Seite 8: Fazit

Auch wenn es zunächst etwas ernüchternd ist, dass die maximalen Übertragungsraten des Datenblatts in den bisherigen Benchmarks nicht erreicht werden, konnte uns der PC Mark 8 wieder etwas versöhnen. Grundsätzlich kommt es im gesamten Testparcours natürlich darauf an, was der User mit seiner externen SSD vor hat. Geht es beispielsweise nur um das schnelle externe Sichern von Daten, kann die Seagate BarraCuda Fast SSD folgerichtig nur bedingt überzeugen. Für das Kopieren riesiger Daten gibt es schlichtweg schnellere Optionen, intern wie extern.

Spannender wird es, wenn der User seinen Speicherplatz grundsätzlich erweitern möchte. Gerade Nutzer von dünnen Notebooks und Covertibles sind oftmals mit der Grundkonfiguration ihrer Systeme fest verbunden. Ein Nach- oder Aufrüsten ist oftmals nicht möglich. Dort kann eine externe SSD als Speicherort für Programme und Dienste durchaus sinnvoll sein - und genau hier kann die Seagate BarraCuda Fast SSD überzeugen. Die Anwendungsleistung war bei allen Benchmarks vergleichsweise hoch, selbst der Vergleich zur Samsung SSD 860 EVO, nach wie vor unsere (Consumer-)SATA-Referenz, musste die SSD nicht scheuen. Erst im intensiven Belastungstest wurden hier die Unterschiede deutlicher.

Neben der Leistung an sich spielt natürlich auch der Preis grundsätzlich eine Rolle beim Kauf. Aktuell wechselt die Seagate BarraCuda Fast SSD mit 1 TB Gesamtkapazität für etwa 150 Euro den Besitzer. Damit gehört die SSD zu den günstigsten externen SSDs mit USB 3.2 Gen2 und den damit verbundenen Übertragungsraten.

Positive Aspekte der Seagate BarraCuda Fast SSD:
  • Schnell bei kleinen Anfragen
  • Hohe Alltagsleistung
  • Adobe Creative Cloud Abo liegt bei
Negative Aspekte der Seagate BarraCuda Fast SSD:
  • Herstellerangaben werden nicht ganz erreicht
  • Durchschnittliche sequenzielle Transferraten

Preise und Verfügbarkeit
Seagate BarraCuda Fast SSD
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 145,42 EUR