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Microsofts Quartalszahlen: Das Cloud-Geschäft boomt

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microsoft 2Microsoft hat nach US-Börsenschluss am Mittwochabend seine neusten Geschäftszahlen vorgelegt. Demnach konnte der Konzern im dritten Fiskalquartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich steigern. Einmal mehr war das Cloud-Geschäft das wichtigste Zugpferd in den letzten drei Monaten. 

Im Jahresvergleich konnte Microsoft seinen Umsatz auf 30,571 Milliarden US-Dollar steigern, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 14 % entspricht. Im dritten Fiskalquartal 2018 setzte der Softwareriese noch 26,819 Milliarden US-Dollar um. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn in Höhe von etwa 8,809 Milliarden US-Dollar stehen, womit dieser um gut 19 % anstieg. 

Größter Gewinn- und Umsatztreiber war wie schon in den vergangenen Quartalen das Cloud-Geschäft. Alleine die Azure-Sparte konnte ihren Umsatz um satte 73 % ausbauen, hinzu kommen Steigerungsraten von 30 % beim Abo-Dienst Office 365 und 43 % bei Dynamics 365. Während die Windows-Sparte zuletzt stagnierte, konnte sie während der letzten drei Monate wieder leicht zulegen. Im Zeitraum von Januar bis März kletterten die Windows-OEM-Erlöse um 9 % nach oben, die Windows Commercials legten sogar um 18 % zu. 

Das Karriere-Netzwerk LinkedIn, das 2016 für etwa 26 Milliarden US-Dollar von Microsoft übernommen wurde, setzte im Jahresvergleich etwa 27 % mehr um. Durch den Verkauf von Surface-Hardware, die vor allem während des Weihnachtsgeschäfts sehr gefragt war, erzielte der Konzern ein Umsatzplus in Höhe von 21 %. Die Gaming-Sparte rund um die Xbox One konnte ebenfalls zulegen, wenn auch nur um 5 %. Mit seiner Suchmaschine Bing konnte Microsoft etwas mehr verdienen als noch vor zwölf Monaten. Hier stiegen die Erlöse gegenüber 2018 um 12 %. 

Insgesamt konnte Microsoft die Erwartungen der Analysten leicht übertreffen, die von einem Gewinn von einem US-Dollar je Aktie ausgegangenen waren und nun 1,14 US-Dollar bekamen. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel etwa 3 % zu und konnte ihre Gewinne am Morgen weiter ausbauen. Alleine im letzten Quartal zahlte der Konzern rund 7,4 Milliarden US-Dollar in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden an seine Aktionäre zurück.