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Hersteller-Roadmap bestätigt neue Chipsätze Z390, Z490 und X399 Refresh

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asrock x470 taichi 003 logoBereits mehrfach sind Verweise zu weiteren Chipsätzen für AMD- und Intel-Prozessoren aufgetaucht. Nun gibt es weitere Hinweise auf bereits erwähnte Modelle wie den Z390 von Intel und Z490 von AMD, aber auch einen X399R für die Ryzen-Threadripper-Prozessoren der zweiten Generation.

Der Z390 von Intel, der beispielsweise im Handbuch zum Biostar Z390 GT3 erwähnt wird, machte bereits mehrfach von sich reden. Mit dem Z390-Chipsatz soll die 300-Serie der Chipsätze für zukünftige Coffee-Lake-S-Prozessoren mit acht Kernen fit gemacht werden. Intel selbst hat die Existenz eines Z390- und X399-Chipsatz für Cannon Lake und Coffee Lake bestätigt. Der Z390-Chipsatz wird mit den dazugehörigen Mainboards und zumindest einem Achtkerner zum gleichen Zeitpunkt vorgestellt werden – derzeit wird die Computex Anfang Juni als mutmaßlicher Termin genannt.

Etwas mysteriös war bisher die Nennung eines Z490-Chipsatzes für AMD-Prozessoren. Sowohl die Namensgebung, als auch das Erscheinen überhaupt passen nicht so recht in die aktuelle Strategie von AMD. In einer weiteren Roadmap wird die Existenz des Z490-Chipsatzes nun aber erneut bestätigt. Vier weitere PCI-Express-3.0-Lanes sollen den Z490- vom X470-Chipsatz, als bisheriges High-End-Modell für die Ryzen-Prozessoren, abheben.

Neue Hersteller-Roadmap mit weiteren Überaschungen

Die nun aufgetauchte Roadmap stammt vom deutschen Distributor Bluechip. In einer Roadmap für Produkte auf Basis von Intel-Prozessoren ist der Eintrag "Intel Z390 Coffeelake" zu finden. Dieser soll ab dem 3. Quartal 2018 auch die ersten Cannon Lake-Prozessoren unterstützen. Das Dokument führt eine Verfügbarkeit der Engineering Samples  des Achtkern-Prozessors für den Juni 2018 auf. Für Juni 2018 wird hier auch der Z490-Chipsatz genannt. Später im Juli soll der B450 für AMD-Prozessoren folgen. Auf der Computex werden uns also einige Neuankündigungen in diesem Bereich erwarten.

Im August wird das Erscheinen der Ryzen-Threadripper-Prozessoren der 2. Generation erwartet und passend dazu enthält die Roadmap einen Eintrag für einen X399-Refresh. Unklar ist, welche Änderungen dieser zum bisherigen X399-Chipsatz mitbringen wird. Aufgrund der Tatsache, dass die Ryzen-Threadripper-Prozessoren der 2. Generation auf der Zen+-Architektur und den damit einhergehende Verbesserungen basieren werden, ist davon auszugehen, dass der Chipsatz die verbesserten Boost-Mechanismen unterstützen wird. Ein Mangel an PCI-Express-Lanes ist den Ryzen-Threadripper-Prozessoren nicht zu attestieren.