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AMD bekräftigt Versprechen mehr RX-6000-Karten zur UVP anbieten zu wollen

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radeon-6800Trotz aller Bekundungen sich zu bemühen und alle Karten direkt in den Markt zu überführen: Noch immer und vermutlich auch noch das komplette erste Halbjahr 2021 wird schwer werden, eine der neuen Grafikkarte zu einem vernünftigen Preis zu erstehen. Ob wir überhaupt noch einmal die ursprünglich angepeilten unverbindlichen Preisempfehlungen sehen werden, bleibt abzuwarten.

Bei AMD derzeit besonders beliebt sind die eigenen Referenzversionen – auch weil AMD hinsichtlich der Kühlung vieles besser macht, als bei den vorherigen Generationen. Doch eine Radeon RX 6800, Radeon RX 6800 XT oder Radeon RX 6900 XT zu ergattern gleicht einem Glücksspiel, zumindest wenn man nicht bereit dazu ist, abstruse Preise zu zahlen.

Bereits Anfang Dezember wurde vermeldet, dass die ersten Produktionsvolumen der Referenzversionen ausgeschöpft seien. Schnell rückte AMD diese Aussage zurecht und verkündete, auch im Q1 2021 noch Karten liefern zu wollen bzw. fertigen zu lassen.

Dieses Versprechen wurde von Riche Corpus, Senior Director der Radeon Technologies Group, gegenüber BabelTechReviews nun noch einmal bestätigt.

"Based on the response to our AMD Radeon RX 6800 Series and Radeon RX 6900 XT reference design graphics cards, we are extending production to make them available to as many gamers as possible on AMD.com at SEP. Additional reference cards are expected to be available in the first quarter of 2021. We will also continue supporting our partners in the development of their custom AMD Radeon™ RX 6000 Series graphics card designs."

Demnach soll es im ersten Quartal noch weitere Lieferungen an Referenzversionen geben, die direkt bei AMD zur unverbindlichen Preisempfehlung erhältlich sein werden. Über die Stückzahlen macht er natürlich keinerlei Aussage und so darf erwartet werden, dass der Bedarf weiterhin bei weitem nicht gedeckt werden kann.

Einige Boardpartner berichten derweil, dass AMD die Lieferungen an MBA-Karten (Made by AMD), also dem Referenzdesign, eingestellt hat. Es dürfte also nicht mehr lange dauern, bis man den Markt ausschließlich seinen Partner überlässt und umso wichtiger werden die Tests der entsprechenden Karten. Wann genau die Referenzversion nicht mehr erhältlich sein wird, ist schwer zu sagen. Über das erste Quartal hinaus ist aber nicht damit zu rechnen, dass es diese Karten noch geben wird.

Wer also Interesse an einer Referenzversion hat, der wird so langsam in Zeitnot geraten. Auch die Hersteller für Wasserkühler werden dies genau beobachten und nur noch so lange entsprechende Kühler anbieten, wie es Karte am Markt gibt. Auch die Founders Editionen von NVIDIA wird es nicht über die komplette Lebensdauer der GeForce-RTX-30-Serie geben. Eine kürzlich vermeldete Einstellung dieser Karte entspricht aber wohl noch nicht der Wahrheit.