Seite 3: Der Speicher: G.Skill in diversen Variationen

Unter Übertaktungsfans hat sich in den letzten Jahre eine Marke hervorgetan: G.Skill. Da wir auch äußerst viel mit Übertaktungen in unseren Tests arbeiten, benötigen wir natürlich auch entsprechende Modelle, die uns - zumindest bei CPU- und Mainboardtests - entsprechend viel Flexibilität beim Übertakten geben. G.Skill ist hier Ansprechpartner Nr. 1, da wir hier sowohl im DDR3- wie auch im DDR4-Bereich diverse Module zur Auswahl haben und auch schon diverse G.Skill-Module einsetzen. Für andere Systeme, wie beispielsweise ein Testsystem für Grafikkarten oder SSDs, mag der Speicher eine nicht ganz so große Auswirkung haben. Hier ist im Falle der Grafikkarten vielleicht eher eine höhere Kapazität wichtig.

Insgesamt ist die Auswahl bei uns auf folgende Kits gefallen:

G.Skill F3-14900CL9Q-16GBZL (3 Kits)

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Die F3-14900CL9Q-16GBZL sind DDR3-1866-Module mit einer Kapazität von 16 GB. Wir verwenden die Kits für unsere Grafikkarten-Testsysteme, wo wir diese Kapazität benötigen. Zudem sind die DDR3-Module etwas schneller als die Spezifikation der eingesetzten Intel-CPU, sodass auch noch etwas Luft zum Übertakten bleibt. Wir setzen (noch) auf Intels X79-Platform, somit muss es DDR3 sein. Die Kits sind in unserem Preisvergleich zu einem Preis von 140 Euro pro Kit erhältlich. Damit stimmt - gemessen mit der Performance und der Kapazität - auch das Preis-Leistungsverhältnis.

F3-17000CL11D-8GBXL (3 Kits)

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Natürlich haben wir auch diverse Testsysteme, die schnellen Speicher brauchen, aber keine große Kapazität. Beispielsweise gehört für unsere Mainboard-Tests zum Standard-Testrepertoire der Overclocking-Test im Speicherbereich. Ein DDR3-Kit mit möglichst hoher Frequenz hilft hierbei. Zusätzlich setzen wir diese Speichermodule auch in unseren anderen Systemen ein, bei denen wir etwas mehr Speicherperformance brauchen könnten. G.Skills DDR3-2133-Module sind hierfür sehr gut geeignet, lassen sich natürlich auch noch ein wenig übertakten. Mit 1,5 bis 1,6V Spannung sind sie auch recht variabel einsetzbar. In unserem Preisvergleich sind die Module für die genannte Geschwindigkeit ab günstigen 66 Euro zu finden.

F4-2666C16Q-16GRB (1 Kit)

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DDR4 setzen wir bislang nur bei zwei Systemen ein: Zum einen natürlich für die CPU-Tests, zum anderen für die Mainboard-Tests. Für diese beiden Systeme setzen wir auf unterschiedliche Module aus der Ripjaws-Serie von G.Skill. Die CPU-Tests kommen mit etwas weniger Taktfrequenz zurecht, da wir hier mit den von Intel spezifizierten Taktfrequenzen arbeiten. Für etwas moderates Overclocking muss dennoch Raum sein, deshalb setzen wir auf die Ripjaws4 mit 2666 MHz Frequenz. Das 16-GB-Kit besitzt Timings von 16-16-16-36 und 1,2 V Spannung. In unserem Preisvergleich ist das Quad-Kit mit 4x4 GB für 218 Euro erhätlich - DDR4 ist halt noch etwas teurer.

F4-3000C15Q-16GRK (1 Kit)

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Die G.Skill-Module für unser Mainboard-Testsystem kommen nicht aus dem Handel - die F4-3000-C15Q-16GRK sind noch nicht verfügbar, G.Skill sendete sie uns aufgrund der Bitte, dass wir möglichst schnelle DDR4-Module für optimale Mainboardtests benötigen. Die fast baugleichen F4-3000-C15Q-16GRR sind in unserem Preisvergleich für immerhin 280 Euro erhältlich. Luxuriöse Module also, aber wir brauchen für die Mainboard-Tests und unsere Overclocking-Versuche natürlich das Optimum. Entsprechend sind diese 3000 MHz schnellen und mit 1,35V recht flexiblen Module mit ihren CL15-15-15-35 sehr gut dafür geeignet, jedes Board ans Limit zu treiben.