Header
1x AIO_Pump-Header
1x High_AMP-Header
1x W_IN-Header
1x W_OUT-Header
1x W_FLOW-Header
LED-Beleuchtung RGB-LEDs
2x RGB-Header

ASRock Fatal1ty X399 Professional Gaming

Das ASRock X399 Professional Gaming aus der Fatal1ty-Serie kommt im gängigeren ATX-Format daher. Trotz der geringeren Fläche haben die Taiwaner den großen TR4-Sockel, acht DDR4-DIMM-Speicherbänke und primär für Grafikkarten vier PCIe-3.0-x16-Slots auf mechanischer Basis integriert. Genau in der Mitte ist ein PCIe-2.0-x1-Steckplatz platziert worden.

Der Storage-Bereich besteht neben achtmal SATA 6GBit/s aus drei M.2-M-Key-Schnittstellen und einem U.2-Port. Als einer der wenigen Mainboard-Hersteller verbaut ASRock auf dem X399 Professional Gaming neben zwei Intel I211-AT-Controllern ebenfalls den AQC107 von Aquantia, welcher bis auf 10 GBit/s kommt. Alternativ ist auch ein WLAN-AC- und Bluetooth-4.2-Modul mit dabei.

Ansonsten erhält der Besitzer Zugriff auf 12-Mal USB 3.1 der ersten Generation, auf zweimal USB 3.1 der zweiten Generation und auf viermal USB 2.0. Der Realtek ALC1220 rundet das Ganze für den Audiobereich auf. Das ASRock Fatal1ty X399 Professional Gaming ist aktuell ab 469 Euro gelistet.

Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASRock
Fatal1ty X399 Professional Gaming
CPU-Sockel TR4 (für AMD Ryzen Threadripper)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
1x 4-Pin +12V
CPU-Phasen/Spulen 11 Stück
Preis ab 469 Euro
Webseite https://www.asrock.de
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz AMD X399 Chipsatz
Speicherbänke und Typ 8x DDR4 (Quad-Channel)
Speicherausbau max. 128 GB UDIMM (mit 16-GB-UDIMMs)
SLI / CrossFire SLI (4-Way), CrossFireX (4-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

4x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8/x16/x8) über CPU
1x PCIe 2.0 x4 über AMD X399
1x PCIe 2.0 x1 über AMD X399

PCI -
SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen

8x SATA 6 GBit/s über AMD X399
3x M.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU (M-Key, 32 GBit/s)
1x U.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU

USB

2x USB 3.1 Gen2 (2x extern, Typ-A+C) über AMD X399
12x USB 3.1 Gen1 (8x extern, 4x intern) über AMD X399
4x USB 2.0 (2x intern) über AMD X399

Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth Intel WLAN 802.11a/b/g/n/ac (Max. 433 MBit/s), Bluetooth 4.2
Thunderbolt -
LAN

2x Intel I211-AT Gigabit-LAN
1x Aquantia AQC107 10 GBit/s-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC1220 Audio Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN/WaKü-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin CPU-OPT-FAN-Header
2x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin Chassis-Optional-FAN
LED-Beleuchtung RGB-LEDs
2x RGB-Header

ASRock X399 Taichi

Auch für AMD Threadripper gibt es ein Taichi-Modell von ASRock. Von der Basis her ist das X399 Taichi mit dem X399 Professional identisch aufgestellt worden. Bis zu 128 GB RAM lassen sich unterbringen, dazu bis zu vier Grafikkarten. Ergänzend ist auch ein PCIe-2.0-x1-Slot verfügbar.

Identisch ist auch die Anzahl an Storage-Anschlüssen mit achtmal SATA 6GBit/s, einmal U.2 und gleich dreimal M.2. ASRock hat beim X399 Taichi jedoch den 10-GBit/s-LAN-Chip gestrichen. Demnach bleiben zwei I211-AT von Intel übrig. Wahlweise kann der Anwender auch auf das WLAN-AC- und Bluetooth-4.2-Modul zurückgreifen.

Das ASRock X399 Taichi kostet rund 100 Euro weniger als das X399 Professional Gaming.

Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASRock
X399 Taichi
CPU-Sockel TR4 (für AMD Ryzen Threadripper)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
1x 4-Pin +12V
CPU-Phasen/Spulen 11 Stück
Preis ab 369 Euro
Webseite https://www.asrock.de
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz AMD X399 Chipsatz
Speicherbänke und Typ 8x DDR4 (Quad-Channel)
Speicherausbau max. 128 GB UDIMM (mit 16-GB-UDIMMs)
SLI / CrossFire SLI (4-Way), CrossFireX (4-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

4x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8/x16/x8) über CPU
1x PCIe 2.0 x1 über AMD X399

PCI -
SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen

8x SATA 6 GBit/s über AMD X399
3x M.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU (M-Key, 32 GBit/s)
1x U.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU

USB

2x USB 3.1 Gen2 (2x extern, Typ-A+C) über AMD X399
12x USB 3.1 Gen1 (8x extern, 4x intern) über AMD X399
4x USB 2.0 (2x intern) über AMD X399

Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth Intel WLAN 802.11a/b/g/n/ac (Max. 433 MBit/s), Bluetooth 4.2
Thunderbolt -
LAN

2x Intel I211-AT Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC1220 Audio Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN/WaKü-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin CPU-OPT-FAN-Header
2x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin Chassis-Optional-FAN
LED-Beleuchtung RGB-LEDs
2x RGB-Header

MSI X399 Gaming Pro Carbon AC

Von MSI gibt es mit dem X399 Gaming Pro Carbon AC vorerst nur ein Modell für AMD Threadripper. Gefertigt im ATX-Format nimmt die Platine den TR4-Sockel, acht DDR4-DIMM-Speicherbänke und vier PCIe-3.0-x16-Slots auf mechanischer Basis sowie zwei PCIe-2.0-x1-Steckplätze auf. Die Zwischenräume wurden von MSI mit drei M.2-M-Key-Schnittstellen passend gefüllt. Weitere SSDs können an acht SATA-6GBit/s-Buchsen angeschlossen werden.

Die zwei 8-poligen EPS12V-Stromanschlüsse befeuern den VRM-Bereich und damit auch die insgesamt zehn Spulen, die auf den Threadripper-Prozessor treffen. Mit drei USB-3.1-Buchsen der zweiten Generation, 12 USB-3.1-Anschlüssen der ersten Generation und sechs USB-2.0-Schnittstellen wird der USB-Bereich anständig abgedeckt.

Netzwerktechnisch bekommt es der Anwender mit einem Gigabit-LAN-Port (Intel I211-AT) und einem Intel-WLAN-AC- und Bluetooth-4.2-Modul zu tun. Die maximale WLAN-Datenrate beträgt 867 MBit/s. Der Realtek ALC1220 sorgt für die gewisse Portion Sound.

MSIs X399 Gaming Pro Carbon AC ist ab einem Preis von 365 Euro gelistet.

Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
MSI
X399 Gaming Pro Carbon AC
CPU-Sockel TR4 (für AMD Ryzen Threadripper)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
2x 8-Pin EPS12V
1x 6-Pin PCIe
CPU-Phasen/Spulen 10 Stück
Preis ab 365 Euro
Webseite https://www.msi.de
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz AMD X399 Chipsatz
Speicherbänke und Typ 8x DDR4 (Quad-Channel)
Speicherausbau max. 128 GB UDIMM (mit 16-GB-UDIMMs)
SLI / CrossFire SLI (4-Way), CrossFireX (4-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

4x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8/x16/x8) über CPU
2x PCIe 2.0 x1 über AMD X399

PCI -
SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen

8x SATA 6 GBit/s über AMD X399
3x M.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU (M-Key, 32 GBit/s)
1x U.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU

USB

3x USB 3.1 Gen2 (2x extern, 1x intern) 2x über ASMedia ASM3142 und 1x über AMD X399
12x USB 3.1 Gen1 (8x extern, 4x intern) über AMD X399
6x USB 2.0 (2x extern, 4x intern) über AMD X399

Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth Intel Wireless-AC 8265, WLAN 802.11a/b/g/n/ac (Max. 867 MBit/s), Bluetooth 4.2
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I211-AT Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC1220 Audio Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN/WaKü-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
4x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin Water_Pump-FAN
LED-Beleuchtung RGB-LEDs
2x RGB-Header

Gigabyte X399 AORUS Gaming 7

Last but not least hat auch Gigabyte mit dem X399 AORUS Gaming 7 vorerst ein Modell vorgestellt. Auch Gigabyte nimmt vom E-ATX-Format Abstand und beschränkt sich auf die ATX-Abmessungen. Angetrieben von acht Spulen findet die AMD-Ryzen-Threadripper-CPU ihren Platz im TR4-Sockel. Links und rechts vom Sockel sind jeweils vier DDR4-DIMM-Bänke vertreten, die kombiniert bis zu 128 GB RAM aufnehmen können.

Auf dem X399 AORUS Gaming 7 können auf Wunsch bis zu vier Grafikkarten installiert werden. Hierfür halten sich insgesamt vier mechanische PCIe-3.0-x16-Slots bereit. Ein weiterer mechanischer PCIe-2.0-x16-Steckplatz ist mittig positioniert worden. Drei M.2-M-Key-Schnittstellen (inkl. Kühler) und achtmal SATA 6GBit/s sind für SSDs konzipiert.

