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NUC, ExpertCenter und ROG

ASUS zeigt auf der CES 2026 viele neue Mini-PCs

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ASUS zeigt auf der CES 2026 viele neue Mini-PCs
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ASUS stellt auf der CES 2026 zahlreiche neue Mini-PCs vor, die sich in Sachen Leistung, Kompaktheit und Robustheit an verschiedene Zielgruppen richten. Vom klassischen Homeoffice-Nutzer, über Kreative und Unternehmen, bis zum Spieler ist alles dabei. Wir stellen vier der Neuheiten vor.

Den Anfang macht der ASUS NUC 16 Pro und damit sicher eines der klassischsten Modelle, seit der Übernahme der NUC-Sparte. Auf kompakten Abmessungen von 144 x 117 x 42 mm und in einem mattschwarzen Aluminium-Chassis mit MIL-STD-810H-Zertifizierung stellt der kleine Rechenkünstler die neuen Core-Ultra-Prozessoren der Serie 3 bereit. Die reichen bis zum Core Ultra X9 und können mit einer KI-Leistung von bis zu 180 TOPS aufwarten. Ergänzt wird der Panther-Lake-Chip durch die integrierte Arc-B390-Grafik, welche erheblich beschleunigt wurde. Dazu gibt es Unterstützung für LPDDR5X-Arbeitsspeicher und Platz für gleich zwei kompakte M.2-SSDs. Eingesetzt werden kann der Speicher ohne Werkzeug.

Moderne Schnittstellen wie klassische USB-A-Ports, aber auch Thunderbolt 4, Dual-2,5-Gb-LAN oder HDMI 2.1 gehören ebenso zur Grundausstattung wie ein WiFI- und Bluetooth-Modul für die neuesten WiFi-7- und 6.0-Standards. Bis zu vier 4K-Displays können angeschlossen werden. Der ASUS NUC 16 Pro verfügt über ASUS AI SuperBuild, das eine benutzerfreundliche Oberfläche für das Training und die Anpassung von Large Language Models (LLMs) an spezifische Geschäftsanforderungen bietet und die lokale Ausführung von KI-Agenten ermöglicht, wodurch sensible Daten geschützt werden. 

Das ASUS ExpertCenter PN55 schlägt zwar in eine ähnliche Kerbe, baut jedoch einer AMD-Plattform mit Ryzen-AI-400-Chip bis hin zum Ryzen AI 9 HX samt einer integrierten Radeon 800M auf. Das System erlaubt bis zu 96 GB DDR5-RAM bei 5.600 MHz und treibt vier 4K-Displays an. Geboten werden auch hier Dual-LAN (2.5G), WiFi 7, Bluetooth 6.0, USB4 und ein intelligentes Dual-Fan-Kühlsystem für leisere, effizientere Kühlung. Vorinstalliert ist Windows 11 Pro. Er verfügt außerdem über einen Fingerabdrucksensor, ein integriertes Mikrofon und einen internen Lautsprecher für nahtlose Sprachsteuerung. 

Der ASUS Ascent GX10 soll die Grenzen von KI-Workloads auf einem ultrakleinen Formfaktor weiter verschieben und bietet eine Desktop-KI-Leistung im Petaflop-Bereich, die durch den NVIDIA GB10 Grace Blackwell Superchip und 128 GB Unified Memory beschleunigt wird. Das ermöglicht eine schnelle Entwicklung großer generativer Modelle. Er läuft als eigenständiges System oder kann durch die Kopplung von zwei Einheiten über NVIDIA-ConnectX-7-NICs zu einer Private-Cloud-Konfiguration skaliert werden. Trotz seiner geringen Größe ist der Ascent GX10 eine Full-Stack-Lösung, die durch den NVIDIA-AI-Software-Stack beschleunigt wird und sichere, leistungsstarke lokale KI-Berechnungen ermöglicht.

Für Gamer ist der ASUS ROG GR70 der erste Mini-Ps des Herstellers, welcher einen AMD-Untersatz mit einer GeForce-RTX-50-Grafik kombiniert. Dank der AMD-Ryzen-9-CPU und einer NVIDIA GeForce RTX 5070 oder GeForce RTX 5060 Laptop soll so genügend Leistung zur Verfügung stehen, um die neusten Spielekracher spielen zu können – und falls es doch mal eng werden sollte, stehen verschiedene Beschleunigungstechniken wie DLSS 4 bereit. Um die Hardware zu kühlen, sind gleich drei Lüfter integriert, welche zudem einen leisen Betrieb ermöglichen sollen. Das Gehäuse ähnelt dem ROG NUC 15, welchen wir erst kürzlich bei uns auf dem Teststand hatten.

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