Seite 6: Gehäuse: Fractal Design Define R5

Fractal Design gehört seit ein paar Jahren zu den erfolgreichsten neuen Brands am Markt. Bei einem so diversifizierten Markt wie dem Gehäuse-Markt einen Beliebtheitsgrad von über 24% in unserer Leserwahl zu bekommen, ist schon eine sehr gute Leistung. Ein Produkt aus den letzten Monaten hat uns aber ebenso überzeugt, das Fractal Design Define R5, das wir auch bereits schon im Test hatten. Im Handel ist die von uns gewählte schwarze Variante ohne Fenster für 99 Euro erhältlich.

Bei unseren Tests sind drei Dinge bei einem Gehäuse besonders wichtig:

Zum einen muss das Belüftungskonzept stimmen. Wird eine Grafikkarte oder ein Prozessor getestet, so sollte er nicht zu throttlen anfangen, nur weil unser Gehäuse eine zu schlechte Belüftung aufweist. Auf der anderen Seite muss ein Gehäuse auch variable Möglichkeiten mitbringen, um herauszufinden, ob die Leistung durch eine schlechtere Belüfung vielleicht abfällt. Mit dem Define R5 haben wir aufgrund der diversen Belüftungsmöglichkeiten freie Auswahl bei der Konfiguration und zudem auch nette Gimmicks wie Staubfilter.

Weiterhin muss man variabel in der Bestückung mit Komponenten sein. Wenn wir ein Gehäuse für alle Testsysteme verwenden wollen, müssen hier genauso mehrere Grafikkarten eingesetzt werden können wie diverse SSDs, große Netzteile und große CPU-Kühler. Außer E-ATX-Mainboards lassen sich alle Komponenten im Define R5 unterbringen - und Mainboards testen wir sowieso aufgrund des umständlichen Ein- und Ausbaus auf einer Teststation.

Zuletzt ist es auch praktisch, wenn ein Gehäuse im Aufbau dem Standard entspricht und sein Verbreitungsgrad möglichst hoch ist. Setzen wir beispielsweise auf riesige Gehäuse, wird uns nie auffallen, wenn eine Grafikkarte überhitzt. Wenn wir in kleinen mATX-Gehäusen testen, ist unser Arbeitsplatz eventuell etwas aufgeräumter, aber das Gros der Leser wird immer noch auf normalgroße Gehäuse setzen. Insofern entspricht das Define R5 auch den Vorstellungen unserer Leser.

 

In den nächsten Wochen werden wir die genannten Komponenten - plus weitere, wie neue Mainboards, Grafikkarten und CPUs - in ihren Alltagsdienst stellen. Sollten sich dabei Auffälligkeiten ergeben, werden wir natürlich berichten.