Mit dreimal USB 3.1 Gen2, zehnmal USB 3.1 Gen1 und viermal USB 2.0 kann jede Menge USB-Equipment angeschlossen werden. Der Killer E2500 von Rivet Networks kümmert sich um die kabelgebundene Netzwerkverbindung. Optional bietet sich auch das WLAN-AC- und Bluetooth-4.2-Modul an. Wie sollte es anders sein: Auch beim Gigabyte-Brett ist der Realtek ALC1220 für den Sound verantwortlich.

Das Gigabyte X399 AORUS Gaming 7 wandert derzeit ab knapp 400 Euro den Besitzer.

Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
Gigabyte
X399 AORUS Gaming 7
CPU-Sockel TR4 (für AMD Ryzen Threadripper)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
1x 4-Pin +12V
CPU-Phasen/Spulen 8 Stück
Preis ab 400 Euro
Webseite https://www.gigabyte.de
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz AMD X399 Chipsatz
Speicherbänke und Typ 8x DDR4 (Quad-Channel)
Speicherausbau max. 128 GB UDIMM (mit 16-GB-UDIMMs)
SLI / CrossFire SLI (4-Way), CrossFireX (4-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

4x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8/x16/x8) über CPU
1x PCIe 2.0 x16 (elektrisch mit x4) über AMD X399

PCI -
SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen

8x SATA 6 GBit/s über AMD X399
3x M.2 mit PCIe 3.0 x4 über CPU (M-Key, 32 GBit/s)

USB

3x USB 3.1 Gen2 (2x extern, 1x intern) 2x über AMD X399 und 1x über ASMedia ASM3142
10x USB 3.1 Gen1 (8x extern, 4x intern) über AMD X399
4x USB 2.0 (2x extern, 4x intern) über AMD X399

Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth WLAN-AC, WLAN 802.11a/b/g/n/ac (Max. 867 MBit/s), Bluetooth 4.2
Thunderbolt -
LAN

1x Rivet Networks Killer E2500 Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC1220 Audio Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN/WaKü-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
4x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)
2x 4-Pin System/WaKü-Header
LED-Beleuchtung RGB-LEDs
2x RGB-Header

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Kommentare (112)

#103
customavatars/avatar42101_1.gif
Registriert seit: 26.06.2006
Oyten
Hauptgefreiter
Beiträge: 229
Zitat Kullberg;25763495
Wenn ich mir Dein Bild ansehe, scheint es mir, als wäre der Noctua ~5° besser.
3800 werde ich versuchen.

[COLOR="red"]- - - Updated - - -[/COLOR]

Mit 3800MHz bei eingestellten 1,2V VCore verbrät er statt 246W nun 330W. Das sieht dann so aus:


Hi, kurz von mir unter 1,3 vcore 4000mhz und China Wasserkühler, max 48 C CPU. Unter prime 30min plus
#104
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Registriert seit: 20.08.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3728
Bilder bitte.
#105
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Registriert seit: 20.08.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3728
Ich habe den Bug im Taichi Bios gefunden. Ihr Erinnert Euch ? [Übersicht] AMD X399 Mainboards - News, Specs, Reviews Bilder (Sockel TR4) - Seite 20

Der Bug ist mal richtig Schräg! Gefunden habe ich Ihn mal wieder durch Zufall, ich hatte mit dem Ram Geschwindikeiten rumgespielt bis das Board nicht m,ehr Booten wollte, dann UEFI Defaults geladen, und nur aus dem Bauchgefühl in Windows direkt mal auf das Sandisk Tool geschaut. Und siehe da 6G.... Ich denke nur wtf ????

Übertaktung wieder eingestellt ... 3G, UEFI Defaults geladen 6G..... Übertaktung wieder rein ohne den unnützen Kram abzuschalten, also nur auf 4GHZ und 1.3 Volt gestellt dazu Ram wieder auf 3200. Windows Boot 3G So langsam dachte ich was zur Hölle....... und da habe ich alles so gelassen und nur den Overclock Modus Schalter wieder auf Auto gestellt anstelle auf Manuel. Und siehe da... Windows Boot 6g.

Jetzt wieder alles unnütze ausgeschaltet und die vorherigen Einstellungen (Bis auf den Overclock Schalter) vorgenommen und die M2-Sata läuft nativ auf 6G.

Wer soll denn auf so etwas kommen ?
#106
customavatars/avatar19663_1.gif
Registriert seit: 18.02.2005

Computer Schach Freak
Beiträge: 3317
Das ist aber mal wirklich schräg ;)
#107
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Registriert seit: 06.08.2006
Iserlohn
Vizeadmiral
Beiträge: 6330
ASRock TW soll es mal prüfen, eMail ist raus. Ich takte immer anders und nicht mit dem Overclock Mode. Am besten immer direkt über die AMD CBS Pstates und dann mit Offset ;)
#108
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Registriert seit: 20.08.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3728
Der Schalter scheint nur für das automatische übertakten von der CPU aus da zu sein.

Gesendet von meinem Redmi 3S mit Tapatalk
#109
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Registriert seit: 19.04.2008
PorscheTown
Vizeadmiral
Beiträge: 6205
@butcher1de
Das klingt irgendwie nach Energiespar Modus, ist bei dir C1E enabled im UEFI?
C-States, P-States, S-States - Energieverwaltung erklärt - Technikaffe.de

Zudem gibt es unter Windows versteckte Energiespar Schalter: Schlechte SSD-Leistung unter Windows 8 HIPM/DIPM deaktivieren | Planet 3DNow!
Zitat
Konkret geht es dabei um die Features HIPM (Host-Initiated Power Management) und DIPM (Device-Initiated Power Management).
#110
customavatars/avatar178670_1.gif
Registriert seit: 20.08.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3728
@JZ_ Danke. Mal sehen ob die das Problem nachstellen können.

@Phantomias88 Das hat mit den Energiesparmodis nichts zu tun. Es ändert sich bei den Default/OC Einstellungen nichts, außer der Besagte Schalter. Mit Schalter auf Manuell 3g/PCIe 3.0 @Graka. Mit Schalter auf Auto 6g/PCIe 3.0 @Graka.
#111
customavatars/avatar89889_1.gif
Registriert seit: 19.04.2008
PorscheTown
Vizeadmiral
Beiträge: 6205
Zitat butcher1de;25822614
@JZ_ Danke. Mal sehen ob die das Problem nachstellen können.

@Phantomias88 Das hat mit den Energiesparmodis nichts zu tun. Es ändert sich bei den Default/OC Einstellungen nichts, außer der Besagte Schalter. Mit Schalter auf Manuell 3g/PCIe 3.0 @Graka. Mit Schalter auf Auto 6g/PCIe 3.0 @Graka.

Ok, ist jetzt eh nicht mehr wichtig, JZ_ hat ja ASRock schon informiert.
Mir würde nur noch ein CMOS clear einfallen, der nach einem UEFI upgrade gemacht werden sollte.
Aber das brauch ich dir wohl nicht sagen. ;)
#112
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Registriert seit: 20.08.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3728
Problem ist gefunden! JZ_ hat eine Antwort bekommen.

ab dem Beitrag lesen [Übersicht] AMD X399 Mainboards - News, Specs, Reviews Bilder (Sockel TR4) - Seite 22
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Z370 und Coffee Lake: Viele Mainboardmodelle bereits durchgesickert

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Besitzer eines Skylake-S- oder Kaby-Lake-S-Systems werden von Intel dazu gezwungen, ein neues Z370-Mainboard zu kaufen, sofern sie auf Coffee Lake-S aufrüsten wollen. Eine Auf- und Abwärtskompatibilität sieht Intel nicht vor. Dies geschieht natürlich zum Ärgernis einiger Umrüstwilligen und... [mehr]

Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming im Test

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Seit mehreren Jahren der Stagnation sieht sich Intel aufgrund der wieder erstarkten AMD-Konkurrenz dazu gedrängt, die Kern- und Threadanzahl im Mainstream-Segment anzuheben. Mit der Coffee-Lake-S-Plattform wächst die maximale Kern- und Threadanzahl um 50 %. Zum Ärgernis vieler Interessenten wird... [mehr]

Gigabyte X399 AORUS Gaming 7 im Test

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Mit AMDs Ryzen-Threadripper-Prozessoren - wie Ryzen Threadripper 1950X und 1920X - mischt AMD endlich wieder im HEDT-Bereich mit und setzt Intels X299-Plattform mit der Core-X-Serie ordentlich unter Druck. Für den Sockel TR4 (SP3r2) wurden bereits zuvor einige Platinen von den renommierten... [mehr]

Coffee Lake soll doch mit Z270-Chipsatz laufen - ASUS bestätigt technische...

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Mit dem Start der achten Core-Prozessoren-Generation Coffee Lake von Intel hat das Unternehmen auch gleichzeitig den neuen Chipsatz Z370 veröffentlicht. Der Sockel blieb mit dem LGA1151 allerdings unverändert und deshalb gab es schon im Vorfeld immer wieder Spekulationen, dass der vorherige... [mehr]